Mietausrüstung für 4x4 / Sandboards

5 Antworten · 1'385 Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2011 von Murksen
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201013. Apr. 2011 · #1
Hallo Forum,
als eifriger Mitleser bin ich schon einige Zeit hier unterwegs und freue mich immer wieder über die Vielfalt der Informationen.
Im Juli 2012 sind wir (Familie, 2 Erw., 2 Kinder 13, 15) ab/bis Windhoek mit einem gemieteten 4x4 und Dachzelten für 4 Wochen in Namibia und Botswana unterwegs. Die klassische Tour Windhoek-Etosha-Caprivi-VicFalls-Chobe-Moremi-Maun-Windhoek. Eine Namibiatour haben wir schon vor ein paar Jahren genossen.

Leider bietet der Vermieter keine Sandboards an. Den vielen Infos im Forum entnehme ich aber, dass es ganz hilfreich sein könnte, im Chobe und Moremi die Dinger dabei zuhaben.

Dazu meine erste Frage: Sind Sandboards sinnvoll und wo könnte man sie in Windhoek mieten?

Meine zweite Frage lautet: Welche Campingunterkunft ist momentan in/bei Maun zu empfehlen. Die Tips im Forum variieren von Monat zu Monat.

Dritte Frage: Wer hat Erfahrungen und Tips für eine Okavango-Delta-Tour mit Übernachtung in einem Camp?


Gruß Tom
3'766 Beiträge · seit 200613. Apr. 2011 · #2
Hallo Tom.

hertzlich willkommen hier!

Zu den Sandboards - nun bei einem eigenen Fahrzeug könnte man darüber nachdenken.
Sandboards sind relativ kurz und nützen auf langen Sandstrecken nicht wirklich viel meiner Meinung nach.

Bei einem Mitfahrzeug sind ein "funktionierender" Kompressor und 1-2 Schaufeln das wichtigere Utensil.
Wenn du den Luftdruck zur rechten Zeit bevor du feststeckst reduzierst ersaetzt die etwa 12 Sandboards 😄 für den Rest gibt es Schaufeln. 😈

Im Sand empfielt es sich den Reifendruck so um die 30% zu reduzieren - sollte dies nicht genügen dann auf ca. 1.2 Bar vom Normalluftdruck reduzieren. Unter 1 Bar ist dann Vorsicht geboten, Schlauchreifen neigen dazu Schaden an den Ventilen zu nehmen beim Durchdrehen der Räder. Ich habe schon auf 0.8 Bar runter gelassen (Schlauchlosreifen) allerdings nur für ein paar wenige Meter.

Meine persönlich Meinnung, vergiss Sandboards in deinem Fall und benutze den Kompressor - ist auch einfacher zu verstauen, Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2011
1'003 Beiträge · seit 200813. Apr. 2011 · #3
brauchst Du nicht, Punkt!
das ist ja nicht die Sahara 😛
Normalerweise fahre ich 98% der Strecken Sowohl im Moremi/Chobe als auch im der CKGR/KTP mit 2WD und etwas weniger Luft, das reicht - geschaufelt habe ich bis jetzt einmal, weil ich dachte ich hätte die Freilaufnaben gelockt, was nicht der Fall war und es waren viele Dickhäuter rundherum und ich war etwas nervös geworden --- .
Gruss
Christian
499 Beiträge · seit 200613. Apr. 2011 · #4
Hallo Tom,

willkommen im Forum.
Zu Deiner Frage Teil 3: Ausflüge ins Okavango Delta mit Übernachtung sind generell sehr teuer. Da ihr eine Familie mit 2 grösseren Kindern seit, nehmt ihr da richtig Geld in die Hand. Ich spreche aus Erfahrung, wir haben 13jährige Zwillinge... Da kommen schnell 1000 Euro pro Nacht zusammen. Allerdings ist dann alles inklusive. Wir haben das letzte Mal in Kanane und Shinde übernachtet. Beide Camps sind mitten im Delta und bieten alle Aktivitäten an, wie Mokoro-Touren, Gamedrives und Gamewalks. Wir haben über Safari Destination gebucht. Frag nach Carina, sie ist Deutsche und lebt in Maun. Wir haben bei ihr auch unser Auto gelassen, als wir im Delta waren. Sie kümmert sich sehr und kann immer mal Sonderangebote raushandeln... (carina@safaridestinations.net)
Viele Grüsse
Tobias
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2011
728 Beiträge · seit 200613. Apr. 2011 · #5
Hallo Tom,
wie schon Christian und Kurt sagten: brauchst du nicht. Wir sind im Oktober im Moremi und Chobe gewesen, wenn der Sand so trocken und "rollig" ist wie nie wieder im Jahr. Auch um Savuti herum, wo es sehr sandig sein kann, haben wir uns nie festgefahren. Vermutlich hätte man das meiste, wie Christian sagte, auch mit 2WD geschafft. Ich wollte mich aber nicht zweiradgetrieben festwühlen, um erst dann auf 4WD umzustellen. Man muss etwas Gefühl entwickeln, was da zwischen Reifen und Sand passiert, dann geht's.

Kleine Geschichte am Rande: Zwischen Savuti und Linyanti (dort wo der Sand am weichsten ist) kam uns "einspurig" ein Wagen entgegen. Wer fährt links auf die Bankette? Keiner ließ erkennen, dass er das Wagnis unternimmt, aus den tiefen Rillen auf die höhere seitliche Bankette sich zu wälzen. Als es nur noch 20 Meter waren bin ich nach links hoch. Fünf Meter fährt der Wagen zunächst in den Rillen geradeaus, trotz eingeschlagener Räder. Dann haben sich die Reifen eine solche Bugwelle aus Sand geschaffen, dass es einfacher ist, sich mit viel Geschaukel auf die Bankette zu schwingen.
So sah es dort aus:

Dort standen wir nun. Unser Gegenüber fuhr nicht etwa mit einem kleinen Danke an uns vorüber sondern blieb schlagartig in der Spur stehen, möglicherweise bremste er auch noch. So standen wir beide versetzt gegenüber und ich dachte: ja, was nun? Warum fährst du nicht, wenn ich dir schon Platz mache?
Plötzlich nach einer Minute wühlte unser Gegenüber heftig los, bewegte sich aber keinen Zentimeter, sondern verschwand in einer Staubwolke. 🤨
Dann nach einigen Sekunden setzte er sich in Bewegung und fuhr auch auf die Bankette, auf der wir standen und warteten. Nun standen wir uns gegenüber.😳 und die Fahrspur war gänzlich frei.
Nun gut, der Arme leidet gerade unter einem heftigen Adrenalin-Ausstoß, dachte ich und bevor es zu weiteren unüberlegten Handlungen kommt, bin ich wieder runter in die beiden Spurrillen und freundlich lächelnd an ihm vorbei.
Selbst dort hat sich bei diesen unnötigen Turnübungen niemand festgefahren.
Gruß
Reinhard
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115 Beiträge · seit 201015. Apr. 2011 · #6
Kurt und Christian haben recht: reduzierter Reifendruck und ein guter Kompressor verhin- dern vorn vorn herein das Buddeln. Lass die Luft ab, sobald die Teerstraße verlassen hast und pumpe sie beim South Gate wieder auf. Hilft Dir auch im Schlamm besser. Viel Spaß,
Kandanga