eggesinThemenstarter62 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #1Hallo,
wir wollen im Febraur 2012 wieder nach Südafrika/Namibia und würden gern auch mal einen kleinen Abstecher nach Botswana machen.
1. Da wir auch wieder in den KTP wollen, stellt sich die Frage, ob ein Abstecher in die Maubuasehube Section sinnvoll ist. wir würden die freie strecke von nossob aus nehmen und dann 2 übernachtungen in der Maubuasehube Section planen und dann wieder zurück. hat das schon mal jemand gemacht?
2. wenn man bspw. von mata mata aus einreist, dann eben in die Maubuasehube section fährt und letztlich wieder über mata mata raus - muss man trotzdem zur immigration nach twee rivieren?
3. ich habe immer wieder gelesen das man um diese jahreszeit wegen dem hohen raus einen schutz vor dem kühler anbringen soll. was nehmt ihr dafür?
vielen dank für eure hilfe
eggesin
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #2Hallo eggesin
1. Das ist eine schöne Idee und funktioniert problemlos.
2. Dazu habe ich schon einiges gehört. In der Theorie würe es eigentlich nicht nötig, weil Du imer noch inerhalb des Parks bist. Ich erinerre mich aber an einen Hinweis, dass für die Maubuasehube section das Einreisen nach Botswana doch gewünscht wäre.
Ich würde vermutlich nach Twee Reviern fahren und mich mal melden. Anschliessend würde ich noch eine Nacht in Rooiputs einlegen. Das lohnt sich immer und geht zeitlich richtig gut.
Alternativ könnt Ihr aber auch via Buitepos nach Botswana ud z.B. über das KAA-Gate in den Park. Das ist gut machbar und Ihr seid schon in Botswana. Dann müsst Ihr natürlich für die Ausreise über Twee Revieren.
3. Wir sind auch mal im hohen Gras mit dem Kühler Schutz gefahren. Ob der wirklich viel gebracht hat, wage ich zu bezweifeln. Das Gras ist meist unter dem Auto. Ihr müsst aber unbedingt immer wieder unterm Auto das kleingehackte Gras vom Auspuff wegholen! Für uns war das in der Central Kalahari aber deutlich wichtiger als im KTP. Da hatten wir viel mehr Gras. Im KTP fährst Du in einer Spur die gar nicht so viel Gras hat.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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eggesinThemenstarter62 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #3Besten Dank für Deine Antworten
Kann man die Strecke nach Maubuasehube eigentlich auch ohne GPS machen?
Über die Zufahrt zum Park sind wir uns generell noch sehr uneinig. Wir starten in Kapstadt und enden in Windhoek und haben 4 Wochen Zeit.
Wir diskutieren zZ Zugang über Mata Mata, wenn wir über die West Coast fahren und über Noordoewer einreisen oder über Twee Rivieren bei Fahrt über Upington. Überlegt haben wir auch schon mal über Tshabong zu reisen und direkt in die Maubuasehube Section. Aber der Weg dorthin in Südafrika von Süden aus erscheint uns ein bisschen langweilig. Hat da jemand Erfahrungen?
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #4eggesin schrieb:
Kann man die Strecke nach Maubuasehube eigentlich auch ohne GPS machen?
Ja, das geht Problemlos. Du hast nur einen Track.
Über die Zufahrt zum Park sind wir uns generell noch sehr uneinig. Wir starten in Kapstadt und enden in Windhoek und haben 4 Wochen Zeit.
Da gibt es diverse kurze und lange Varianten. Wieviel Zeit möchtet Ihr von Kapstadt aus aufwenden und was interessiert Euch am meisten? Sehr spannend ist in dieser Zeit z.B. Augrabies Falls.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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eggesinThemenstarter62 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #5Hallo Chrigu,
wir wollen von Kapstadt aus Kaphhalbinsel, an der Küste lang bis maximal nach Oudtshoorn und dann entweder über die 62 zurück an die West Coast und dort "hochtingeln" Richtung Namibia oder von Oustdhoorn direkt in den Norden und dann eben über Tshabong. der Gedanke war die Weg von der Maubuasehube Section nach Nossob nur einmal zurücklegen zu müssen.
Augrabie Falls waren wir mal im Juni, sind im februar durch den Regen sicher noch imposanter?
alles in allem 1,5 - 2 wochen
Dann wollten wir eben in den KTP für mind. 1 woche (+ 3 d) und dann den rest in namibia.
Matou66843 Beiträge · seit 200808. Aug. 2011 · #6Hallo eggesin,
Du musst nicht in T. R. erneut einschecken, wenn Du von M.M. in die M. Pan fahren willst.
Wir sind jetzt im April auch von Nossob aus dahingefahren. Im Gegensatz zum Abzweig nach Gharagab, brauchst Du auch kein Seednet vorm Kühler, weil die Sandpiste in die M. Pan so "stark" befahren ist, dass da kein "Gras mehr wächst" 😉.
Ihr solltet zwar den ganzen Tag für die Fahrt einplanen, aber das Ganze ist auch durchaus in 6 - 7 Stunden machbar.
Unterwegs würde ich das Licht einschalten, weil einige Kurven seitlich so stark mit hohen Büschen bewachsen sind, dass man entgegenkommende Fahrzeuge nur dann rechtzeitig wahrnimmt, wenn die ihr Licht anhaben (die Lampen waren oft das Erste, was wir vom Gegenvehrkehr durch die Büsche hindurch gesehen haben!). Die Kurven sind oft ziemlich eng... .Umgekehrt wirst Du mit Licht auch oft schneller wahrgenommen.
Ausserdem würde ich vor unübersichtlichen Stellen, wie Dünenauffahrten und eben an diesen "buschigen" S-Kurven zur Sicherheit immer mal hupen. Ist zwar nicht so schön, die Gegend zu beschallen, kann aber Dein Leben "entscheidend" verlängern. Hilft ungemein - und wir leben noch! Denn, der Bremsweg ist für beide Seiten im Sand - auch bei nur 30 Km/h o.ä. - "auf einmal" verdammt lang!
Und, wenn Du halbwegs ein Gefühl für die Fahrleistungen Deines Autos in den einzelnen Gängen hast, ist die Strecke keine Herausforderung.
Wir haben auf dem Hinweg Löwen und zurück sogar einen Leoparden gesehen.
Ansonsten fanden wir es lohnenswert, weil es dort nicht schön ist, sondern weil Du dort auch gute Chancen auf Leoparden und braune Hyänen hast.
Ein GPS ist in den M. Pans m. E. ganz hilfreich, weil man da schnell mal die Orientierung verliert (die Beschilderung ist eher "fragmentarisch"). Aber so richtig in Schwierigkeiten kommt man da nicht. Ein Satphone wäre aber für den Notfall durchaus zu empfehlen.
Viel Spass bei der weiteren Planung!
LG
D.
Bernd1'182 Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #7Hallo Matou66,
ich lese gerade in Deinem Beitrag, dass man für den Abzweig nach Gharagab ein Seednet vor dem Kühler haben sollte. Dann muss ich mir wohl eins besorgen, denn ich habe Gharagab gerade für 2/12 gebucht.
Vielen Dank für den Hinweis.
Gruß,
Bernd
Dunehopper74 Beiträge · seit 200912. Aug. 2011 · #8Wie dramatisch ist eigentlich der Pistenzustand von Tshabong zur Mabuasehube Region, weiter nach Nossob und dann zur Kaa Region und vom Kaa Gate weiter Richtung Hukuntsi? Ist das mit einem Nissan DC (wahrscheinlich von Thrifty) (gut/eingeschränkt/gar nicht) machbar oder wird man alle Nase lang im Tiefsand feststecken? Das ganze soll in etwa einem Monat (also Anfang September) passieren.
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200613. Aug. 2011 · #9Hallo Dunehopper
Das ganze ist mit einem Nissan DC auf alle Fälle machbar. Am heikelsten sind einige (ca. 3) Dünen-Passagen kurz vor Nossob. Da hilft es wenn weniger Luft in den Reifen ist und Du mit etwas mehr Geschwindigkeit anfährst. Der Rest ist gut zu fahren.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Dunehopper74 Beiträge · seit 200914. Aug. 2011 · #10Danke für die Info, Chirgu.
Die Nissans von Thrifty sind wohl Benziner, oder? Mit welchem Spritverbrauch ist denn dann zu rechnen? Hat jemand Erfahrung und einen Tip, wie viel Benzin man für die Tour (Tshabong, Maubasehube, Nossob, Kaa, Hukuntsi) dabei haben sollte (Auftanken in Nossob)? (Es geht darum, wie viele Benzinkanister ich zusätzlich zum Standardtank noch mitnehmen sollte.)
Danke und Grüße
Dunehopper
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200614. Aug. 2011 · #11Hallo Dunehopper
Ob Benzin oder Diesel wird dir der Autoverleiher am zuverlässigsten beantworten können.
Hast Du die Länge der Strecke mal ausgerechnet? Dann kannst Du den Verbrauch etwa abschätzen. Rechne mal mit 15 Liter / 100 Kilometer. Ausserdem rechnest Du noch 25% Reserve hinzu. Genauer wird es erst gehen, wenn Du etwas Erfahrung mit dem Fahrzeug hast.
Hat das Fahrzeug keinen Doppeltank? Wenn ich solche Touren fahren möchte, würde ich grundsätzlich Fahrzeuge mit Doppeltank buchen. Das vereinfacht das Ganze schon gewaltig. Zudem hast Du den Schwerpunkt unten und musst Dich nicht um die Verstauung der Kanister kümmern.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Reinhard728 Beiträge · seit 200614. Aug. 2011 · #12Hallo Dunehopper,
zwei fest eingebaute Tanks (à ca. 70 l) sind schon wichtig, wie Chrigu sagte. Ansonsten solltet ihr in jedem Fall in Nossob auftanken und übernachten. Die Tour von Nossob - Kaa Gate - Zutshwa - Hukuntsi - Kang braucht einen ganzen Tag (ca. 350 km).
Gruß
Reinhard
Dunehopper74 Beiträge · seit 200914. Aug. 2011 · #13Danke für Eure Antworten, Chirgu und Reinhard.
Ich gehe nicht davon aus, dass das Auto einen zweiten Tank hat (internationaler Vermieter, nicht auf 4x4 spezialisierter Anbieter). Klar, nach den ersten paar Tankfüllungen weiß ich Bescheid, leider geht es nur zu Beginn der Reise direkt von Johannesburg mit nur einem Zwischenstopp in den KTP, es bleibt also leider keine Zeit, Erfahrungen zu sammeln. Deshalb muss ich wohl oder übel bereits ganz zu Beginn in Johannesburg die nötigen Vorkehrungen treffen. Für den Fall, dass ich beim Vermieter nicht genügend Benzinkanister bekomme (wovon ich ausgehe), wüsstet Ihr, wo man in oder um Johannesburg sowas günstigen mieten oder kaufen könnte?
Wie sieht das eigentlich beim Grenzübertritt mit einer "Batterie" von Benzinkanistern aus? Gibt das Probleme bzw. muss das verzollt werden?
Viele Grüße
Dunehopper