birdy laThemenstarter4 Beiträge · seit 201209. Jan. 2012 · #1Hallo!
Es hat sich sehr kurzfristig ergeben, dass mein Freund und ich im Februar / März für 3 Wochen nach Afrika fliegen werden. Das ist schon lange ein Traum von mir und ich freue mich so, dass es nun endlich klappt! Ich habe auch schon fleissig im Forum gelesen und im Internet gegoogelt. Ich bin überwältigt und auch leicht überfordert von der Masse an Informationen. Deshalb hoffe ich sehr, dass mir jemand helfen könnte ein paar Fragen zu beantworten und einen besseren Durchblick zu bekommen.
Es ist das erste Mal das wir nach Afrika reisen. Bisher waren wir schon viel in Nordamerika, Europa und Asien unterwegs. Wir bevorzugen Individualreisen mit dem Auto. Ich habe gelesen, dass das wohl am Einfachsten in Namibia und Botswana möglich ist. Da wir Campen nicht so gerne haben, werden wir in Hotels bzw. Lodges übernachten (Ich möchte einfach auf einen gewissen Standard nicht verzichten).
Wir wünschen uns eine schöne Mischung aus Natur, Kultur und Aktivitäten. Ich fände es super, wenn wir auch Kontakt zu Einheimischen bekommen könnten. Es ist und wichtig, dass wie die authentische Seite Afrikas entdecken können und nicht nur auf Touristenpfaden wandern wo sich 10 Autos, vollgepackt mit Touristen und Kameras, auf einen Löwen stürzen.
Meine Fragen an euch wären nun:
1.)
Ist es besser die Tour selbst zusammen zu stellen oder aus Zeitmangel die Tour von einem Reiseveranstalter organisieren lassen? Würde ich mir überhaupt viel Geld sparen, wenn ich selbst alles organisiere (Es müsste ja viel gemacht werden: Flüge, Auto und alle Unterkünfte buchen, Route und Aktivitäten planen, etc.)?
2.)
Hat jemand Erfahrung mit www.erlebe-namibia.de? Oder könnt ihr einen Reiseveranstalter empfehlen, der relativ günstige Individualreisen anbietet?
3.)
Kennt jemand Projekte die man besuchen kann? Wie zB. Schulen, Werkstätten, Tierauffangstationen.
4.)
Hat jemand Tipps für authentische Bushwalks?
Vielleicht kommen später noch mehr Fragen dazu.
Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!
Eva
Fluffy174 Beiträge · seit 200609. Jan. 2012 · #2Hallo Eva,
erstmal ein herzliches Willkommen hier.
Drei Wochen für Namibia UND Botswana sind sehr knapp bemessen. Da würde ich mich auf ein Land konzentrieren, wobei Namibia wohl der bessere Einstieg ist (günstiger, auf den normalen Routen ist Off-Road-Erfahrung nicht erforderlich etc.).
Zu den Top-Spots in Botswana ist der Weg oft nicht ohne (Ihr wollt in der Regenzeit fahren) und für die Nationalparks ist 4x4 eh ein Muß.
Wenn Du Dir die Lodge-Preise in Botswana mal ansiehst, wirst Du schnell merken: Günstig ist was anderes 😄
Ob Du die Reise selbst planst oder kpl. buchen läßt ist denke ich eher eine Geschmacksfrage.
Auf einer vorgebuchten Reise in Hotels/Lodges wirst Du nicht viel Kontakt mit Einheimischen haben - da ist unsereins als Camper mit Vorliebe für Community-Plätze klar im Vorteil 😗
Viel Spaß noch bei der weiteren Planung.
LG
Carmen
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Jan. 2012 · #3Hallo Eva,
auch von mir herzlich willkommen im Forum.
Bis Februar/März ist es ja nun wirklich nicht mehr lange hin und da könnte das selber organisieren eng werden. Für mich ist die Ausarbeitung einer Reise schon immer der halbe Urlaub, daher mache ich sehr viel selbst (aber längst nicht mehr so viel wie vor 10 Jahren). Wenn ich weiß, was ich will, lasse ich das dann aber über eine mir befreundete Reiseagentur mit Ausnahme der Flüge buchen. Das vermeidet viel Stress beim Warten auf Antwort, bei Absagen und Neusuchen. Geld sparen wirst Du beim selbst organisieren sicher nicht, denn die Agenturen holen sich Ihr Geld vom Anbieter und die Veranstalter in Deutschland bekommen manchmal so gute Preise, dass sie billiger sind, als die auf den Internetseiten der Lodgen angebotenen Preise.
Du fragst nach Projekten, die man besuchen kann. Viel, sehr viel ist Privatinitiative, von denen Du viele Initiatoren im Forum findest. Ein paar Forums-Namen, die mir spontan einfallen, sind: Burschi, Helen, schmettau, namib Tom. Da kannst Du ja mal nachfragen. Größere Projekte findest Du bei Pro Namibia Children in Köln, bei Namibia pro Kind und ich weiß nicht, wo sonst noch.
Bushwalks - ein heißes Thema hier im Forum. Authentisch? Ja und nein, denn die San als eine der bedeutendsten Gruppen leben kaum noch in ihren Heimatregionen. Die Ovahimbas oder Himbas leben zwar noch "abgeschieden", werden aber laufend von uns Touristen besucht. Vor allen Dingen darfst Du unter authentisch nicht verstehen, dass sie so wie vor 100 Jahren leben. Plastikeimer, Handy, Auto gehören auch dort dazu. Wenn Du afrikanische Städte erleben willst, dann fahre nach Opuwo, nach Rundu oder Katima und staune über die modernen Geschäfte.
Mein Tipp: Gehe zu erfahrenen Namibiaspezialisten - hier im Forum gibt es genug Anbieter, die im Lande leben wie z. B. Carsten Möhle, Travel namibia, schmettau, Abenteuer in Namibia. Die machen alle eine gute Arbeit.
Viel Spaß bei der Planung und liebe Grüße
Gerd
JasperCanada9 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #4Hallo Eva
Mittlerweile bist Du ja sicher schon in Namibia gewesen. Ich hoffe, Ihr hattet eine tolle, unvergessliche Zeit.
Darf ich Dich fragen, ob Du nun schlussendlich mit erlebe-namibia.de gereist bist? Ich frage, weil ich selber eine Reise mit diesem Veranstalter in 4 Wochen gebucht habe und um einige Erfahrungen, die Du gemacht hast, dankbar wäre. Tendenziell seid Ihr ja auch in den gleichen Lodges abgestiegen. Besonders vom Vondelhof Guesthouse in Windhoek lese ich so durchmischte Erfahrungen. Welche habt Ihr allenfalls gemacht?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
En Gruess
Rolf
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200911. Okt. 2012 · #5hallo rolf ...
ich mische mich mal ein .. wir waren 2010 im vondelhof guesthouse...
Die Zimmer waren durchaus sehr nett und sehr sauber.. Gar kein problem. Ich fand sie auch sehr ansprechend eingerichtet.. Kleiner Minuspunkt war die unfreundliche Frau am Empfang, aber vielleicht hatte sie ihre unfreundlichen 5 minuten..
Das Fruehstueck war akzeptabel wenngleich nicht super.
Ich weiss heute nicht wie man sich dort preislich positionniert, aber damals war es ein guter kompromiss...
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
JasperCanada9 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #6Besten Dank, Miss Ellie
Ja, das vom unfreundlichen Empfang habe ich auch mehrfach gelesen. Hat bei einem Gast offensichtlich nicht mal ihre Kopfhörer abgesetzt. Hoffen wir, dass es sich immer um die gleiche Person handelt und diese nicht grad Dienst hat, wenn wir im November ankommen....
En Gruess
Rolf
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200911. Okt. 2012 · #7hallo rolf ....
naja bei nem guesthouse kann man da auch drueber stehen.. geht ja nur darum die schluessel in empfang zu nehmen.. sooo viel kontakt hat man zu denen ja nicht ..
aber die zimmer waren gut.. also nur zu !!
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
birdy laThemenstarter4 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #8Hallo!
Weil diese Reise unsere erste nach Afrika war, haben wir (Paar, beide 28) uns entschieden die komplette Planung erlebe-namibia zu überlassen. Es war absolut die richtige Entscheidung. Alles war rundum gut organisiert und wir konnten unseren Urlaub entspannt genießen.
Ich werde hier näher auf unsere Unterkünfte eingehen:
(wem es zu lange ist, kann es gerne überspringen 😉 )
Während der Reise haben wir gemerkt, dass wir kleinere, familiäre Lodges mit einer persönlichen Note bevorzugen. Normalerweise campen wir nicht, da wir es bevorzugen ein richtiges Bett und eine eigene Dusche zu haben. Einige Unterkünfte (Aabadi Mountain Camp, Desert Camp) waren aber so gestaltet, dass man campen mit Komfort kombinieren konnte. Das war ein schönes Erlebnis.
Wer Rundum-Service sucht, ist hier falsch. Trotzdem muss man auf nichts verzichten. Es ist beeindruckend wie viel Auswahl man immer zu Essen bekommt, obwohl man weit weg von aller Zivilisation ist. Besonders zum Frühstück.
Die privat betriebenen Unterkünfte waren immer liebevoll gestaltet und sehr herzlich.
- Windhoek, Vondelhof Guesthouse
Nettes Guesthouse in sehr guter Lage. Hier könnte man als Tipp das Restaurant NICE empfehlen. Diese Kochschule für gehobene Küche liegt gleich um die Ecke und das Essen war ausgezeichnet.
Hier waren wir 2 Nächte und das war ok, so hatten wir Zeit uns die Stadt anzusehen und uns nach dem Flug zu erholen.
- Sesriem, Taleni Desert Camp !!
Diese Unterkunft hat uns durch die tolle Camplösung sehr gut gefallen. Abends waren wir in der Taleni Desert Lodge essen. Der Grillstand hatte ein tolles Angebot und wir konnten hier verschiedene Fleischsorten testen, die alle perfekt gegrillt waren. Auch die Atmosphäre im Freien war sehr schön.
Für den nächsten Morgen haben wir uns den Breakfast-Basket gebucht. Er war riesig und viel zu viel obwohl wir ihn mit anderen Personen geteilt haben. Hier würde ich empfehlen früh zu Frühstücken und dann erst zum Tor zu fahren, da man sowieso erst bei Sonnenaufgang in den Park gelassen wird. Deshalb ist es auch nicht möglich den Sonnenaufgang AUF der Düne 45 zu sehen, wie in den Unterlagen angegeben ist.
- Solitaire, Solitaire Guestfarm !!!
Absolut super! Das ganze Farm ist toll aufgebaut und wir haben uns zwischen all den Tieren sehr wohl gefühlt. Schade, dass wir nach einer Nacht schon weiter mussten. Hier hätten wir gerne noch einen zusätzlichen Tag verbracht und die Atmosphäre genossen.
Abends haben wir die Betreuer und Forscher auf die tägliche Runde durch den Geparden Park begleitet. Diese Tour war sehr nett gestaltet und wir konnten sehen wie respektvoll dort die Geparden behandelt werden. Dazu haben wir ausführliche Information über diese schönen Tiere bekommen.
- Swakopmund, Secret Garden Guesthouse
Diese nette Unterkunft hat eine angenehme Lage zwischen Meer und Zentrum. Das Frühstück war sehr gut. Es gab auch gratis W-LAN.
In der Walvis Bay haben wir eine Tour mit Catamaran Tours gemacht. Zu den ausführlichen Infos gab es viel und gutes Essen. Sehr touristisch, aber hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
- Damaraland, Aabadi Mountain Camp !!!
Dieses Camp hat uns sehr gut gefallen. Es ist unglaublich, was ein Mann alleine aufgebaut hat.
Wir hatten ein sehr gutes Abendessen in netter Gesellschaft. Dazu gab es interessante Geschichten vom Besitzer persönlich.
- Damaraland, Palmwag Lodge !!
Relativ große, aber sehr schöne Lodge.
Toll fanden wir auch den Sleep-Out. Wie bereits erwähnt, ist campen nicht so unser Ding. Deshalb war dieser Sleep-Out mit professioneller Begleitung die perfekte Lösung. Es war nett unterschiedliche Übernachtungsarten auszuprobieren. Angenehm war auch, dass wir am nächsten Tag nochmal Gelegenheit hatten uns in unserem Zimmer zu duschen.
- Kamanjab, Gelbingen Guestfarm !!!
Eine sehr liebevoll gestaltete Unterkunft. Das Essen war ausgezeichnet! Auch hier hatten wir wieder die Gelegenheit etwas mehr über die Erfahrungen der Gastgeber zu erfahren, was sehr interessant war.
Der Besuch bei den Himbas war respektvoll und beeindruckend.
- Etosha, Okaukuejo Rest Camp
Hier hat es uns weniger gefallen. Das Camp ist viel zu groß und sehr lieblos gestaltet. Auch beim Abendessen haben wir uns sehr unwohl gefühlt und fanden das Preis/Leistungsverhältnis nicht in Ordnung.
Da wir überlaufene Touristenmagnete versuchen zu vermeiden, sind wir froh nicht in der Trockenzeit im Etosha Park gewesen zu sein, da es zu dieser Zeit vermutlich ordentlich rund geht.
Der Park an sich war natürlich toll und wir haben unglaublich viele Tiere gesehen!
- Etosha, Halali Rest Camp
Auch hier war alles ausgesprochen lieblos. Nach den tollen Unterkünften die wir davor hatten, waren wir hier überrascht, wie desinteressiert das Servicepersonal war.
Da wegen der Regenzeit viele Straßen gesperrt waren, sind wir am zweiten Tag bis in den Nord-Osten gefahren. Weil wir zwei Nächte in Halali waren, mussten wir leider den ganzen Weg wieder zurück fahren. Das hätte man sich sparen können, wenn man die dritte Nacht in Namutoni verbracht hätte. Überhaupt hat Namutoni einen besseren Eindruck vermittelt als Halali und Okaukuejo. Auch das Personal in den Shops wirkte freundlicher.
- Tsumeb, !Uris Safari Lodge !!!
Tolle Lodge! Sehr schön und beeindruckend gestaltet. Das Essen war ausgezeichnet!
Hier haben wir eine interessante Tour zu den alten Kupferminen gemacht.
- Rundu, N'Kwazi Lodge
Sehr nette, schöne Lodge. Hier besteht die Möglichkeit Hilfsprojekte zu besichtigen und wenn man möchte auch sinnvoll etwas beizusteuern.
- Shakawe, Drotskys' Cabins
Schöne Unterkunft, leider war der Umweg dorthin inkl. den unnötigen Grenzübertritten Zeit, Geld und Nerven raubend. Vielleicht hätte es am Weg und in Namibia noch andere nette Alternativen gegeben.
- Kasane, Thebe River Safaris
Hier hat es uns nicht gefallen. Zu groß, zu lieblos. Unfreundliches Servicepersonal im Restaurant. Vielleicht hätte es hier eine schönere Alternative gegeben.
Die Bootstour war unglaublich toll!
- Livingstone, Maramba River Lodge
Die Lodge an sich war sehr schön gestaltet. Vermutlich hätte es uns hier besser gefallen, wenn wir ein richtiges Zimmer gehabt hätten.
Unter "komfortabel eingerichtetem Safarizelt" verstehe ich etwas anderes. Das war eher eine undichte Hütte in der Tiere (Käfer, Geckos, Frösche) nach Lust und Laune aus und ein gehen konnten. Die Matratzen waren viel zu weich. Wir haben uns hier leider nicht besonders wohl gefühlt und waren dann auch froh, als wir nach Hause fliegen konnten. Dagegen haben uns die Camplösungen vom Aabadi Mountain Camp und dem Desert Camp VIEL besser gefallen!
birdy laThemenstarter4 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #9Hier möchte ich noch ein paar weitere Erfahrungen los werden. 😎
Reisezeit:
Wir haben es sehr genossen in dieser Zeit (Regenzeit, Februar / März) zu reisen. Vielleicht wäre März – Mai noch etwas besser gewesen.
Weil zu dieser Zeit wenig andere Touristen unterwegs sind. Dadurch waren auch die Lodgebetreiber entspannt und hatten Zeit um uns aus ihrem Leben und von ihren Erfahrungen zu erzählen.
Alles ist grün. Auch die Tiere wirkten sehr zufrieden. Man findet die Tiere zwar nicht auf einem Haufen halb verhungert um die Wasserlöcher herum (wie zur Hochsaison, wo sich Touristenscharren überrollen), aber wenn man etwas Zeit und Geduld mitbringt (was im Urlaub kein Problem sein sollte) wird man wirklich viele Tiere sehen!
Mitte März hatten die Viktoriafälle eher noch zu viel Wasser und man hat durch die Gischt wenig von den Wasserfällen gesehen. Nichts desto trotz, unglaublich beeindruckend.
Vom Regen haben wir in den ganzen drei Wochen nur 2-3 Stunden was gemerkt, was wirklich kein Problem war. Auch die Mücken haben uns verschont. Wir haben durchgehend Malarone geschluckt und uns immer mit Deet eingesprüht. So sind wir mit jeweils 3-4 Stichen davon gekommen. Ein Tipp den wir bekommen haben: Versuche nicht wie eine Blume auszusehen oder zu riechen. Also besser helle Kleidung, lange weite Hosen und kein Parfum.
Tagesplanung:
Da es doch öfter sehr weite Strecken sind, ist es gut, wenn man nach dem Frühstück gleich los fährt und den Nachmittag dann in der neuen Unterkunft verbringt. Dort gibt es meistens Aktivitäten die man optional buchen kann. Außerdem würde ich empfehlen immer was zu Essen dabei zu haben, da es oft über weite Strecken gar nichts gibt.
Auch ab und zu einen Tag einbauen, an dem man nicht fahren muss.
Auto:
Wir hatten einen Ford Ranger 4x4 und waren sehr zufrieden damit. Es war Regenzeit und uns wurde empfohlen deshalb dieses Auto zu nehmen. Ich denke aber, dass man auch in der Trockenzeit nicht auf dieses Auto verzichten sollte, wegen der vielen Schotterstraßen. Die Straßen waren meist in sehr gutem Zustand und es wurde darauf geachtet, dass zerstörte Straßen schnell wieder repariert werden.
Obwohl unser Auto ein Allrad war, ist es nur bedingt empfehlenswert damit "4x4 only" Straßen zu befahren. Für diese speziellen Straßen wäre wohl ein richtiges Off-Road Fahrzeug geeigneter gewesen.
Weitere Tipps:
- Fernglas nicht vergessen
- gute Kamera ist bestimmt von Vorteil
- Ford Ranger 4x4 oder mehr. Auf keinen Fall mit einem normalen Kleinwagen, auch nicht in der Trockenzeit. Ein Dachfenster wäre sicher angenehm (besserer Blick auf die Tiere).
- Unbedingt Antilopenfleisch (Kudu, Oryx, Springbok, Impala, Eland) probieren! Ich habe noch nie so gutes Fleisch gegessen.
- viel Wasser trinken
Und das Wichtigste: Nehmt euch Zeit! 🙂
Dieser Urlaub in Namibia war der beste von allen bisher und irgendwann werden wir noch einmal dorthin zurück kehren.
JasperCanada9 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #10Hallo Eva
Ganz herzlichen Dank für die tolle Beschreibung und die Super allgemeinen Tipps.
So von der Kommunikation her hatte ich bereits einen sehr guten Eindurck von erlebe-namibia.de, und Deine Eindrücke und Schilderungen bestärken mich in dieser Annahme und ich freue mich schon irrsinnig auf diese Ferien (nicht zuletzt, weil ich im Büro auch 4 Sch... Wochen mit je 15 Überstunden hinter mir habe).
Wie ich beim gleichen Anbieter fast vermutet habe, werden wir in den selben Lodges und Guesthouses übernachten wie Ihr. Leider sind wir nicht so glücklich wie Ihr und können nur zwei Wochen (na ja, bei 3 Kindern, die zu Hause bleiben müssen (Schule), immerhin) in Namibia bleiben können. So werden wir zuerst die identische Strecke fahren, nach der Uris Safari Lodge aber nur noch in der Waterberg Guestfarm halt machen und dann eben schon wieder zurückfliegen.
Da ich Namibia schon ein wenig kenne (bin während meiner Airline Zeit schon einige Male mit einem Freund rumgereist, aber dann immer total individuell, ohne Buchungen und meistens nicht mal eine Woche....) und es nun meiner Frau zeigen möchte, bin auch ich überzeugt, dass dies einer unserer besten Ferien werden wird.
Ich hoffe für Euch, das Ihr bald wieder mal dorthin oder an einen anderen genialen Platz auf dieser Welt reisen könnt und werde in Namibia ein Bier auf Euch trinken!
En Gruess
Rolf
birdy laThemenstarter4 Beiträge · seit 201212. Okt. 2012 · #11Hallo Rolf,
ihr könnt euch auf zwei unglaublich tolle, entspannte Wochen in Namibia freuen!
Als wir in Namibia ankamen, ging es uns ähnlich (wir hatten auch eine sehr stressige, anstrengende Zeit hinter uns), aber als wir dort waren, ist alles sofort von uns abgefallen. Dadurch dass alles so ganz anders ist als bei uns, haben wir uns so richtig weg gefühlt. Die ganze Zeit über hatten wir keinen Gedanken an die Arbeit oder sonst was verschwendet. Es war einfach unglaublich schön und befreiend, diese Ruhe, die Landschaft und vor allem die Tiere zu genießen.
Dass die ganze Reise durch eine Agentur organisiert war, hat uns dabei natürlich auch sehr geholfen. Wir mussten uns keine Gedanken um irgendwas machen 😉
So oft denke ich an diese wunderbare Zeit zurück.
Ich wünsche euch eine tolle Zeit und vielleicht habt ihr auch die Gelegenheit ab und an mal mit einem Lodgebetreiber persönlich zu sprechen - ist sehr interessant!
Schöne Grüße
Eva