MAMaestroThemenstarter4 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #1Hallo zusammen,
Meine Frau Nina und ich (Uli) planen nach unserem Namibia Urlaub in 2010 jetzt für 2012 Juli/August (letzten 3-3,5 Ferienwochen NRW) unseren ersten Urlaub in Botswana. Wir sind bzgl. Botswana und allradgetriebenen Fahrzeugen noch jungfräulig. Daher sind auch nach erstem ausgiebigem Lesen des Forums, des Internets und der Reiseführer noch einige (eher viele;-) Fragen offen geblieben.
Der Reiseveranstalter unseres Vertrauens (damals auch schon mit denen in Namibia gewesen und wir waren ziemlich zufrieden) hat uns jetzt folgende Route als Angebot zukommen lassen:
1. Windhoek 1 Nacht
2. Waterberg Plateau Resort 1 Nacht Camping
3. Hakusembe River Lodge (Rundu) 1 Nacht Camping
4. Nunda Safari Lodge (Poppa Falls) 1 Nacht Camping
5. Chobe Safari Lodge 1 Nacht Camping
6. Maramba River Lodge (Livingstone) 1 Nacht Safari Tent (Transfer Kasane <->Livingstone)
7. Chobe Safari Lodge 1 Nacht Camping
8. Ihaha Camp (Chobe) 1 Nacht Camping
9. Savuti Camp (Chobe) 1 Nacht Camping
10. Xakanaxa (Moremi) 2 Nächte Camping
11. Thamalakane River Lodge (Maun) 2 Nächte richtiges Zimmer:D
12. Thakadu Bush Camp (Ghanzi) 1 Nacht Camping
13. Zelda Game and Guest Farm (Gobabis) 1 Nacht Camping
14. Windhoek 1 Nacht
Ein paar allgemeine Infos noch zu unsrer Reise:
- Momentan geplant ist ein Nissan 4X4 mit Zeltdach
- Wir werden mit nur einem Auto unterwegs sein (2 Erwachsene)
- Wir hatten geplant vorher noch ein 4X4 Offroad Training zu machen; bin bisher nur beim ADAC als Anbieter fündig geworden
Sooo, und jetzt kommen unsere Fragen, bei denen wir hoffen, auf Euren Erfahrungsschatz zurückgreifen zu können:
1. Ist die oben genannte Route insgesamt rund (keine zu langen Strecken, zu kurzen Aufenthalte, etc.)?
2. Ist die Route für Anfänger mit einem vorherigen Offroad-Kurs und gesundem Menschenverstand in der Zeit Juli/August machbar bzw. zu empfehlen?
3. In der Route oben sind momentan 16 Nächte geplant. Wir haben noch 5-7 Nächte und etwas Budget Luft, um unseren Botswana Aufenthalt zu verlängern. Gibt es bestimmte Orte/Highlights, die wir vielleicht noch einbauen sollten? Oder vielleicht in einigen der oben genannten Camps die eine oder andere Nacht länger verbringen (ich dachte da an die Stationen 7-10)?
4. Ist ein Nissan 4X4 für die Reise geeignet? Oder gibt es doch ein anderes zu bevorzugendes Auto?
5. In unserem Reiseführer steht, dass man beim Mietwagenverleih darauf bestehen sollte, dass das Ansaugrohr des Luftfilters und der Auspuff im Schnorchelprinzip nach oben verlagert sind, um Wasserquerungen zu entschärfen. Hatte ich bisher so sonst nirgends gelesen. Sollte man darauf bestehen bzw. lassen sich die Verleiher überhaupt darauf ein?
6. Gibt es für Offroad Trainings weitere empfehlenswerte Adressen im Großraum Düsseldorf/Köln?
Das wären jetzt erstmal die dringendsten Fragen, die uns eingefallen sind, bevor wir in die Buchungen einsteigen;-)
Es wäre toll, wenn die oder der ein oder andere sich die Zeit nehmen würden, uns an dieser Stelle weiterzuhelfen!
Liebe Grüße und noch einen schönen restlichen dritten Advent,
Uli
abdulson28 Beiträge · seit 201011. Dez. 2011 · #2Hallo Uli,
erstmal Willkommen im Forum.
Zu Botswana kann ich leider nichts sagen,da es bei selbst noch auf der Urlaubsliste steht.
Ich hatte vor einer Woche ein interessantes Offroadtraining in Wülfrath, hat tierisch Spass gemacht:
http://www.landrover-experience.de/experiencecentertraining.htmlViel Spaß weiterhin bei eurer Planung,
Markus
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200911. Dez. 2011 · #3hallo
eure route is prima, wir fahren sie anders rum, is mehr oder weniger ein klassiker ..
wenn ihr noch zeit und geld habt solltet ihr unbedingt laenger
in livingstone bleiben .. fuer nur eine nacht ist das echt schade.. livingstone wuerd ich persoenlich mindestens zwei wenn nicht 3 naechte bleiben... !
(tipp : waterfront lodge, hat uns sehr gut gefallen )
oder eine fahrt ins delta (wenn ihr ein wenig kohle habt schaut mal bei dumelabotswana unter oddballs enclave oder die hausboot fahrten ) ...
ihr koenntet auch etwas laenger in verschiedenen bereichen bleiben, zum beispiel in moremi ! oder chobe..
es gibt ja hierzu sehr viele threads, es gibt ja die, die meinen man muesse ueberall immer ne woche bleiben wenn man geniessen will, wir sind auch eher leute die von einem fleck zum anderen fahren, alles ne reine geschmackssache.
hoffe ich konnte helfen
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
MAMaestroThemenstarter4 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #4Hallo,
das ist ja super, grad mal 20 Minuten weg vom Rechner und schon die ersten Antworten😃
@Abdulson: Danke für den Tip! Wülfrath ist ja mal ein echter Katzensprung für uns.
@Miss Ellie: Auch Dir vielen Dank! Das die Route grundsätzlich i.O. ist, beruhigt ja schonmal. oddballs enclave hört sich sehr gut an. Muss ich aber wohl mal mit der Regierung reden, ob das noch im Budget liegt:P
Viele Grüße,
Uli
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200611. Dez. 2011 · #5Hallo Uli,
hier ein paar kurze Antworten:
Insgesamt halte ich die Tour für etwas zu weit für die wenigen Tage. Also würde ich die zusätzliche Woche noch einbauen. Am Anfang würde ich jedoch nicht sowohl in Rundu als auch bei den Popa-Falls übernachten. Ehrlich gesagt würde ich vom Waterberg aus schon weiter in den Caprivi fahren (z. B. Bwabwata-Park, Bumhill- oder Nambwa-Campsite). Dann spart ihr einen Tag auf dem Weg nach Kasane. Aus meiner Sicht genügt sogar ein Tagesausflug zu den Vic-Falls. Dafür würde ich mehr Zeit in Ihana, Savuti (min. zwei Nächte) und Moremi einplanen, z. B. noch eine Nacht bei Third Bridge.
Mit dem Nissan 4x4 solltet ihr überall hinkommen. Einen Schnorchel braucht ihr nicht unbedingt. Wasserdurchfahrten, die so tief sind, dass euch der Schnorchel helfen kann, würde ich euch nicht empfehlen. Ein Offroad-Training ist bestimmt eine sinnvolle Sache. In Botswana erwartet euch in erster Linie Tiefsand. Mit ein wenig Übung (und vielleicht ein-, zweimal Schaufeln 😉 habt ihr schnell raus, mit welchem Gang und welcher Geschwindigkeit ihr dort fahrt. Das ist keine Hexerei.
Wenn ihr noch Zeit (und Geld) übrig habt, lohnt sich auf jeden Fall ein mehrtägiger Abstecher ins Okavango-Delta (Oddballs-Camp ist sehr schön). Auch eine Mokoro-Tour mit Übernachtung ist sicherlich ein tolles Abenteuer.
Und wenn dann noch Zeit übrig ist, könnt ihr ja auch in Namibia noch den ein oder anderen Tag hinzunehmen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Uwe
Bluna238 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #6Hallo Nina,
hallo Uli,
ich schließe mich Eulenmuckel an. Die Strecke ist "ordentlich". Nicht, daß Ihr nachher aus Zeitnot nicht die Natur und Tiere geniessen könnt. Baut lieber was ein und bucht rechtzeitig. Der Chobe ist schnell "vergriffen"; Xaxanaxa auch. Savuti/Chobe: Vllt. noch eine Zw.übernachtung in der Khwai Riverlodge oder der Khwai Campsite buchen. Von dort auf dem Weg nach Xaxanaxa ist noch der Dombo-Hippo-Pool mit Aussichtsterrasse. Einige sind begeistert, wir sahen nichts.
Zusätze:
Bei Grevenbroich könnte ein Übungsgelände sein (ADAC); spiegelt aber nicht die Wirklichkeit in BOT wieder.
Vic.falls: Die Grenze bei Kasane ist abenteuerlich (s. meine neulich gestellte Anfrage "Grenzübertritt Botswana/Zambia").
Zwischen Chobe und Maun ist KEINE TANKSTELLE! Rechnet mit 600-650km Strecke inkl. Gamedrives. Wir haben daher auch einen NISSAN Navara, aber mit erweitertem Tank (140 Ltr.) bei KEA)) gemietet mit 2x20 Ltr.-Kanistern für den Notfall.
GPS: Ein MUSS!!! zw. Chobe und Xaxanaxa, finde ich. Wir haben und ein Garmin450 gekauft und üben derzeit mit den Koordinaten, um fit zu werden. Die Beschilderungen sind dürftig dort.
Literatur: HUPE Verlag Botswana. Da steht schon gut "was drin".
Autoequipment ist wichtig. Hierzu eine grobe Übersicht:
Schau auch unbedingt, WIE die Autos ausgestattet sind:
Bei Just done it 4x4 war auf den Rädern je eine Sicherheitsradmutter (auf Anhieb nicht zu erkennen, da eine "Fake-Mutter" darüber war) OHNE den passenden Schlüssel. In der Wildnis bei einem platten Reifen war's das dann mit wechseln.
* Ist das versprochene Equipment vollständig und in Ordnung?
* Fahrzeug innen und außen auf Schäden kontrollieren und diese UNBEDINGT dokumentieren
* genug Öl, Benzin
* Haben die Reifen genügend Profil? Kein unterschiedliches Profil?
* Ist das Ersatzrad in Ordnung und nicht leer? (wäre ein Indiz, daß der Reifen platt ist)
* Luft-Kompressor, anschließbar an die Batterie vorhanden? (Reifen aufpumpen nach Tiefandfahrt)
* Funktionieren die Lampen; ist die Kupplung o.k. (Probefahrt machen), Türschlösser o.k.; ist
der Tankdeckel in Ordnung/abschließbar (Erfahrung: Stoffetzen im Tankstutzen oder irgendein
Stück Plastik drauf)
* Stimmen die Angaben des Vertrags insbesondere der Versicherung?
* sind die PAPIERE da? Auch die, die Dich zum GRENZÜBERGANG (Permit) berechtigen? (wir hatten
da ein Problem mit 4x4....die hatten es vergessen (haben dann Schmiergeld an der Grenze
bezahlen müssen (300 NAM ging da noch))
* Bodenfreiheit des Autos: Landrover oder NISSAN Navara, Toyota keine Erfahrung)
* Hast Du das nötige Werkzeug im Auto (zumindest die Basics)? -Passt das Andreaskreuz auf die
Radmuttern oder sind diese ausgelutscht (ich werde das bei Annahme einzeln checken)
* Hast Du einen Hijack-lift (also diesen langen Wagenheber, um das Auto aus tiefen "Kuhlen"
heraushebeln zu können oder im Matsch anzuheben)
* 2 Spaten zum ausbuddeln des Autos, wenn man stecken bleibt
* Sind die Batterien mit genügend destilliertem Wasser gefüllt?
* Sind die Camping-Gasflaschen voll? (hatte man bei 4x4 vergessen)
* Hat das Auto ggf. eine Winch, um sich selbst irgendwo rausziehen zu können? (nice to have)
* Abschleppseil
* Ersatzkanister
* funktionieren die ZELTE und die Reißverschlüsse!!? Ist das ggf. Gestänge i.O.?
* Warndreiecke (2) etc. (kann sonst bei der Polizeikontrolle teuer werden.
Dachzelt: Bei morning-drives mußt Du erst alles zusammenpacken, was bei Bodenzelten (sofern der Paltz pavianfrei ist) entfällt (Zeitfaktor).
Frage: Bucht das Reisebüro oder maht IHR die Campsites und die Nationalparks "klar"?
Bucht frühzeitig!
Beste Grüße
Sven
Bluna238 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #7-gelöscht-
Bluna238 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #8und noch einer:
Wenn Ihr Lust habt, kann ich Euch zwei erfahrene Deutsche empfehlen, die unten mit vielen Ländern und Gegebenheiten vertraut sind, eine Ausbildung haben und sehr!!! akzeptable Preise haben: www.africa-wildtours.com
Die Touren sind privat organisiert.
Mit diesem Pärchen sind wir die ersten male dort unterwegs gewesen.
Schaut mal dort hinein, wenn Ihr Lust habt.
Beste Grüße
Sven
Bluna238 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #9NA, doppelt gepostet. Sorry
SHsha119 Beiträge · seit 200911. Dez. 2011 · #10Bis Kasane könnt ihr eine Nacht sparen, wenns euch nur um den Weg geht, z.B. die in Rundu. Wenn ihr aber etwas von der Gegen sehen und erleben wollt, ist zu wenig Zeit eingeplant 😉
Livingstone (oder Vicfalls, hat mir persönlich besser gefallen; der Grenzübergang ist auch viel angenehmer) würde ich entweder als Tagesausflug machen oder dann wenigstens zwei Nächte bleiben, damit ihr nebst den Falls auch noch was anderes sehen/unternehmen könnt.
Chobe und Moremi würde ich definitiv auch verlängern! So wie jetzt habt ihr nicht ganz so viel von. Oft lohnen sich mindestens je zwei Nächte, damit man die Gegen auch etwas kennenlernen kann und genügend Zeit für Tierbeobachtungen hat.
Von Maun nach Windhoek sind keine zwei Übernachtungen nötig. Man könnte dies gar in einem Rutsch fahren. Die Zelda Farm fand ich persönlich sehr sehr eigenartig, ich würde da nicht mehr hingehen wollen... (Es war bei uns eine spontane Entscheidung, weil wir viel weiter gekommen sind als geplant).
Ich finde, du kannst dich auf die Reise freuen 😉
LG sha
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #11Sha schrieb:...
Von Maun nach Windhoek sind keine zwei Übernachtungen nötig. Man könnte dies gar in einem Rutsch fahren. ...
Hallo,
ich bin auch der Meinung,dass zwei Übernachtungen von Maun nach Windhoek nicht notwendig sind. Um Stress zu vermeiden würde ich aber eine Übernachtung einplanen.
Wir haben kurz hinter der Grenze im Kalahari Bush Breaks übernachtet und fanden es dort sehr schön! Bis Windhoek sind es dann nach etwa 250 km (ca. 3 Stunden Fahrzeit)!
Sille449 Beiträge · seit 201012. Dez. 2011 · #12Hallo Nina und Uli,
auch ich möchte mal meinen Senf zu eurer Planung dazu geben. Wir sind in diesem Jahr auch das erste Mal in Botswana mit Hilux und Dachzelt gewesen, die Route war etwas anders. Mir ist zu Beginn gleich aufgefallen, dass ihr häufig nur 1 Nacht habt. Das würde ich ändern, weil ich es einigermaßen anstrengend fand, das Zelt abzubauen und alles Geraffel zusammen zu packen. Ab und zu 2 Tage oder mehr irgendwo zu stehen, hat was. Man kann einfach mal in der Gegend rumgucken, lesen, Wäsche waschen, in Ruhe und bei einigermaßen Temperaturen duschen oder einfach entspannen. Die Vic Falls würde ich auf jeden Fall von Zimbabwe aus besuchen, im Juli ist Höchststand und dann sind die Fälle wow! Geht organisiert oder allein als Tagestrip von Kasane aus. Hier könntet ihr euch einen Bungalow im Senyati Safari Camp nehmen, ist günstig (Selbstversorger) und ihr habt ein Wasserloch direkt vor der Hütte.(Marina "Butterblume" und ich bilden den Fanclub). In Maun empfehle ich gerne das Discovery B&B, Marije und Rene buchen euch alles was ihr wollt. (Bayern Schorschens Herz hab ich fürs Discovery erwärmt). Auf dem Weg nach WDH zurück reicht auf jeden Fall eine Ü, Zelda fand ich blöd, es gibt aber tausend andere Unterkünfte. Ach so: vergessen hab ich noch die Empfehlung, 2-3 Nächte im Caprivi Station zu machen, sehr schöne Camps dort (über Kwando Camp liest du ausführlich beim Bayern Schorsch). Die Reiseberichte von den genannten Fomis geben viel her, dazu noch der Bericht von SASOWEWI ("nächstes Jahr fahren wir nach Südtirol") und ihr bekommt einen superguten Eindruck von den Bedingungen in Botswana.
Viel Spaß und ran an die Buchungen, es wird allerhöchste Zeit!
Lieben Gruß
Sille
Laponia203 Beiträge · seit 201012. Dez. 2011 · #13Hallo Uli,
für die derzeit geplanten 16 Tage ist die Runde sportlich... die 5-7 Tage Luft, die Ihr noch habt, solltet Ihr auf jeden Fall mit einplanen, dass sich das Ganze lohnt und die Fahrerei nicht in Stress ausartet.
Ich würde die Tour an folgenden Stellen modizieren:
Strecke WDH - Maun: 2 Übernachtungen auf der Campsite der Motswiri Lodge / Kanana Wilderness und dort z.B. Rhino Tracking und/Oder den Bushman-Walk machen. Dadurch, dass Ihr nicht im Etosha seid, ist das möglicherweise Eure einzige Chance Rhinos zu sehen....
Victoria Falls: Wenn irgend möglich, dann geht nach Vic Falls und nicht nach Livingstone - aus meiner Sicht sind die Fälle von dort wesentlich spektakulärer.
Zwischen Xakanaka und Savuti: ist zwar machbar an einem Tag, kann aber stressig werden, wenn der normale Track wegen Wasser nicht passierbar ist und man längere Zeit nach einer passenden Durchfahrt suchen muss....
==> ich würde hier eine Nacht am North Gate als Zwischenstation einschieben
Caprivi: lohnenswert sind 1-2 Übernachtungen z.B. im Kwando Camp mit Abstecher in den Mudumu Nationalpark. Ein sehr kleiner, aber feiner NP, in dem wir immer sehr schöne Sightings hatten und so gut wie nie auf andere Autos getroffen sind 😉
Chobe Safari Lodge: hmmm... die Campsite kenne ich nicht - war 2005 mal in der Lodge - da fand ich's ganz schön dort, allerdings haben die mächtig aufgestockt und mir persönlich ist das ganze drumherumdort jetzt ein wenig viel des Guten.
Wenn Ihr Campen wollt, dann schaut Euch mal das Senyati Safari Camp (ca. 10-15 km außerhalb von Kasane) an oder bucht Euch (je nach Budget) in einer der kleineren Lodges ein (z.B. Water Lily Lodge).
Ein absolutes Muß auf dieser Tour ist ein ca. 3-stündiger Sundowner Boat-Cruise auf dem Chobe-River. Auch hier sind die kleineren Boote von Vorteil - man hat deutlich mehr Ruhe und Platz zum Fotografieren und ist mit Büffel, Krokodil, Hippo & Co auf Augenhöhe 🤪
Viele Grüße,
Petra
MAMaestroThemenstarter4 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #14Hallo alle zusammen,
vielen Dank für Euer geballtes Feedback! 🙂
Ich war gestern und heute damit beschäftigt Euer Feedback und unsere Route von oben, unten, links, rechts, vorne und hinten zu beleuchten und alles kräftig durchzuschütteln 🤩
Im Anschluß daran habe ich dann mal unserem Reiseveranstalter wieder etwas Arbeit verschafft 😗
Grob gesehen ergeben sich aufgrund Eures Feedback bisher folgende Änderungen:
-2 weitere Nächte im Caprivi Streifen
- Victoria Falls werden von Zimbabwe aus bewundert und zwar auch für 2 Tage
- Chobe und Moremi wird auf 8 Tage gepimpt (2x Ihaha, 2x Savuti, 2x Northgate/Kwai Campsite, 2xXakanaxi)
- Zelda Campsite wird wegfallen; evtl. werden wir auf der Strecke zurück nach Windhoek dafür woanders noch eine weitere Nacht verbringen (mal schaun, was das Budget noch hergibt 😛 )
Vorbehaltlich der Verfügbarkeiten der Camps wird die Reise jetzt wohl ca 21/22 Tage dauern. Sobald ich vom Reiseveranstalter eine neue Route erhalte, schreibe ich die natürlich wieder hier rein 🙂
Gibt es abgesehen von dem Buchen der einzelnen Camps und der Flüge noch weitere To Dos, die wir frühzeitig in Angriff nehmen sollten?
Reisepässe und internationale Führerscheine sind vorhanden. Alles weitere sollten wir dann doch in den Planungsprozess kommendes Jahr schieben können, oder?
Viele Grüße von Nina und Uli, die schon ziemlich aufgeregt auf ihre erse Botswana Reise schauen
Bluna238 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #15Hallo Maestro,
Ideen...
* Habt Ihr alle Impfungen? Tetanus, Diphterie, Hepatitis AB, Polio & Co.?
* ggf. GPS-Gerät (vorab schon zum üben kaufen)
* Denkt bei der Planng an die Entfernungen! Zwischen Chobe und Maun gibt es
KEINE Tankstelle (Stand 2009). Ihr legt da grob + - 600km zurück. Bei einem Verbrauch mit
etwa 20-25 Litern/100km im Gelände an genügend Ersatzkanister denken (wir haben einen NISSAN
Navara mit erweitertem 140-Ltr.-Tank + Tankersatz)
* Kalkuliert ebenso Eure Einkäufe, Getränke und den Sundowner Windhoek-Lager 😉
* noch notwendige Dinge könnten kurz nach Weihnachten günstiger zu erwerben sein
...das so im Groben....
Beste Grüße
Sven
pollux5921 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #16Hallo Uli,
wir befinden uns grad in einer ähnlichen Situation, nur das wir als Familie fahren und damit vermutlich eher in etwas günstigeren Unterkünften, als im Zelt übernachten werden. Botswana ist für uns auch neu, Namibia wird dabei unser dritter Urlaub dort sein (letztes Jahr ist leider ausgefallen wegen Geld Tanken), aber jetzt zu meinem Hinweis, am 02.08. ist Vollmond, d.h. ihr habt die Möglichkeit dann die Victoriafälle bei Nacht zu sehen, nur dann 1 Tag davor und ein Tag danach kann man überhaupt nachts dahin,
vermutlich werden wir uns in Amadeus Garden Simbabwe einquartieren
gruss
gerhard
apropos Impfung Thema von Sven:
an genügend Malarone denken oder bewußt drüber nachdenken, sie nicht zu nehmen, bis ca. Ganzi ist m. W. n. Malaria-Gebiet
Sille449 Beiträge · seit 201013. Dez. 2011 · #17Viele Grüße von Nina und Uli, die schon ziemlich aufgeregt auf ihre erse Botswana Reise schauen
...und das sooo zu recht!!! 🙂
Aus meiner Sicht habt ihr jetzt eine Supertour zusammen!
Da ihr im Winter fahrt, werdet ihr kein großes Mückenproblem haben (wir haben ganze 2 Stück in 4 Wochen gesehen), ihr könnt also drüber nachdenken, Malarone als standby mitzunehmen.
Ich weiß nicht, ob ihr noch warme Schlafsäcke braucht, lassen sich bei Globetrotter im Winter i.d.R. zu günstigen Preisen kaufen.
Ansonsten Pack- und Essenslisten anfangen und sich einfach nur noch freuen!
Ich freu mich mit euch, bin aber so neidisch, weil ich ja weiß, was euch erwartet!
Liebe Grüße
Sille
Laponia203 Beiträge · seit 201013. Dez. 2011 · #18Hallo Ihr Beiden!
Ja, die Vorfreude ist durchaus berechtigt 😉
Je nachdem, welche Impfungen Ihr bereits habt, solltet Ihr rechtzeitig einen Besuch beim 'Tropenarzt' einplanen. Einige Grundimmunisierungen brauchen etwas länger und sind erst nach der 2. bzw. 3. Impfung abgeschlossen.
Legt Euch beizeiten eine 'Packliste' - gegliedert anch Themenbereichen - an und schreibt da schon mal immer alles auf, was Euch zwischendrin einfällt.
Sehr praktisch sind kleine handliche FM-Transmitter (z.B. von Belkin) für MP3-Player, iPhone oder iPod - der Radioempfang ist eher mau und mit CD's auf den Holperpisten ist auch so eine Sache....
Schreibt Eure Einkaufsliste für den Basis-Einkauf auch rechtzeitig vor Urlaubsantritt und lest vorher nochmal genau nach, was Ihr an den Vet-Zäunen bzw. bei Grenzübertritt überhaupt mitnehmen dürft. Hier sind insbesondere Milch- und Käseprodukten sowie Fleisch kritisch, aber auch bei Obst und Gemüse gibt es an einigen Stellen Probleme - z.B. an den Gates vom Chobe.
Eine gute Stirnlampe für jeden incl. ausreichender Ersatzbatterien ist ein absolutes Muss, ebenso wie eine gute Taschenlampe.
Wenn Ihr vorwiegend campt und nur selten in Lodges seid, dann ist auch das Thema Laden von Akkus, Stromversorgung (z.B. für NetBook oder Laptop) ein Thema. Einige wenige Camps haben Stromanschlüsse direkt an den Campsites aber das ist eher die Ausnahme.
Wenn Ihr viel fotografiert und selten Lademöglichkeit habt, dann solltet Ihr Euch noch einen Spannungswandler für's Auto zulegen.
Viele Grüße, Petra
diangelika138 Beiträge · seit 201113. Dez. 2011 · #19Hallo an alle hier,
ich lese die Beiträge zum Thema "nächsten Juli in Namibia / Botswana" ständig mit großem Interesse und habe mir schon viele Notizen gemacht. Wir fliegen gleich Anfang Juli nach Windhoek, fahren dann nach Ghanzi, danach 3 Tage in den CKGR. In Maun habe ich noch nichts vorgebucht, aber Richtung Moremi und Chobe habe ich die Übernachtungen "im Sack". Wir wollen nicht nach Vic falls, weil wir dort schon 2mal waren, aber über Caprivi, dann Omaruru, Swakop, Sesriem Canyon (den haben wir vor 2 Jahren nicht geschafft und in Sossuvlei war Sandsturm), dann über Mariental und Rehoboth nach Windhoek. Wir haben 4 Wochen, sind campen gewohnt (auch die Kälte nachts auf der Südhalbkugel), allerdings mit Allrad noch nicht sehr erfahren. Ich freue mich über alle Tipps, die Ihr Erfahrenen geben könnt.
Kann mir vielleicht einer sagen, wo im CKGR die Kori Campsite ist. Das DWNP hat die für uns gebucht mit dem Hinweis das Tsau Gate zu benutzen.
Liebe Grüße
Angelika
MAMaestroThemenstarter4 Beiträge · seit 201114. Dez. 2011 · #20Wieder vielen Dank für die Tips 😄
Mit den Impfungen aus den letzten Jahren sollten wir so ziemlich immun gegen alles sein 😛 aber guter Tip, ich mach direkt mal einen Termin zur Reiseberatung bei unserem Hausarzt.
Das Fixdatum für die VicFalls haben wir auch direkt mal an den Reiseveranstalter gegeben! Auf einen nächtlichen Regenbogen bin ich echt gespannt, dann muss das Stativ doch nochmal auf den Wunschzettel 🙂
Schlafsäcke, Taschen- und Stirnlampen, etc. ist dann To Do für nach Weihnachten. Vielleicht kann man ja ein Schnäppchen machen.
Sooo, dann warten wir jetzt noch auf die neue Route vom Reiseveranstalter.
Liebe Grüße
Nina und Uli