eggesinThemenstarter62 Beiträge · seit 200621. Juli 2011 · #1
Hallo, wir wollen im nächsten jahr wieder nach namibia, nachdem wir bisher im april mai juni und september da waren, wollen wir jetzt eigentlich im februar 2012 fahren. wir wollen in kapstadt starten, dann weiter in den kgt und dann quer rüber tirasberge naukluft swakopmund und zurück nach windhoek. nun bin ich sehr unschlüssig wegen der regenzeit, ich dachte es regnet mal und dann kurz und sehr stark und dann wieder sonne. nun habe ich aber gelesen das sich der regen schon über mehrere stunden ziehen kann und dann wäre das campen mit dachzelt nicht so toll. was meint ihr? vielen dank eggesin
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200921. Juli 2011 · #2
Hallo eggesin,
ja, was soll man Dir da raten? Wir waren dieses Jahr im Februar/März 6 Wochen mit Dachzelt unterwegs und hatten, trotz heftiger Regenzeit, immer Glück. Nur einmal haben wir im Regen gekocht.....:( Wenn es nachts geregnet hat, war das Zelt am nächsten Morgen glücklicherweise beim Einpacken immer wieder trocken. Soll heißen, wir hatten wegen des vielen Regens eigentlich keine nennenswerten Probleme. Wie das in 2012 aussieht, kann man eben nicht voraussagen. Für uns war das Reisen in Namibia in der Regenzeit noch nie ein Problem, obwohl wir schon mehrere Male im Februar/März dort gewesen sind.
Ich würde es an Eurer Stelle wagen! 🙂 Viel Freude bei der Planung wünscht Elch
eggesinThemenstarter62 Beiträge · seit 200622. Juli 2011 · #3
besten dank.
Ist die regenzeit in allen Landesteilen dann gleich stark oder gibt es Gebiete die immer mehr Regen als andere haben? Ich habe gelesen das "Der jährliche Niederschlag fällt zwischen November bis März im Norden und April bis Juni im Süden" Ist das so? Vielleicht kann man ja die reiseroute ein bisschen anpassen. wir wollten ja sowieso mind 1 Woche südafrika (Kapstadt und westküste etc) dann KTP und dann in die Tirasberge. alles doch eigentlich sehr südlich
Ich war mal im Januar 4 Wochen in Namibia (Kalahari-Fish River-Sesriem-Swakop-Etosha-Caprivi) und es hat nur einmal (ca. 2 Std.) im Etosha geregnet und einen ganzen Tag lang als wir im Caprivi waren. Das Wetter ist genauso unberechenbar wie bei uns in Europa. Wir haben jetzt eigentlich Hochsommer, trotzdem ähnelt das Wetter eher dem April- oder dem Herbstwetter. Du kannst immer Glück oder Pech haben.
Ich würde mir nicht all zuviele Sorgen machen, denn wenn mal etwas nass wird, trocknet alles sehr schnell wieder. Wenn du den Caprivi besuchen möchtest dann würde ich eher in der Trockenzeit reisen...
Ist die regenzeit in allen Landesteilen dann gleich stark oder gibt es Gebiete die immer mehr Regen als andere haben?
Also in der Wüste regnet es im Allgemeinen weniger 😉 Im Ernst, der regen nimmt von Nordosten nach Südwesten ab... in der Menge, d.h. aber nicht zwangsläufig was die Zahl der Regentage angeht. Eine normale Regenzeit beschränkt Dich beim Reisen gar nicht, eine unnormale (so wie die vergangene) jedoch durchaus. Kleine Regenzeit ist Okt-Nov, HAuptregenzeit Januar bis April. Regenzeit bedeutet in Namibia aber normalerweise alle paar Tage (mit Glück, denn Regen ist das schönste was es für uns gibt) mal ne Stunde oder zwei und dann meistens nachts.
Ich habe gelesen das "Der jährliche Niederschlag fällt zwischen November bis März im Norden und April bis Juni im Süden"
Nein. Winterregen hast Du nur an der Grenze nach Südafrika (selten hoch bis nach Aus), also vielleicht in etwa 1/50 des Landes.
Sonnige Grüße Christian
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Wir sind ziemlich diese Strecke Kapstadt-West Coast-Springbok-Augrabies-KTP usw. im Februar 2009 gemacht und regentechnisch ging es. Nachts hat es oft und sehr stark geregnet, vor allem Kapstadt war affig heiß, dafür ohne Regen. Der KTP war wunderschön und herrlich grün. Auch dort gab es nachts und früh morgens sehr starken Regen, danach war es wieder sehr heiß.
Wir würden das wieder machen, eine grüne Kalahari ist schon was Besonderes. 🙂
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Hallo! Wir waren auch schon im Februar in Namibia und haben es sehr genossen. Es hat schon mal einige Stunden am Stück geregnet, dann gabs auch über einige Tage fast gar keinen Regen... Die Landschaft war unglaublich schön und an Kleintieren haben wir durch die Feuchtigkeit auch jede Menge gesehen (Amphibien, etc.). Und 2012 fahren wir wieder im Februar 🙂 Ich hoffe dir hilft dieser kurze Bericht bei deiner Entscheidung... LG, Kerstin
Hallo eggesin, wir waren 2010 erstmals ab Februar unterwegs. Ich habe gelernt, dass ich hier mehr Flexibilität brauchte. Flüße liefen, Stecken warnen schlecht oder tageweise gar nicht befahrbar etc. Der Regen an sich hat uns nur einmal Anfang Mai wirklich heftig getroffen, da hatten wir aber über ca. 8 Std 100mm Niederschlag auf dem Weg nach Sesrim, deshalb haben wir dann auf den Zeltaufbau verzichtet und statt dessen eine Lodge genommen. Die Piste war schlammig und teilweise wie Schmierseife. An den laufenden Revieren mussten viele Pkw warten, höhere Allradfahrzeuge konnten aber noch passieren.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Wir waren im April in Namibia und der Regen hörte gar nicht auf. Ich würde nie wieder fahren, wenn auch die Chance auf Regen so hoch sind. Zumindest wenn man campt! Die Landschaft sieht ja vielleicht grün aus, aber auch zeitgleich sehr grau! Der Regen vermiest einem das gemütliche Abendfeuer (Holz ist nass, es regnet in den Potjie) und am Morgen kann man nicht mal eben schnell alles einpacken, weil das Zelt nass ist. Regen in Namibia für Camper: Für mich nicht, wenn ich es vermeiden kann. Falls Du nur dann Urlaub bekommst, ist das eine andere Sache.
Falls Du in erster Linie in Gästefarmen unterwegs bist, macht das gar nichts. Dann ist sowieso alles egal.
Falls Du in erster Linie in Gästefarmen unterwegs bist, macht das gar nichts. Dann ist sowieso alles egal.
nachdem wir schon einige Male im April in Namibia waren, war es dieses Jahr auch in April, eine total neue Erfahrung. 🙁 Es standen einige Lodges unter Wasser und im Etosha sind wir auch einige male weggeschwommen. 🙁
siehe hierzu unseren Reisebericht :
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
doschae199 Beiträge · seit 201108. Aug. 2011 · #11
wir waren auch schon in der regenzeit in namibia...es ist nicht so sehr das problem, dass man nass und schnell wieder trocken wird...sondern wenn du auf pad unterwegs bist manchmal sehr schlechte straßenverhältnisse bewältigen musst, zum teil manchmal gar nicht ninkommst wo du willst, weil riviere unpassierbar sind und je nach regenstärke mehrere tage zum abfließen brauchen....dieses jahr zb war eine ungewöhnlich starke und lange regenzeit, hat aber auch jahrelang gar nicht geregnet, der wettertrend geht zur zeit eher wieder zu stärkeren niederschlägen, aber wie bereits von anderen erwähnt...auch in namibia gibts keine wettergarantie...gott sei dank, gg