BRbreggieThemenstarter38 Beiträge · seit 200816. Sept. 2011 · #1
Hallo,
Als Dritttäter wollen wir mit 4x4 und Dachzelt erneut nach Namibia. Unbedingt nochmal Ktp und eigentlich gerne ins Kaokoveld. Ist nicht nahe beisammen, aber Ethosha fanden wir gegen Ktp einfach nicht sooo schön ... Wir lieben eben die Einsamkeit und wollen gerne nochmal polentswa und kaa sehen.
Wenn wir 3 Wochen haben und nach 10-11 Tagen nach dem Ktp wieder in windhook wären, wo würdet ihr hinfahren? Erfahrung haben wir genug gehabt für Mabua und chobe bei viel Wasser. Wir wären aber alleine ...
zeitlich geht das meiner Meinung nach bequem. 2 Tage Anreise Windhoek-Sesfontein und 2 Tage für die Rückreise sind komfortabel. Dann bleiben 6-7 Tage für das Kaokoveld selbst. Da kann man gemütlich eine wunderschöne Runde Sesfontain-Hoanib-Purros-Hoarusib-Khumib-Marble-Kunene-Marble-Opuwo-Camp Aussicht fahren.
Jetzt kommt das Aber: Es ist dann Regenzeit und unsicher, was dann im Kaokoveld befahren werden. In der letzten Regenzeit liefen viele Riviere ziemlich lange. Insbesondere der Hoarusib. Vorbuchen musst Du zu der Jahreszeit in der Gegend nichts. Du kannst die Tour planen, solltest aber einen Plan B ausarbeiten, falls die Gegend nicht befahrbar ist.
Beste Grüße
Guido
BRbreggieThemenstarter38 Beiträge · seit 200817. Sept. 2011 · #5
Hallo, Das hilft doch schon mal. Süden von Namibia hatten wir schon, so dass wir eben gerne noch das Kaokoveld sehen würden.
Die lange zwischenfahrt würden wir in Kauf nehmen.
Vorbuchen muss man dort also um die Zeit nichts?
Was wurdet ihr dort am besten machen? Wie fahren so dass es alleine gut und sicher ist. Oder kann man das wirklich erst vor Ort planen?
zeitlich geht das meiner Meinung nach bequem. 2 Tage Anreise Windhoek-Sesfontein und 2 Tage für die Rückreise sind komfortabel. Dann bleiben 6-7 Tage für das Kaokoveld selbst. Da kann man gemütlich eine wunderschöne Runde Sesfontain-Hoanib-Purros-Hoarusib-Khumib-Marble-Kunene-Marble-Opuwo-Camp Aussicht fahren.
Jetzt kommt das Aber: Es ist dann Regenzeit und unsicher, was dann im Kaokoveld befahren werden. In der letzten Regenzeit liefen viele Riviere ziemlich lange. Insbesondere der Hoarusib. Vorbuchen musst Du zu der Jahreszeit in der Gegend nichts. Du kannst die Tour planen, solltest aber einen Plan B ausarbeiten, falls die Gegend nicht befahrbar ist.
Beste Grüße
Guido
Hallo Guido,
jetzt interessiert mich, was Du bei 8 Resttagen in der Regenzeit für einen Plan B hast, wenn Du hinter Sesfontain stehst und es nicht mehr weiter geht...??????????
Gruß
BRbreggieThemenstarter38 Beiträge · seit 200817. Sept. 2011 · #7
Bisher eben noch keinen ... Was würdet ihr denn empfehlen.
Man kann ja immer noch in den ethosha wenn man in windhook hört es geht nicht ... Aber gibt es dort auch "regensichere" alternativen? Danke, Dirk
Sambezi schrieb:jetzt interessiert mich, was Du bei 8 Resttagen in der Regenzeit für einen Plan B hast, wenn Du hinter Sesfontain stehst und es nicht mehr weiter geht...??????????
Jeder mit etwas Resthirn wird bei begrenztem Zeitbudget nicht erst nach Sesfontein fahren, um dann ggf. enttäuscht zu werden, sondern schon vorher z.B. vor Abreise und noch mal von Windhoek aus die Lage checken. Namibia-Forum, südafrikanische 4x4-Foren, Desert-Lion-Website, Fort Sesfontein, Palmwag Lodge, Khowarib Lodge, Okahirongo Lodge usw.: Es gibt viele aktuelle Informationsquellen für die Befahrbarkeit des Kaokoveldes während der Regenzeit. Eventuell hat man auch vor der Abreise schon mitbekommen, dass die Riviere alle kräftig gelaufen sind und dann kann man die Befahrbarkeit für die nächsten 3-4 Wochen ohnehin vergessen und gleich auf Plan B umschwenken.
Dann kann es immer noch passieren, das sich während der Anreise oder während man vor Ort ist die Lage gravierend verschlechtert und Teile nicht befahrbar sind. Richtung Norden bis Epupa Falls kommt man mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem. Man kann dann auch prüfen, inwieweit das Palmwag-Konzessionsgebiet oder das Damaraland befahrbar sind. Bis zum Huab sind es von Fort Sesfontein ja auch nur 3,5 Stunden. Das Gegenden nicht befahrbar sind, kann einem zu der Jahreszeit im ganzen Land passieren, insofern ist Plan B oder etwas Improvisation kein spezifisches Kaokoveldproblem.
das ist alles klar und auch richtig was Du schreibst - aber das empfiehlt man doch niemanden, der 6-7 Tage Zeit hat und zum Tag X am Flugzeug stehen muss.......
Gruß
Aber, Jedem das Seine.
Cora1'335 Beiträge · seit 200617. Sept. 2011 · #11
In der Regenzeit kann man das Kaokoland eh nicht so wirklich gut bereisen! Es ist ja schon in der Trockenzeit eine Herausforderung, je nachdem wo man unterwegs ist.
Grüßchen Cora
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BRbreggieThemenstarter38 Beiträge · seit 200818. Sept. 2011 · #12
Leider ist die Zeit recht klar definiert. Und z.b der Ktp hat uns in der Regenzeit viel besser gefallen als im Oktober.
Wenn wir aus Sicherheitsgründen also erst Kaokoveld machen würden, könnte man sich hier schon informieren ob es Schwierigkeiten gäbe und dann am Ende in den Süden.
Wäre denn die Tour von Guido grundsätzlich in der Zeit machbar?
es ist immer das Beste, wenn man den Streckenteil mit den größten Unwägbarkeiten an den Anfang der Reise legt....
Das Kaokoveld zu Beginn der Reise zu planen wäre sinnvoll - so würdest Du eventuell bei einem "Mißgeschick" Teile des KTP verpassen und nicht den Flieger....
Also, versuchs am Anfang. Wobei ich es trotzdem nich machen würde, denn 3 Wochen bleiben 3 Wochen und 11 Tage KTP auch...
Eine Befahrbarkeitsprognose kann Dir wohl jetzt niemand mit wrklicher Aussagekraft geben.
Sambezi schrieb:es ist immer das Beste, wenn man den Streckenteil mit den größten Unwägbarkeiten an den Anfang der Reise legt....
Ja, genau so handhaben wir das auch immer. Alles mit höherem Fail-Potential an den Anfang bis maximal die Mitte der Tour und zum Schluß ein paar sichere Tage zum Entspannen und Ausklingen. So haben wir dieses Jahr Palmwag Area und Kaokoveld auch an den Anfang gelegt und Tsondab Valley u.ä. ans Ende.
Sambezi schrieb: Eine Befahrbarkeitsprognose kann Dir wohl jetzt niemand mit wrklicher Aussagekraft geben.
Die vorletzte Regenzeit war heftig, die letzte Regenzeit war noch heftiger und es war außergewöhnlich viel nicht befahrbar und das auch noch besonders lange. Ob jetzt mal wieder eine normale Regenzeit kommt, weiß kein Mensch. Wenn es denn kurz vor Reisebeginn ist, hilft ggf. auch das Regenradar hier: http://www.weatherphotos.co.za/rain-hourly-big.html
Beste Grüße
Guido
Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. Sept. 2011 · #15
Als Alternative zum Kaokoveld würde ich vielleicht auch das Damaraland ins Auge fassen. Ist fast genauso einsam wie das Kaokoveld, nicht ganz so weit weg und die Strecken sind nicht ganz so anfällig bei Regen.
Eine schöne Strecke ist von der Spitzkoppe nach Brandberg West und von dort weiter nach Twyfelfontein. Danach noch Palmwag Konzession.
BRbreggieThemenstarter38 Beiträge · seit 200820. Sept. 2011 · #16
Danke topobär,
bin momentan immer nur sporadisch online und tippe auf dem Handy.
Lese gerade nebenbei deinen Reisebericht auf dem Motorrad.
Wo würdest du (oder auch andere) denn da hinfahren.
Windhoek - Spitzkuppe - Brandberg- Palmwag - eventuell noch nac Sesfontein und Purros ...
Und wie dann am besten zurück?
danke, dirk
Topobär5'479 Beiträge · seit 200920. Sept. 2011 · #17
Hallo Dirk,
also mal angenommen, ich hätte 10 Tage ab/bis Windhoek Zeit, dann würde ich das wie folgt machen:
1.Tag: Windhoek - Ameib Ranch 2.Tag: Ameib Ranch - Spitzkoppe - Brandberg 3.Tag: Brandberg - Brandberg West - Twyfelfontein 4.Tag: Twyfelfontein - Palmwag 5.+6.Tag: Durch die Palmwag Konzession bis zum Hoanib 7.Tag: Durch Hoanib und Ganamub nach Sesfontein 8.Tag: Durch die Khowarib-Schlucht nach Kamanjab 9.Tag: Kamanjab - Windhoek
So hab Ihr noch einen Tag Reserve, falls es Euch irgendwo besonders gut gefällt, Ihr noch einen zusätzlichen Schlenker machen wollt, oder Euch die Regenzeit einen Strich durch die Planung macht.
heuchef911 Beiträge · seit 200720. Sept. 2011 · #18
Hi,
Der Routenvorschlag von topobär ist grundsätzlich gut.
Ergänzend empfehle ich nochmals Brandberg West Von Uis zum Rhino-camp - landschaftlich schön und ziemlich einsam mit schönen Möglichkeiten zum wild campen. Ebenso anschliessend Damaraland.
Ebenfalls einsam der Abschnitt Sesfontain - Hoanib bis Aamsport, dann quer bis zum Hoarusib hinauf nach Purros, dann wieder Sesfontain ( oder andersrum) . Eine unserer Lieblingsstrecken mit Begegnung mit Elefanten, Giraffen usw.