Rundreise im Juni !

32 Antworten · 13,1k Aufrufe · gestartet 10. Juli 2011 von afriqueen
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Themenstarter31 Beiträge · seit 201110. Juli 2011 · #1
Reisebericht Namibia
04.06.2011 – 20.06.2011


Ca. im Sommer 2010 fing alles an:
Wir sahen einen Reisebericht im Fernsehen über Namibia und es war passiert... wir müssen dahin! Also ging es los, recherchieren im Internet, eine Lodge besser als die andere, dann war Touristik-Messe in Frankfurt. Also nichts wie los, auf die Messe. Mittlerweile haben wir noch 2 Freunde angesteckt mit dem Namibia-Fieber und wir ließen uns von einigen Anbietern Reiserouten zusammenstellen.

Im November buchten wir dann endlich unsere Flüge: Frankfurt – Windhoek am 04.06.2011

Unser „Kontaktmann“ war Heiko Kesselmann, den Viola über einen Arbeitskollegen empfohlen bekam.

Bis dahin wurde täglich im Forum gelesen, die AZ abonniert und über nichts anderes mehr als Nambia geredet. Nicht nur positives, denn ich hatte auf einmal ziemlich viele Bedenken bezüglich der Straßen, da mein Rücken nicht der Beste ist. Zudem hat es in diesem Jahr 3 bis 4 mal soviel geregnet wie „normal“ und die Straßen in Namibia sind sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, so laß man im Forum wie auch in der AZ. Ständig wurde geschaut, welche Straßen durch die vielen Regenfälle noch gesperrt sind bzw. welche auch wieder befahrbar sind.


So... endlich ist es soweit, der 4.6. rückt immer näher und es geht los:

04.06.2011
Flug Frankfurt – Windhoek

So, der Flieger soll also um 20.10 Uhr starten und in Frankfurt war es die ganze Zeit sehr warm und sonnig, im Gegensatz zu Namibia, wie wir ja ständig nachgelesen haben, dort ist es laut Wetterbericht zwischen -3 und 25 Grad warm bzw. kalt. Als wir ins Flugzeug steigen, fällt Viola auf, dass sie Ihre Jacke an der Gepäckkontrolle vergessen hat. Na prima... geht ja gut los – denke ich... aber wir wollten ja Gepäck sparen... haben mal gleich damit angefangen 🙂.
Kurz vor Abflug – gegen 19.30 Uhr – zieht ein Gewitter über Frankfurt und unser Flug verspätet sich um ca. 30 Minuten. Naja gut, hauptsache es geht irgendwann los – denke ich. Kurz nach dem Start ist der Himmel dann voller interessanter Wolkenformationen und es wird zum ersten Mal der Fotoapparat aus dem Gepäck geholt (und eigentlich bis zum Ende der Reise nicht mehr weggelegt).


Der Flieger ist nicht voll, daher konnten wir vier uns alle recht gut ausbreiten und hatten daher einen ziemlich erträglichen Flug. Der Service von Air Namibia ist auch recht gut, das Essen war o.k., und die Getränkeauswahl ebenso. Eigentlich wollten wir auf dem Hinflug gleich mal einen Amarula trinken, der war aber leider aus 🙁. Naja, dachten wir – wir werden noch genug Gelegenheiten haben... was sich dann auch bewiesen hat.

05.06.2011
Windhoek
6 Uhr Ankunft in Windhoek, die Einreise dauert ein wenig, aber in der Zeit werden wir mit dem ersten tollen Sonnenaufgang belohnt.

Ok, um kurz vor 7.00 Uhr sind wir dann endlich aus dem Flughafen draußen, Heiko Kesselmann steht schon bereit und holt uns mit einem Kleinbus ab. Dann geht’s über die B6 direkt zu unserem Autovermieter (Peter, den auch Heiko kennt). Dort werden dann alle Formalitäten erledigt und wir sehen zum ersten Mal unser Auto für die nächsten zwei Wochen: einen Toyota Hillux 4x4, Doublelcab mit einer geschlossenen Ladefläche. Peter erklärt Viola und Gaby das Auto und wir haben dadurch das Gefühl, das wir das richtige Auto gewählt haben. 2 Ersatzreifen, viel Platz undvor allem NEUE Reifen. Nach ca. 1 Stunde fahren wir dann los, Heiko fährt vor, und Viola fährt das erste Mal in Namibia auf der „falschen Seite“. Ging soweit alles sehr gut, aber wir haben (und das auch noch Tage später) immer gelacht, wenn sie den Blinker setzen wollte... es ging immer der Scheibenwischer an 🙂. Der Mensch ist eben doch ein Gewohnheitstier.

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Unser erstes Hotel ist das Terra Africa in Windhoek, schönes kleines Hotel und es liegt ideal. Man hat mit dem Auto ca. 5 Minuten zur Merua Mall und ist auch sehr schnell aus Windhoek draußen, direkt an der B1.
2'346 Beiträge · seit 200610. Juli 2011 · #2
Hallo "afriqueen",

toll, dass du uns an eurer Reise teilhaben lässt. Freue mich schon darauf, dass es weitergeht. Vielleicht sagst du aber kurz mal was zu euch selbst, damit man die Namen besser zuordnen kann. Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Armin
13 Beiträge · seit 201111. Juli 2011 · #3
Hallo Armin,

da will ich mich doch gleich mal bei Tanja bedanken, die unseren Reisebericht verfasst und ihn hier auch einstellen wird.
Wir hatten zu viert - meine Wenigkeit (Gaby) mit Ehegatten (Achim) sowie unsere Freundinnen Tanja und Viola eine wunderschöne, unvergessliche Zeit in Namibia. Noch immer schwelgen wir täglich in Erinnerungen (warum sind wir eigentlich wieder hier???

Wir beneiden alle, die den diesjährigen Urlaub in Namibia noch vor sich haben und wünschen Ihnen einen ebenso tollen Urlaub wie wir ihn erleben durften.

Viele Grüße
Gaby
16 Beiträge · seit 201111. Juli 2011 · #4
Hallo afriqueen,
da bin ich doch mal auf den Reisebericht gespannt. Auch wir waren in der Zeit vom 5. Juni bis zum 22. Juni in Namibia unterwegs und schwelgen auch immer noch in Erinnerungen.
Ich bin mal auf den Bericht gespannt und aufgrund von katzentinytony's Kommentar denke ich, dass wir euch mehrmals auf verschiedenen Stationen der Reise getroffen haben. 😉
Das letzte Mal am Wasserloch im Etosha vielleicht?
LG
Nicole und Thorsten
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2011
2'346 Beiträge · seit 200611. Juli 2011 · #5
Hallo Gaby,

vielen Dank für die Aufklärung. Und ich gehöre dann zu denjenigen, die sich von euch beneiden lassen können, wie der Schneemann auf meinem Reiseticker zeigt.B)

Viele Grüße
Armin
Themenstarter31 Beiträge · seit 201111. Juli 2011 · #6
Dort erklärt uns Heiko erstmal die Route, gibt uns noch viele Tipps wie wir über kleinere D-Straßen fahren sollen, da dort Landschaften besonders schön sind. Wir sind alle schon mächtig aufgeregt und möchten am liebsten gleich starten, aber irgendwie sind wir doch alle ein bißchen k.o. und ruhen uns erstmal ein wenig aus.
Um 11.00 Uhr fahren wir nach zur Merua Mall, um dort unser Proviant für die nächsten Tage einzukaufen. Also wird dort erstmal Geld am Automaten gezogen, Mittaggegessen , eine Handykarte gekauft (MTC) haben, die Handykarte zu kaufen dauert allerdings ziemlich lange und wir sind froh, noch vor Ladenschluss (14.00 Uhr – weil sonntags) reingegangen zu sein, müssen aber doch noch fast eine Stunde warten bis wir endlich unsere Karte bekommen, sie aufgeladen wird etc. Aber gut, nun geht’s in den Supermarkt und wir kaufen gaaanz viel Wasser, Cola, Kekse, eine Kühlbox usw. Alkohol gibt es heute nicht, da Sonntag – also morgen nochmal kurz vor Abfahrt in den Supermarkt.

Dann wird nochmal kurz relaxt, und den Sonnenuntergang angeschaut


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Dann geht’s um 18.30 Uhr mit dem Taxi zu Joe's Beerhouse. Ein MUSS, wie wir auch im Forum gelesen haben. Ich habe dort Oryxsteak (Gemsbock) gegessen, Viola und Achim ein Teller voller Fleisch (den Namen haben wir leider vergessen) und Gaby hat Zebra gegessen.
Bettschwer nach dem leckeren Bier (Windhoek Lager) fallen wir dann voller Vorfreude gegen 21.30 Uhr ins Bett.

06.06.2011
Windhoek – Sossusvlei
340 km

Frühstück 7.30 Uhr, dann noch schnell ins Merua Mall Bier und Wein einkaufen und los geht’s auf die Piste. Gleich nachdem wir Windhoek auf der C26 verlassen haben, geht’s auch schon auf die erste Pad. Ach herrje, ist ja irgendwie erstmal doch nicht so schlimm wie ich dachte. Heiko hat uns den Spreetshoogte Pass eingezeichnet, den wir aber irgendwie haben wir diesen nicht „gefunden“ und sind über den Remhoogte Pass gefahren. Eieiei, das war eine anstrengende Strecke. Die Straße war sehr ausgewaschen, wir mussten durch viele „Flüsse“ mit einigen Felsbrocken darinnen und es war ein geschaukel wir auf einer Berg- und Talbahn. Wir waren froh, einen 4x4 Auto zu fahren, denn ohne diesen wären wir nicht weit gekommen. Auf der ganzen Strecke über den Pass kam uns kein Auto entgegen. Spätestens nach den ersten 50 km wussten wir eben auch warum 🙂 aber wir haben unterwegs unsere ersten Affen und Webervogelnester gesehen.


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Von der Straße konnten wir keine Bilder machen, denn wir waren zu sehr damit beschäftigt die Strecke zu „bezwingen“.
Über Solitaire (und da haben wir natürlich auch Apfelkuchen gegessen) haben wir dann die C14 erreicht.


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Um 17.30 Uhr sind wir dann endlich in der Sossusvlei Dune Lodge angekommen. Eine sehr schöne Lodge und als Hauptgang konnten wir zwischen Rind oder Lamm wählen. Alles war sehr lecker.



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Gleich nach dem Abendessen sind wir ins Bett gefallen, denn für morgen früh stand der Wecker auf 4.00 Uhr, da wir zum Sonnenaufgang auf die Düne „Big Daddy“ wollen.

07.06.2011
Sossusvlei – Rostock Ritz
150 km

Heute heißt es um 4.00 Uhr aufstehen, denn wir wollen ja auf die Düne. Mit einem Lunchpaket bestückt fahren wir zur Düne „Big Daddy“. Nach ca. 45 Minuten auf einer guten asphaltierten Straße sehen wir links den 4x2 Parkplatz. Nachdem sich Viola aber vorab schon im Forum erkundigt hat, wie denn der 4x4 Weg befahrbar ist, wagen wir es uns durch den Sand zu wühlen. Viola macht die Fahrerei total Spass, das Lenkrad saust hin und her und wir kommen nach ca. 5 Minuten am 4x4 Parkplatz an und laufen über den Kamm (ist wesentlich einfacher als quer zu laufen) auf die Düne. Ob angekommen erwartet uns ein toller Blick ins Vlei und der Himmel sowie die gesamte Umgebung taucht in ein wunderschönes Licht.


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Achim und ich sind, nachdem die Sonne nun aufgegangen war, wieder zurück zum Auto. Gaby und Viola sind noch ins tote Vlei. Wir haben in der Zeit unsere von Peter eingepackten Stühle aufgestellt und haben auf die beiden mit dem Frühstück aus unserem Lunchpaket gewartet. Leider zog sich zwischenzeitlich der Himmel zu und es war recht kühl und sehr wolkig. Schade... naja, dann wieder schnell alles eingepackt und zurück durch den Sand gewühlt. An der Düne 45 haben wir natürlich auch einen kurzen Stopp eingelegt.

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Auf dem Weg zurück zur Lodge sind uns dann zahlreiche Tiere begegnet, wie Oryxe, Strauße, Impalas etc.

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Nachdem wir uns dann mit einem Tee und Kaffee in der Lodge aufgewärmt hatten, gings los Richtung Rostock Ritz. Leider hat es auf der Fahrt begonnen zu regnen (obwohl Heiko uns ja gesagt hat, das es sicherlich oft „kalt“ ist, aber Regen werden wir nicht haben 😉 ).
Kurz vor Solitaire, wo wir natürlich wieder ein Stück Apfelkuchen essen, geht doch neben der Straße eine Giraffe spazieren. Wahnsinn... unsere erste Giraffe... wir waren sehr beeindruckt.

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Abends im Rostock Ritz gab es Essen à la carte und ich nahm ein Strauß-Steak. Wie bis zum Ende der Reise, war das Essen wieder super.


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Ein bißchen traurig über den Regen legen wir uns ins Bett und hoffen doch das morgen besseres Wetter ist und wir endlich Erdmännchen sehen (denn wegen denen haben wir das Rostock Ritz gebucht).

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zuletzt bearbeitet 15. Juli 2011
154 Beiträge · seit 201011. Juli 2011 · #7
@afriqueen
leider funktionieren die Foto-Links in deinem Posting nicht.

gruss
spoony
2'462 Beiträge · seit 200611. Juli 2011 · #8
Vielen Dank für den schönen Auftakt zu Deinem Reisebericht. Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung und weitere schöne Bilder.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
33,1k Beiträge · seit 200612. Juli 2011 · #9
Hallo Afriqueen,

danke für den Bericht.

Nur als Hinweis für Mitleser und Namibia-Neulinge hierzu
eine Handykarte gekauft (MTC) haben, die Handykarte zu kaufen dauert allerdings ziemlich lange und wir sind froh, noch vor Ladenschluss (14.00 Uhr – weil sonntags) reingegangen zu sein, müssen aber doch noch fast eine Stunde warten bis wir endlich unsere Karte bekommen, sie aufgeladen wird etc
Ich kann nur jedem raten niemals das Starterpack (SIM-Karte) in einem MTC-Laden zu kaufen. Die Leute sind leider dort reihenweise ziemlich unfähig (obwohl sie nichts machen müssen, denn eine Freischaltung gibt es nicht und Aufladung geht automatisch). Ich würde diese nur in einem Supermarkt kaufen... dann dauert es keine 3 Minuten und man ist mit dem Thema durch.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter31 Beiträge · seit 201112. Juli 2011 · #10
@eternity2808

ich glaube wir haben in der Vingerklip Lodge abends zusammen am Kamin gesessen ! oder ?

Gruss Viola
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2011
128 Beiträge · seit 201013. Juli 2011 · #11
Moin Christian,
travelNAMIBIA schrieb:Ich kann nur jedem raten niemals das Starterpack (SIM-Karte) in einem MTC-Laden zu kaufen. Die Leute sind leider dort reihenweise ziemlich unfähig (obwohl sie nichts machen müssen, denn eine Freischaltung gibt es nicht und Aufladung geht automatisch). Ich würde diese nur in einem Supermarkt kaufen... dann dauert es keine 3 Minuten und man ist mit dem Thema durch.
Danke für den Tipp, ich wusste garnicht, dass man im Supermarkt Handykarten kaufen kann. Aber wir haben auch keine wirklich schlechten Erfahrungen mit Starterpacks gemacht. In Windoek am Flughafen ging das ratz fatz, in drei Minunten hatte ich meine Karte, angemeldet, ging. Und in Swakopmund hat mein Kumpel eine Karte erstanden und ins iPhone gestopft. Der Angestellte von MTC hat ihm dabei geholfen und mit erstaunlicher Routine und KnowHow das Phone richtig konfiguriert, damit auch Internet und Tethering funktioniert.

Herzliche Grüße
Martin
16 Beiträge · seit 201115. Juli 2011 · #12
@afriqueen
Genau 🙂 Sind schon ganz auf den weiteren Verlauf der Reise gespannt, vor allem auf den Teil nach unserem letzten Treffen im Etosha.
Gruss
Nicole
Themenstarter31 Beiträge · seit 201115. Juli 2011 · #13
habe heute noch einpaar bilder hoch geladen.

morgen geht es mit dem bericht weiter.
Themenstarter31 Beiträge · seit 201116. Juli 2011 · #14
weiter gehts!

08.08.2011
Rostock-Ritz – Swakopmund
240 km

Nach dem Frühstück – wir haben leider keine Erdmännchen gesehen – machen wir uns auf Richtung Swakopmund. Es geht also wieder auf die C14, die wir am Tag zuvor ja schon gefahren sind. Die C14 ist ziemlich schlecht, sehr viel Wellblech. Heiko hatte uns – wegen der schönen Landschaft empfohlen von der C14 auf die C28 durch ein Naturschutzgebiet zu fahren. Dafür hatten wir uns in Sossusvlei schon das Permit geholt. Also gings nach der Rostock Ritz erst über den Gaub Paß.


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Dann noch über den Kuiseb Paß und an der Abzweigung ins Naturschutzgebiet steht eine große Anzahl Strauße. Na, ob das nicht das Zeichen ist, das dies der richtige Weg ist? Also wir sind alle der Meinung, der Tipp von Heiko war SUPER. Wir haben wirklich eine tolle Landschaft und viele Tiere gesehen, wie Warzenschweine, Erdhörnchen, Springböcke.


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Dann ging es weiter über einen Rundweg, an dem wir Welwitschias sahen und zu guter Letzt durch die Mondlandschaft, die mich total begeistert hat. Man sieht ja nun nicht wirklich viele Menschen oder Fahrzeuge, aber in der Mondlandschaft war dann auch weit und breit niemand und nichts zu sehen und eine absolute Stille. Wahnsinn.. eigentlich würden wir gerne noch einige Zeit hierbleiben, aber wir müssen ja weiter nach Swakopmund. Also das nächste Mal wird mehr Zeit für die Mondlandschaft eingeplant 🙂 denke ich.


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Angekommen im Hansa Hotel lassen wir uns einen Tisch im Tug Restaurant in Swakopmund reservieren (ein Tipp von Heiko) und wir gehen abends gemütlich am Wasser Fisch essen. Der Tipp war wirklich sehr gut, wir haben toll gegessen und der Klipling ist sehr lecker 🙂
Viola musste natürlich hier sofort Austern probieren und sie fand sie klasse (das kommt sehr selten vor).

Nach einem Amarula auf Eis in der Hotelbar gehen wir, von vielen Eindrücken an diesem Tag müde, ins Bett und freuen uns auf die schon von Heiko vorab gebuchte Katamaran Fahrt in Walvis Bay am nächsten Tag.

09.06.2011
Swakopmund und Walvis Bay

Nach einem tollen Frühstück im Hansa Hotel machen wir uns auf den Weg nach Walvis Bay. Als der Katamaran am Hafen ankommt, begrüßt uns schon der erste Seelöwe und setzt sich mal gleich auf meinen anvisierten Platz... na super 🙂, alles nass und den ersten Kuss vom Seelöwe bekommt gleich mal Achim. Und schon legt der Katamaran ab und wir erleben eine wundervolle Fahrt mit vielen vielen Seelöwen, die aufs Schiff springen, mit Fisch gefüttert werden und allerlei lustige Dinge machen um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Zudem sehen wir einige Delfine, die mit dem Katamaran um die Wette schwimmen. Einfach klasse. Nach einer ca. 3stündigen Fahrt und sehr vielen interessanten Erklärungen eines Guides gibt es Champagner und Austern. Natürlich gibt es auch noch andere kleine Leckereien und wir gehen nach diesem tollen Schmaus beflügelt und glücklich von Bord.


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Nachdem wir dann wieder in Swakopmund angekommen sind, erkunden wir die Stadt ein bißchen, bummeln durch eine kleine Einkaufspassage und trinken im Hinterhof vom Café Village einen Kaffee. Heute abend wollen wir gerne im Hansa Hotel essen, denn die Küche dort – so haben wir gelesen – soll sehr gut sein. Gesagt – getan... und die Küche ist wirklich sehr gut.
Als Betthupferl gibt es in der Hotelbar wieder einen Amarula auf Eis und wir fallen ins Bett und freuen uns auf den nächsten Tag, denn es geht ins Erongo Gebirge.
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2011
105 Beiträge · seit 200916. Juli 2011 · #15
wunderschöner bericht und einfach tolle Bilder. Die letzte Strecke, c 14 und c 28 wollen wir in 14 Tagen ebenfalls fahren.
Irritiert bin ich, dass man für einen Teil der Strecke ein Permit benötigt.
Unsere geplante Strecke: c 19, bei Solitair auf die C 14 über den Kuiseb Pass, dann ca 20 km hinter dem Kuiseb Pass nördlich auf die D 1998 und dann D1985 und dann die C 28 bis Swakop.
Brauchen wir dazu ein Permit?

walter
Themenstarter31 Beiträge · seit 201116. Juli 2011 · #16
Hallo Walter,
danke 🙂
Wir sind nicht über die D1998 gefahren, sondern kurz danach gehts rechts rein Richtung Ganab und Hotsas. Dafür ist dann das Permit zu zahlen. Aber es lohnt sich wirklich. Zur Orientierung auf der Karte: nach Ganab überquert man dann die D1982. Die Strecke die wir gefahren sind, erscheint mir zudem auch kürzer als über die 1998 und 1985 zu fahren.
Viele Grüße
Tanja
1'117 Beiträge · seit 201017. Juli 2011 · #17
Hallo Walter,

nimm die von Tanja beschriebene Strecke über Ganab / Hotsas. Sie ist wirklich sehr schön und war gut zu fahren.
Du brauchst für diese Querverbindung zwischen der C14 und der C28 ein permit - ist aber im permit für den Welwitschia Drive enthalten.

Liebe Grüße
Beate
105 Beiträge · seit 200917. Juli 2011 · #18
danke für den Tipp.
Ich denke, das ist eine gute Idee-
Wo kann man für diese Straßen das Permit kaufen, Nur im Sossuvlei?
Das wäre möglich, da wir Tage vorher dort sind.
Besteht denn auch die Möglichkeit kurz vor der Einfahrt solche zu erwerben?


Walter
51 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #20
Sehr schöner Reisebericht, der mich ein bisschen an unsere erste Namibia-Reise ("Hummeldumm"-Reise 😉 in einer kleinen Gruppe mit Guide Roger Murangi) erinnert. Wir wurden auch vom Seehund geküsst und hatten eine tolle Bootsfahrt, wenn ich auch so gefroren hab, wie ich mir im Traum nicht vorgestellt hab, in Afrika zu frieren! Nie wieder ohne dicke Jacke nach Namibia (zumindest im August) 😉
Ich freue mich auf die Fortsetzung des Reiseberichts und weitere tolle Fotos!
Danke an Gaby für den Tipp!
Liebe Grüße, Birgit