Red71Themenstarter192 Beiträge · seit 201103. Apr. 2011 · #1
Nachdem die Route soweit feststeht, geht es jetzt noch um die Unterkünfte.
Im Etosha kommt man ja scheinbar nicht um das Okaukuejo rum, auch wenn ausser dem Wasserloch hier nicht soviel positives über die Unterkunft im Netz zu finden ist. Ebenso bei Halali.
Frage ist, bringt die Pirschfahrt, insbesondere die nächtliche für 600 N$ was, oder ist man aufgrund des beleuchteten Wasserloches so nah an der Geschichte dran, dass man sich die Pirschfahrt sparen kann ?
Meine Erfahrung aus dem Krüger Park haben gezeigt, daß die Pirschfahrten ein vielfaches an Spass gebracht haben, weil die Jungs einfach Wege fahren können die man normalerweise nicht befährt und auch einfach mal durchs Gebüsch gerumpelt kommt um besser an die Tiere zu kommen.
Wie schon woanders erwähnt, scheint das aber mit Etosha nicht vergleichbar zu sein, weil sich hier hauptsächlich alles auf die Wasserlöcher bezieht oder hab ich das falsch verstanden.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200903. Apr. 2011 · #2
Hallo Red,
weil die Jungs einfach Wege fahren können die man normalerweise nicht befährt und auch einfach mal durchs Gebüsch gerumpelt kommt um besser an die Tiere zu kommen.
So weit ich weiß, ist das den Guides in Etosha nicht erlaubt. Auch sie müssen auf den üblichen Pads fahren.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200803. Apr. 2011 · #3
Hallo Red,
die Unterkünfte in Okaukuejo sind viel besser als ihr Ruf, aber eben nicht billig. Was die meisten stört, ist das Essen im Restauran, das Du aber nicht nehmen musst. Es gibt Bush Chalets bzw. die beiden Family Chalets, die einen Grill vor der Türe haben. Fleisch solltest Du Dir dann aber aus Outjo vom Metzger mitbringen, weil der Laden in Okaukuejo keine große Auswahl hat. Auch Grillkohle und Anzünder solltest Du Dir aus Outjo mitbringen, weil man nie sicher sein kann, ob es in Okaukuejo nicht ausverkauft ist.
Du bist in Okaukuejo so nah am Wasserloch, dass Du dort nachts (fast) alle Tiere erleben kannst. Insbesondere Nashörner sieht man fast immer (sogar in der Regenzeit), Elefanten und Löwen häufig. Die Nachtpirschfahrt habe ich noch nicht mitgemacht. Du siehst dort in erster Linie nachtaktive Tiere wie Hyänen, Stachelschweine, mit viiiiiiiiiiiiel Glück auch mal einen Leoparden. In der Etosha ist eines unbedingt anders als in allen anderen Parks - Du darfst die Wege nicht verlassen und das dürfen auch die Guides nicht. Also insofern hast Du kaum einen Vorteil.
Liebe Grüße Gerd
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200803. Apr. 2011 · #4
Hallo Red,
Ich habe eine Nachtpirschfahrt vom Okaukuejo Camp mitgemacht!😮
Unser Guide sprach ein gebrochenes Englisch und kannte sich nicht so gut aus.....😕
Wir haben kein einziges Tier gesehen und uns den "A" gefroren..😊
Red71Themenstarter192 Beiträge · seit 201103. Apr. 2011 · #5
Gerd1942 schrieb:Hallo Red,
die Unterkünfte in Okaukuejo sind viel besser als ihr Ruf, aber eben nicht billig. Was die meisten stört, ist das Essen im Restauran, das Du aber nicht nehmen musst. Es gibt Bush Chalets bzw. die beiden Family Chalets, die einen Grill vor der Türe haben. Fleisch solltest Du Dir dann aber aus Outjo vom Metzger mitbringen, weil der Laden in Okaukuejo keine große Auswahl hat. Auch Grillkohle und Anzünder solltest Du Dir aus Outjo mitbringen, weil man nie sicher sein kann, ob es in Okaukuejo nicht ausverkauft ist.
Gerd
Danke für den Tipp. Jedoch meine ich , ich glaub sogar hier im Forum, gelesen zu haben, daß die Grillmöglichkeit in der Unterkunft nicht mehr erlaubt ist und nur noch der zentrale Grillplatz am Pool benutzt werden darf. Kann da einer kurz eine aktuelle Aussage zu treffen ?
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200603. Apr. 2011 · #6
Red71 schrieb:Frage ist, bringt die Pirschfahrt, insbesondere die nächtliche für 600 N$ was, oder ist man aufgrund des beleuchteten Wasserloches so nah an der Geschichte dran, dass man sich die Pirschfahrt sparen kann ?
Hallo
Ich habe in der Etosha noch nie eine Pirschfahrt mitgemacht. Dafür einige im Krüger und im Kgalagadi. Da erhältst Du gute bis hervorragende Game Drives für weniger als 150 N$. Die Game Drives in Etosha kosten mehr als das vierfache. Das können sie aber unmöglich wert sein.
Verbring lieber einige Stunden am Wasserloch oder gönn Dir eine gute Lodge mit Game-Drive.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200904. Apr. 2011 · #7
ANNICK schrieb:...Ich habe eine Nachtpirschfahrt vom Okaukuejo Camp mitgemacht!😮
Unser Guide sprach ein gebrochenes Englisch und kannte sich nicht so gut aus.....😕
Wir haben kein einziges Tier gesehen und uns den "A" gefroren..😊
Ich hoffe nur dass wir ein Einzelfall waren!😳
Hallo zusammen,
ich hoffe dass Ihr n i c h t der Einzelfall wart, denen es bei der Nachtpirschfahrt so ergangen ist. Hoffentlich hört dann dieser Unsinn bald auf.
Gruß Klaus
Burschi4'140 Beiträge · seit 200904. Apr. 2011 · #8
Hallo, die geführten Touren in der Etoscha kannst du dir echt sparen. In der Nacht siehst du an den Wasserlöchern der Camps erheblich mehr. Ich habe noch nicht einen getroffen, der bei einer geführten Nachttour etwas Interessantes gesehen hätte. Bei Tage empfehle ich dir mal in die in den Receptionen ausliegenden Beobachtungsbücher reinzuschauen, dann kannst du ungefähr abschätzen, wo sich zur Zeit z.B. Löwen befinden. Garantie ist das natürlich nicht. Bei Löwen ist es immer gut möglichts früh gleich nach Öffnung der Camptore an den Wasserlöchern zu sein. Später schlafen sie meist. Andere Tiere siehst du den ganzen Tag über. Bleibe ruhig mal längere Zeit (1-2 Std) an einem Wasserloch stehen. Die Szenerie kann sich in wenigen Minuten völlig ändern.Auch bei den Guides hast du nicht immer eine Garantie, dass etwas am Wasserloch steht, wenn du ankommst. Es gibt auch ein kleines Büchlein, das die Tiere nennt mit Häufigkeit an den verschiedenen Wasserlöchern. Das ist vielleicht auch eine Hilfe. Ich würde keine Touren buchen, das Geld kanst du dir sparen und dafür vielleicht in einem privaten Gamereserve mal einen Gamedrive machen. Gruße. Burschi
Burschi schrieb:Hallo, die geführten Touren in der Etoscha kannst du dir echt sparen. In der Nacht siehst du an den Wasserlöchern der Camps erheblich mehr. Ich habe noch nicht einen getroffen, der bei einer geführten Nachttour etwas Interessantes gesehen hätte. Bei Tage empfehle ich dir mal in die in den Receptionen ausliegenden Beobachtungsbücher reinzuschauen, dann kannst du ungefähr abschätzen, wo sich zur Zeit z.B. Löwen befinden. Garantie ist das natürlich nicht. Bei Löwen ist es immer gut möglichts früh gleich nach Öffnung der Camptore an den Wasserlöchern zu sein. Später schlafen sie meist. Andere Tiere siehst du den ganzen Tag über. Bleibe ruhig mal längere Zeit (1-2 Std) an einem Wasserloch stehen. Die Szenerie kann sich in wenigen Minuten völlig ändern.Auch bei den Guides hast du nicht immer eine Garantie, dass etwas am Wasserloch steht, wenn du ankommst. Es gibt auch ein kleines Büchlein, das die Tiere nennt mit Häufigkeit an den verschiedenen Wasserlöchern. Das ist vielleicht auch eine Hilfe. Ich würde keine Touren buchen, das Geld kanst du dir sparen und dafür vielleicht in einem privaten Gamereserve mal einen Gamedrive machen. Gruße. Burschi
Hallo Burschi, stimme Dir 100 Prozent zu:) Morgens früh, beim Öffnen des Tors , also noch vor dem Frühstück und nachmittags kurz vor Schließung hatten wir die besten Tiersichtungen. Danach an den beleuchtete Wasserlöcher. Lieben Gruß Cécile:)
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Namib Tom841 Beiträge · seit 200804. Apr. 2011 · #10
Danke für den Tipp. Jedoch meine ich , ich glaub sogar hier im Forum, gelesen zu haben, daß die Grillmöglichkeit in der Unterkunft nicht mehr erlaubt ist und nur noch der zentrale Grillplatz am Pool benutzt werden darf. Kann da einer kurz eine aktuelle Aussage zu treffen ?
Hallo Red,
in Okaukuejo besteht noch die Möglichkeit selbst zu Grillen; und zwar an den Bush-Chalets und an den Family-Chalets.
IST DAS ECHT SO?? HABE IM AUGUST EINEN STELLPLATZ DORT GEBUCHT. NACHDEM WAS ICH HIER GELESEN HABE SOLLTE ICH NICHT MEHR GRILLEN DÜRFEN? IST DIE GRILLMÖGLICHKEIT NUR AUF DIE BUSH/FAMILY CHALETS BESCHRÄNKT?
GRÜSSE
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200606. Apr. 2011 · #12
Hallo Mattm
Wenn Du schreibst Stellplatz, nehme ich an dass Du campierst. Dann darfst Du natürlich den Grill anwerfen! Jede Campsite hat eine Braaistelle. 🤩 Als Camper hast Du viele Problem nicht 😉
Herzliche Grüsse Chrigu
P.S. Wenn Du alles GROSS SCHREIBST ist das als würdet Du SCHREIEN!
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Namib Tom841 Beiträge · seit 200806. Apr. 2011 · #13
mattm schrieb:IST DAS ECHT SO?? HABE IM AUGUST EINEN STELLPLATZ DORT GEBUCHT. NACHDEM WAS ICH HIER GELESEN HABE SOLLTE ICH NICHT MEHR GRILLEN DÜRFEN? IST DIE GRILLMÖGLICHKEIT NUR AUF DIE BUSH/FAMILY CHALETS BESCHRÄNKT?
GRÜSSE
Hallöchen,
Grillmöglichkeiten bestehen Bush Chalets Familychalets und an den Campsites
Meiner Meinung nach stimmt das Preis/Leistungsverhältnis die Guided tours im Etosha nicht. Da sind andere NP wie z.B Krüger, Hluhluwe von den Beobachtungsmöglichkeiten interessanter für viel geringere Preise. Allerdings ist es wie immer bei Tierbeobachtungen, richtige Zeit+richtiger Ort..... Wir haben schon Löwen und einen Leopard gesehen, allerdings bei Namutoni und unser Guide war echt super, allerdings weiss ich den Namen nicht mehr. Die Wasserlöcher sind eine sehr gute Alternative, wenn man nicht das Geld für die drives ausgeben möchte.
pedro62345 Beiträge · seit 201124. Apr. 2011 · #16
Zur Ursprungsfrage: Ich wurde in NP (bin immer um 6:00 Uhr morgens losgefahren) mehrmals von diesen guided Tours angehalten und gefragt, ob ich an einem Wasserloch oder unterwegs irgend welche (interessante) Tiere gesehen hätte. Also die haben selbst keine besseren Infos über Tieraufkommen. Einzige Vorteile (alles natürlich nach meiner subjektiven Ansicht): Man sitzt in der Fahrzeugen höher und hat einen besseren Ausblick und muss nicht selbst fahren und zugleich Ausschau nach Tieren halten. Ich persönlich würde keine guided Tour machen, das Geld kann man besser verwenden.
LG Peter
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200925. Apr. 2011 · #17
Ich kann mich da Peter nur anschliessen, es lohnt sich um 0600 aus dem Camp zu fahren, bestes Licht und meistens auch gute Tiersichtungen.
Das die guides nachfragen ob und wo etwas gesichtet wurde ist normal. Anders als in privaten Camps wo jeden Morgen und jeden Abend gefahren wird und die Ranger den Aktionsradius der Tiere kennen, also wissen wo sie suchen müsssen wenn sie ein Tier am Abend vorher gesichtet haben, ist das in Etosha anders, da wird halt nur gefahren wenn die Tour gebucht wurde. Da kann es dann gut sein das gefragt wird weil die guides vielleicht ein paar Tage nicht draussen waren und nicht wissen wo die Tiere sind (ist mir in der Nebensaison auch schon in einem privaten Camp passiert, ist dort aber die Ausnahme).
Die Sichtungen in Okaukuejo sind fast garantiert, man muss nur Geduld haben und das Restaurant fanden wir ok, das hat sich gebessert.