ElchontherunThemenstarter1'250 Beiträge · seit 200904. Apr. 2011 · #1Guten Morgen an alle,
"alte Hasen" werden es natürlich auch wissen, doch es sind ja inzwischen auch viele "Neulinge" unter uns - deshalb hier heute folgende Info:
Habe vor ca. 3 Wochen in Grootfontein bei Bank Windhoek am ATM Geld abheben wollen und hatte ruck-zuck sechs schwarze Arme bzw. Hände um mich herum, die mir alle helfen wollten......
Der ATM war nicht bewacht und ich habe die Aktion sofort abgebrochen.
Nebenan war ein bewachter ATM von FNB und da war ich dann erfolgreich, ohne Probleme.
Mein Fazit aus dieser Erfahrung ist, dass ich in Namibia nie wieder an einen unbewachten Automaten gehen werde.
In Walfischbucht und Swakopmund habe ich nur bewachte Automaten gesehen und auch benutzt und mich sicher gefühlt.
Eine schöne Woche wünscht
Elch
jaw2'048 Beiträge · seit 200704. Apr. 2011 · #2Hallo Elch,
in Grootfontein hatte ich das Problem auch schon. Der Aufseher bei FNB ist aber erst eingeschritten, als ich ihn aufgefordert habe. Ganz schlimm war es einmal bei Standard Bank in der Maerua Mall. Dort war ich schon weiter im Menu und konnte nicht abbrechen. Die "Helfer" waren zu dritt und ich braucht mein Reizgas als Drohung, damit sie auf Abstand gingen. Ich denke, die wollten vor allem Karte und oder Geld abgreifen, wenn der Automat es ausspuckt. Anders als bei uns kommt in Namibia meistens das Geld zuerst - dann ist die Karte in Gefahr, weil du mit der Sicherung des Geldbündels beschäftigt bist.
Ich habe es am liebsten, wenn eine zweite Person mir den Rücksen frei hält. Trotzdem bleibt immer ein Risiko dabei.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Swakop-Moni387 Beiträge · seit 200904. Apr. 2011 · #3Liebe FoMis!
Zum Thema "Helfer" und "Wachpersonal" möchte ich euch auch ein unschönes Erlebnis berichten:
Wir saßen im Januar beim Mittag-Essen im Brauhaus in Swakopmund. Von dort aus sieht man wunderbar die sogenannten "Aufpasser" mit ihren Westen auf dem Platz rumstehen und mit ihren Handys spielen...
Auf einmal rannte ein "älterer" Geschäftsinhaber hinter einem Dieb her und rief zu den beiden Aufpassern:
haltet den Dieb (in allen Sprachen, denn das war ein Einheimischer) der gerade in seinem Laden bestohlen wurde.
Wir waren sprachlos was wir dann sahen:
Die beiden Aufpasser ließen den Dieb durch, sahen zu wie der in ein Taxi sprang und was das allerschlimmste war, die lachten den Bestohlenen auch noch aus. Und dieser bezahlt ja die Wachmänner fürs aufpassen...
SEIT DIESEM TAG traue ich auch keinem Wachmann mehr - sorry! Solche Erlebnisse prägen.
Eure Swakop-Moni
Es wird viel gefragt um es dann doch selbst wieder mal besser zu wissen...
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200904. Apr. 2011 · #4Hallo,
mich würde mal interessieren, wie ich einen Aufseher/Wachmann tatsächlich eindeutig als einen solchen identifizieren kann?
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200604. Apr. 2011 · #5Butterblume schrieb:Hallo,
mich würde mal interessieren, wie ich einen Aufseher/Wachmann tatsächlich eindeutig als einen solchen identifizieren kann?
Herzliche Grüße
Marina
Hallo Martina,
in der Regel tragen sie eine Uniform.
In kleinen Geschäften ist bei bezahlen mit Kreditkarte Vorsicht geboten.
Diese Karte wird gelegentlich "geskimmt" (kopiert) auch vor euren Augen!! (geht sehr schnell)
Einige Tausend Euro wurden mir so belastet, seit dem zahle ich wieder häufiger mit Bargeld.
Anm. Der Schaden wurde mir von der Bank nicht belastet, waren auch nur 15 000 Euro 🤩
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
jaw2'048 Beiträge · seit 200704. Apr. 2011 · #6Hallo Kurt,
deswegen habe ich auch mehrere Kreditkarten und jeweils ein Limit von 3.000€. Die Karten habe ich an verschiedenen Stellen verwahrt, so dass mir nie alle gleichzeitig gestohlen werden können. Bisher habe ich damit aber noch keine negativen Erfahrungen gemacht, aber ich kontrolliere die Belastungen online und würde eine mißbrauchte Karte sofort sperren können. Mit den anderen Karten könnte ich dann meine Reise fortsetzen, ohne Probleme zu haben.
DIe Kriminalität mit geklauten Kartendaten ist ein echtes Problem. In Namibia klebe ich auf der Rückseite auch die Bestätigungsnummer zu. Die braucht keiner für eine elektronische Transaktion aber mit dieser Nummer und den Kartendaten kann jeder im Internet auf meine Kosten einkaufen.
Viele Grüße
jaw
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Butterblume3'700 Beiträge · seit 200905. Apr. 2011 · #7Hallo Kurt,
ja, die tragen eine Uniform... Aber was ist eine "Uniform"? Und die kann man sich auch auch aneignen, ohne bei der Bank oder Stadt angestellt zu sein. Als Touri sicher sehr schwierig zu unterscheiden, da wir ja nicht alle namibischen uniformen kennen.
Hallo Jaw,
super Tipp mit dem Abkleben Bestätigungs-Nr. Werde ich für unsere nächste Tour genau so machen.
Danke und herzliche Grüße
Marina
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Apr. 2011 · #8Hi Marina,
es sind private Sicherheitsfirmen und da ist es mit den Uniformen als "echt" erkennen eh schwierig. Die meisten gehören mittlerweile zu G4S und haben eine schwarz-rote Uniform. Dieses ist ein weltweit agierendes, riesiges Sicherheitsunternehmen und die Mitarbeiter sind grundsätzlich recht vertrauenerweckend und haben zumindest eine Art Ausbildung genossen.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
KAKaba6719 Beiträge · seit 201002. Okt. 2011 · #9Hallo zusammen,
ich möchte dieses Thema nochmals aufgreifen. Wir sind letzten Donnerstag aus Namibia zurückgekommen und hatten leider in Swakopmund beim Geld abheben bei der NedBank Pech und unsere Karte wurde geskimmt. Ein Security-Mann war nicht anwesend (und ich wusste auch nicht, dass viele Banken Security beschäftigen).
Ein "netter" Helfer war plötzlich da, ein Abbruch der Aktion war nicht möglich und obwohl wir Karte und Geld zurückbekommen haben, war uns klar, dass irgendetwas faul sein musste. Wir entschieden uns, die Kreditkarte sperren zu lassen und obwohl wir für diesen Fall die deutschen Telefonnummern dabei hatten, ging es leider nicht so schnell wie wir dachten. Die Sperrung der Karte war nämlich nur unter gleichzeitiger Nennung der Kontonummer und Bankleitzahl des dazugehörigen Bankkontos möglich. Dies war mir nicht bekannt -- war zum Glück noch nie in dieser Situation-- und wir hatten erst kurz vor unserer Reise dieses Kreditkartenkonto eröffnet. Also mussten wir erst mal über unsere Nachbarn die Kontonummer raussuchen lassen. Also lange Rede, kurzer Sinn: neben allen hier von den anderen erwähnten Sicherheitsvorkehrungen, denkt für den Fall der Fälle (Kartensperrung) daran, auch die dazugehörige Bankverbindung parat zu haben.
Der vollständigkeithalber: unser Gefühl hat uns leider nicht getrügt: es waren bereits Geldbeträge abgehoben worden. Zum Glück war auf dem Kreditkartenkonto ein Limit und wir hatten noch andere Kreditkarten dabei, sonst hätten wir ein Geldproblem gehabt. Ich hoffe die Bank übernimmt den Schaden. (Trotzdem war es eine schöne Reise.)
Liebe Grüße
Kaba67
KaGü67 Beiträge · seit 200904. Okt. 2011 · #10Hallo Kaba 67,
" Ein "netter" Helfer war plötzlich da, ein Abbruch der Aktion war nicht möglich und obwohl wir Karte und Geld zurückbekommen haben, war uns klar, dass irgendetwas faul sein musste."
Kannst Du diesen Vorgang etwas genauer erläutern. Wir waren vom 17.09. - 19.09. ebenfalls in
Swakopmund, am 17.09. abends sind uns beim Geld abheben auch 2 "nette" Herren aufgefallen, die Ihre Hilfe anboten. Sie wollten unbedingt, dass wir die EC Karte nochmals in den
Kartenschlitz einführen, wir mussten schon sehr bestimmend auftreten. Von Security keine
Spur. Es war übrigens der einzige Geldautomat, wo wir ein unsicheres Gefühl hatten.
Geldabheben am Tag war dann ohne Probleme.
LG
Günter
eggitom1'247 Beiträge · seit 200904. Okt. 2011 · #11Hallo zusammen
Den Betroffenen hilft es natürlich nicht weiter, aber Skimming und Aehnliches ist ja auch hierzulande inzwischen weit verbreitet. Ein gewisser Schutz davor ist möglich, siehe z.B.
hier. Wenn man den Begriff "Skimming" googelt, kommen noch weitere Tipps daher.
Und die hier schon genannten Hinweise müssen sicher auch beherzigt werden.
Ich selber war bisher zum Glück nicht betroffen, passe aber auch in der Schweiz jeweils auf und werde dies in Namibia ebenfalls tun.
Gruss
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Katrina45 Beiträge · seit 201105. Okt. 2011 · #12Ich (bzw. eher meine damalige Mitbewohnerin) habe in Windhoek bei einem bewachten FNB-Geldautomaten in der Stadt die Erfahrung gemacht, dass die ach so tollen Wachmänner sehr offensichtlich mit den Betrügern unter einer Decke stecken.
Am Automaten in Eros (Shopping Center) habe ich mich immer relativ sicher gefühlt, aber nie alleine Geld abgehoben. Wenn, dann aber so viel, dass es erstmal eine Weile gereicht hat. Da bunker ich lieber zu Hause eine Summe als ständig Geld abzuheben.