STStachelschwein14 Beiträge · seit 201220. Feb. 2012 · #141Vergleiche sind häufig schwierig und jeder wird meist zumindest 1 Punkt finden in dem er den Vergleich nicht schlüssig findet.
Ein Forum lebt jedoch von genau diesen vielen unterschiedlichen Meinungen! Und ist man der Meinung Schweiz und Namibia wären nicht vergleichbar ist das so. Vielleicht kann man von dem Vergleich jedoch trotzdem was lernen, eine neue Sichtweise vielleicht oder Aspekte die man vorher nicht bedacht hatte.
Und: außergewöhnliches, einzigartiges, schönes,... hat seinen Preis. Egal ob das nun die Schweizer Alpen oder die Steppe Namibias ist.
Die meisten gönnen sich diesen Luxus bewusst, sparen dafür weil sie das erleben möchten. Es mag sein dass dies die Tourismusbranche ausnutzt und (leider) die "kleinen Angestellten" von den vielleicht überteuerten Angeboten nix sehen. Aber das ist leider auch in vielen anderen Bereichen so (ob das nun die teuren Bio-Bananen oder das T-Shirt von XY ist).
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · #142Hallo Gerd,
man könnte es sich einfach machen und sagen Angebot und Nachfrage regulieren den Preis und so wird sich das auch in Namibia einregulieren aber das birgt die Gefahr, dass die negativen Auswirkungen dieses Mechanismusses die Oberhand gewinnen könnten! Es ist für mich ein absolutes Schreckensszenarium, wenn Namibia vom Land des Individualtourismus zum Land des Massentourismus verkommen würde. Der Preis und Kluge Gesetze in Naturschutz und Baurecht könnten ein Mittel sein das zu verhindern.
Und noch etwas, um ein Preis/Leistungsverhältnis zu bewerten, muss ich schon wissen, welche Leistung notwendig ist, um das was ich erlebe zu ermöglichen! Wer kann das hier schon wirklich.
Max Power570 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · #143Irgendwie seh ich der Sache sehr entspannt entgegen. Viel teurer als jetzt kann ein Camping-Allrad doch gar nicht werden oder? Zur Not muss man halt ab SA fahren....
Und die Preise der Campingplätze können zur Not nochmal um 100% zulegen, dass würde den Urlaub nicht zu sehr verteuern - in relation zu den anderen Kosten (vorallem Auto, Sprit, Essen....). Ob nun 20-30 Nächte a 40N$ pp oder 60-100 N$ macht für mich nicht sooooo den Unterschied..... Klaro wird es unverschämter aber deswegen das Land meiden?
Solange die NP Preise im erträglichen Rahmen bleiben und nicht botswanisch werden bin ich voller Hoffnung. Für jeden der Natur erleben will scheint Namibia auch in Zukunft attraktiv. Oder sehe ich das naiv?
Lodgehopper möchte ich aber wirklich nicht sein. Wenn diese ausbleiben wird auch die Situation für Camper wieder besser 😉
Amos
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. Feb. 2012 · #144Hallo Reinhard,
Du hast ja Recht - so richtigen Massentourismus will wohl keiner. Aber ich glaube, dass ich in etwas abschätzen kann, was so an Preis-/Leistungsverhältnis geboten wird. Und das ist nicht immer in Ordnung. Und da müsste sich etwas ändern. Ich bin gerne bereit (Familien-Lodgetyp) etwas mehr zu bezahlen wie zum Beispiel beim Onguma Bush Camp oder bei den ganzen Gondwana Unterkünften, aber ich fühle mich nicht nur von NWR manchmal geneppt.
Liebe Grüße
Gerd
GUGuido.ThemenstarterGast20. Feb. 2012 · #145Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:das Ministerium sieht dieses Thema wieder ganz anders; erwartet wird ein Zuwachs an Touristen von 70 %.Namibia expects 1.7 million tourists this year
WINDHOEK, 17 FEB (NAMPA) - Namibia expects about 1.7 million tourists in 2012, says Minister of Environment and Tourism Netumbo Nandi-Ndaitwah. She made this observation during a networking breakfast for a United Arab Emirates (UAE) delegation consisting of tour operators and media representatives, ...
Quelle: Namibia Press Agency NAMPA (http://www.nampa.org/index.php?model=headline&function=display&text_id=4735983)
Dann können sich ja wieder alle selbst loben 😉
Mal abgesehen davon, dass 70% Zuwachs in einem Jahr nun wirklich eine lächerliche Prognose sind, liegt der Zahl ja die absurde Zählweise zu Grunde, dass jeder der ins Land kommt ein Tourist ist: jeder NGO-Mitarbeiter, jeder der nur Verwandte besucht, jeder chinesische Geschäftsmann, ... alle werden als Touristen gezählt.
Davon abgesehen hat nie jemand bestritten, dass Namibia ein wunderschönes Land ist und noch sehr viel Tourismuspotential hat. Ich finde Namibia z.B. viel schöner als Botswana, aber ich bin nicht bereit, jeden Preis dafür zu bezahlen. Es gibt eben verdammt viele andere schöne Ecken auf diesem Planeten.
Beste Grüße
Guido
GUGuido.ThemenstarterGast20. Feb. 2012 · #146Hallo,
Max Power schrieb:Und die Preise der Campingplätze können zur Not nochmal um 100% zulegen, dass würde den Urlaub nicht zu sehr verteuern - in relation zu den anderen Kosten (vorallem Auto, Sprit, Essen....). Ob nun 20-30 Nächte a 40N$ pp oder 60-100 N$ macht für mich nicht sooooo den Unterschied.....
4-5 EUR pro Tag zusätzlich bringen angesichts der Gesamtreisekosten sicher niemanden um. Mit Blick auf die Nachbarländer ist da noch einiges denkbar. In Botswana oder Simbabwe werden teilweise 100-150 USD für eine Campsite aufgerufen. Das ist gegenüber 80 NAD (für 2) dann keine Verdopplung sondern eine Verzehnfachung. Das tut dann irgendwann schon weh.
Meines Erachtens sind die Nationalparkpreise im südlichen Afrika und insbesondere Namibia eher zu niedrig und Übernachtungspreise eher zu hoch. Die 80 NAD Eintritt pp z.B. für Etosha wurden seit vielen Jahren nicht erhöht - also nicht einmal die Inflation ausgeglichen. Ich will wirklich nicht 80 USD p.p wie z.T. in Nationalparks in Kenia zahlen, aber 150-200 NAD fände ich angemessen. Das auch vor dem Hintergrund, dass 100 NAD mehr an Eintritt im Etosha wohl eher dem Naturschutz zugute kommen, wie 300 NAD mehr an NWR für eine Übernachtung in Okaukuejo.
Beste Grüße
Guido
Eto557 Beiträge · seit 200928. Feb. 2012 · #147
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200828. Feb. 2012 · #148Hallo Eto,
danke für den Hinweis auf diese beiden Artikel.
Der Schweizer schreibt ja sehr sachlich und nachvollziehbar und wird eventuell auch von den Verantwortlichen gelesen und Ernst genommen.
Aber was der Herr aus Linz schreibt, halte ich nicht für akzeptabel. Mit diesem überheblichen Ton und vor allen Dingen den massiven politischen Anwürfen, die in einem Artikel über Tourismus überhaupt nichts zu suchen haben, erreicht man genau das Gegenteil von dem, was er angeblich will. Die Leute lesen es, schütteln den Kopf und fragen sich, was das (in diesem Zusammenhang) soll. Oder glaubt der Herr Schöfl wirklich, dass private Lodgen die Preise erhöhen, um die Luxus-Altersversorgung des Altpräsidenten sicher zu stellen? Da kann ich dann nur noch mit dem Kopt schütteln.
Liebe Grüße
Gerd
Eto557 Beiträge · seit 200928. Feb. 2012 · #149Hallo Gerd,
ich meine, das Wesentliche der Aussage ist, dass Namibia inzwischen als überteuertes Reiseland von vielen Reisenden wahrgenommen wird.
Freundliche Grüße
Eto
Jochen66444 Beiträge · seit 201128. Feb. 2012 · #150Hallo!
Ich finde, daß Namibia im vergleich zu anderen "Exoten", wir z.B. Chile, Cost Rica, Neuseeland, u.s.w. nicht überteuert ist. Ich kann überall in der Welt an manchen Orten sehr günstig und sehr teuer Übernachten.
Da wir mit den Dachzelten überwegs sind, zahl ich auch nicht jeden Preis und klapp dann mein Zelt auf, um einiges zu sparen.
Was hat bei uns extreme Kosten Verursacht sind die Kinder (zahlen beim Flug das gleiche) und die Tatsache, dass wir an die Ferien gebunden sind.
Wenn ich aber sehe daß man in der Toscana für einen Campingplatz 2010 (4,50 x 5 Meter) für die Familie (Erwachsener: € 24,50, Kinder: € 14,50, Auto: € 8,50, Strom: 6,80 "großes Zelt": € 9,00 Zusammen: € 102,30) sehr viel zahle und Abends noch pro Person beim Essen € 3,50 für das Gedeck zahle, ist Namibia echt ein "Schnäppchen".
Und nach 4 Wochen Namibia komm ich zurück und bin absolut erholt - was man von einem Urlaub in Europa nicht behaupten kann - so geht es mir zumindest.
Daß bei einigen Lodges das Preis / Leistungsverhältnis nicht stimmt ist ganz klar - ist aber überall so!
Wir waren letzte Woche in den Faschingsferien beim Skilaufen - zuvor brauchten die Kinder eine neue Ausrüstung. Wenn ich dann Hotel, Skipass, Ausrüstung, u.s.w. alles zusammenzähle - dann lieber nach Namibia für diesen Preis!
Man kann in jedem Urlaub etwas sparen - wir haben 2009 eine Tour gemacht, die ein Jahr später Freunde von uns "nachgefahren" sind. Allerdings alles vorgebucht in Lodges ohne Kinder. Das Ergebnis: Sie zahlten für 2 Erwachsene fast das Doppelte wie wir mit zwei Kindern.
Grüße aus dem kalten Süden
Jochen66
steenbok143 Beiträge · seit 200928. Feb. 2012 · #151Hallo zusammen!
Wir denken auch, man kann so oder so Urlaub machen; manche Preise sind halt (unserer privaten Einschätzung nach) überteuert 🙁 , aber Angebot und Nachfrage regeln den Preis und letztendlich auch den Markt 🙂 . Bislang hat man ja auch freie Wahl und keine Zwangsumtauschgebühr für den Eintritt ins Arbeiter- und..." 😊
@ Jochen66: das sehen wir auch als Reisende mit Kind oder Kindern
Als "Familie" sind wir halt auf die "teureren Ferien(-zeiten)" angewiesen - dies aber auch weltweit und man kann mit Kindern nun auch nicht immer kurz vor den Ferien "krank werden", obwohl Reisefieber durchaus zum vorzeitigen Ende des Schulbesuchs führen kann 😵
Da wir jetzt wieder fliegen, liegt für uns - ganz klar - der Tourismus in Namibia gerade wieder im Aufwärtstrend, und ist er das dann doch nicht, dann freuen wir uns über eine freie Sitzbank im Flieger und wenig-er Besucher auf dem Berg "Monte Christo" - wie stellt man dort "Minus-Besucher" dar, fragt sich steenbok 😉 (Wenn sonst schon keiner da ist 🙂 )
WEwernerbauerGast28. Feb. 2012 · #152Ich finde Guido hat bez. der Nationalparkpreise in der Region recht (Guido: „150-200 NAD fände ich angemessen“), diese sind m. E. moderat. 8 bis 10 € zahlt man in Europa für einen Museumsbesuch udgl., für Freizeiteinrichtungen bis 20 €/Tag. Hier wäre schon begründbarer Spielraum für mehr. Dazu ein Vorschlag für ein Tarifmodell mit Erhöhung und „Erziehungseffekt“ (und ich gehe dann ob der Proteste auf Tauchstation):
Es muss Eintritt für eine Mindestanzahl von Tagen bezahlt werden, auch wenn man diese nicht ausnützt. Z. B. 5 Tage mindestens, dass sich das auch lohnt. Bei 15 € ppT macht das dann für 1, 2, 3, 4, 5 und mehr Tage Aufenthalt im Park: 75, 38, 25, 19 bzw. 15 € pro Person und Tag. Mit den Fahrzeuggebühren könnte man genauso verfahren. Für die die genießen, wofür sie nach Afrika gekommen sind, also lange bleiben, ändert sich somit gar nichts; die "Hastigen und Hastenden" würden aber mehr zahlen. NAMBOTS-TOTAL in 2 bis 3 Wochen hat eben seinen Preis, liegt aber noch im Rahmen.
Grüße Werner
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200828. Feb. 2012 · #153Hallo Eto,
dass Du nur auf den sachlichen Teil verweisen wolltest, das war mir klar und insofern richtet sich meine Aussage auch nicht gegen Dich. Aber wir hoffen doch alle, dass die Betriebe, die wir ansprechen wollen (bestimmte Lodgen, NWR etc) hier mitlesen und sich der eine oder andere Lodgebetreiber dann seine Gedanken macht. Und deshalb fand und finde ich politische Polemik in diesem Thread halt nicht angebracht, weil sonst auch die berechtigten Klagen in die Schublade der ewig nörgelnden und gestrigen Querulanten geschoben werden.
Liebe Grüße
Gerd
Topobär5'479 Beiträge · seit 200928. Feb. 2012 · #154wernerbauer schrieb: Dazu ein Vorschlag für ein Tarifmodell mit Erhöhung und „Erziehungseffekt“ (und ich gehe dann ob der Proteste auf Tauchstation):
Es muss Eintritt für eine Mindestanzahl von Tagen bezahlt werden, auch wenn man diese nicht ausnützt. Z. B. 5 Tage mindestens, dass sich das auch lohnt. Bei 15 € ppT macht das dann für 1, 2, 3, 4, 5 und mehr Tage Aufenthalt im Park: 75, 38, 25, 19 bzw. 15 € pro Person und Tag. Mit den Fahrzeuggebühren könnte man genauso verfahren. Für die die genießen, wofür sie nach Afrika gekommen sind, also lange bleiben, ändert sich somit gar nichts; die "Hastigen und Hastenden" würden aber mehr zahlen. NAMBOTS-TOTAL in 2 bis 3 Wochen hat eben seinen Preis, liegt aber noch im Rahmen.
Grüße Werner
Kann es sein, dass dieser Vorschlag genau mit Deiner Art des Reisens übereinstimmt?
Ich kann nicht erkennen, weshalb es besser sein soll, 5 Tage in einem Nationalpark zu verbringen, anstatt z.B. jeweils einen Tag in 5 verschiedenen Nationalparks zu verbringen.
tau123 Beiträge · seit 201128. Feb. 2012 · #155Hallo Gerd,
gerade das Problem der Preissteigerungen auf bestimmten Lodges, schlechtere Qualität bei der Unterbringung und Mahlzeiten, aber auch staatliche Organisationen wie NWR, die vielen Urlaubern Unterkünfte in der Etosha oder Sossus Dune Lodge rückbestätigt haben, die Buchungen aber tatsächlich nicht getätigt wurden 😈 , sind das eigentliche Problem. Auch wenn viele von uns als Selbstfahrer campen, hier stimmen gerade Preis- und Leistung nicht überein. Es gibt auch viele gute Gegenbeispiele, gerade aus Deine Heimatstadt Swakopmund, aber leider sind die nucht allzu häufig. Jeder von uns der den Massentourismus wie in Südafrika oder Kenia umgehen will und - zwar touristsch - aber dennoch etwas selbstbestimmt durch ein Land wie Namibia fahren will, ist aber gerade auf einigermaßen zivilisierte Preise angewiesen. Es geht nicht um Preiserhöhungen an Eintrittsgeldern in die Parks, wenn diese gut unterhalten werden- und auch in Namibia wird vieles teurer- es geht darum, daß einige das Preis-Lsistungsgefüge nicht mehr richtig abschätzen oder schlechte Leistung zeigen. 🙁 , Im privatwirtschaftlichen Bereich der Lodges wird sich das denke ich regulieren, bei staatlichen Organisationen und da nenne ich insbesondere Air Namibia und NWR, klappt das aufgrund des Unvermögens einzelner Mitarbeiter und der politischen Riege im Hintergrund leider nicht.😠
Und da ist der Tourismus in Namibia im Abwärtstrend! Leider ist diese Art von Unvermögen und Einflßnahme, mit anderen Worten Lobbysmus ja auch bei uns in Deutschland verbreitet.
Aber letztendlich liegt es an uns mit Buchungen oder Nichtbuchungen bei einzelnen Camps, Lodges oder Organisationen unsere Stellungnahme abzugeben. Denn vieles läuft auch hier über das Geld, das wir bereits sind auszugeben...
Ich bin gespannt, wie es weitergeht...
Grüsse tau
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200828. Feb. 2012 · #156Hallo tau,
ich bin ganz genau Deiner Meinung. Ich kenne leider genau wie fast alle hier jede Menge Beispiele, in denen Preis und Leistung nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Da ich mich früher von Berufs wegen mal viel mit Gewinn- und Verlustrechnungen, Kosten und Erträgen etc. befasst habe, stört es mich sehr, wenn einige Lodge-Betreiber - egal ob halbstaatliche Gesellschaften oder private - Mondpreise nehmen, die in keinem Verhältnis zu den Kosten dieser Betriebe stehen und die sich diese Preise nur erlauben können, weil sie sich für ihre Lodge ein wunderbares Fleckchen Erde ausgesucht haben, das nun einmal die Reisenden anzieht. Und dann wird - wie Du schreibst - manchmal schamlos zugeschlagen, insbesondere wenn man die Preise nimmt, die den Überseebesuchern abgenommen werden. Aber auch die "Residentpreise" findet ich in vielen Fällen noch als zu hoch (selbst für die Überseebesucher).
Manchmal sind es ja nur Ausreißer oder das Personal hat einen schlechten Tag - verziehen, aber sehr oft ist auch eine falsche Denke dahinter. Ich habe mich schon 1999 - als ich ins Land kam - darüber geärgert, dass mir der Inhaber eines bestimmten Lederwarengeschäftes in der Brauhauspassage immer wieder sagte: Für Euch ist das doch kein Geld, das könnt Ihr doch locker bezahlen. Das sagt er übrigens auch heute noch, weil er nicht mitbekommen hat, dass zumindest in Deutschland die Leute viel mehr arbeiten müssen für Ihr Geld.
Zurück zum Thema: Wenn wir wollen, dass die Lodgebetreiber, die hier ebenso wie die AZ intensiv mitlesen, dann müssen wir diesen Thread von politischer Polemik freihalten. Das wollte Eto auch nicht, aber der einer der beiden Leserbriefe ist genau in der Art, wie ich oben schon sagte, dass er in die Schublade der ewig nörgelnden und gestrigen Querulanten geschoben wird.
Wir wollten vor nicht allzu langer Zeit mal damit beginnen, Anbieter, deren Preise in einem gesunden Verhältnis zur angebotenen Leistung steht, in einem besonderen Thread zusammenzufassen. Da ich als EDV-technischer Laie prompt die falsche Kategorie*) gewählt hatte, ist das leider untergegangen. Ich schlage vor, dass wir dieses Thema wieder aufgreifen. Wenn mir mal einer sagen kann, wie ich die alten Threads in die richtige Kategorie bringe, dann mache ich das gerne. Ich denke mir nämlich, wenn die Lodgebesitzer solche Aufstellungen lesen, werden sie sich ihre Gedanken machen. Die andere Möglichkeit, die überteuerten Betriebe hier aufzuführen, ist meines Erachtens rechtlich bedenklich, deshalb sollten wir es anders herum machen.
Liebe Grüße
Gerd
*) News statt Unterkünfte und die Überschrift heißt: Hier stimmen Preis und Leistung. Angelegt hatte ich 5 verschiedene Threads u. a. für die Regionen Nord und Süd.
rhh64983 Beiträge · seit 201128. Feb. 2012 · #157Gerd1942 schrieb:
Ich kenne leider genau wie fast alle hier jede Menge Beispiele, in denen Preis und Leistung nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen.
Ich habe mich schon 1999 ... darüber geärgert, dass mir der Inhaber eines bestimmten Lederwarengeschäftes in der Brauhauspassage immer wieder sagte: Für Euch ist das doch kein Geld, das könnt Ihr doch locker bezahlen. Das sagt er übrigens auch heute noch ...
Der Inhaber dieses Lederwarengeschäfts hat sich uns ähnlich gegenüber geäußert ... Das einzige Geschäft, in dem ich das Gefühl hatte, hier ist unangenehmer Verkaufsdruck mit zu hohen Preisen spürbar ...
Ich hatte übrigens auch bei einigen Anbietern das Gefühl, dass es überteuert war. Als besonders unangemessen haben wir die Preise in Okonjima Bushcamp erlebt. Hier stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis von Unterkunft/Verpflegung in keinster Weise, die Gamedrives, die extra zu zahlen sind, mal unberücksichtigt gelassen. Ein Camp der oberen Mittelklasse, das 5 Sterne-Preise nimmt.
Haengematte361 Beiträge · seit 201128. Feb. 2012 · #158Ihr musstet in Okonjima die Game Drives extra zahlen???
Bei uns war alles inklusive. Das Essen war auch sehr gut. Für uns war das Preis/Leistungsverhältnis absolut in Ordnung.
rhh64983 Beiträge · seit 201128. Feb. 2012 · #159Haengematte schrieb:Ihr musstet in Okonjima die Game Drives extra zahlen???
Bei uns war alles inklusive. Das Essen war auch sehr gut. Für uns war das Preis/Leistungsverhältnis absolut in Ordnung.
Man hat offensichtlich aus dem AI-Paket ein HP-Paket gemacht. Wir mussten die Drves mit ca. 50 Euro pro Drive (Night 20) p.P. bezahlen! Bei 3 Aktivitäten kamen dann noch 120 Euro p.P. pro Tag dazu.
Haengematte361 Beiträge · seit 201128. Feb. 2012 · #160Und was hattet ihr dann für die HP bezahlt pro Nacht bezahlt?