matthiasbirgitThemenstarter31 Beiträge · seit 201102. Aug. 2011 · #1
Hallo Zusammen,
meine Freundin und ich möchten Mitte Jänner 2012 eine 3 wöchige Selbstfahrer Safari machen. Wir haben mal eine Route zusammengestellt und wären sehr dankbar für Tipps von Spezialisten bzw. für Infos ob das um diese Jahreszeit machbar ist. Ausserdem würde uns Interessieren wie die Chancen für Tierbeobachtungen ohne Guide stehen?
Hier unser vorläufiger Plan:
1.Tag: Ankunft in Windhoek und übernahme von Hilux Double Cabin
Tag 2:
Fahrt Windhoek – Outjo – Etosha Nat. Park.
Camping in Okaukuejo, Etosha Nationalpark.
Tag 3:
Camping in Namutoni, Etosha Nat. Park
Tag 4:
Fahrt Etosha – Tsumeb – Grootfontein – Rundu.
Nächtigung in der Kaisosi River Lodge
Tag 5: Fahrt im Caprivi nach Mahango. Camping bei der Mahangu Safari Lodge.
Tag 6: Weiterfahrt im Caprivi bis Kongola. 2 Nächte Camping Camp Kwando
Tag8: Weiter via Katima Mulilo und Ngoma Bridge nach Kasane zum Chobe Nationalpark. 3 Nächte in der Chobe Safari Lodge
Tag11: Weiterfahrt Chobe – Nata – Gweta 2 Nächte Camping bei der Gweta Lodge
Tag 13: Fahrt nach Maun 2 Nächte im Crocodile Camp bei Maun
Tag 15: Fahrt von Maun nach Ghanzi Camping im Thakadu Bush Camp
Tag 16: Weiterfahrt über die Grenze nach Namibia Nächtigung in der Okambara Elephant Lodge
Tag 17: Fahrt zum Flughafen
Ist diese Tour zu dieser Jahreszeit machbar? oder würdet ihr uns davon abraten?
ihr seid 17 Tage in Afrika, fahrt tausende von km und verbringt doch nur ganze 5 Tage an einem Ziel, das sich lohnt. Die "one-night-stopps" an Zielen, die sich im Grunde genommen auch lohnen, habe ich mal nicht mitgezählt, da ihr davon ja nichts habt. Ihr kommt am Nachmittag an, baut Zelt auf, bereitet das Abendessen vor und legt euch in die Kiste. Am nächsten Morgen geht´s wieder weiter. Selbst durch das lohnende Etosha "rast" ihr mehr oder weniger nur durch. Für mich wär das nichts.
Selbst mit der Einstellung "Der Weg ist das Ziel" bringt euch die Reise nur sehr wenig. Die Strecken, die ihr ausgewählt habt und nahezu zwangsläufig fahren müsst, ist fast vollständig ziemlich langweilige Asphaltstraße. Da könntet ihr euch sogar den 4x4 sparen, denn wo wollt ihr den einsetzen? An zwei Tagen im Chobe Nationalpark? An einem Tag südlich von Gweta? Das war´s dann auch schon. Ich würde mir das in Anbetracht der Kürze der euch zur Verfügung stehenden Zeit nochmal überlegen, vielleicht auf Etosha und Okambara verzichten und die Strecke so optimieren, dass an der einen oder anderen Station etwas mehr Zeit zur Verfügung steht.
Was wollt ihr übrigens an dem einen Tag in Maun machen? Viele Möglichkeiten gibt´s von da aus ja nicht. Aber da habt ihr sicher schon konkrete Vorstellungen, sonst hättet ihr das sicher so nicht geplant.
Lasst euch von meinen Äußerungen aber nicht entmutigen. Ihr bekommt mit Hilfe der Fomis sicher noch eine erlebnisreiche Reise hin. Vielleicht wäre eine Konzentration auf Namibia die bessere Alternative. Ihr schreibt nicht, ob ihr bereits Erfahrungen im südlichen Afrika habt.
Hallo Birgitt, hallo Matthias, herzlich willkommen hier im Forum. 🙂 Armin schreibt :
"ihr seid 17 Tage in Afrika, fahrt tausende von km "
habt ihr euch mal die Tageskilometer ausgerechnet ?;) Wir sind keine Camper, also das Problem Zeltafbauen fällt bei uns schon flach. 🙂 Wir haben es uns bei unsere Selbstfahrer Touren immer so eingerichtet, das wir 2 Nächte an einem Fleck sind. Es stimmt, man kommt am Nachmittag an , hat als Camper noch einiges zu erledigen und am nächsten Tag ist auch wieder bald Abfahrt. 🙁 Nachdem wir hier fast alle "Wiederholungstäter" sind .😄 Würde ich nur zwischen 250 und 350 Kilometer am Tag fahren. 🙂 Ihr kommt garantiert wieder .:)
Ob Januar ein guter Monat ist? Nachdem es Heute irre viel geregnet hat , ist das sehr schwer zu sagen. 😉
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
casimodo4'528 Beiträge · seit 200702. Aug. 2011 · #4
Hallo Birgit, Hallo Matthias,
ich schließe mich der Meinung meiner Vorgänger zu 100 % an. Eure Strecke ist sicherlich schön, aber absolut nicht in der Euch zur Verügung stehenden Zeit. Seid Ihr das erste Mal im südlichen Afrika, oder habt Ihr schon Erfahrung ?
Bei unserer ersten Namibia Tour in 2002 sind wir auch in drei Wochen die übliche große Namibia Runde gefahren. Die Tour wäre hier im Forum auch zerrissen worden. Wir konnten uns damals nicht dazu entscheiden, die Haupthöhepunkte wegzulassen. Die Reise war trotzdem wunderschön aber..... jeden Morgen fuhren wir mit einem traurigen Gefühl los... Jeden Tag kamen wir gefühlt zu spät an.... und erst im nächsten gezielten Urlaub mit mind. 2 Nächten pro Unterkunft haben wir kapiert, was in diesen einsamen Landschaften für uns wichtig ist. Nämlich in Ruhe die Natur, die Tiere und die herrliche Landschaft geniessen zu können.
Auf Eurer Tour würdet Ihr meiner Meinung nach viel zu viel Zeit im Auto verbringen. Die Fahrtzeit unterschätzt man auch sehr leicht. Meiner Meinung nach bräuchtet Ihr dafür ca 4 Wochen. Die kerzengrade Teerstraße durch den Caprivi zieht sich endlos und ist teilweise auch ganz schön öde. In den Lodges und den Parks ist es dann schön, aber da seid Ihr ja leider immer nur kurz.
Aber lasst Euch bitte nicht entmutigen und habt Mut zur Lücke 😛 . Wir waren jetzt 7 Mal da unten, im nächsten Jahr kommen sicher Nr. 8 und eventuell sogar Nr. 9 dazu. Jedesmal müssen wir heftige Kompromisse eingehen, weil die Highlights einfach über tausende von Kilometern verstreut sind.
matthiasbirgitThemenstarter31 Beiträge · seit 201102. Aug. 2011 · #5
Hallo Armin, Cecile und Carsten!
Herzlichen Dank für die raschen Antworten!!! Da es unsere erste Safari ist freuen wir uns sehr über die guten Ratschläge! Da wir auch noch nie im südlichen Afrika waren ist es beim ersten mal schwierig die Dinge richtig einzuschätzen. Dank einiger guter Reiseberichte in diesem Forum bekommen wir aber schön langsam ein Gefühl für die Reise.
Wir sind gerade am überlegen wie wir unsere Tour am besten ändern. bzw. noch ein paar Tage länger Urlaub nehmen 🙂
Sobald wir uns auf einen Kompromiss geeinigt haben werden wir diesen posten.
Danke nochmal und LG
Matthias & Birgit
matthiasbirgitThemenstarter31 Beiträge · seit 201102. Aug. 2011 · #6
aja und wir diskutieren noch gerade ob es realistisch ist als selbstfahrer tiere zu beobachten oder ob das ohne guide eher nicht der fall sein wird???
könntet ihr uns dazu bitte auch noch was sagen? bitte bitte 😉
matthiasbirgit schrieb:aja und wir diskutieren noch gerade ob es realistisch ist als selbstfahrer tiere zu beobachten oder ob das ohne guide eher nicht der fall sein wird???
könntet ihr uns dazu bitte auch noch was sagen? bitte bitte 😉
lg
Hallo Matthias und Birgit, gerade als Selbstfahrer hat man super Chancen. 🙂 man kann individuel halten, sich in den Camps in den Bücher erkundigen wo die Tiere sich aufhalten und so lange da stehen bleiben wie man es möchte.😄 Auch euch empfehle ich , lese bitte mal einige Reiseberichte hier im Forum, wir fahren nach Afrika der Tiere wegen und wir haben schon wahnsinniges Glück gehabt.😃
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Klaro sieht man als Selbstfahrer Tiere! Allerdings tut ihr euch bei einem ersten Afrika-Trip mit Botswana in der Regenzeit wahrscheinlich echt keinen Gefallen. Klar, als Rookie zählt noch jede Antilope doppelt und dreifach, aber Fakt ist, dass man bei viel Gras schwerer etwas entdeckt. Und wenn man sich dann noch auf die manchmal schwer passierbare Pad konzentrieren muss, hmmm.... Elefanten bekommt ihr in eurer Wunschgegend aber wohl zu jeder Jahreszeit in großen Mengen zu sehen.
Tiersichtunge sind natürlich immer Glückssache. Geführte Touren von Lodges machen insofern Sinn, als dass die Ranger wissen, wo sich die Tiere gerne aufhalten - Erfahrungswerte, die man so halt nicht hat. Wir sind trotzdem viel lieber als Selbstfahrer unterwegs. Bei unserem ersten Trip haben wir noch ein paar geführte Game Drives gemacht, jetzt verzichten wir darauf...
LG aus Österreich,
Tanja
PS.: Muss es denn die Kombi aus Botswana und Jänner beim ersten Trip sein? Das könnte genial, aber auch eine saftige Enttäuschung werden 😕
zur Jahreszeit eurer Reise kann ich nichts sagen, da wir zwar schon sieben mal im südlichen Afrika unterwegs waren, aber noch nie im Januar, wie wir in Deutschland sagen. Wir haben aber unsere letzte Reise mit ähnlichen Schwerpunkten gemacht wie ihr es vorhabt. Und die sah so aus:
Das war aus unserer Sicht mit 21 Nächten eine rundum harmonische Reise. Rein reisetechnisch hätten wir auf die zwei Nächte in Shakawe oder Divundu verzichten können und auch auf die zwei Nächte in der Kalizo Lodge direkt am Sambesi. Wenn wir das gemacht hätten, kämen wir sogar auf eure 17 Nächte und es wäre aus meiner Sicht immer noch eine akzeptable Tour mit zahlreichen Höhepunkten, die man auch genießen kann, da man an den interessanten Orten immer (bis auf die reinen Zwischenstopps) noch mindestens einen vollen Tag für die verschiedensten Aktivitäten (oder einfach auch nur mal zum Relaxen) am Etappenziel zur Verfügung hat.
Das wäre mal ein erprobter Praxistipp, auf dessen Grundlage ihr konkret planen könntet, wenn es beim ersten Mal unbedingt auch Botswana sein soll. Jeder Tag mehr ist natürlich nützlich.
Viel Spaß Armin
P. S.: Wir haben übrigens nicht gecampt, sondern feste bzw. zeltartige Unterkünfte gebucht.
es wurde jetzt schon viel auf Euren Post hier geschrieben und auch ich kann mich nur anschließen. Es ist Eure 1. Reise ins südliche Afrika, wenn ich es richtig verstehe. Und Ihr geht kilometermäßig gleich in die Vollen.
Mir persönlich wäre zuviel reingepackt und über Eines müßt Ihr Euch im klaren sein: Ihr werdet wieder kommen 🤪 Warum bleibt Ihr nicht erst einmal z.B. nur in Namibia und verlängert Etosha, wenn Euer Schwerpunkt bei der Tiersichtung liegt? Lt. Eurer Planung habt ihr nur 2 Nächte drin. Botswana würde ich dann eher beim nächsten Mal mit einplanen, schon gleich wegen der Regenzeit (ich war im April/Mai und es gab viel Wasser 😣 ).
Aber Ihr kennt Eure Vorlieben/Interessen am Besten und hier im Forum wird Euch auf jeden Fall geholfen 😛 Viel Spaß bei der weiteren Planung!!