SuemsThemenstarter39 Beiträge · seit 201104. Nov. 2011 · #1Hallo Fomis,
am 18.11. geht es los. Wir, ein Paar, 47 Jahre alt, werden nun zum 10. bzw. 3. Mal nach Namibia reisen. An der Häufigkeit unserer Namibiareisen kann man sehen, daß wir von Ferrari Safaris nicht viel halten. Immer wieder suchen wir uns einen Teil aus und nehmen uns Zeit Namibias Schönheit auf uns wirken zu lassen. Für dieses Mal sind wir uns allerdings trotz eifrigem Studium des Forums sowie diverser Reiseführer etwas unschlüssig. Ich, Ina, war schon 1994 das erste Mal in Namibia und bin mit einem Chico bis nach Palmwag gekommen und bin auch sonst viele D´s gefahren. Dieses Mal wollen wir eigentlich weiter. D.h. Sesfontein, Opuwo auf der M124. Dann C41/C35 bis Ruacana. Dort wollen wir uns die Ruacana und wenn machbar die Epupa Falls anschauen. Zurück würde es dann über Uutapi, Tsandi, Okahao auf der C41/C35 nach Kamanjab und Outjo gehen. Ich habe gelesen daß es überzeugte 4x4 Fahrer gibt, auch die Meinungen gehen sehr auseinander. Wir werden einen Renault Megane o.ä. haben, also 2x4. Meine Frage ist nun, ob man diese Strecke auch damit bewältigen kann. Wir fahren langsam und legen viele Fotostopps ein. Guido ist ein guter und sicherer Fahrer und da es in Namibia keine Drängler gibt werden wir es uns leisten durch die Landschaft zu dümpeln. Sesfontein/Opuwo ist übrigens kein muss. Solle die C35 besser sein, würden wir sie auch zweimal fahren. Zurück auf der gleichen Strecke, gibt ja auch wieder andere Eindrücke.
Auf unseren vielen Afrika Reisen (Südafrika, Zimbabwe, Namibia) hatten wir nie etwas anderes als 2x4 Autos und übrigens auch noch nie einen Reifenwechsel. Dafür nette andere Sachen, wie beispielsweise einen defekten Kofferraumverschluß oder eine lose Batterie.
Die Unterkunft hatten wir uns bisher hauptsächlich nach Bedarf gesucht, wo es uns gefallen hat sind wir länger geblieben. Für Tipps welche Übernachtungsmöglichkeiten auf der o.g. Strecke liegen wären wir dankbar. Campen ist eigentlich nicht geplant, aber manchmal gibt es ja auch Cabins. Die Tourilodges haben wir bisher gemieden, am besten man trifft gar keine und hat Kontakt zu den Menschen des Landes. Ich glaube, mittlerweile habe ich 100erte Webseiten angeklickt, den trip advisor gequält und mein "where to stay" durchgestöbert. Preise waren nicht immer angegeben. Interessant wären Unterkünfte bis 800NAD für zwei Personen B&B. Habt Ihr einen Tipp?
Travelboy705 Beiträge · seit 201004. Nov. 2011 · #2Hallo Suems,
herzlich Willkommen im Forum.
Super Gegend habt ihr euch für diese Reise ausgesucht 😉
Also mit 2x4 sollte kei Problem sein wenn ihr auf den Hauptwegen (Pads) bleibt.
Also
Opuwo <> Epupe über die C43 (Gravel)
Opuwo <> Ruacana über C41 (Teer) und C35 (Gravel)
Sefontein <> Opuwo (Gravel) der Joubert Pass ist zwar etwas steil, aber inzwischen in Teer.
Palmwag <> Sesfontein (Gravel) hier gibt es einige enge und steinige Stellen.
Opuwo <> Kamanjab über C41 und C35 (Teer)
Kamanjab <> Otjo (Teer)
Achtung - Am Joubert Pass waren gerade Strassenbauarbeiten, wenn die noch nicht abgeschlossen sind kann es da mit einem 2x4 eng werden, hier solltet ihr euch vor ort erkundigen.
In Opuwo kann ich die Country Lodge empfehlen, liegt mit toller Aussicht auf einem Hügel und hat ein super Pool.
In Epupa das Omarunga Camp
und in Ruacana (etwas weiter westlich ca. 60km) die Kunene River Lodge.
SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Bloke1'920 Beiträge · seit 200804. Nov. 2011 · #3Travelboy schrieb:Hallo Suems,
herzlich Willkommen im Forum.
Super Gegend habt ihr euch für diese Reise ausgesucht 😉
In Epupa das Omarunga Camp
und in Ruacana (etwas weiter westlich ca. 60km) die Kunene River Lodge.
SG
Volker
Hallo Volker
die Kunene River Lodge mit nem 2x4 ist sehr sehr sportlich,wobei du eher mehr die Bodenfreiheit brauchst, als den Allrad
LG Bloke
SuemsThemenstarter39 Beiträge · seit 201104. Nov. 2011 · #4Lieber Volker,
herzlichen Dank für Deine hilfreiche Antwort. Es beruhigt doch sehr, wenn jemand die Strecke kennt, früher ist man einfach gefahren, vielleicht hängt es ja mit dem Alter zusammen ;o). Mit dem Joubertpaß werden wir uns erkundigen und ggf die C35 doppelt fahren.
Herzliche Grüsse
Ina und Guido
heuchef911 Beiträge · seit 200704. Nov. 2011 · #5Hallo Suems,
An den Epupa Falls können wir auch das Epupa Camp empfehlen. Eine Lodge mit tented Camps, also Zelte mit angebautem Bad. Recht komfortabel, mit 8 Zelten nicht sehr groß, gutes Essen und herrliche Lage am Kunene. Ziehen wir dem größeren Omarunga Camp vor.
Natürlich kann man etwas Pech haben, wenn z. B. eine Gruppe Italiener dort ist. Aber dann kan man sich zum Dinner einen kleinen Tisch abseits am Kunene hinstellen lassen - romantisch! 😁 😛 😘 🙂
Auf der Strecke Seesfontain - Opuwo etwa beim Joubert-Pass : Camp Aussicht von Mario Steiner !! Einfache Zimmer , herrliche Aussicht, Edelstein-Mine und Mario ist ein ganz Netter, der viel zu berichten hat. Der Weg abseits der eigentlichen Pad dürfte mit etwas Vorsicht ohne 4x4 zu schaffen sein.
Grüße
Helgi
Travelboy705 Beiträge · seit 201004. Nov. 2011 · #6@Bloke
hast Recht, vor allem das letzte Stück,
bei Anruf holen die lieben Leute vom Camp einen aber auch ab,
aber ich denke um diese Jahreszeit sollte das gehen und ein bischen Abenteuer gehört ja dazu.
!! der alte AVATAR hat mir besser gefallen 😉
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Bloke1'920 Beiträge · seit 200804. Nov. 2011 · #7Travelboy schrieb:
@Bloke
!! der alte AVATAR hat mir besser gefallen 😉
Volker
Keine sorge, der kommt wieder,demnächst 😉
LG Bloke
SuemsThemenstarter39 Beiträge · seit 201104. Nov. 2011 · #8Sooooo, jetzt haben wir uns mal alle Übernachtungsvorschläge die wir bis jetzt bekommen haben angesehen. Leider übersteigen da einige unser Budget bis auf das Camp Aussicht (vielen Dank, Helgi). Klar, es sieht alles toll aus aber leider, leider..... Wir sind nämlich 23 Tage unterwegs und da müssen wir ein bißchen rechnen.
Gruss
Ina und Guido
Bloke1'920 Beiträge · seit 200804. Nov. 2011 · #9Hi
mit nem Übernachtungsbuged von 800 N$ für 2 Personen wird es verdammt eng werden.
Könntet IHR euch vorstellen im DAchzelt unterwegs zu sein, und dann abend in Lodge zu speissen, dann wäre das finanziell auch machbar...
Als SEMI-CAMPER kannste die Angebote einer Lodges in den meisten Fällen voll in Anspruch nehmen
Just me, and my 2 cents
LG Bloke
SuemsThemenstarter39 Beiträge · seit 201105. Nov. 2011 · #10Lieber Bloke,
mit dem Dachzelt ist es schwierig da wir erstens das Auto schon im April gebucht haben und zweitens Guido sehr groß ist und in ein Dachzelt nicht hineinpaßt ohne daß die Füße im Freien wären. Die Möglichkeit hatten wir nämlich in Erwägung gezogen aber alle Dachzeltabmessungen hören bei 2m auf, wir brauchen aber mindestens 2,50m. Eine andere Idee wäre noch ein Zelt und Schlafmatten zu mieten, hast Du da einen Tipp? Dann bräuchten wir nur die Schlafsäcke im Rucksack mitzunehmen.
LG
Ina
Matatu496 Beiträge · seit 200605. Nov. 2011 · #11Hallo, schöne Tour. Von Sesfontein nach Opuwo, ist eine der schönsten Strecken in Namibia, teilweise gesäumt von Baobabs. Die Empfehlung Country Lodge in Opuwo ist ok. Wenn ihr aber das lebendige Leben in der Stadt erleben wollt, liegt die Ohakane Lodge günstiger und auch im Preis.
Am Epupa empfehle ich das Omarunga Camp. Das Epupa Camp ist wesentlich teuerer. Um von dort nach Ruacana zu kommen, nehme ich immer von Epembe aus die 3701/3700. Landschaftlich sehr schön entlang des Kunene. Kein Problem mit 2X4. Viel Glück bei der Reise. LG Matatu
heuchef911 Beiträge · seit 200705. Nov. 2011 · #12Suems schrieb:
mit dem Dachzelt ist es schwierig da wir erstens das Auto schon im April gebucht haben und zweitens Guido sehr groß ist und in ein Dachzelt nicht hineinpaßt ohne daß die Füße im Freien wären.
Ina
Hallo Suems,
Wir waren schon oft mit Dachzelt unterwegs und die hatten immer 120 bis 140 Breite und 220 bis 230 Länge. Ich bin mit 187 cm zwar nicht riesengroß, hatte aber immer viel Luft nach oben bzw. unten. Wenn Guido nicht deutlich über 2 m ist, müsste das eigentlich passen.
Wir fanden und finden Dachzelt Super, man ist einigermaßen unabhängig und es ist trotz des höheren Preises für das Auto insgesamt günstiger, so dass das Budget zwischendurch auch mal 'ne etwas teurere Lodge zulässt.
Grüße
Helgi
helga655 Beiträge · seit 200605. Nov. 2011 · #13Hallo Suems,
Du kannst Dir eine komplette Campingausrüstung oder auch nur Teile gut ausleihen, z.B. bei CAMPING HIRE NAMIBIA, oder bei Immo Kersten, mit dem wir mehrfach gute Erfahrungen gemacht haben
http://www.natron.net/tour/adventure/ .
Für unsere diesjährige Fahrt haben wir, da nur ein Dachzelt auf unserem Auto ist, ein einfaches Wurfzelt gekauft, das hat die Maße 2,45x1,45x110, Packmaß 0,80m, wiegt 2 kg.
Camp Aussicht ist wunderbar, auch wenn der Weg dorthin steinig ist.
Viel Freude weiter bei der Planung, und immer im Kopf haben: in Namibia ist weniger mehr.......
Lb Gruß von Helga
SuemsThemenstarter39 Beiträge · seit 201105. Nov. 2011 · #14Hallo an alle Helfer für unsere Tour,
ganz herzlichen Dank für die vielen guten Ratschläge. Ja, ich kann nur zustimmen in Namibia ist weniger mehr, darum machen wir immer nur einen kleinen Teil und heben uns etwas auf für das nächste Mal 🙂. Die gesamte Tour wird uns von WDH zur Spitzkoppe führen. Dann weiter bis Uis und von dort zur Palmwag Lodge. Dann kommt der Teil bis zu den Fällen. Zurück über Outjo und Kalkfeld nach WDH. Ich denke das wird uns auch Zeit lassen die Seele baumeln zu lassen nach dieser nervigen Hektik hier. Wichtig ist immer Afrika so lange wie möglich im Herzen zu behalten bis das Fernweh dann wieder unbarmherzig zuschlägt. Ja, auch wir haben den Virus. Die ganze Welt haben wir bereist, aber das südliche Afrika hält uns gefangen. Malawi, Mosambik und Tansania stehen auch noch auf unserer Wunschliste.....
Ich freue mich sehr dieses Forum entdeckt zu haben. Vielleicht kann ich ja nun auch den ein oder anderen guten Ratschlag geben.
Wir freuen uns auf den 18. November, endlich wieder Afrika.
Guido uns Ina
Barth_Wolfgang201 Beiträge · seit 200806. Nov. 2011 · #15Camp Aussicht kann ich auch nur empfehlen; Marius Steiner ist eine Legende. Anfahrt etwas steinig und holprig- ist aber mit 2x4 zu machen.
Unsere schönste Strecke war dem Kunene entlang östlich nach Ruancana. Leider zu der Zeit, wo wir da waren , mit 2x4 nicht zu machen. Wasser und Schlammlöcher. Westlich nach Epupa von der Kunene River lodge aus , das ist nur was für hardcore 4x4 Fahrer und dann auch nur mit Seilwinde im peto.
Epupa Falls, die camps am Fluss, ob Omarangu o.ä. sind einfach traumhaft.
Viel Spass erstmal- Wolfgang
meisterstille9 Beiträge · seit 201008. Nov. 2011 · #16Dachzelt
haben ein TENTCO Dachzelt und das ist 2,42 Meter lang. Da passe ich mit 193 cm locker rein.
Gruß
meisterstille
alles ist nur halb so doppelt