tastenfredThemenstarter12 Beiträge · seit 201118. März 2011 · #1Vorweg: Ich habe die Suche bemüht, jedoch nichts Erhellendes gefunden.
Im Mai werden wir unsere dritte Reise unternehmen, nach längerer Pause nunmehr auch mit der Verursacherin ebendieser - meiner 4jährigen Tochter. Auch Epupa steht auf dem Plan und wir möchten gern nochmal ein Himbadorf besuchen.
Da wir weder "spontan" vorbeischauen wollen und dies auch nicht im oft zitierten "Zoobesuch-Stil" stattfinden soll, frage ich mich, wie ich an einen Local Guide für solch einen Besuch finden kann.
Vor 6 Jahren hatte sich uns ein "Rancher" am Hippo Pool Camp bei Ruacana angeboten. Wir sind recht früh am nächsten Morgen mit ihm in einen nahe gelegenen Shop gefahren, haben Mehl, Öl und Tabak (für den Chief) gekauft und sind noch ein gutes Stück weiter zum Dorf gefahren. Das ganze lief akkurat mit Anmeldung beim Chief und Freigabe. Der Besuch selbst war kurzweilig, informativ und hochinteressant. Unser Guide hat übersetzt und war später dann ins Gespräch mit dem Chief vertieft. So würde ich mir das wieder vorstellen.
Mag egoistisch klingen und ich möchte auch niemandem zu Nahe treten, aber in einem größeren Rudel eine Folklore-Gruppe zu besuchen ist nicht so recht das, was ich mir vorstelle. 😕
Bleibts da beim Prinzip Hoffnung, dass wir jemanden finden oder gibts evtl. eine Empfehlung, wo wir einen "regional Involvierten" ansprechen können?
...fragt sich der Tastenfred
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf."
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. März 2011 · #2Hi Tastenfred,
Du z.B. könntest mal Carsten (www.bwana.de) nach Kontakten fragen oder direkt "Himba-Uwe" kontaktieren:
www.himba-uwe.deSonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
JUJuliaN183 Beiträge · seit 200918. März 2011 · #3Hallo Tastenfred!
Da ich nicht weiß, wie und wo Ihr Eure Übernachtungen einplant, kann ich nur generell sagen, dass ein Himbabesuch, wie Du ihn Dir vorstellst, sehr gut von der Opuwo Country Lodge aus organisiert wird. Habe einen solchen Besuch incl. Weiterfahrt zu den Epupa Falls letztes Jahr in einer sehr kleinen Gruppe unternommen und war begeistert.
Gruß Julia
Joerg3'175 Beiträge · seit 200618. März 2011 · #4nur zur Vervollstaendigung.
wenn Du HimbUwe eine mail schickst dann schick ihm danach bitte eine sms da er nicht dauernd ueber Internet zugang verfuegt.
+264 81 315 5482
Gruss
Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Lumela562 Beiträge · seit 200918. März 2011 · #5Hallo Tastenfred
Marius Steiner vom Camp Aussicht bietet Himbatouren an. Er ist Deutscher und lebt seit mehr als 20 Jahren südlich von Opuwo, er ist den Himbas sehr verbunden und spricht ihre Sprache.
Wir haben bei ihm übernachtet, er ist ein sehr interessanter, gebildeter Mann und Geologe, leider hatten wir keine Zeit für die Himbatour. Ich bin überzeugt, die ist sehr gut. Die Zimmer sind allerdings sehr einfach, man kann jedoch auch campen.
Kontaktinfo : leider funktioniert der link nicht
Reservations & information agent:
Elena Travel Services & Car Hire CC
P.O. Box 3127 Windhoek, Namibia
Fax: +264 61 244558
E-mail: info@namibweb.com
Lumela
Lumela562 Beiträge · seit 200918. März 2011 · #6vielleicht funktioniert dieser
link zum Camp Aussicht
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200919. März 2011 · #7Hallo, Tastenfred
wenn du in Epupa im Comuntity Camp site bist, wirst du dort mit Sicherheit angesprochen, ob du ein Himbadorf besuchen möchtest.
Uns sprach dort ein junger Himba namens Owen an.
Wir besuchten dort das Dorf, wo sein Opa der Chief war.
Ca 15 km ausserhalb von Epupa.
Es war völlig authentisch, und wir hatten einen derartigen Spass mit den Himbas...der beste von 3 Besuchen.
Und für 150 Nam Dollar hatten wir freiwillig noch was draufgelegt, so gut hat es uns gefallen.
Lieben Gruß
Birgitt
TItito10 Beiträge · seit 201119. März 2011 · #8hallo tastenfred
wie lumela schon geschrieben hat,ist camp aussicht von marius steiner sicher die richtige adresse. wir waren erst im februar dort und machten mit ihm eine himbatour. sie war sehr informativ,marius sprichteben die sprache und kennt die dörfer im hinterland wo keine touristengruppen sind. wir waren zu viert und waren ca5-6 stunden unterwegs.
gr. tito
Lumela562 Beiträge · seit 200919. März 2011 · #9Hallo Birgitt
Ihr habt auf das 15-fache eines Arbeiter-Stundenlohnes freiwillig noch was draufgelegt. Gut so, da werden sie nächstesmal gleich 200 NAM verlangen.
Lumela
PS: aber eigentlich sind sie da auch nicht anders als ihre weissen Landsleute . . .
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200619. März 2011 · #10Lumela schrieb:Hallo Birgitt
Ihr habt auf das 15-fache eines Arbeiter-Stundenlohnes freiwillig noch was draufgelegt. Gut so, da werden sie nächstesmal gleich 200 NAM verlangen.
Lumela
zurecht
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200919. März 2011 · #11Hallo, Lumela
klar mache ich das. Damit sie auch etwas davon haben.
Andere touristische Veranstalter nehmen 50 Dollar pro Person, und nicht 150 NamDollar für 2 Personen.
Ich habe ihm sogar geraten, mehr Geld zu verlangen.
Warum sollen nur die professionellen Veranstalter Geld verdienen.
Und was sind denn selbst 200 NamDollar für einen 6 Stunden Besuch für UNS ?
Und ich habe nicht den Lohn eines Arbeiters erhöht, sondern habe dem jungen Himbamann für seine Dienstleistung , die wirklich sehr gut war , bezahlt. Und das war es mir wirklich Wert.
Lieben Gruß
Birgitt
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. März 2011 · #12Hallo Birgitt,
Recht hast Du. Hättest Du die Tour mit einem weißen Guide gemacht, hättest Du ein Vielfaches bezahlt.
Liebe Grüße
Gerd
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200720. März 2011 · #13Hi Birgitt,
Recht hast du - eine Leistung bleibt eine Leistung. Wenn es ein offizieller -weißer- Tourguide gewesen wäre, würde keiner meckern.
Ich mache ja auch keine Unterschiede bei den Tipps bei z. B. Taxifahrern. Da schaue ich auch nicht, ist er schwarz oder weiß und ändere deshalb den Betrag.
Und noch zum eigentlichen Thema: da ist auch noch John in Epupa, mit dem haben wir auch schon eine schöne Wanderung in ein Himbadorf gemacht. Man kann mit ihm absprechen,was man will und wie lange man dort verbringen möchte.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
JABULANI250 Beiträge · seit 201020. März 2011 · #14... Das klingt ja wie ein Besuch in einem Zoo, aber partout in einem authentischen natürlich.
Kommt mir vor wie bei den „letzen“ Bergstämmen in Nordthailand. Die ziehen sich um bevor die nächste Gruppe einfällt. In der Regel bleibt das Geld bei ein paar wenigen Guides und ein paar Almosen gehen an die Dorfgemeinschaft. Wer glaubt bei den
Himbas sei dies anders scheint mir etwas naiv..
Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
tastenfredThemenstarter12 Beiträge · seit 201120. März 2011 · #15Danke zunächst mal für die Vorschläge und offerierten Möglichkeiten.
Ich werde mal schauen, ob ich mit Himba-Uwe in Kontakt komme, klingt ja schon irgendwie interessant.
Und als B-Plan werde ich wohl die Augen in Epupa offenhalten.
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf."