leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201018. Aug. 2011 · #1
Hallo Fomis,
ich denke darüber nach nächstes Jahr von Kasane aus den Kafue NP in Zambia zu besuchen. Im Prinzip sieht das ganz einfach aus. Ich könnte nach Kazungula fahren, dann die Fähre nehmen und auf der M10 (von Livingston Richtung Katima) fahren. Dann gibt es einen Abzweig (D769) zum Kafue NP. Ist jemand diese Route schon mal gefahren ? Ist es wirklich so easy ?
Swakop521'223 Beiträge · seit 201018. Aug. 2011 · #2
Nimm nicht die Strecke über Namwale-Itezhi-Tezhi. Bin die vor 6 Wochen gefahren und habe es bitter bereut, und nenne primär die Strecke Namwale bis zur Pontonfähre. Daß ich erst mit dem Fahrzeug auf die Pontonfähre fahren mußte um Starthilfe zu leisten war wohl das Geringste. Aber es ist ein gutes Lehrstück Afrika, zu sehen, wie eine ehemals gut ausgebaute Strecke nach 50 Jahren Unabhängigkeit aussieht.
Gut ausgebaut und geteert hingegen ist die gesamte Strecke Sesheke-Livingstone-Choma-Namwala (anders als auf der Karte von Hupe dargestellt), oder die gesamte Strecke über Lusaka, die einzige Strecke, den Kafue asphaltiert zu erreichen. Die Strecke über Sesheke-Mongu ist auch ein Riesenumweg.
Ich hatte versucht, über die Strecke Sesheke-Simunguna-Mulobezi den Süd-Kafue anzufahren. Hinter Mulobezi findet sich nachher eine völlig verkommene Eisenbahnstrecke, danach gibt es nur noch eine einzelne Fahrzeugspur im hohen Gras und dichten Busch. Da wir mit nur einem Fahrzeug waren, da waren mir 100 km solcher Pfad auf einer mindestens 2 Wochen alten Spur zu riskant.
Verglichen mit dem Chobe ist der Kafue Park schon allein vom Wildreichtum zweitklassig. Viel Tsetse. Der Nordwesten hat keine Campingmöglichkeiten mehr. Ich würde diesen Park nicht mehr ansteuern, eher andere Parks wie South Luangwa. Und: Passe auf vor rasenden Wildhütern, mir haben sie das Auto zusammengefahren, die Kosten zahlt man selbst.
Zu Kazungula Fähre: Bin den Weg im Vorjahr angefahren. Nie wieder dieser Moloch!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Swakop521'223 Beiträge · seit 201018. Aug. 2011 · #3
🤩 sorry
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Darf ich mich bezüglich Südzufahrt zum Kafue NP hier einklinken?
Wir planen im September den Kafue NP im Süden zu verlassen über das Ndumdumwense Gate um von dort direkt auf die T1 bei Kalomo zu gelangen.
Meine Fragen: 1.Kennt jemand von euch die park-interne Strecke Nanzhila Plains bis zum Ndumdumwense Gate? 2.Kennt jemand von euch die Strecke zwischen dem Ndumdumwense Gate und Kalomo?
Gruss von Girwal
Swakop521'223 Beiträge · seit 201018. Aug. 2011 · #5
Zu Frage 1: nein, wollten wir von Süden her, aber haben den Plan dann verworfen (siehe oben).
Zu Frage 2: Haben uns Einheimische in Itezhi Tezhi abgeraten, war wohl ein Fehler, denn deren Empfehlung von dort nach Namwale war schlimm genug, kostet uns auch eine Scheibe von steinewerfenden Kindern. Es soll auch nicht viel Wild im Süden sein, da in der Nachbarschaft viel gewildert werden soll. Ob wahr oder nicht, ich weiß es nicht.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201019. Aug. 2011 · #6
Hallo Swakop,
vielen Dank für deine detaillierten Infos. Genau das habe ich befürchtet. Auf der Karte sieht alles so einfach aus. Dann gibt es aber (leider) die Realität.
Swakop521'223 Beiträge · seit 201019. Aug. 2011 · #7
Gerne Walter, ich wäre in Zambia froh gewesen, mehr Informationen über manche Strecke vorher gehabt zu haben. Auf den Karten sieht alles wirklich so einfach aus.
Die gefahrene Strecke war mir durch einen einheimischen Spediteur aus Lusaka besonders empfohlen worden, hinterher hatte ich den Eindruck, daß er vermutlich 5 Jahre her zuletzt dort gefahren ist.
Ein besonderes Dilemma in Zambia ist, daß die Wardens der NP keine Ahnung haben über Wasserstände und Befahrbarkeit von Strecken am jeweils anderen Ende der Parks. Wo sie tiefes Wasser angesagt hatten waren z.T. Trockenläufe, und umgekehrt. Immer am besten Mit-Touries oder einheimische Tourguides vor Ort nach dem jeweiligen Zustand oder Alternativstrecke fragen.
Wenn Du ohnehin nach Lusaka willst, dann wähle lieber diese Strecke, auch wenn es viele km mehr sind.
Namwale bis Pontonfähre:
Das wirklich Schlimme sind eigentlich nur 20-30 km, die Du aber in 4x4 fahren mußt. Oder Du fährst die Strecke einfach, rechne mal von Namwale nach Itezhi Tezhi einen halben Tag, vielleicht etwas mehr. Von da kannst Du in den südlichen Kafue, oder aber über eine ausgebaute Schotterpiste (ehemalige Teerstraße) den nördlichen Park erreichen.
Und: Passe auf zwischen Pontonfähre und Itezhi Tezhi, wenn Kinder neben dem Weg stehen. Steinewerfer. Der unsere Scheibe auf dem Gewissen hat war maximal 4 Jahre alt! Kommentar eines Einheimischen: "These are bad people living in that area".
Viel Spaß!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
leofantThemenstarter754 Beiträge · seit 201019. Aug. 2011 · #8
Hi Swakop,
Du hast mir einen Traum zerstört.
Aber wenn ich es mir recht überlege habe ich lieber einen TRAUM als einen ALBTRAUM !
Ich werde meinen Plan ganz schnell vergessen. Danke noch mal und ein schönes Wochenende wünscht Walter
Swakop521'223 Beiträge · seit 201019. Aug. 2011 · #9
Hallo Walter, man soll Träume nie aufgeben, sondern sie als Herausforderung ansehen. Suche Dir ein Begleitfahrzeug und fahre den Kafue von Süden, d.h. Sesheke an. Nur, daß Du nicht allein fährst und man sich gegenseitig helfen kann. Sogar ich könnte noch einmal darauf heiß werden als Herausforderung! Nur, meine bessere Hälfte würde sich weigern, sie ist vorerst einmal Zambia-verdrossen, besonders mit mehr als N$ 16.000 Folgekosten am Landcruiser für Reparaturen + Scheibe + Steuerungsgelenke.
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La Leona2'779 Beiträge · seit 200719. Aug. 2011 · #10
hallo leofant Wenn ich an Zambia zurückdenke dann immer im Zusammenhang mit den freundlichsten Menschen die uns je auf einer Afrikareise begegnet sind. Durchwegs. Damit ich dir für deine Reisepläne handfeste Tipps geben kann müsste ich wissen in etwa welcher Jahreszeit die Reise stattfinden soll und wieviele Tage du für die Zambia Schlaufe ab Kasane eingeplant hast.
Die Liuwa-Plains zB sind vorallem während der Gnuwanderung interessant. Ab Kasane brauchst du bis Mongu zwei volle Reisetage, unterwegs kannst du sehr schön campieren in der Nähe von Senanga am Zambezi. Für die Liuwa-Plains selber benötigst du 3 Tage mindestens. Wenn du die Weite liebst und gerne alleine bist dann lese dich zum Thema Liuwa etwas ein. Ich fand die Gegend einmalig schön (Reisemonat August). Oder du lässt sie links liegen und fährst auf der Mongu-Lusaka Road in den Kafue.
Die Tse Tse Fliegen haben mir den Kafue zur Hass-Liebe gemacht. Ganz ganz nah am Wasser zum Glück war es nicht mehr so schlimm. Da unsere Reise schon eine Weile zurückliegt sind meine Angaben zu den Unterkünften im Raum Kafue ev. nicht mehr aktuell: doch ich habe zwei Favoriten. Wir wollen im 2012 unbedingt zurück zu Chris Mc Bride Im Nord Kafue NP, http://www.mcbridescamp.com/aboutus.htm denn mit dem Löwenforscher haben wir unvergessliche Tage verbracht, nicht als Lodge Gäste sondern als Bush Camp self-catering Gäste. Auch das Kaingu Camp im Südkafue geführt von Tom Heineken war super, vorallem die Bootsfahrten und Game Walks mit ihm auf und an dem Kafue http://www.kaingu-lodge.com/ auch hier camping. Die Strassenverhältnisse sind chaotisch, darauf muss man sich vorbereiten in der Zeitplaung und dann am Steuer wenn die riesigen Laster mit Baumwolle, getrockneten Fischen und vielem mehr an einem vorbeirauschen und die Landung hin- und her schwappt. Weniger Fahren und viele Tiere wären die Stichpunkte für einen Abstecher ab Kasane in den Lower Zambezi. Die Strasse jedoch sehr befahren und gefährlich, Schlaglöcher, Laster, etc. Ich habe auch keine aktuellen infos bezüglich den div. Strecken die auch Girwal angefragt hat, wollte mich jedoch hier mit einem positiven feedback einklinken denn Zambia ist für uns ein Traumreiseland.
Gruss Leona
GIgirwal88 Beiträge · seit 200719. Aug. 2011 · #11
Hallo Leona Hallo Swakop52
Vielen Dank für eure zusätzliche Information!
Da wird uns aber im Südteil des Kafue - und vor allem südlich des Kafue - eine geballte Ladung an Expeditionsgefühl gesichert sein. Swakop, deine unangenehmen Begegnungen oder Kontakte (Steine) werde ich ganz schön für mich behalten (und dereinst hoffentlich nicht in verstärkter Form bestätigen müssen). Leona, dein Anfang mit "die freundlichsten Menschen die uns je auf einer Afrikareise begegnet sind" und dein letztes Wort "Traumreiseland" werde ich meiner Frau mit Freude zeigen und hoffen, dass sie darob die "Tse Tse" nicht beachtet (die haben uns letztes Jahr in Tansania genug gestochen!).
Darf ich dazu noch drei Anschlussfragen stellen: 1. Ist die Tse Tse Plage im Kafue jahreszeitlich unterschiedlich? Wie steht es damit normalerweise Ende September? 2. Gibt es bezüglich Tse Tse Plage klare Unterschiede zwischen Kafue Nord und Kafue Süd? 3. Gibt es in Sambia selbst ein wirksames Mittel zur Abwehr der Tse Tse zu kaufen? Wie heisst es und wo ist es erhältlich?
Wer kann uns diesbezüglich mit Noch-mehr-Information beruhigen?
Gruss von Girwal
Swakop521'223 Beiträge · seit 201020. Aug. 2011 · #12
Girwal, eines kann ich bestätigen: Zambia hat ansonsten wirklich die freundlichsten und nettesten Menschen Afrikas! Deshalb nehme ich das mit den steinewerfenden Kindern auch nicht als Maßstab.
Die Tstse kannst Du nur mechanisch zerstören, wie die Pferdefliegen in NAM. Entweder mit Fingernägeln knacken, oder wenn Du die gegen die Scheibe platthaust, spritzt das Blut!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
La Leona2'779 Beiträge · seit 200720. Aug. 2011 · #13
hallo Girwal meine Tse Tse Erfahrung ist beschränkt, doch so wie ich dies verstanden und erlebt habe ist das Aufkommen der Tiere in den trockenen Monaten schlimmer als in den nassen, jedoch generell eine ganzjährige Plage. Da wo es Siedlungen und Nutztiere hat ist der Bestand jeweils höher. Im dichten Wald und Busch ebenfalls höher als auf offenen Savannen oder Nahe an Flüssen. Mit heruntergekurbeltem Fenster fahren ist ein Ding der Unmöglichkeit, du wirst also unbedingt ein Fahrzeug mit Klimaanlage benötigen oder du hast eine Sauna. Freunde in Lusaka haben uns angeraten Dettol 1:3 mit Wasser zu mischen und alle 20-30 Minuten auf die Haut zu sprühen/aufzutragen. Das hat psychologisch mehr geholfen als es effektiv war. peacefulsleep anti brumm und dergleichen sind total wirkungslos. Wo immer man an eine TseTse Barrier gelangt und ein Kasten mit "Doom" o.ä. bereit steht sollte man aussteigen (leider wird man dann attackiert) um das Auto damit abzuspritzen, denn die Fliegen fliegen nämlich sonst mit dem Auto über grosse Strecken mit, die sind recht schnell haha! und wenn du dann zB in der Lodge ankommst und aussteigst hast du einen schwarm FLiegen mitgebracht. (in Kaingu waren wir die Übeltäter und wurden promt mit einer Doomwolke empfangen) nachts schlafen die Biester zum Glück und wir konnten das camp Feuer und das outdoorfeeling doch schön geniessen. Die Tse Tse werden mich auch auf der nächsten Reise nerven, aber nicht davon abhalten ;=) viel Spass beid er Planung!
Gruss Leona
Swakop521'223 Beiträge · seit 201020. Aug. 2011 · #14
🤩 Die schlimmste Tetse-Plage hatten wir im Dickbusch im nordwestlichen Kafue, wo das Fahrzeug zeitweilig grau war davon. Die dichteste Ansammlung fand sich auf schwarzen Kunststoffteilen, der Schnorchel sah aus wie ein Bienenstock. Man kann ihnen kaum wegfahren. Zum Teil kann man das Fenster zum fotografieren nicht öffnen, weil man sofort mehrere im Auto hat. Und das im Winter (Juni)! Im Camp nahe der Hauptstraße im nördöstlichen Kafue gab es auch keine.
Aber auch im South Luangwa gab es im Dickbusch immer wieder eine Menge Tsetse, aber z.B. das Wildlife Camp bei Mfuwe war völlig frei (ein tolles Camp!).
Auch im South Zambesi NP plagten sie uns nicht.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200821. Aug. 2011 · #15
Hallo Girwal
Sind soeben aus Sambia zurück und haben bezüglich Strassen und Tse-Tse folgende Erfahrungen gemacht: Kafue: Strecke von Süden über Nanzhilla (ab Gate östliche Route) bis in die Plains, dann zurück und über die Mosi Bridge nach Norden raus, haben bei Ithezi die östliche Route genommen, welche nicht im Park verläuft. Zustand ist allgemein besser als vielfach beschrieben. Um Nanzhilla hat es ganz tiefe Tracks und man muss etwas zirkeln um zwischen den Spuren oben zu bleiben. Ein Stelle ist etwas sehr kurz sehr steil, Fahrzeug sollte genügend Bodenfreiheit haben damit es nicht aufsteht. Im Park eigentlich problemlos zu fahren - für Erfahrene sogar ohne 4x4 machbar. Auf dem Weg in die Plains bis Lufupa problemlos machbar. Bei Lufupa eine sehr sandige Stelle die mit Holz (wie eine Bridge) belegt ist - gut zu fahren. Mosi Road: Brücke hat an einer Stelle nur ein Brett für ca 60cm, da muss man genau fahren sonst hat man ein Problem - aber gut machbar. Wer Hemmungen hat kann sich dort vom Beifahrer einweisen lassen. Die Strasse ab Kabanga Gate bis D181 ist in sehr schlechtem Zustand und kostet Zeit. Sehr viele tiefe Spuren und ausgewachsene Stellen.
SLNP: Alle Strassen in sehr gutem Zustand. Die Anreise ab Chipata bis Gate dauert 2,5h, es wird heftig gebaut (und gut gebaut..) Umleitungen sind bis auf eine Stelle immer gleich neben der neuen Strasse. Kritisch eigentlich nur eine Stelle im SLNP auf dem Weg zur Kaingo Lodge als ein Sandriver zu überqueren war und der hatte am andern Ende einen steilen, holprigen, sandigen Aufstieg.
Tse-Tse: Werden im Verlauf des Tages aggressiver und sind im nördlichen Kafue und SLNP eigentlich nur im dichten Busch zu finden. Wenn man das Fenster aufmacht sind sofort ein paar der Biester drin. Bei uns klebten sie dann Innen an einem der Fenster -während der Fahrt entsprechend aufgemacht - und draussen waren sie. Bei keiner Lodge oder Campsite ein Problem. Ab Mfuwe haben wir einen Gamedrive im üblichen offenen Safari Car gemacht - überhaupt kein Probem.
Welches Mittel ? Wir wurden mehrfach aus Avon Skin so Soft Dry Oil Body Spray aufmerksam gemacht. Wir haben es benutzt und in drei Wochen hatte ich keinen einzigen Stich/Biss. Meine Frau hatte nicht geschützte Knöchel - drei vier Bisse die heftig anschwellen und ein paar Tage bleiben - hat dann dort auch eingesprayt = keine Probleme mehr.
Fazit für mich: - Sambia ist Afrika, also entsprechend sollten die Erwartungen sein. - Die Strassen in Sambia sind kein eigentliches Problem. Es hat immer wieder mal Strecken die für eine Stunde mühsam sind weil Potholes oder ausgewaschen - aber immer gut zu meistern. - Tse-Tse: Helle Kleidung, hohe Schuhe und dicke Socken und den Rest mit Avon Skin So Soft im August sehr sehr gut zu überleben.
Gruss Tom
GIgirwal88 Beiträge · seit 200721. Aug. 2011 · #16
Hallo La Leona
Deine fast wissenschaftliche Antworten auf meine Tsetse Fragen freuen und überzeugen mich. Aber noch menschlicher finde ich dein Eingeständnis, dass Dettol mehr psychologisch gewirkt hat als effektiv. Sehr hilfreich auch dein Hinweis zu "Doom" und zum Doomwolken-Empfang in Kaingu (wohin wir wahrscheinlich auch fahren wollen).
Grüsse mir Argentinien und Buenos Aires! (nicht nur der Afrika-Virus kann periodisch ausbrechen sondern auch Argentinien kann wiederholt faszinieren)
Gruss von Girwal
GIgirwal88 Beiträge · seit 200721. Aug. 2011 · #17
Hallo Swakop 52
Jetzt hast du mir doch die goldene Idee einer aggressionsabbauenden Beschäftigung für meine Frau während der Fahrten in Sambia geliefert: Tsetse "platthauen" und dafür weniger Kritik an eventuell nicht ganz vollkommenem Ausweichen vor jedem Strassen-Schlagloch. Vielen Dank! An diese Tsetse-Schlacht wird sich meine Frau sicher länger und stolzer erinnern als an hitzebedingte Meinungsverschiedenheiten zur idealen Routenwahl.
Einen Schlacht-Report (oder etwa doch einen Schlagloch-Report?) kann ich dann gegen Ende Jahr auch abgeben.
Gruss von Girwal
GIgirwal88 Beiträge · seit 200721. Aug. 2011 · #18
Hallo Tom
Genau auf deinen Kommentar habe ich in mehrfacher Hinsicht gewartet. Also vielen Dank für die rasche Rückmeldung!
So ich nicht irre, warst du ja (via special offer der Mukambe Lodge) in den Busanga Plains. Dazu meine Zusatzfragen: 1. Waren die Busanga Plains gemessen an der Tiersichtung her tatsächlich ergiebig? 2. Stimmmt meine Info - welche ich heute von Linda aus der Mukambe Lodge erhalten habe - dass private Pirschfahrten in den Busanga Plains nicht erlaubt sind? 3. Wo genau hast du Avon Skin So Soft Dry Oil Body Spray gekauft? Ich wollte eben eine Bestellung für Autan Active Lotion aufgeben; aber dein Erfolg mit Avon .... scheint nicht nur psychologisch zu sein sondern mit "stichlosen" Fakten erhärtet. Bei dem Erfolg lasse ich mich gerne im letzten Moment umstimmen.
Welches Mittel ? Wir wurden mehrfach aus Avon Skin so Soft Dry Oil Bod😈 Spray aufmerksam gemacht. Wir haben es benutzt und in drei Wochen hatte ich keinen einzigen Stich/Biss. Meine Frau hatte nicht geschützte Knöchel - drei vier Bisse die heftig anschwellen und ein paar Tage bleiben - hat dann dort auch eingesprayt = keine Probleme mehr.
Das interessiert mich brennend 😈 besonders da mein Mann regelrecht allergisch reagiert. Ich habe gerade versucht über die Homepage von Avon die Inhaltsstoffe herauszufinden, bin aber gescheiter. Hast Du evtl. noch eine Flasch und kannst helfen?
Viele Grüße baboon
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200822. Aug. 2011 · #20
Hallo Girwal & Baboon
Tiersichtungen: Die Plains sind flaches Land durchsetzt mit Wasserläufen die jetzt auch langsam austrocknen, die ganze Ebene ist in der Regenperiode überflutet. Es ist landschaftlich in der Art der Serengeti. Tiere sieht man wirklich zu hauf - habe gerade die Fotos runter geladen - es sind immer meherere Tierarten gleichzeitig drauf und viele Vögel. Löwen haben wir nicht gesichtet weil diese gerade auf der andern Seite des Rivers waren. Die Gäste vor und nach uns haben aber diese gut gesehen. Aber einen Gepard gleich nach dem Riss, noch am Erholen vor dem Fressen. Ist halt wie immer ...und ein bischen Glück gehört auch dazu. Dafür habe wir ein Büffelherde mit mehreren hundert Tieren von ganz Nahe gesehen. Wer Mukambi Gamedrives macht sieht praktisch immer Leoparden.
Gamedrives in den Plains: Die Plains sind Teil des Kafue - mit den selben Regeln. Aber es hat keine Infrastruktur ausser den Wilderness Ldoges und The Plains Camp von Mukambi. Diese haben internationale Gäste, welche nicht selber anreisen. Wenn jetzt die Selbstfahrer einen andern Tagesablauf wählen ist dies für Camps fast nicht zu handhaben. Deshalb ist es eine Bedingung an die Gäste und nicht eine Vorschrift des Parks.
Avon Skin So Soft: Ich habe es in Deutschland bezogen, weil Avon in der Schweiz nicht funktioniert. Über www.avon-beratung-terhorst.de hat alles wunderbar geklappt. Wirkstoffe sollten eigentlich kein Problem sein. Ist ja eigentlich Hautpflegemittel. Ist alles leicht verständlich erklärt 🙂