GPS Karten für Namibia, Zimbabwe und Botswana

8 Antworten · 5'465 Aufrufe · gestartet 20. Sept. 2011 von Achim_Sch
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Themenstarter79 Beiträge · seit 200920. Sept. 2011 · #1
Hallo,

nachdem wir (meine Frau und ich) im Jahr 2009 in Namibia waren, verschlägt es uns dieses Jahr (Ende Oktober/November) erneut ins südliche Afrika (wie war das mit dem Afrikavirus). Wir werden von Windhoek über den Caprivi bis zu den Vicfalls fahren. Von dort geht es über den Hwange, Chobe, Okavangodelta zurück nach Windhoek.

Nun haben wir uns ein GPS Gerät von Garmin angelegt (wg. Geocaching:-) ). Dieses wollen wir, jetzt wo wir es haben, auch mit nach Namibia, Zimbabwe und Botswana nehmen. Schadet ja sicherlich nicht, wenn man sich z.B. mal in einem Nationalpark verfahren hat. Und vielleicht finden wir ja auch den einen oder anderen Cache.

Hier werden ja immer die Tracks4Afrika Karten genannt. Wie sind eure Erfahrungen hiermit? Lohnt sich ein Kauf von den drei Karten (je 17 €, zusammen 51 €). Sind diese routingfähig? Gibt es eine Möglichkeit beim Kauf von den drei Ländern irgendwelche Kombinationspakete zu erwerben (ich habe leider auf der Homepage von Tracks4Afrika nichts davon gefunden). Gibt es generell noch vergleichbare Karten für die drei genannten Länder von einem anderen Anbieter, welche günstiger sind?

Viele Grüße
Achim
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1'159 Beiträge · seit 200720. Sept. 2011 · #2
Hallo Achim,

die Erfahrungen sind sehr gut, sie sind routingfähig, bei diesen drei Karten gibt es keine Kombiangebote, mir ist nichts vergleichbares (Preis/Leistung) bekannt und "etwas" günstiger bekommst du sie direkt unter http://www.t4a.co.za/t4a_gps_maps.asp

Sonnige Grüße
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
7'272 Beiträge · seit 200620. Sept. 2011 · #3
Hallo Achim

Meines Wissens gibt es drei Varianten in den genannten Gebieten.
1) Tracks4Africa
2) Garmap Southern Africa
3) OpenStreetMap

Für Touristen die auch in den Nationalparks und vielleicht auch mal "offroad" unterwgs sind hat sich Tracks4Africa sehr bewährt. Im Oktober kommt die neuste Version heraus. Falls Du etwas warten kannst, lohnt sich das auf jeden Fall.
Die T4A Karten sind routingfähig. Das einzige, günstigere Kombipaket ist die Travellers Africa-Karte, die aber deutlich mehr abdeckt als Du brauchst und dadurch auch teurer ist.

Garmap Southern Africa ist das Produkt von Garmin. In Städten ist es Tracks4Africa deutlich überlegen. Im Offroad-Bereich (z.B. Moremi, Namibia Trockenflüsse etc.) dagen deutlich unterlegen. Du kaufst immer das komplette südliche Afrika. Dadurch ist der Preis höher.

OpenStreetMap ist kostenlos. Das Routing funktioniert aber nur sehr bedingt. Auch sind weniger Daten als bei Garmap oder T4A vorhanden. Unter Umständen kann die OSM Karte aber trotzdem schon reichen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2011
105 Beiträge · seit 200820. Sept. 2011 · #4
Hallo Achim,

ich stand vor ca. 3 Monaten vor genau derselben Frage wie du. Damals hatte ich noch gar kein Navi, wollte aber von Jo'burg über den Grenzübergang Beitbridge nach Zimbabwe und weiter über die Great Zimbabwe Ruins und die westlichen NPs nach Vic Falls - von dort weiter über den Caprivi-Zipfel nach Botswana und dann auf südlichem Kurs im Zickzack zurück nach Südafrika.

Ich habe mich hier im Forum zu GPS-Fragen beraten lassen, bekam den Rat, mir ein Garmin nüvi zu kaufen und dann noch die 3 Karten (nördlicher Teil von Südafrika, Zimbabwe und Botswana) von "Tracks-4-Afrika" zu beschaffen. Ich habe die 3 Karten gekauft (zus. € 51.-), die kostenlose Software "BaseCamp" (von Garmin) heuntergeladen und die Reise am Computer mit 80 "Points of Interest" (PoI) geplant.

Im südlichen Afrika angekommen, hat ALLES SUPER GEKLAPPT (!!!) und es war eine sehr große Hilfe für mich (als Navigator...).

Ich rate dir, mache es genau so!

Viele Grüße, Gero

PS: Bin gerade mal seit 10 Tagen wieder daheim...
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2011
983 Beiträge · seit 201120. Sept. 2011 · #5
Die günstigste Alternative für Besitzer eines GPS-fähigen Nokia-Smartphones sind die Nokia-Karten: sind routingfähig und umsonst. Habe mit meinem N8 und Nokia-Karten quer durch Südafrika navigiert. Namibia/Botswana ist ebenfalls als Karte unter OVI (= das Nokiasystem) erhältlich. Brauche daher kein 2. Navigationsgerät. Solange man auf normalen Teer- oder Gravelpads fährt, reicht das völlig aus. Wer jenseits der normalen Straßen unterwegs ist, braucht sicher was Besseres.
Gruß
Ralf
Beste Grüße rhh64
7'272 Beiträge · seit 200620. Sept. 2011 · #6
Die Nokia Karten basieren übrigens zu einem guten Teil auf den T4A Karten 😉
Mangels eines dieser aussterbender Geräte konnte ich es aber bisher nie testen.

Gehen die Nokia Karten eigentlich auch unter den Windows 7 Smartphones von Nokia?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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983 Beiträge · seit 201120. Sept. 2011 · #7
chrigu schrieb:Die Nokia Karten basieren übrigens zu einem guten Teil auf den T4A Karten 😉
Mangels eines dieser aussterbender Geräte konnte ich es aber bisher nie testen.

Gehen die Nokia Karten eigentlich auch unter den Windows 7 Smartphones von Nokia?

Herzliche Grüsse
Chrigu
Hallo Chrigu,
mein N8 (das ich gerade wegen der kostenfreien Navigation dem I-Phone vorziehe) hat leider das "Auslauf-Betriebssytem" (was für meine Anwendungen aber egal ist; Apps von z. B. n-tv oder Bahn.de gibts es hierfür auch; mit dem Windows-Phones habe ich keine Erfahrung. Kann nur sagen, dass es in SA absolut super einfach war. Das Handy hatte ich sowieso dabei (zum Telefonieren und für E-Mails), dann einfach über Zigarettenanzünder-Stecker Strom aufs Handy und los ging die Navigation.
Wie gesagt, keine Extra-Kosten und kein Extra-Gerät erforderlich.
Beste Grüße
Ralf
Beste Grüße rhh64
15 Beiträge · seit 201120. Sept. 2011 · #8
Hallo Achim,

ich bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein, hier nur meine Erfahrung als selber kürzlich Verreiste 🙂

Wir waren mit dem Mietwagen in Namibia und Botswana unterwegs (grob: Windhoek -> Etoscha -> Caprivi -> Kasane -> via Nata nach Magkadikadi -> Maun -> Windhoek), haben von Kasane aus einen Abstecher zu den Vic. Falls gemacht, allerdings mit Transfer, um nicht mit dem Mietwagen über die Grenze zu müssen.

Unsere Route ging vorwiegend über Teerstraße, und nur sporadisch selbst in den Offroad-Bereich (Mahangu-NP in Namibia, Chobe in Botswana). Ansonsten haben wir oft an den Aktivitäten der Lodges teilgenommen. Soviel vielleicht als Hintergrundinfo. Wenn du wesentlich mehr Offroad unterwegs bist - vielleicht hilft dir dann meine Erfahrung gar nicht, dann brauchst du ganz bestimmt ausführlicheres Material.

Jedenfalls habe ich auf meinem Garmin eTrex Vista im Vorfeld die Wegpunkte aller Unterkünfte gespeichert, die ich in Verbindung mit MapSource und Google Earth recherchiert habe. Dann noch die OpenStreetMap.org Karte von Afrika runtergeladen. Hilfreicher Link war für mich: http://raumbezug.eu/ag/internet/osmGarmin.htm.

Damit - sowie zusätzlich mit Kartenmaterial auf Papier - sind wir gut klargekommen, mit dem Garmin haben wir öfters das Routing genutzt. Zuweilen mussten wir vor Ort einen Abgleich mit dem bestehenden Kartenmaterial bzw. Infos aus Reiseführern durchführen, was aber vor allem die genaue Lage von Unterkünften anging (nicht alle sind von der Hauptstraße aus beschildert, da muss man gelegentlich raten, welches die richtige Abfahrt ist... - umso nützlicher, dann zumindest per Abstand zum Wegpunkt zu sehen, ob man wenigstens näher kommt und die Richtung stimmt!).

HTH,
alles Gute von
Kathrin.
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2011
911 Beiträge · seit 200720. Sept. 2011 · #9
Hallo Achim ,

Bisher haben wir die Karten von tracks4africa auf einem Garmin 60 cx benutzt. Funktionierte gut, aber etwas umständlich.
Dieses Jahr nutzten wir ein garmin nüvi mit diesen Karten. Es war wirklich jeder kleinste off-Road-Weg sehr genau verzeichnet und konnte geroutet werden. Wenn man also etwas ausserhalb der gängigen Strecken fährt, gibt es m. E. nichts besseres.

Auf den üblichen "Touri-Strecken" 😉 😗 reicht eine Papierkarte - auch von t4a.

Grüße

Helgi
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