Botswana und Zimbabwe von RSA

2 Antworten · 1'396 Aufrufe · gestartet 08. Okt. 2011 von hamster
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201008. Okt. 2011 · #1
Unten findet man ein paar persönliche Erfahrungen in stichwortartiger Form.
Es handelt sich dabei um subjektive Eindrücke, die eine Hilfe bei der Planung einer solchen Reise sein sollen:)

1. US Dollar sind die zur Zeit beste Zahlungsart in Botswana und Zimbabwe- auch wenn Euro gehen wird es deutlich teurer.

2. Bei Einreise von RSA Martins-drift am besten keine Fleischwaren mitbringen- wir durften wenigstens unsere mitgebrachten an der Grenze
bzw. Vet. Kontrolle braten!

3. Am besten Nata als Versorgungsstelle nutzen wenn es Richtung Zimbabwe gehen soll.

4. Erstes Camp war für uns in Palapye (witzig- afrikanisch-sauber mit
guter Küche - Overland camp) keine Vorbuchung nötig.

5. Geld tauschen war in Francistown an der großen Einkauf Mall sehr
schnell erledigt.

6. Unser 2. Camp war Elephant sands. Gute Küche - leider wegen des
Strassenbaus nicht wirklich ruhig und keine Großtiere am Wasserloch.
Campingplatz muß nicht vorgebucht werden - reichlich Platz

7.In Pandamatenga gibt es eine Tankstelle, die nur mindestens 200Liter
abgibt- die neue Tankstelle war nicht in Betrieb also für dringenden
Bedarf muß man bis Kasane fahren. Also wenn man bei Pandamatenga
nach Zimbabwe fahren will unbedingt vorher alles vollfüllen, da der Sprit
in Zimbabwe teurer ist.
8. Die Lodge Touch of Afrika (etwa 5 Km nördlich von Pandamtenga) ist sehr
empfehlenswert, da sehr familiär und beste Küche unseres gesammten
Trips. Hier ist es gut mit dem Chef (Österreicher) die Möglichkeiten wie
Gamedrive , Picknick etc. abzusprechen. Wir sahen hier unsere ersten 4
Löwen 3 Meter unter uns am Fahrzeug vorbei schleichen (morgens um
5:30 Uhr)- viele Antilopen. Es gibt nur 2 Campplätze und man benutzt die
Duschen in der Nähe der Rezeption. Von der Restaurant-Bar Anlage hat
man einen guten Blick auf das Wasserloch. Wenn es zu heiß ist bietet der
Pool oder die Bar Erfrischung.

9.Der Grenzübergang Pandematenga ist optimal- wir waren am
9.September 2011 an dem Grenze das 4. Fahrzeug- alles ging mit Carnet
des Passage innerhalb von 30 Minuten für beide Grenzposten.

10.Die Fahrt nach Robinscamp – völlig allein und ohne Probleme in der
Jahreszeit und auch mit 2x4 befahrbar.

11.Hwange Nationalpark war im Aufbau- das bedeutet ziemlich trauriger
Zustand- einige Reparaturen fanden statt- wir waren in Robins camp und
Sinemantella die einzigen Camper. Alles wäre trotzdem kein Problem,da
der Hwange sein Potential immer noch zeigt. Leider sind die Tiere extrem
scheu- so dass selbst Elefanten, die es dort reichlich gibt vor uns flohen.


12.Viktoria Falls ist ein Rummelplatz und man bekommt viele Möglichkeiten geboten.

13. Der Lunar Rainbow war zwar mal interessant, aber wer glaubt unter
den Horden von Japanern auch noch sein Stativ aufbauen zu können und
das tolle Bild zu sichern wird ziemlich enttäuscht - nicht empfehlenswert

14. „Walk with the Lions and Elephant ride“ waren für uns die wertvollste
Investition in Vic. Falls. Der Touristen- Helicopter nervte den ganzen Tag
und drängte uns zum schnelleren Aufbruch.
Der Campingplatz war funktionell aber nicht wirklich ruhig wegen der Nähe
zur Stadt und den Bahnschienen.

15. 20km südlich von Kasane gibt es ein 3 Jahre altes Camp (Senyati)
mit eigener Sanitärzelle / Platz . Das Wasserloch wird fast pünktlich
gegen 5 Uhr nachmittags von vielen Elefanten besucht- es gibt eine Bar
-plattform -ohne Restaurant, sehr empfehlenswert. Tagesausflüge nach
Kasene sind möglich. Bootsausflüge bei der Rezeption anmelden bzw.
erfragen – Es gibt Rabatten für Campnutzer.

16.Chobe Game drive ist Fantastisch mit eigenem Fahrzeug oder bei den
Tour Anbietern (Tiefsand).

17. Im Camp Senyati gibt es auf der Bar-terasse die Möglichkeit
Kontakte zu knüpfen, und eventuell einen Campingplatz in Savuti zu
teilen. Das ganze muß man dann am Eintritt-gate zum Chobe N.P.
absegnen lassen und dort auch die Gebühren entrichten Es geht also alles
auch irgendwie ohne Vorbuchung!

18. Die Fahrt nach Savuti ist immer noch heftig und man sollte 5
Stunden einplanen. Trotz chinesischer Strassenbaumassnahmen gibt es
noch reichlich Tiefsandpiste.

19.Am Boteti Fluß hatten wir ein Luxuszeltlager aufgespürt und große
Zebraherden beim Trinken beobachten können. Auch hier konnten wir
ohne Vorbuchung unterkommen (leider hat uns das Bargeldmäßig
ziemlich zurückgeworfen) Für so was sind größere US Dollarbeträge
praktisch! www.menoakwena.com

20. Kubu Iland ist landschaftlich sehr schön. Wildtiere aber fast nicht
vorhanden. Wir verbrachten nur eine Nacht dort – wegen der extremen
Fliegenplage am Abend und den Minifliegen die uns ins Zelt verfolgten-
Sollte jedoch Jahreszeitlich bedingt sein.
Wer Landschaft und Tiere gleichzeitig sucht kommt auch im Gebiet von
Baines Baobab auf seine Kosten. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis.
Anfahrt von Süden relativ leicht fast bis zur Pfanne auf neuer Asphalt
Strasse.

21. Planet Baobab Camp sehr empfehlenswert östlich von Ghweta. Gut zum regenerieren am Pool und sehr Nahe an den Nationalparks
Bilder zu dem Text findet man beim Hamsterprofil
http://www.namibia-forum.ch/community/photos/album.html?albumid=11858&userid=9676

Viel Spass beim Planen
Hamster
zuletzt bearbeitet 09. Okt. 2011
667 Beiträge · seit 200608. Okt. 2011 · #2
Am Boteti Fluß hatten wir ein Luxuszeltlager aufgespürt und

Welches???

Helmar
Themenstarter25 Beiträge · seit 201009. Okt. 2011 · #3
Sorry, wegen der Fehlinfo:) www.menoakwena.com sollte weiter helfen.

Beste Grüße vom Hamster