Hilfe bei Routenplanung SA - ZIM -MOZ

37 Antworten · 7'081 Aufrufe · gestartet 18. Sept. 2011 von JOL
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Themenstarter31 Beiträge · seit 201118. Sept. 2011 · #1
Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit bereits im MOZ Teil des Forums gepostet, denn ursprünglich hatten wir den Plan nur SA und MOZ zu bereisen. Nun hat Annick uns jeoch auf die Idee gebracht einen Teil der Route über ZIM zu fahren. Inzwischen bin ich so begeistert von dem, was ich über ZIM lese, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich eigentlich hin soll 🙂 Daher habe ich einige Fragen zu unserer 4x4 mit Dachzelt-Route... diese sollte in etwa wie folgt aussehen:

Johannisbourg
Blyde River
Krüger NP
Limpopo NP
Gonarezhou NP
Chirinda Forest
CHIMANIMANI NP
Nyang NP
Mutare
Gorongosa NP
VILANKULO
Pomene
Inhambane
Maputo
Swasiland
Joburg.

Geplant sind 4 Wochen. Nun habe ich mehrere Fragen: Ist die Fahrt von Limpopo nach Gonarezhou im Mai überhaupt möglich und wieviel Zeit sollte man hier einplanen? Oder wäre eine überfahrt über Brightbrige inklusive Mapagubve NP (dafür ohne Krüger) eventuell besser?
Außerdem würde ich wahnsinnig gerne noch nach Mana Pools fahren - aber das ist wahrscheinlich streckenmäßig zu weit...?

Habt ihr eventuell noch Vorschläge für die Route?

Besten Dank und liebe Grüße aus Mallorca
JOL
Gast18. Sept. 2011 · #2
Hi,

ganz grob überflogen und ehrlich - würde ich bei dieser Reise Swaziland und Gonarezhou weglassen, dafür den Mama Pols mit einbauen.

Der Grund - Swaziland unterscheidet sich kaum von SA, der Gon.NP. ist recht wildarm und die Infrastruktur eher basic bis nicht vorhanden - außer in den Hauptcamps...

Gruß
zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2011
Themenstarter31 Beiträge · seit 201118. Sept. 2011 · #3
Hallo und Danke für den Hinweis...
recht basic mag ich eigentlich ganz gerne. der schönste "campingplatz" bei unser letzten reise war eine akazie am kwai river. recht teuer, ohne jede einrichtungen, aber total einsahm und wunderschön. wildarm allerdings klingt nicht so toll...
ist die strecke bis nach mana pools nicht zu weit?
liebe grüße
JOL
232 Beiträge · seit 200618. Sept. 2011 · #4
Hallo JOL

Der Mana Pools ist definitv mein Lieblingspark geworden. Wir sahen da letzes Jahr (August) sogar mehr Game als 2006 im Etosha und das von sehr nahe. Das geniale ist auch noch, dass man Walking Safaris buchen kann und diese sind ein Hit. Würde ich sofort wieder machen.
Freunde von uns waren letzes Jahr im Gonarezhou und waren auch enttäuscht über die wenigen Game. Nun wird mein Sohn im Okt dort sein und ich bin gespannt, was er dann über den Park erzählen wird.

Herzlich grüsst
Manaslu
185 Beiträge · seit 201018. Sept. 2011 · #5
Hallo Jol,

wir sind gerade Anfang August direkt hinter Pafuri über den Limpopo (und dann bei Chigualaguala in den Gonarezhou NP): das ging recht gut, was den Waserstand betrifft. Wir haben uns aber sagen lassen, daß es im Frühling (also auch im Mai) sehr von den Regenfällen abhängt, ob man gut durchkommt. Wir empfehlen daher, Dich kurz davor nochmals zu informieren.
Wir fanden Gonarezhou NP gar nicht tierarm, das Wild ist aber noch immer sehr scheu (wegen der starken Wilderei früher). Die Infrastruktur ist tatsächlich basic.

Zu Deiner anderen Frage: Wir fuhren Nyanga - Kariba town in einem Tag, daher ist vermutlich auch Nyanga - Mana Pools in einem Tag zu schaffen, das ist aber schon ziemlich weit. Du würdest an diesem Tag nur autofahren, auf einer zwar guten, aber sehr viel von LKW befahrenen Teerstraße. Persönlich würde ich daher den Abstecher auslassen, dafür auf einer anderen Reise mal mit Hwange, Matusadona oder Chizarira verbinden.

Liebe Grüße, Dietmar
Gast18. Sept. 2011 · #6
Hi,

hast recht, auf dem Weg liegt der Mana Pools nicht gerade - aber siehe die Einschätzung der anderen zum Mana Pools....

Der Startpunkt wäre Mutare - Harare - Mana Pools und eben wieder zurück - musst Du mal rechnen wie es hinkommen könnte - die Straßen sind alle gut.

Gruß
Themenstarter31 Beiträge · seit 201118. Sept. 2011 · #7
Wie ist denn die Infrastruktur in Mana Pools. Mit Etosha zu vergleichen, oder eher mit Moremi... ??? 😉
Themenstarter31 Beiträge · seit 201118. Sept. 2011 · #8
Hallo KTM,
danke für die Information. Stimmt, im Frühling / Hebst könnte das sicher schwerer werden. Wie ist denn die Landschaft in Gonarezhou und was für Wild habt ihr gesehen? Wie basic ist die Infrastruktur denn? Viele Leute sind dann wohl auch nicht zu erwarten, oder?
Und gibt es auf der Strecke noch etwas, dass wir nicht auslassen sollten? - Fragen über Fragen, sorry...
Die andere Route hatte ich mir auch schon überlegt, eigentlich sehr ähnlich wie ihr sie gefahren seid. Dann müsste ich aber von dem Ursprünglichen Reiseziel Mosambique ganz absehen...
Liebe Grüße
JOL
461 Beiträge · seit 200819. Sept. 2011 · #9
Hallo JOL

Infrastruktur Mana Pools ? So Deine Frage:
- Haupt Camp Nynaempi, Infrastrukur wie Moremi. Aber keine Zäune und Reglementarien. Nachts huschen Hyänen, ab und an auch schon mal ein Löwe durch das Camp. Nachts zu den Abolutions ist immer ein Abenteuer. Natürlich hat es nachts auch Hippos und Elis. Es ist Wildlife pur.
- Andere Camp, insb. Mucheni, dort hat es nur eine Buschtoilette, liegt super alleine am Fluss. Zum duschen oder "grossem Service" fährt man ins Hauptcamp und benutzt die Infrastruktur dort.

Ist ein Superplatz.

Gruss
Tom
Themenstarter31 Beiträge · seit 201119. Sept. 2011 · #10
Hallo und vielen Dank 🙂

Ja, das wäre schon toll. Aber halt wirklich nicht auf der Route...
106 Beiträge · seit 200821. Sept. 2011 · #11
Hallo Jol,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Mana Pools ist gerade für die, die "Basics" lieben, ein absolutes Highlight. Wir waren im August für 5 Tage dort, davon 4 auf dem BBC Camp und es war einafch toll. Da wir einen undichten Tank hatten, haben wir auf GameDives weitgehend verzichtet, aber nichts vermißt. Wir haben nur dagesessen und auf die Elefanten, Antilopen, Hippos, Krok's, Hyänen etc. gewartet und diese an uns vorbeiziehen lassen. Selbst unserem 6jährigen wurde es nicht langweilig! Am abend vor uns haben Löwen direkt am Camp einen Büffel gerissen. Die Knochen haben wir noch fotografiert. Die Löwen aber nicht mehr gesehen (wir haben alle einen gesunden Schlaf).

Steht für nächstes Jahr wieder auf dem Programm. BBC ist einfach super (wenn auch nicht ganz billig). Bei Zimparks Christina anmailen (maile gerne die Dresse und Telefonnummer und auch ein paar nütziche weitere Tipps wie super Metzger in Bulawayo, der auch sonntags das Geschäft für einem perönlich öffnet) und nach BBC fragen. Mucheni ist auch sehr sehr schön, aber nicht ganz so einsam.

Reisebericht kommt noch, aber wegen des defekten Autos dauert es noch etwas

Liebe Grüße

Angelika
Themenstarter31 Beiträge · seit 201122. Sept. 2011 · #12
Hallo zusammen,

ihr habt mich ja eigentlich schon überzeugt. ich weiß nur nicht, wie ich das zeitlich unterbringe... ich würde gerne krüger auslassen und dafür nach mana pools fahren. aber dennoch ist die strecke halt sehr weit... ich habe jetzt erstmal den footprints bestellt und werde mir nochmal gedanken über die route machen.

wie sind denn die straßenverhältnisse in zim? -

Eine Alternative wäre vin Brightsbrige über Harrare nach Mana Pools zu fahren, von dort aus dann nach Nyanga zu fahren. Dafür müssten wir aber einige Teile auslassen...

Liebe Grüße
2'319 Beiträge · seit 201123. Sept. 2011 · #13
hallo JOL.
was sind denn die "footprints"? habe ich nich verstanden.
ach ja...breitbridge ist absolut nicht zu empfehlen. das sagten uns alle, die wir dieses jahr in ZIM und BOT getroffen haben. wartezeiten von 6 bis teilweise 14/18 stunden. muss schrecklich sein. wir fuhren martin's drift und plumtree sowie kazungula. keine probleme. wartzeit bei einreise von BOT nach ZIM an plumtree border ca. 1,5 stunden
Themenstarter31 Beiträge · seit 201123. Sept. 2011 · #14
Ja, ich habe gelesen, das Brightbridge nicht so toll sein soll. aber es gab auch gegenteilige Meinungen. Wenn wir über BOT fahren, dann fahren wir schon sehr weit nach westen... über den limpopo kommt um die jahreszeit wohl nicht in frage.

ich meinte den reiseführer "footprints zimbabwe" 🙂 sorry!

denkt ihr denn, eine Tour - Joburg - BOT (Nata) - ZIM (Hwange) - MOZ - Joburg ist in 4 Wochen machbar?

Zuletzt waren wir in Namibia von der SA-Grenze bis Etosha, dann Panhandel und BOT Chobe, Moremi, Rückfahrt über Kalahari in 4 Wochen, das war kein Problem... aber ich kenne die Straßenverhältnisse in ZIM nicht...

Liebe Grüße
JOL
105 Beiträge · seit 200824. Sept. 2011 · #15
was sind denn die "footprints"? habe ich nich verstanden.
ach ja...breitbridge ist absolut nicht zu empfehlen. das sagten uns alle, die wir dieses jahr in ZIM und BOT getroffen haben. wartezeiten von 6 bis teilweise 14/18 stunden. muss schrecklich sein. wir fuhren martin's drift und plumtree sowie kazungula. keine probleme. wartzeit bei einreise von BOT nach ZIM an plumtree border ca. 1,5 stunden


Hallo an alle (potientiellen) Beitbridge-Crosser,
ich habe im August die Beitbridge Border überquert und auch überstanden. Hier wird doch von einigen maßlos übertrieben. Wir waren um 06:30 in der Frühe noch auf der südafrikanischen Seite (Musina) unde 2 Stunden später (!) schon mit allen Grenzformalitäten fertig und bereits auf unserem Weg durch Zimbabwe Richtung Great Zimbabwe Ruin, das wir so gegen 14:30 Uhr erreichten...

Ich denke, man sollte es so einrichten, dass man morgens rechtzeitig an der Grenze ist (s.o.), bevor es so richtig voll wird. Dann klappt es auch einigermaßen zügig.

Grüße, Gero

PS: "Footprint" ist ein Buchverlag und dort gibt es einen guten englischsprachigen Reiseführer über Zimbabwe.
Themenstarter31 Beiträge · seit 201124. Sept. 2011 · #16
Hallo,
genau, diesen Reiseführer habe ich bei Amazon bestellt... gibts hier auf der Insel nicht. Nun, da wir im Mapadugwe NP übernachten werden, sollten wir früh morgends an der Grenze sein. ist ja nicht weit...
Liebe Grüße!
2'319 Beiträge · seit 201126. Sept. 2011 · #17
hallo gero.
ob die reisenden, die wir im august traffen, übertrieben hatten mit ihren aussagen kann ich im detail nicht beurteilen. jedoch die anzahl derer, die diese horrorgeschichten von sich gab, war impressionant. und einen wahrheitsgehalt werden diese stories auch schon haben.
aber kurz um.... probieren geht über philosophieren.
lieben gruss vom Alm
571 Beiträge · seit 200626. Sept. 2011 · #18
Hi,
wir sind Ende Juli über Beitbridge gefahren. Drei Stunden. Und das auch nur, weil eine Zollbeamtin uns (und auch ein paar andere Reisende) etwas ärgern wollte. Sie akzeptierte den Letter of authority nicht, da der Mietwagen ja offenbar der Bank und nicht dem Vermieter gehörte. Nach 2 Stunden und Diskussion mit einem Vorgesetzten ging es dann doch. Rückweg im August 40 Minuten. Wenn man von Jo'burg aus in den Süden bzw. Südosten Zims möchte, lohnt sich der Umweg über Martinsdrift und Plumtree m.E. nicht. Die Fahrt dauert mindestens eine Stunde länger, und die Grenze hat man auch: zweimal. Hinzu kommen höhere Kosten und die Vetkontrollen in Bots. Selbst mit unseren drei Stunden kam es in etwa aufs Gleiche raus. Beitbridge sollte man vielleicht meiden, wenn viele Zimbabwer z.B. zum Wochenende heimfahren, ansonsten, wie von Gero schon geschrieben, früh dasein. Der Übergang ist sicher etwas chaotisch und unübersichtlich, aber auch kein Horror (abgesehen von den sehr nervigen Runnern). Pech mit einzelnen Beamten/innen kann man an jeder Grenze haben, aber auch Glück. Natürlich ist Beitbridge sicher tendenziell sowohl hinsichtlich Waren- wie auch Personenverkehr "schmuggelanfälliger" und daher schärfer. Nichtsdestotrotz, gerne wieder...

steinbeisser
105 Beiträge · seit 200827. Sept. 2011 · #19
Hallo Alm,
es ist natürlich jedem überlassen, sein routing selbst auszuwählen. Ich bestreite gar nicht, dass es in Beitbridge zu längeren Wartezeiten kommen kann. Ich hatte damals selbst einigermaßen "Bammel" vor dem Grenzübertritt, weil ich so viele negative Berichte darüber gelesen hatte. Allerdings konnte ich die Route auch nicht mehr umstellen, da die Unterkünftte schon gebucht waren.

Wir waren eben sehr früh morgens da und haben das Procedere in 2 Stunden hinter uns gebracht. Die Grenzer waren allesamt freundlich und ich habe keine Schikane erkennen können. die Bürokratie in Zimbabwe ist allerdings schon grotesk und man glaubt nicht, wieviele Stempel, Zettel und Gebühren zur Abwicklung der Formalitäten notwendig sind. Aber irgendwie geht es dann schon...

Du musst halt in Rechnung stellen, was du von Zimbabwe überhaupt sehen möchtest und ob es vielleicht lohnt, im Sinne der rationalen Streckenführung durch dieses "Nadelöhr" (Beitbridge) zu gehen. Wir sind damals nach Great Zimbabwe Ruins und dann über Bulawayo in den Matobo NP und dann weiter über den Hwange NP nach Victoria Falls gefahren.

Falls dein routing so oder so ähnlich aussehen sollte, gibt es keinen besseren Weg als über Beitbridge. Alles andere dauert noch länger...

PS: Beitbridge ist der größte Grenzübergang zwischen Zimbabwe und Südafrika und der Warenverkehr läuft fast ausschließlich über diesen Übergang (und zwar hauptsächlich in eine Richtung, nämlich von Südafrika nach Zimbabwe)..

2 "Google Earth"-Aufnahmen sollen das zeigen. Im oberen Bild: Der Fluss Limpopo ist die Grenze zwischen Südafrika und Zimbabwe...


Beitbridge-01.jpg



Beitbridge-02.jpg
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2011
90 Beiträge · seit 200729. Sept. 2011 · #20
Hallo ins Forum!

Ich beabsichtige 2012 durch Zimbabwe nach Moz zu fahren. Start und Ziel ist Windhoek.
Wer kann mir in diesem Zusammenhang einen guten und mögl. aktuellen Reiseführer für Zimbabwe und dessen Bezugsquelle empfehlen? Letzteres gilt auch für eine Straßenkarte.
Ich muss die Dinge in Deutschland bestellen. Besuch Ende Oktober würde als Kurier fungieren.
Schon jetzt Dank und herzliche Grüsse aus Windhoek!
Klaus