Fußwanderung am Luangwa

11 Antworten · 3'097 Aufrufe · gestartet 26. Mai 2011 von witwit43
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Themenstarter23 Beiträge · seit 200726. Mai 2011 · #1
Hat schon jemand mal eine Fußwanderung auf den GMA-Seiten, also außerhalb, d.h. gegenüber der beiden Nationalparks (soweit möglich), am Ufer des Luangwa entlang gemacht und kann von ein paar Erfahrungen berichten?
2'732 Beiträge · seit 200627. Mai 2011 · #2
Also du triffst hier auf die gleichen Tiere wie im Park. Allerdings kann es durchaus sein, dass gerade Elefanten aggressiver auf Besuch reagieren.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter23 Beiträge · seit 200718. Sept. 2011 · #3
Weiß jemand, ob der Luangwa an dem Abschnitt North Luangwa National Park derzeit noch etwas Wasser führt (durchgehend)?
273 Beiträge · seit 200918. Sept. 2011 · #4
Wende dich an Mark Harvey, Kapishiya Lodge, er betreibt das Buffalo Camp im NL, http://www.facebook.com/KAPISHYA
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
103 Beiträge · seit 200818. Sept. 2011 · #5
The luangwa river runs year-round. However it will be quite shallow in October.
191 Beiträge · seit 200919. Sept. 2011 · #6
Hallo witwit, eine Wanderung am Luangwa entlang habe ich vor einigen Jahren mal unternommen. Es war eine sehr intensive Erfahrung, besonders was die Tsetsefliegen angeht, im Auto ist man besser aufgehoben. Allzu lang war die gelaufene Strecke dadurch nicht und das war auch gut so. Nach einem weiteren relativ kurzen Streckenabschnitt mit dem Auto lagen die ersten Löwen im Gebüsch am Fluß! Sie waren erst zu sehen, als ich nur noch einige Meter entfernt war! Also ich ziehe seit dem doch solche Exkurse mit dem Auto vor.

Beste Grüße
Gerd
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273 Beiträge · seit 200919. Sept. 2011 · #7
Natürlich sollte man so etwas nicht ohne Guide machen.
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Themenstarter23 Beiträge · seit 200719. Sept. 2011 · #8
Danke an euch alle für eure Beiträge, in particular to Luangwablondes who obviously reads and understands German fori too.
1'250 Beiträge · seit 200919. Sept. 2011 · #9
Witwit43, nächsten Monat kann ich Dir eine Antwort geben.
Ich bin unter anderem 4 Tage im Nkwali Camp.
Das liegt auf der gegenüberliegenden Seite.
Fußsafaris bringen eher Fotos von den Ärschen flüchtender Tiere,
deren Spuren im Sand und deren Scheißhaufen.
Dazu schleppt man sich noch mit großen Fotogeraffel ab.
Ich bevorzuge daher Pirschfahrten.

Dieses Jahr soll aussergewöhnlich wenig Wasser im Luangwa sein.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
931 Beiträge · seit 200619. Sept. 2011 · #10
Hallo Bernd,

das stimmt schon, die Fotoausbeute ist natürlich vom Auto aus größer. Da hast du eindeutig mehr 'Auslösungen' pro Kilometer.

Aber es soll ja auch noch Leute geben, die ihre Umgebung mit ihren Augen, Ohren und der Nase wahrnehmen und nicht nur durch den Sucher. Für die ist eine gut geführte Wanderung am Luangwa allerdings ein Traum.

Gruß

Ulli
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1'250 Beiträge · seit 200920. Sept. 2011 · #11
Hallo Ulli,

meine Erfahrungen mit Walkingsafaris sind durchweg negativ.

Wenn man alleine oder mit anderen Fotografen unterwegs
ist, die aufeinandern Rücksicht nehmen, mag das durchaus ein Traum sein.

Die Touren, die ich in Ostafrika mitgemacht habe, waren da eher ein Albtraum.
Die leichtfüssigen Otto-Normal-Touristen versuchen
mit einer Ritsch-Ratsch-Knips Tiere zu fotografieren,
die für die kleine Brennweite eine viel zu große Fluchtdistanz haben.
Die rennen dann immer schneller hinter den immer schneller flüchtenden
Tieren hinterher. Der Fotograf, der mit schwerem Tele tolle Aufnahmen
machen könnte, wenn er denn in der ersten Reihe gewesen wäre,
kann da nicht mithalten und geht leer aus.
Da ist es dann besser, wenn man ein paar 100m hinter der Gruppe
alleine hinterherläuft. Findet man dann ein nettes Fotomotiv,
sind es schnell 500m Abstand und die Gruppe wird dann zu kleine
bunte Punkte am Horizont.
Irgendwann fällt dem Guide auf, dass da noch jemand fehlt.
Dann wartet die Gruppe ungeduldig. Wenn man sie dann wiedertrifftm,
dann rennen sie ausgeruht umso schneller wieder los, während man selbst
ohne Pause wieder hinterherhecheln kann.
Irgendwann ist man vielzu erschöpft, um noch irgendetwas geniessen zu können.

Als Fotograf mit schweren Fotogeraffel (und passenden Bauch, damit man
das auch alles davorhängen kann) ist man da
völlig inkompatibel.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
191 Beiträge · seit 200920. Sept. 2011 · #12
Hallo Bernd, Du triffst den (Fotografen)-Nagel auf den Kopf! Meine Erfahrungen sind verblüffend ähnlich (der Bauch ist ja auch ähnlich).
Einzige Abhilfe sind neben Pirschfahrten, die ich selbst fahre, natürlich geführte Touren ohne weitere Personen. Das hat sich bestens bewährt, da die Guides halt auf ihren einzigen Gast eingehen müssen und man selbst das Tempo vorgeben kann. Natürlich läuft auch alles viel entspannter und ruhiger ab.
Ob auf Sumatra beim Orang-Utan tracking, Rundflügen über dem Kilauea oder beim Rhino tracking in Namibia, hier wurde sogar mein 2/8 400er vom Spurenleser getragen (ich habe immerhin noch das Stativ und die restliche Ausrüstung geschleppt), nur so kommst Du zu Bildergebnissen, die zufriedenstellend sind.
Natürlich ist es auch eine Frage des Geldbeutels, aber das verdränge ich dann meist schnell, besonders wenn die Tour für mich erfolgreich war.

Beste Grüße aus dem Harz
Gerd
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