INinsaThemenstarter6 Beiträge · seit 200625. Mai 2006 · #1Hallo, wir machen Anfang November von Namibia aus einen Abstecher in den Kgalagadi Park( mit dem Zelt) und fahren eigendlich lieber ohne Reservierung.Habt Ihr da schon mal schlechte Erfahrungen gemacht?
Direkt noch eine Frage- können wir es auch ohne Reservierung (mitte Oktober) im Etoscha Park auf dem Campingplatz riskieren?
insa
Allesverloren95 Beiträge · seit 200625. Mai 2006 · #2Hallo insa,
ich kam letzte Woche aus dem Kgalagadi NP zurück. Wir waren mit 4x4 und Dachzelt unterwegs. Wir hatten ca. 3 Monate vorher über Gabarone reserviert. Trotzdem gab es eine Nacht in Polentswa eine Doppelbuchung.
Polentswa war gut gebucht, Rooiputs war fast immer so gut wie leer.
Mabuasehupe Pan war ausgebucht!
Die RSA Camps waren ziemlich voll. Pro Campsite meistens 2-3 Fahrzeuge, z.T. auch Wohnanhänger und Riesenzelte. Mittags (wir campten auf BOT-Seite und kamen manchmal zum duschen...) war oft schon "Super-Stimmung".
Ich würde wiederum auf BOT Seite campen weil es einfacher ruhiger und doch ein bisschen "wilder" (nicht eingezäunt) ist (welches Vieh hat eigentlich meine Badelatschen geklaut? Wer sie findet und mitbringt, bekommt eine Flasche Allesverloren Cabernet Sauvignon. Marke: adidas.
Farbe: blau-weiss.)
Eine Reservierung ist sinnvoll!
Zu Etosha NP: Campsites zu reservieren macht Sinn. Ihr seit in der Hauptsaison unterwegs.
Viel Spass beim weiterplanen
Allesverloren
joli3'491 Beiträge · seit 200625. Mai 2006 · #3Hallo Insa,
ich habe Etosha bisher noch nie wirklich voll erlebt - auch nicht auf den Campingplätzen. Und bei ein bisschen guten Willen wäre es wohl auch möglich, selbst auf einem vollen Campingplatz noch ein Eckchen zu finden. Aber dennoch würde ich es nicht riskieren, ohne Vorbuchung in Etosha aufzukreuzen. Lass mal eine "Ladung" Overlander mit Reservierungsbestätigung anrollen - dann hast Du wirklich ein Problem ( und eine sehr unruhige Nacht zudem vielleicht auch noch ).
Gruß Joli
INinsaThemenstarter6 Beiträge · seit 200625. Mai 2006 · #4Danke für eure schnellen Antworten,
jetzt tendiere ich also dazu doch zu reservieren, dabei hatte ich gehofft november ist vielleicht schon so eine Art Nachsaison, da es schon sehr heiß in Namibia ist, aber letztendlich ist es ein Ganzjahresreiseziel und die Anzahl der Overlanderbusse schwer einzuschätzen.
Speziell der Kgalagadi Park ist auch ganz schön abgelegen, es wäre stressig im Camp abgewiesen zu werden.
Gibt es eigendlich zwischen Keetmannshoop und Twee Revieren noch eine Campingmöglichkeit? Ich weiß gar nicht, ob die Strecke in einem Tag zu schaffen ist, da ich die Straßenverhältnisse von hier schlecht abschätzen kann?
Aber eines muß ich wirklich sagen, es macht totalen Spaß sich mit der "Reiseplanung" zu beschäftigen, ich bin schon im Reisefieber, obwohl es noch fast ein halbes Jahr dauert, bis wir fliegen....
insa
🙂 🙂
HAHans257 Beiträge · seit 200625. Mai 2006 · #5Hallo insa,
Keetmanshoop - Twee Rivieren sind wir im Juli 2004 gefahren.
Bei der Hinfahrt hatten wir normalen Reifendruck, das war zeitweise schon sehr arg, die Rückfahrt ( in Twee R. hat mir der Tankwart geraten, den Reifendruck zu vermindern) war dann nicht schlimm (wir sind dann sogar bis Mariental gefahren). Es ist also an einem Tag zu machen, aber es dauert.
Campinplätze unterwegs habe ich keine gesehen.
Hans
TITista11 Beiträge · seit 200626. Mai 2006 · #6Hallo Insa,
ich bin die Strecke Keetmanshoop - Twee Rivieren im September 2005 gefahren. Sie ist bequem in einer Tagestour zu schaffen. Die letzten Kilometer von Askham nach Twee Rivieren waren allerdings eine Riesenbaustelle und sehr ruppig. Auf der Strecke dorthin ist mir allerdings keine Campsite aufgefallen. In Twee Rivieren selbst ist es sinnvoll zumindest die Chalets zu reservieren. Ich habe versucht in diesem Jahr ein Chalet zu buchen und habe nur eine Zusage für eine Übernachtung.
Grüße Michael
Allesverloren95 Beiträge · seit 200626. Mai 2006 · #7Hallo Insa,
wir sind diese Strecke jetzt aktuell im Mai gefahren. Von Twee Rivieren über Andriesvale bis zur Grenze nach Rietfontein/Klein Menasse ist die Piste in einem katastrophalen Zustand ( extremes Wellblech, Schlaglöcher, Auswaschungen). Die Baustelle bis Andriesvale besteht ebenso noch, ohne daß irgenwelche Fortschritte zu sehen sind.
Ab der Grenze bis nach Keetmanshoop ist die Pad sehr gut.
Insgesamt aber ist die Strecke problemlos an einem Tag zu bewältigen.
Wir hatten locker Zeit, noch in Keetmanshoop einkaufen zu gehen, bevor wir zum Köcherbaumwald gefahren sind.
Achtet beim Grenzübertritt RSA/NAM darauf, daß Ihr kein Holz, Maismehl (Importverbot) und nur wenig Wein dabei habt. Wir sind gründlich kontrolliert worden, da an diesem Grenzübergang nichts los ist und die Beamte viel Zeit haben.
Viel Grüße
Allesverloren
rebecca935 Beiträge · seit 200626. Mai 2006 · #8Hallo zusammen,
ich habe mich ja schon öfters als Kalahari-Gemsbock-Park bzw. heute der Kgalagadi Transfrontier Park Fan geoutet.
Nachdem ich nun so viel über Kukident-, Wellblech- und sonstige Rüttelpisten gelesen habe, will ich eine kleine Kostprobe der Strecken mit dem kleinen Video darstellen. So habe ich die Routen im November 2005 erlebt.
Außerdem ist eine kleine Sequenz vom Camp in Nossob zu sehen. Der war im November ziemlich leer. Wir hatten im Frühjahr schon über
http://www.sanparks.org/ vorreserviert.
Ein herzliches DANKESCHÖN für die tolle Unterstützung an GEORG – ohne ihn wäre mir dieses Videoeinspiel nicht möglich gewesen.
😘
http://hometown.aol.com/georgruf41/Kalahari.wmv<br><br>Post geändert von: rebecca, am: 26/05/2006 17:14
squirrer82 Beiträge · seit 200614. Juni 2006 · #9Hallo Insa,
im November ist vermutlich wirklich nicht so viel los, da weder hier noch dort Ferien sind.
Reservieren ist NIE verkehrt. Wenn man nicht den gewünschten Platz erhält, kann man oft bei der Ankunft noch was ändern. Aber bei der Einfahrt in die Parks hilft es in Botswana auf jeden Fall.
Die Plätze im KTNP habe auch ich schon voll erlebt. Man kann natürlich auf südafrikanische Seite ausweichen, aber das schmälert den Genuß u. U. erheblich.
Im Etosha NP bekommt Ihr sicher auch ohne Buchung noch ein Plätzchen in Okaukuejo auf dem "Overflow", Halali hat auch viel Platz, aber in Namutoni könnte es schwierig werden, denn dort sind wenig Stellplätze und keine Ausweichmöglichkeit. Falls Ihr dort nicht vorreservieren wollt, einfach bei der Ankunft in Windhoek im Büro nachfragen, wie es aussieht.
Gruß, Squirrer
INinsaThemenstarter6 Beiträge · seit 200614. Juni 2006 · #10Danke für deine Tipp´s Squirrer!
Insa
anddor459 Beiträge · seit 200615. Juni 2006 · #11Hallo,
eine Reservierung als Camper ist im November, meiner erachtens absolut nicht notwendig !
Wir waren vor 2 Wochen im Kgalagadi und ich muss sagen der Zustand der Piste war ein "Zuuuustttaaand" ( jedenfalls die Südafrika-Seite) !
Ich kann Allesverloren nur zustimmen die Piste von Kgalgadi nach Rietfontein ist ein Alptraum, man spürt wie das Auto und man selbst auseinander fällt ....
Ich kann Euch empfehlen die letzten 50 km der Zufahrt zum Park über die Botswana-Seite zufahren, sehr guter Zustand der Piste !
Ansonsten wie schon gesagt, die Strecke Twee Rivieren nach Keetmanskop
ist in einem Tag zu schaffen !
Gruß
anddor