schreyThemenstarter30 Beiträge · seit 200730. Juni 2011 · #1seit Jahren bin ich immer wieder in Namibia... Immer wieder habe ich das Gefühl, dass ich dort wohnen möchte. Schon vor zwei Jahren war ich in Verhandlung mit einer Pension die zu verkaufen war. In Windhuk sind die Preise enorm gestiegen, im Durchschnitt ca. 20 % im Jahr. Nicht anders sieht es in Swakopmund kommt und aus.eine kleine Pension in Windhuk zu betreiben 10-25 Zimmern, stelle ich mir sehr schön vor. Die Nachfrage ist ungebrochen, ich habe nun zwei Pensionen im Angebot.
Wer hat damit Erfahrung, wer kann mir Ratschläge erteilen?:)
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200630. Juni 2011 · #2Hallo Peter,
Wer hat damit Erfahrung, wer kann mir Ratschläge erteilen?
Ich! Sprich mich gerne an!
Aber, ich wiederhole mich da gerne, auch um "böse Überraschungen" zu vermeiden: Auch eine Investition sichert heutzutage nicht mehr einen sicheren Aufenthaltsstatus. Wenn alles glatt läuft, d.h. v.a. Arbeitsplätze geschaffen werden, dann bekommst Du ein einjähriges Resident Permit... dieses wird immer jährlich verlängert und dann kannst Du nach frühestens 5 Jahren eine Daueraufenthaltsgenehmigung beantragen. Ausgang offen. Es gibt durchaus nicht wenig Fälle, die nach 20 Jahren der "temporary resident" bei der nächsten Verlängerung diese nicht mehr erhalten haben und das Land verlassen mussten.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Sophia Dale42 Beiträge · seit 201030. Juni 2011 · #3schrey schrieb:
Wer hat damit Erfahrung, wer kanni mr Ratschläge erteilen?:)
Wir auch!
Was für Ratschläge oder welche Fragen hast du denn genau?
Was Christian schreibt stimmt, auch wenn du etliche N$ hier investiertst, und Arbeitsplätze schafft, garantiert dir keiner, dass du die PR auch wirklich (frühestens nach 5 Jahren) bekommst, das kann schon sehr auf das Gemüht gehen.
Sophia Dale: Camping und B&B in Swakopmund
Swakop521'223 Beiträge · seit 201030. Juni 2011 · #4Christian hat völlig recht, ich kann aufgrund der unsicheren Situation auch nur davon abraten.
Geld in eine ungewisse Zukunft investieren?
Insiderinfo:
Die zuständige Ministerin gibt Anweisungen die eindeutig gegen geltendes Recht und gegen die Verfassung verstoßen.
Anwälte werden als unpatriotisch beschimpft wenn sie für europäischstämmige Klienten vor Gericht ziehen. Sie werden dann einfach boykottiert und deren Anträge nicht bearbeitet.
Die einzigen Anträge die zeitnah bearbeitet werden sind die von Chinesen, von denen es immerhin bereits 100.000 in NAM geben soll. Sie besitzen wohl ausreichend "richtiges" Öl, die Maschine der Oberen zu ölen. Alle anderen Nichtpigmentierten werden ganz einfach mies rassistisch abgeschmettert. So werden selbst auch namibische Rückkehrer mit der falschen Hautfarbe schikaniert.
Sorry, traurig aber wahr!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Der junge38 Beiträge · seit 201101. Juli 2011 · #5Es ist wirklich sehr schwer in Namibia einzuwandern wenn man europäher ist und keine verwandten in Namibia hat. Und dann auch noch so viel zu investieren?? Also meine erfahrungen mit dem Namibianischen gericht beziehungsweise mit den ministerien die gehen ziemlich radikal gegen europäer vor(ich spreche aus erfahrung). Mein tipp wäre es erst mal einzuwandern und warten (im bestem falle 5jahre) bis man die PR hat und dann zu investieren.
Viel Glück
Swakop521'223 Beiträge · seit 201001. Juli 2011 · #6Der junge schrieb:Es ist wirklich sehr schwer in Namibia einzuwandern wenn man europäher ist und keine verwandten in Namibia hat. Und dann auch noch so viel zu investieren?? Also meine erfahrungen mit dem Namibianischen gericht beziehungsweise mit den ministerien die gehen ziemlich radikal gegen europäer vor(ich spreche aus erfahrung). Mein tipp wäre es erst mal einzuwandern und warten (im bestem falle 5jahre) bis man die PR hat und dann zu investieren.
Viel Glück
Ohne Investition bekommst Du nicht einmal ein Temporary...
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
KEkeimoes118 Beiträge · seit 200701. Juli 2011 · #7Hallo alle zusammen,
wenn ich die vorherigen Einträge lese, frage ich mich ernsthaft, warum man in so einem Land, in dem ich offensichtlich nicht willkommen bin, investieren, geschweige denn leben sollte. Gut die Menschen mögen ganz nett sein. Aber die Bevölkerung wählt diese rassistische SWAPO Regierung der Befreiung und akzeptiert scheinbar auch die politische Praxis im Lande.
Womit man sich dann weiter fragen könnte, ob man in so einem Land urlauben sollte. Aber gut, hier hat man wenig Alternativen auf der Welt...
Insgesamt erscheint mir Südafrika hier noch etwas reifer und weiter entwickelt...
Viele Grüße
Keimoes
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Juli 2011 · #8OFF TOPIC
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Hallo keimoes,
Insgesamt erscheint mir Südafrika hier noch etwas reifer und weiter entwickelt...
träumen darf man ja...
In Südafrika ist die gesetzliche Lage deutlich strenger auf Affirmative Action, BEE bzw. BBBEE ausgelegt als es in Namibia der Fall ist. in Südafrika hört man fast ständig den Satz: "Wir brauchen genaue Dich mit Deiner Qualifikation und Erfahrung... aber Du hast die falsche Hautfarbe und deshalb dürfen wir Dich zur Erhaltung unserer BEE Scoring-Ergebnisse nicht einstellen." (übriegsn nicht nur der Fall für "weiße", sondern auch für "colourds", "indians" etc.) Davon ist Namibia in so einem Umfang Lichtjahre entfernt.
Sonnige Grüße
Christian
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carl1'287 Beiträge · seit 200801. Juli 2011 · #9Hallo,
ich denke die kompetenten Leute zum Thema einwandern haben sich hier schon "geoutet", daher erlaube ich mir mal diesen Thread zu "kapern", da ja schon einiges anderes geschrieben wurde.
Ohne die Erfahrung der Einwanderung in Namibia als Europäer, noch in der Absicht dies zu tun, gebe ich mal prinzipiell zu bedenken, dass es durchaus in der Welt Praxis ist, den heimischen Arbeitsmarkt (zumal bei einer sehr hohen Arbeitslosenquote) zu schützen. Auch in Traumeinwanderungszielen wie Neuseeland, Australien, USA oder Kanada ist es alles andere als einfach und es sind viele Hürden zu überwinden. Ich will nicht ausschließen, dass das Verfahren in diesen Ländern eher unserem Anspruch an ein geregeltes bürokratisches Verfahren entsprechen.
Nichtsdestotrotz bitte ich bei all der (sicher gerechtfertigten) Kritik an der namibischen Verfahrensweise zu bedenken, dass es für einen Namibier auch nicht möglich wäre, ein Business in Deutschland aufzuziehen und sofort eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Ohne mich im Detail auszukennen weiß ich aus meinem Freundeskreis, dass selbst ausländische Ehepartner eine "vorläufige Aufenthaltsgenehmigung" in Deutschland erhalten und erst nach einigen Jahren eine dauerhafte beantragen können.
Also meine Bitte dies einfach zu berücksichtigen. Die Zeiten in denen man als Deutscher/Europäer einfach aufgrund der Tatsache, dass man eben deutlich reicher ist als der Rest der Weltbevölkerung, überall hinziehen konnte, sind wohl vorbei.
Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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KOkonno1'457 Beiträge · seit 200601. Juli 2011 · #10keimoes schrieb:Hallo alle zusammen,
wenn ich die vorherigen Einträge lese, frage ich mich ernsthaft, warum man in so einem Land, in dem ich offensichtlich nicht willkommen bin, investieren, geschweige denn leben sollte. Gut die Menschen mögen ganz nett sein. Aber die Bevölkerung wählt diese rassistische SWAPO Regierung der Befreiung und akzeptiert scheinbar auch die politische Praxis im Lande.
Womit man sich dann weiter fragen könnte, ob man in so einem Land urlauben sollte. Aber gut, hier hat man wenig Alternativen auf der Welt...
Insgesamt erscheint mir Südafrika hier noch etwas reifer und weiter entwickelt...
Viele Grüße
Keimoes
LOL ! Christian hat ja schon Bezug auf den letzten Satz genommen. Die SWAPO an sich als rassistisch zu bezeichnen finde ich dann doch gewagt. Warum sollen Menschen nicht die politische Bewegung wählen, die sie befreit hat 🤨
Ich bin Deutscher und trotzdem aktzepiere ich nicht unbedingt unsere Einwanderungsgesetze, aber egal ...
Swakop521'223 Beiträge · seit 201001. Juli 2011 · #11Lieber Konno,
ja, die Swapo ist nicht nur, nein: sie handelt rassistisch mit einer Politik der kleinen Nadelstiche, um die großen Geldgeber aus Westeuropa, hier sprich: Deutschland, nicht allzusehr zu verschrecken. Der heutige namibische Präsident Pohamba wäre ein klasse Präsident (meine aufrichtige Überzeugung!) wenn er dürfte wie er wollte; - im Hintergrund zieht noch immer ein dreiviertel seniler Sam Nujoma mit einem Altpräsidentenbudget von 22 Mio NAM$ jährlich die Fäden und versucht seinen inkompetenten Sohn auf das höchste Amt vorzubereiten. Anweisungen an die Minister und den Präsidenten kommen nicht von Pohamba, sondern vom Swapo-Präsidenten Nujoma, dessen rassistische Ausfälle der letzten Jahre man mal kritisch betrachten sollte (auch über die Deutschen, "die man totschlagen sollte!").
Und ohne Wahlbetrug läge die Swapo real vermutlich bald deutlich unter den 50%; die Macht wird Nujoma jedoch nie aus der Hand geben. Und wenn Du in Katima M. sitzt, dann erkundige Dich doch mal nach dem Schicksal der Caprivi-Separatisten, von denen eine Vielzahl in den vergangenen Jahren auf ungeklärte Weise in Untersuchungshaft gestorben sind. 10 Jahre Untersuchungshaft sind selbst in Europa unerrreicht!
Fakten, lieber Konno, nichts davon ist "gewagt"!
Beste Grüße,
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)