Eröffnung des Lebenden Museums der Mbunza

10 Antworten · 2'125 Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2011 von Sebastian Dürrschmidt
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Themenstarter22 Beiträge · seit 200730. Sept. 2011 · #1


Das Lebende Museum der Mbunza wird am 22.10.2011 eröffnet. Ihr seid herzlich zur Eröffnungsfeier ab 3 Uhr nachmittags eingeladen.

Ungefähr 14 km östlich der Kavango-Hauptstadt Rundu findet ihr ab Ende Oktober einen unvergleichlichen Ort: Das Lebende Museum der Mbunza - zugleich eine traditionelle Schule für Kultur und ein kommunales Unternehmen der lokalen Bevölkerung der Kavango, die mit ihrem nachhaltigen Projekt ihre traditionelle Kultur bewahren und sich zusätzlich ein sicheres Einkommen erwirtschaften.

Auf unserer Website könnt ihr viele weitere Informationen zum Mbunza Living Museum erhalten.

Wir hoffen, das einige von euch die Geegenheit ergreifen und sich dieses Lebende Museum einmal anschauen.

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zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2011
983 Beiträge · seit 201130. Sept. 2011 · #2
Vielen Dank für den Hinweis!

Leider liegt es nicht auf unserer Route.

Aber das Lebende Museum der Damara werden wir uns im Februar gerne anschauen. Freue mich schon auf den dortigen Bush Walk!

Beste Grüße von ca. 9000 km weiter Nord an dieses wertvolle Projekt, das Einkommen und Beschäftigung vor Ort schafft.

Ralf
Beste Grüße rhh64
35 Beiträge · seit 201130. Sept. 2011 · #3
Hallo,

das ist wirklich ein tolles Projekt - und damit meine ich auch insgesamt die Idee der Foundation!
und mit Sicherheit eins wie das andere sehenswert.

bei der Gelegenheit hab ich gelesen, dass da ja ein Film mit Ranga Yogeshwar zu den lebenden Museen gesendet wurde. Sendetermin aber schon längst vorbei. Kann man sich das irgendwo nochmal anschaun?

schöne Grüße
Schmetterling
Den Moment genießen heißt das Leben genießen. Schmetterlinge
1'483 Beiträge · seit 200930. Sept. 2011 · #4
Hallo Sebastian,
wir haben das "Living Museum der Damara" im vergangenen Jahr besucht und finden, dass diese Art der Darstellung gelungen und begrüßenswert ist. Der Ansatz ist wahrscheinlich der richtige, auch wenn bei den Damara auch das "Männerproblem" auch zu bestehen scheint. Getragen wird das Museum von den Frauen, nur sehr wenige Männer sind engagiert dabei.

Wir wünschen euch viel Erfolg und hoffen, dass die Männer zu überzeugen und vor allem zu integrieren sein werden.

Reinhard
Themenstarter22 Beiträge · seit 200702. Okt. 2011 · #6
Hallo Reinhard,

Ein Männerproblem gibt es bei den Damaras eigentlich nicht. Der Manager, Hans-Bernhard, durch dessen Initaitive das Museum erst entstanden ist, beziehungsweise ohne den da Museum niemals zu Stande gekommen wäre, ist ein Mann der viel Initiative für seine Geminschaft ergreift... Viele Guides sind männlich und viele der Leute, die das Museum weiterentwickeln wollen sind auch Männer (Otto, Benjamin, Chrisly)

Im Museumsbereich halten sich die Männer verbal allerdings oft zurück bzw. wirken introvierter, können auch teilweise weniger englisch als die Frauen, vielleicht ist deswegen dein Eindruck entstanden, dass das Museum von den Frauen getragen wird.
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1'483 Beiträge · seit 200902. Okt. 2011 · #7
Hallo Sebastian,
lassen wir es so stehen. Wir haben lange mit einer der Frauen gesprochen, die sehr gut Englisch sprach und uns auch Privates erzählt hat, weil es uns interessierte und wir ihr auch die entsprechenden Fragen gestellt haben. Zumindest von da her ist unser Eindruck ein etwas anderer.

Gruß Reinhard
3'175 Beiträge · seit 200607. Okt. 2011 · #8
hi @ All!

Diese Veranstaltung kann ich nur empfehlen. Wer ist denn zu diesem Zeitpunkt in Rundu???
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
Gast07. Okt. 2011 · #9
Hallo Reinhard,
piscator schrieb:Der Ansatz ist wahrscheinlich der richtige, auch wenn bei den Damara auch das "Männerproblem" auch zu bestehen scheint. Getragen wird das Museum von den Frauen, nur sehr wenige Männer sind engagiert dabei.
Bei einem einmaligen Besuch bekommt man nicht unbedingt ein repräsentatives Bild. Wir waren im Juni dort. Da waren 6 Frauen und 8 Männer anwesend, was zur Aussage von Sebastian passt.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter22 Beiträge · seit 200707. Okt. 2011 · #10
Ist zwar Off Topic, denn hier geht es ja eigentlich um die Eröffnung des Mbunza Museums, aber...

Im Unterschied zum Mafwe Museum werden alle anderen Lebenden Museen zu gleichen Teilen von Männern und Frauen getragen (bei den Mafwe haben eindeutig die Frauen die Oberhand)

Natürlich kommt es mal vor, dass mehr Frauen als Männer und umgekehrt dabei sind, aber die anderen Museen haben ein sehr ausgewogenes Verhältnis.

In Bezug auf Reinhards Erfahrung bei den Damara: Du weisst doch wie das ist. Es gibt doch diese Bücher "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken"... Sich über das andere Geschlecht auszulassen ist zentraler Bestandteil der menschlichen Kultur.

Um zurück zum Thema zu kommen.

Im neu entstehenden Mbunza Living Museum arbeiten zu gleichen Teilen Männer wie Frauen. Das Besondere ist: Alle Frauen kommen aus Namibia, viele der Männer aber aus Angola. Hintergrund: Die Männer auf namibischer Seite, die das Dorf Sikondo bewohnen, arbeiten auf den staatlichen Felder - eine neues Projekt Green Scheme, welches den Feldarbeitern 30 N$ / Tag beschert - sollte man mind. 9 Stunden arbeiten.

Aber das ist immer noch besser als nichts und so hatten wir längere Zeit auch Schwierigketen junge Männer aus Namibia mit an Bord des Lebenden Museums zu bekommen.
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306 Beiträge · seit 200807. Okt. 2011 · #11
hallo Sebastian,
Danke für die Info. Zur Eröffnung sind wir zwar noch nicht in Namibia, aber Mitte November. Wir werden uns das ansehen.
Viele Grüße Andrea