PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #1Hallo, nachdem mir Südafrika vorletztes Jahr super gefallen hat, würde ich dieses Jahr gerne Namibia besuchen. Zur Zeit bin ich noch in der Orientierungsphase.
Wir haben
18 Tage Zeit. In der Zeit würden wir gerne das Land ein
bisschen erkunden, allerdings:
- Wir möchten
NICHT jeden Tag Auto fahren
- Wir sind gerne
3-4 Tage an einem Ort- Unser Ziel ist nicht, Kilometer zu fressen und jede Sehenswürdigkeit abzuhaken. Wenn ich hier lese, dass manche in drei Wochen 5000 km oder mehr fahren, dann ist das nicht unsere Urlaubsvorstellung. Statt dessen lassen wir auch gerne einfach "das Land" auf uns wirken.
Unterkunftsmässig wollen wir vermutlich in guten
Backpackern (Jugendherbergen) oder schönen
B&Bs übernachten, evtl. auch Selbstversorgungsappartements etc. Also keine Luxus-Safari-Lodges.
Deshalb würden wir gerne
4-5 schöne Ziele ansteuern, um dann
von dort aus Ausflüge etc. zu unternehmen. Unser Interesse gilt eher der Natur, d.h.
Wanderungen, Safaris, etc. Städte sind auch mal ganz nett, aber kein Muss.
So, jetzt meine Fragen: 🙄
Welche 4-5 Locations würdet Ihr empfehlen, von wo aus man einiges machen kann? Braucht man unbedingt einen Geländewagen für 100 Euro am Tag? Wie ist eigentlich so das Preisniveau für Unterkünfte?
Für Tipps wär ich dankbar.
PS: wer noch Tipps für Südafrika braucht: ich habe meine Reise auf meinem Blog zusammengefasst:
Plattfuss.org
leopardenfan106 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #2Hallo Plattfuss
Ich könnte dir den Brandberg empfehlen (Schöne Natur,kannst auf Safari zu den Wüstenelefanten gehen oder die Felsmalereien bestaunen.
Leopardenfan
Tour Planung für Jedermann.
Schreibt mir eine PN und ich erstelle euch eure persönliche Route durch das südliche Afrika.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. März 2011 · #3Hallo Plattfuss,
willkommen im Forum!
Ziele für 4-5 Tage mit Ausflugsmöglichkeiten, wobei das alles auch locker 2500 km mit sich bringt:
- Sesriem/Sossusvlei/D707
- Erongo
- Swakopmund
- Damaraland (Twyfelfonteion etc.)
- Etosha
Jugendherbergen gibt es fast gar nicht und wenn überhaupt werdet ihr diese nur in Swakopmund ansteuern können. Die günstigste Möglichkeit auf dem Lande sind Gästefarmen... oder eben Camping!
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
SASambeziGast07. März 2011 · #4Hallo, schwierig, schwierig bei den geografischen Daten - vielleicht eine Fly Inn Safari buchen???????
Die Nord-Süd-Ausdehnung des Landes beträgt rund 1500 km, die Ost-West-Ausdehnung beträgt rund 600 Kilometer im Süden und rund 1100 Kilometer im Norden.
Gruß
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #5Hi und vielen Dank!
Gibt es eine Richtschnur, was man preislich für eine Unterkunft veranschlagen sollte? Ab wann bekommt man etwas schönes "für zu zweit", ohne gleich in Luxus zu schwelgen? In Südafrika war ich öfter alleine in B & B's, da habe ich immer so etwa 350-500 Rand gezahlt. Das war dann für mich meist wesentlich mehr und schöner, als ich jemals in Deutschland erwarten würde.
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #6
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #7Sambezi schrieb:Hallo, schwierig, schwierig bei den geografischen Daten - vielleicht eine Fly Inn Safari buchen???????
Die Nord-Süd-Ausdehnung des Landes beträgt rund 1500 km, die Ost-West-Ausdehnung beträgt rund 600 Kilometer im Süden und rund 1100 Kilometer im Norden.
Gruß
Verstehe ich nicht, warum das schwierig sein soll!!!?????
Oder besser: ich glaube, Du verstehst MICH nicht 😉
Ich habe ja geschrieben, das mein Ziel eben NICHT ist, ALLES sehen zu wollen. Wenn man Deutschland bereisen will, muss man ja auch nicht alles von Flensbug bis Garmisch gesehen haben, man kann auch einen wunderschönen Urlaub nur in Schleswig-Holstein oder nur in Oberbayern machen.
In Südafrika habe ich mich auch nur auf ein paar Locations konzentriert, so war ich bspw. 4 Tage in Graaff-Reinet in der Kl. Karoo-Wäste. Bin viel gewandert, bin rumgekurvt mit dem Auto, habe in der Sonne gelegen, manche würden das als langweilig empfinden, ich kenne Kollegen, die sind in S.A. in drei Wochen 10.000 km gefahren. Das wäre für mich kein schöner Urlaub. Ich bin einfach gerne etwas länger an EINEM Ort, meine Freundin ist genauso drauf.
Mir ist schon klar, dass wir ein paar Km fahren müssen, aber man muss nicht jeden Tag im Auto sitzen. Dann fahr ich lieber mal einen Tag 500 km, und dann ist für ein paar Tage Ruhe...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. März 2011 · #8Hi Plattfuss,
da habe ich immer so etwa 350-500 Rand gezahlt.
Kommst Du pppn auch hier hin! Camping wäre natürlich was die Übernachtung angeht deutlich günstiger, hingegen fällt dann das Fahrzeug (die meisten wählen eines mit Dachzelt) dementsprechend auch teurer als ein normaler Mietwagen.
Verstehe ich nicht, warum das schwierig sein soll!!!?????
Sambezi hat schon recht. Klar, Du bis 4 Tage oder so an einem Ort, aber Du musst ja von A nach B kommen und da kommst Du schnell mal auf 2500 km.
Sonnige Grüße
Christian
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Bazi2'721 Beiträge · seit 200607. März 2011 · #9Hallo Plattfuss
erst mal willkommen im Forum.
Trotzdem Du ja mehr mit dem Rucksack unterwegs bist, kommst Du ohne Auto nicht unbedingt sehr weit. Sicher, es gibt auch die öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse und, ich glaub, auch sog. Sammeltaxis.
Deinen Wunsch, ein paar Tage an einem Ort zuverweilen kannst Du dir am ehesten erfüllen, wenn Du mit dem Zelt unterwegs bist. Es gibt wunderschöne Orte an denen man campen kann (auch auf Guestfarmen) die auch mit mehr oder weniger guten Sanitäranlagen ausgerüstet sind. Vorbuchen ist dort, so habe ich gelesen, denn ich bin kein Camper, meistens nicht nötig. Vor allem nicht in der Zwischensaison. Und günstig sind diese auch noch.
Wenn Du nicht zu viele km fahren möchtest, würde ich mich entweder auf den Süden, mehr der Schwerpunkt Natur, oder dann auf den Norden mit Schwerpunkt auf Tiere konzentrieren.
Südlich bieten sich Sossusvlei, Sesriemen, Fishriver Canon, die Gegens um die D 707 und die Naukluft uvam. an.
Auf der Höhe von Windhoek natürlich dann die Blutkuppe, Hakosberge, Khomas Hochland, die Spitzkoppe mit Umland, der Brandberg natürlich und als Höhepunkt vielleicht noch ein paar Tage Etosha. Campingplätze in der Etosha würde ich aber vorbuchen trotz ev. Vorsaison.
Studiere mal die Karte (Link bei Design 3 am linken Rand) oder lies ein paar Reiseberichte. Da kannst Du dir viele Tipps holen.
Viel Spass beim planen. Da fängt ja der Urlaub bekannter Weise schon an.
Gisela
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. März 2011 · #10Hi Plattfuss,
uiuiu.... jetzt wo ich Giselas Beitrag lese verstehe ich es erst (glaube ich ;-)). Du willst ohne Auto unterwegs sein? Dann kommst Du zwischen den großen Städten ganz gut voran, in die interessanteren, abgeschiedenen Gebiete aber kaum... ebenso bleiben Dir dann Highlights wie Etosha verborgen. Ohne Mietwagen ist also eher schlecht... 🙂
Sonnige Grüße
Christian
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Bazi2'721 Beiträge · seit 200607. März 2011 · #11@ Christian,
ich hab das so verstanden, dass er schon mit dem Auto fahren will, aber nicht durch das Land rasen und km fressen.
Gisela
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #12Bazi schrieb:
Trotzdem Du ja mehr mit dem Rucksack unterwegs bist, kommst Du ohne Auto nicht unbedingt sehr weit. [...]
Wenn Du nicht zu viele km fahren möchtest, würde ich mich entweder auf den Süden, mehr der Schwerpunkt Natur, oder dann auf den Norden mit Schwerpunkt auf Tiere konzentrieren.
Südlich bieten sich Sossusvlei, Sesriemen, Fishriver Canon, die Gegens um die D 707 und die Naukluft uvam. an.
Auf der Höhe von Windhoek natürlich dann die Blutkuppe, Hakosberge, Khomas Hochland, die Spitzkoppe mit Umland, der Brandberg natürlich und als Höhepunkt vielleicht noch ein paar Tage Etosha. Campingplätze in der Etosha würde ich aber vorbuchen trotz ev. Vorsaison.
Super, vielen Dank. Rucksack und Auto widerspricht sich nicht unbedingt... Mit "Rucksack" ist eher die Einstellung gemeint 😉 d.h. uns ist die Unterkunft nicht so irre wichtig und wir sind eher spontan unterwegs, d.h. ohne langes Vorbuchen. Klar, wo es nötig ist, da ist es eben nötig.
Ich bin, nachdem ich so ein bisschen rumgelesen habe, ein wenig skeptisch, ob Namibia das Richtige für uns ist. Gerade das mit den langen Strecken ist für meine Liebste eher weniger toll. Eigentlich wollten wir nochmal nach Südafrika und uns dort auf Kwa-Zulu-Natal, Drakensberge, Lesotho konzentrieren, aber sie kriegt nur im Juni frei. In Südafrika ist alles irgendwie näher, bzw. es gibt mehr Sachen an einem Fleck.
Naja, ich halte Euch auf dem Laufenden....
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #13Bazi schrieb:@ Christian,
ich hab das so verstanden, dass er schon mit dem Auto fahren will, aber nicht durch das Land rasen und km fressen.
Gisela
Genau. Viele fahren jeden Tag 300 Km oder mehr, das will ich nicht. Ich bleib lieber mal irgendwo 3-4 Tage, und lasse ganz bewusst einige Sehenswürdigkeiten aus. Dass ich ein Auto brauche für Namibia, soviel habe ich schon nach 10 Min. begriffen 😉
SASambeziGast07. März 2011 · #14Hi,
nur hattest Du in Deinem Eingangstext geschrieben - Wir wollen das Land erkunden....
Bei 4 Tagen am Fleck und 18 Tage Zeit und dazu fast nix fahren, da ist nicht viel von Namibia zu erkunden........
Du weißt was ich meine. Zieh einen Kreis von 250 km um WDH und dann kannst Du 3 4 5 Ziele buchen.
Gruß
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200707. März 2011 · #15Hallo Chris,
wenn Eure Reisezeit auf den Juni beschränkt ist, solltest Du das dann vorherrschende Klima beachten.
So schön die Drakensberge auch sind - weiß ich aus eigener Erfahrung - und Lesotho auch noch auf meiner Liste steht, so ist im Juni schon mit empfindlicher Kälte und ggf. auch Schnee zu rechnen - das solltet ihr wissen.
Kälte gilt auch für den Süden Namibias, es kann nachts an den Gefrierpunkt gehen. Weiss das Deine Freundin - bevor wir uns hier über Routentipps unterhalten?
Viele Grüße,
Volker
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #16Sambezi schrieb:Hi,
nur hattest Du in Deinem Eingangstext geschrieben - Wir wollen das Land erkunden....
Bei 4 Tagen am Fleck und 18 Tage Zeit und dazu fast nix fahren, da ist nicht viel von Namibia zu erkunden........
Du weißt was ich meine.
Nein! Ich weiss
nicht, was du meinst. Für mich gehört zum Erkunden eines Landes
nicht, in möglichst vielen Orten gewesen zu sein. Zum "Land erkunden" gehört für mich, die Atmosphäre eines Ortes zu spüren, mit Menschen zu quatschen, mal einfach ein paar Abende in der Kneipe mit Einheimischen abzuhängen, auch die kleinen Dinge oder den Alltag der Leute kennen zu lernen. Das macht mir Spaß. Aber ich brauch dafür keine 18 Orte in 18 Tagen. Wenn ich hier manchmal lese, dass manche nur eine Nacht wo bleiben und ihre Reiseroute komplett im Forum durch-diskutieren lassen: das ist für mich und meine Freundin überhaupt nix.
Von "nix fahren" war ja keine Rede; nur, wenn ich hier ein bisschen lese, dann schrecken mich viele Postings, wo die Leute jeden Tag woanders sind, ab.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200807. März 2011 · #17Hallo, Plattfuß, Willkommen im Forum!
Ihr habt eine sehr schöne und interessante Seite und eure Art zu Reisen gefällt uns sehr gut. – Auch wenn wir selbst völlig anders reisen.
18 Tage ist nicht wirklich viel, aber vieles ist trotzdem gut machbar und ein guter Ansatz.
Allemal viel klüger angefangen, als einige Kandidaten, die in 14 Tagen die „High-Lights“ von Botswana und Namibia als Erstbesucher im südlichen Afrika abhaken wollen…
Ihr braucht keinen 4x4, es sei denn, ihr wollt euch „off-road“ bewegen, was nicht nötig ist, um Namibia zu erleben. Hierzu gleich mal den Tipp: Aktuellen Reisebericht von Kiwi lesen, eine toll gestaltete Tour mit allem Drum und dran, ohne Allrad. Das Geld kann man dann wunderbar in andere Dinge investieren.
Ich entnehme eurer Seite, dass ihr gern Kontakt zu Menschen habt, also wäre vielleicht das Gästehaus des Steps for Children in Okakarara was für euch, dort kann man das Projekt ausgiebig besuchen und von dort kann man den Waterberg gut erreichen. unter www.stepsforchildren.de Du findest auch hier einiges unter Suchfunktion im Forum.
Wenn ihr gern wandert würde ich mich auf einer der Gästefarmen an der D854 einmieten, (Tsauchab o. Hauchab und von dort aus ins Naukluft Gebirge zum wandern.
Leider kennen wir uns weder mit B&B’s noch mit Backpacker Unterkünften aus, weil wir ausschließlich campen.
Wichtig für gute Tipps wäre noch, wenn du eure Interessenschwerpunkte nennst. Dann muss man nicht soviel rätseln, beim raten…
Küste würde ich im Juni eher auslassen, es ist dann ja ziemlich kühl, allerdings auch besonders in Höhenlagen, aber tagsüber zum Wandern ideal. Fleece nicht vergessen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
PlattfussThemenstarter25 Beiträge · seit 201107. März 2011 · #18Volker schrieb:So schön die Drakensberge auch sind - weiß ich aus eigener Erfahrung - und Lesotho auch noch auf meiner Liste steht, so ist im Juni schon mit empfindlicher Kälte und ggf. auch Schnee zu rechnen - das solltet ihr wissen.
Genau, da hast du mich leicht missverstanden: genau das wissen wir und deshalb wollten wir im Juni auch eher nach Namibia. Meine Freundin ist nämlich eine ziemliche Frostbeule, der ist auch Italien im April fast zu kalt (weil es dort nur selten Heizungen gibt). Vielleicht dann nächstes Jahr nochmal nach S.A.; es läuft ja nicht weg.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. März 2011 · #19Hi Plattfuss,
Von "nix fahren" war ja keine Rede; nur, wenn ich hier ein bisschen lese, dann schrecken mich viele Postings, wo die Leute jeden Tag woanders sind, ab.
Verständlicherweise und deshalb empfehlen viele hier auch mind. 2 Nächte an einem Ort, Etosha und Swakopmund mind. 3 Nächte.
Aber konkret zu Euch. Namibia bietet vieles und wer Einsamkeit, Tierwelt, Landschaft und Natur liebt ist genau richtig. Wenn Du aber gerne "mal einfach ein paar Abende in der Kneipe mit Einheimischen abzuhängen" willst, dann dürfte es schwierig werden. Ihr könnte Euch aber z.B. auf Windhoek und Umgebung, Swakopmund und Umgebung sowie Etosha beschränken. Dann müsst ihr nicht fürchertlich viel fahren. Zudem kommt ihr in den Städten oder aber insbesondere auf Gästefarmen mit den Einheimischen (na ja, zumindest einer kleiner Minderheit) ganz gut in Berührung.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
SASambeziGast07. März 2011 · #20Hi,
ich meine, wenn die einzelnen Orte schon 250 km auseinander liegen....
Ach, plane Du man.
Gruß