NINina25Themenstarter42 Beiträge · seit 201125. Apr. 2011 · #1
Hallo,
wir sind im September für 4 Wochen mit einem 4x4 in Namibia/Botsvana unterwegs. Ich habe mal zunächst grob für Namibia geplant und hätte in paar Fragen an euch zz der Route. Wir haben den 4x4 für insgesamt 29 Tage. Grober Plan: Ich habe mir gedacht, dass wir von Windhoeck zuerst Richtung Norden reisen und dann grob gesagt über den Caprivizipfel nach Botsvana. Wir haben uns jetzt einfach gedacht, dass wir falls wir nach der Tour noch Zeit haben den Süden Namibias aufsuchen, also Sossusvlei, Lüderitz, Diamantensperrgebiet und dann Fish River Canyon. Das ist so ne grobe Überlegung.
Zuerst wollten wir Richung Skakopmund fahren. Ich bin mir nicht sicher ob wir uns direkt in Skakopmug aufhalten wollen, hört sich eher touristisch an. Ich dachte dass wir nach Windhoeck direkt zum Brandberg fahren. Lohnt sich ein Stop am Meesumkrater ? Dann auf jeden Fall die Höhlenmalerein von Twyfeltontein, dann über die Skelettküste ins Kaokoveld nach Opuvo. Wir interessieren uns für die Himbas. Ist dar Weg nach Opuvo wirklich so furchtba.r oder kann man das bewältigen ? Von Opuvo kann man ja zu Dörfern der Himbas kommen. Hat jemand irgendwelche Tips für uns oder reicht es sich in Opuvo aufzuhalten ?
Danach wollten wir zum Etosha NP. Wie lange sollte man sich im Etosha aufhalten ? Ich weiss, wir müssen die Campingplätze reservieren. Was meint ihr wie lange brauche wir bei dem beschriebenen Weg von Windhoeck bis nach Etosha ? Wegen der Reservierung ?
Lohnt sich von Etosha ein Abstecher ins Waterberg Plateu oder lieber Richung Nordnamibia zum Khaudom GameReserve ? Lohnt sich ein Ausflug zu dem Reseve ? Muss ich da einen Campingplatz reservieren ? Dann über den Capivizipfel nach Botsvana. Caprivizopfel wird im LP nicht so asuführlich behandelt. Hat jemand Tips für mich ? Muss man Campingplatz reservieren ? Kann mir jemand was über Tsumke und den San Dörfern sagen ? Ist es interessant die Mpalila Island zu besuchen ?
Der 2. Teil kommt noch 😉 Vielen Dank schon mal für die Hilfe
Hallo Nina also zur Frage ob der Weg zu opuvo machbar ist! ja das ist er! Wir sind gerade am sa nachhausegekommen von namibia! sogar mit dem sehr vielem Wasser war es kein problem! wegen den Hibas! Ich würde Richtung EPUPA Fälle fahren dort hat es sehr viele solche Dörfer! wir haben einheimische gefragt und die haben uns für 90 N Doller alles erklährt und gezeigt! zum Etosha! wir waren 4 Tage! Ich finde da reicht! zum Waterberg:Momentan hat es sehr viel Wasser!Es ist sehr turistisch wie der Etosha auch! aber sicherlich schön lg hoffe es hilft dir ein wenig Roman
also die Campingplätze im Caprivi musst du nicht vorbestellen. Tipps gibt es einige aber dazu müsste man wissen wo ihr grob langfahren wollt und wo übernachten.
Grundsätzlich gibt es aber Campingplätze an die meisten Lodges angeschlossen, welche in der Regel sehr gut sind und neben Dusche, Toiletten auch Swimmingpool,Restaurant usw. haben. Wollt ihr eher "naturverbundener" Campen, gibt es eine Vielzahl von Conservancy oder Gemeindecampingplätzen. Die sind sehr rudimentär, aber da seit ihr oft ganz allein (gibt oft nichtmal eine Rezeption sondern nur eine Telefonnummer an den Baum gehängt) und Euer Geld (abgesehen davon das die echt billig sind) kommt mit etwas Glück auch in den Gemeinden an und nicht bei den typischen Lodgebesitzern dieser Gegend die nebenbei noch zwei Tankstellen und ein Baugeschäft haben.
Da Euch Swakopmund ja anscheinend (kann ich verstehen, aber denkt daran auch Touristen gehen dorthin wo es in der Regel was zu sehen gibt) etwas zu touristisch ist (warum dann zu den Himbas?) wäre das vielleicht eine Alternative für Euch.
Gruß Kowo
Travelboy705 Beiträge · seit 201026. Apr. 2011 · #4
Hallo Nina, also mit 29 Tage kann man schon einiges anstellen.
Da ihr das nicht so "touristisch" wollt, würde ich - Wenn das von den Flugzeiten passt - direkt am Ankunftstag den 4x4 übernehmen und sofort gen Süden fahren.
Swakopmund und Lüderitz sind zwei "urdeutsche" Städte. zwar auch touristisch aber sehenswert (kein Vergleich mit WDH) und nach Swakop würde ich auch ein zweites Mal fahren, ist einfach eine tolle Stadt.
Mein Vorschlag: Tour 1 $x4 übernehmen - Sossusvlei Swakopmund Palmwag Opuwo Epupa Kamanjab Etosha Rundu Caprivi Maun und zurück
Tour 2 4x4 übernehmen Anib Lodge KTP Keetmanshoop Aus Lüderitz Tirasberge Sossusvlei Swakopmund Palmwag Opuwo Epupa Kamanjab Etosha (evt Waterberg) und zurück
PS eine ähnliche Tour (2) haben wir mit 29 Tagen im März/April 2010 gemacht, war super.
Wenn ihr euch entschieden habt, kommt die Detailplanung.
SG Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
NINina25Themenstarter42 Beiträge · seit 201126. Apr. 2011 · #5
Hi Roman,
Ich würde Richtung EPUPA Fälle fahren dort hat es sehr viele solche Dörfer. Wo genau ist das ?
Gruß Nina
NINina25Themenstarter42 Beiträge · seit 201126. Apr. 2011 · #6
Hi Kowo,
Da Euch Swakopmund ja anscheinend (kann ich verstehen, aber denkt daran auch Touristen gehen dorthin wo es in der Regel was zu sehen gibt) etwas zu touristisch ist (warum dann zu den Himbas?) wäre das vielleicht eine Alternative für Euch.
Das verstehe ich nicht ganz. Meinst du, dass es bei den Himbas auch eher touristisch ist ?
Gruß Nina
NINina25Themenstarter42 Beiträge · seit 201126. Apr. 2011 · #7
Hi Volker,
was findest du an Swakopmud so toll ?
Gruß Nina
Travelboy705 Beiträge · seit 201026. Apr. 2011 · #8
Hi Nina, Ganz einfach, Namibia oder Afrika ist der Reiz der phantastischen Landschaft, der wilden Tiere und der Menschen. Für uns aber auch ein Wenig das alte "SÜDWET" und das ist in Swakopmund noch deutlich vertreten, sei es bei den alten Häusern, den Strassennamen und nicht zuletzt bei den Menschen, die vielerorts noch ein deutsch sprechen, wass es bei uns schon lange nicht mehr gibt.
Ein Erlebnis. .. wir bummeln Spätnachmittag durch Swakop, sehen ein tolles Restaurant mit einer ansprechenden Speisekarte, die Tür ist verschlossen und als ich mehrfach am Drücker zerre, öffnet ein kleiner Schwarzer die Tür. Ich Frage mit meinem "Urlaubsenglisch" Is the resturant open? und bekomme in perfektem deutsch die Antwort " wir öffnen um sechs!"
Ok - wenn ihr wenig Tourismus wollt, entscheidet euch für den Norden, da ist die Welt noch halbwegs in Ordnung und bis auf Etosha kein Massentourismus.
Ab Palmwag durch das Damaraland zu den Epupa Fällen - da werdet ihr sehr wenige Turis begegnen, aber viele Einheimische und Himba.
SG Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
ja genau das mein ich. Ist aber auch meine ganz persönliche Meinung.
Die Himbas sind ein relativ kleiner Volkstamm der in Namibia nur dadurch eine Rolle spielt, dass er nie eine Rolle spielte. Soll heissen: Die Himbas haben sich lange gegen Neuerungen der "zivilisierten" Welt abgeschottet (oder wurden schlichtweg vergessen). Durch die touristische Entwicklung wird genau das untergraben. Es gibt eben genug Touris die gerne nackte Brüste fotografieren. Die Folgen kannst du am Leuchtturm in Swakop oder in Windhoek an der Independence Avenue sehen. Nämlich Coca Cola trinkende Himbas weit entfernt von Ihrer Heimat die der Verlockung die zu Ihnen gebracht wurde gefolgt sind.
Schaut Euch lieber Traditional Villages an, wo die Leute immer noch als Haupterwerb Landwirtschaft betreiben und hin und wieder für Interessierte Ihre Kultur vermitteln. Beispiel das Mafwe Village nördlich von Kongola im Caprivi.
Gruß Kowo
JAJagger39 Beiträge · seit 201127. Apr. 2011 · #10
Hallo Nina Also wir sind zwei Tage an den Epupa Fällen campiert! dort ist ein einheimischer gekommen und hat uns dies angeboten! ist etwa 9 km von den Fällen entfernt! lg
JAJagger39 Beiträge · seit 201127. Apr. 2011 · #11
Hallo Kowo Also Wir haben das Himba Dorf nicht angeschaut wegen Nackte Brüste. Also wenn man mit frauen Komuniziert dann erfährt man auch sehr spanende sachen! aber natürlich ist es alles ansichts sache! lg Roman
Travelboy705 Beiträge · seit 201027. Apr. 2011 · #12
Mensch was sind hier einige verklemmt 🤩
fahren wegen nackter Brüste nach Namibia, könnt ihr doch in Spanien oder an der Ostsee viel billiger haben, sind halt nur nicht so schön braun.
Die Himba haben da bestimmt keine Probleme mit, die leben halt so und gehen mit ihren nackten brüsten sogar in die Stadt und in den Supermarkt.
Wenn euch dass schon zuviel ist, dann fahrt blos nicht weiter zu den Epupa Fällen, da gehen die Jugendlichen nämlich nackt baden - und die (wenigen) Touristen laufen dazwischen.
Aber wenn ihr (so wie wir) auch zu Hause in die Sauna geht,kann man sich auch in Epupa frei zwischen den Nackten bewegen - ohne gleich jede Brust oder jeden PoPo zu knipsen 😮
SG Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Travelboy schrieb:Mensch was sind hier einige verklemmt 🤩
fahren wegen nackter Brüste nach Namibia, könnt ihr doch in Spanien oder an der Ostsee viel billiger haben, sind halt nur nicht so schön braun.
Die Himba haben da bestimmt keine Probleme mit, die leben halt so und gehen mit ihren nackten brüsten sogar in die Stadt und in den Supermarkt.
Wenn euch dass schon zuviel ist, dann fahrt blos nicht weiter zu den Epupa Fällen, da gehen die Jugendlichen nämlich nackt baden - und die (wenigen) Touristen laufen dazwischen.
Aber wenn ihr (so wie wir) auch zu Hause in die Sauna geht,kann man sich auch in Epupa frei zwischen den Nackten bewegen - ohne gleich jede Brust oder jeden PoPo zu knipsen 😮
SG Volker
Na, ich glaub da wurde ich etwas falsch verstanden. Natürlich haben die Himbas damit kein Problem (wenn man vorher fragt) fotografiert zu werden, denke ich jedenfalls denn ich war noch nicht da. Und ich habe erst recht kein Problem damit. Was das mit der deutschen Sauna zu tun hat versteh ich zwar nicht (wenn ich da nackt reingehe was in der Regel der Fall ist, finde ich es auch nicht so prickelnd wenn Leute in Badehose reingehen aber den Himbas ist es mit Sicherheit herzlich egal wie wir rumlaufen) Dies ist auch bei den San und Mafwe und wie sie nicht alle heissen so und die sind ähnlich spärlich gekleidet.
Aufallend ist für mich allein die Tatsache, dass doch in fast jeder Veröffentlichung, sei es Reiseführer, Bücher, Werbung für Namibia usw. immer die Frauen und Kinder gezeigt werden und nicht die Männer. Aber vielleicht sind die ja auch anderweitig beschäftigt. Und ich finde es schon traurig zu sehen wie die dann in Windhoek oder Swakop sitzen und die Leute die zwei Tage vorher noch eifrig Fotos geschossen haben mit erhobener Nase vorbeigehen weil die ja nicht "echt" sind. Sind doch die gleichen Menschen wie im Kaokoveld, oder? Warum werden die dann nicht mehr beachtet?
Gruß Kowo
NINina25Themenstarter42 Beiträge · seit 201130. Apr. 2011 · #14
Schaut Euch lieber Traditional Villages an, wo die Leute immer noch als Haupterwerb Landwirtschaft betreiben und hin und wieder für Interessierte Ihre Kultur vermitteln. Beispiel das Mafwe Village nördlich von Kongola im Caprivi.
Hi Kowo,
kannst du da mnal bitte näher drauf eingehen, würd mich voll interessieren
das Dorf liegt an der D3509 ca. 20 Kilometer nördlich von Kongola (B8) direkt an der Grenze zu Angola.
Für interessierte Besucher bringen sie Ihre traditionelle Kultur und Lebensweise wieder, die sie natürlich nicht mehr im Alltag ganz so leben wie auf dem Foto (wenns klappt). Dies ist aber wichtig um vor allen den Kindern das vergessen zu ersparen. Da sie auch heute noch hauptsächlich von Fischerei und Landwirtschaft leben, sollte man sich vorher melden, sonst kann es sein, das niemand da ist. Als wir dort spontan vorbei sind, waren die Männer auch gerade alle auf den Feldern. Trotzdem haben die alten und Kinder für uns spontan ihrer Geschichten und Lieder inszeniert. Sie sind komplett selbst gemanagt, so dass der Obulus den du gibst auch im Dorf bleibt und nicht die Hälfte in irgendeiner Lodge landet.
Wenn man sich zeitig vorher meldet, nehmen Sie dich auch mit zum Fischen, zeigen Dir ihr Handwerk machen Bushwalks oder traditionelles Essen. Alles ist möglich. Wenn ihr wollt, könnt ihr dort auch campen. Aber natürlich ohne Strom und Wasseranschluss. Wäre aber bestimmt interessant, da man vielleicht auch abends noch Gespräche über deren jetzige Situation führen könnte. Kontakt www.lcfn.info oder besser Telefonisch entweder die 0816015532 (Handy, denn ja sie laufen normalerweise im Alltag nicht mehr so wie auf dem Foto unten und haben auch Handy) oder 0812587682.
Die Himbas sind ein relativ kleiner Volkstamm der in Namibia nur dadurch eine Rolle spielt, dass er nie eine Rolle spielte. Soll heissen: Die Himbas haben sich lange gegen Neuerungen der "zivilisierten" Welt abgeschottet (oder wurden schlichtweg vergessen).
richtig ist, dass Ovahimba und Ovaherero eine Volksgruppe sind (Bantu) die sich in verschiedene Stämme mit regionaler Verteilung bis heute gliedern. Als das heutige Namibia von weißen Siedlern und Missionaren "beglückt" wurde, unterschieden sie sich kaum. Während die Herero den Neuankömmlingen zuwandten beharrten die Ovahimba auf ihren Traditionen und ihrer Religion gegen den "Fortschritt". Jetzt kann man streiten, ob die Schwäche und VErsagen oder Stärke bedeutet. Jedenfalls waren die Rinderseuchen im Norden mit verantwortlich, dass die Siedler die Ovahimba im Nordosten wenig bedrängten. Die Verterinärgrenzen sind bis heute sichtbar. Wie mit allen dieser traditionellen Völkern tue ich mich mit Antworten schwer. Einerseits die Sicherheit der Traditionen, die Zufriedenheit mit dem Leben, sofern Nahrung gesichert ist. Andererseits die Verlockungen (Limonanden, Alkohol, Handy!). Jedenfalls läßt sich die Jugend oft nicht mehr in den Traditionen halten. Viele Dörfer bestehen überwiegend aus Frauen und Kindern, weil die Männer in den Städten sind. Viele der besuchbaren und in den Städten zur Schau gestellten Menschen sind nicht freiwillig dort, sondern werden von "gebildeten" Landsleuten dazu gedrängt. Das gefällt mir gar nicht. Aber viele Ovahimba sind sehr stolz und selbstbewußt. Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich eine Tour mit Uwe Krüger (Himba Uwe) zu buchen. Ich finde es wichtig, dass ich Menschen nicht wie im Zoo besichtige. Es gibt Dörfer und Gemeinsachften, die Touristen (meist eine Gruppe am Tag) in ihr Dorf einladen. Sie zeigen ihr Leben, tun dies mit Stolz und selbstbestimmt. Ansonsten leben Sie ihr Leben und legen den gleichen Wert auf Privatheit wie wir auch, wenn wir zu Hause sind. Oder eben die Living Museum - da verkleiden sich die Darsteller für die Touristen, spielen Traditionen vor, die nicht mehr so gelebt werden. Das halte ich nicht für verwerflich sondern es dient zur Bewahrung der alten Traditionen ohne die Menschen von Fortschritt auszuschließen. Ähnlich wie die Freilichtmuseen in vielen Gebieten in Europa, wo alte Bauernhöfe oder Handwerke zu sehen sind, ohne das die Menschen gezwungen werden, auf dieser Technikstufe zu Leben und zu arbeiten. nachdenkliche Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Oder eben die Living Museum - da verkleiden sich die Darsteller für die Touristen, spielen Traditionen vor, die nicht mehr so gelebt werden. Das halte ich nicht für verwerflich sondern es dient zur Bewahrung der alten Traditionen ohne die Menschen von Fortschritt auszuschließen.
Ich kenne Himba Uwe nicht und kann, will und darf mir deswegen kein Urteil bilden.
Wäre aber schon interessant zu erfahren wieviel Geld bei so einer geführten Tour bei den Himbas bleibt und wieviel in seine eigene Tasche wandert. Muss sich ja schon irgendwie für ihn lohnen falls er es nicht komplett uneigenützig macht. Dann habe ich großen Respekt.
Da sehe ich nämlich das Problem: bleiben irgendwann einmal die Touristen aus welchen Gründen auch immer aus (gut in Nordafrika z.Z. zu erleben), dürften viele Himbas in arge Nöte geraten. Für die Traditonal Villages ist dies i.d.R. nur ein Zusatzeinkommen, welches bei ausbleiben nicht zu größten Nöten führt (jedenfalls bei den Mafwe, denn da kommt nicht allzuoft einer vorbei). Und das die sich verkleiden und etwas vorspielen was es sonst nicht mehr gibt wage ich schon etwas zu bezweifeln.
Auch ein Teil der Mafwe wird zu bestimmten eigenen Feierlichkeiten wie Hochzeiten und Todesfällen ihre Tradition pflegen, ohne das ein Tourist dabei ist.
Ebenfalls nachdenkliche Grüße Kowo
NINina25Themenstarter42 Beiträge · seit 201130. Apr. 2011 · #18
Hi Jaw,
hört sich interessant an. Kannst du mir bitte zur Orientierung einem Namen von einem nächsten Ort sagen ?
Habe im Reiseführer geselen, dass man von Tsumke aus San-Dörfer beseuch kann. Kann mir jemand was dazu sagen ?
Gruß Nina
Armin2'346 Beiträge · seit 200630. Apr. 2011 · #19
Hallo Nina,
wir haben von der Tsumkwe Lodge aus einen vierstündigen Bush-Walk mit San gemacht. Da war auch ein (kurzer) Besuch eines Dorfes drin enthalten. Wir fanden den Ausflug sehr interessant und lehrreich.