Tag 21: Montag, 30 August 2010 Kang – Badplaas, via Martin’s Drift – Pretoria – Middleburg – Carolina, 947 km
Wir verliessen Kang um 06h30 – Ankunft in Badplaas um 17h30 – 11 Stunden unterwegs, und die Landschaft ist so abwechslungsreich! Von der topfebenen Kalahari Halbwueste bis zu der ueppigen Berglandschaft im sued-oestlichen Mpumalanga, mit fliessenden Gewaessern…. Und das alles in einem Tag.
Die Strassen in Botswana waren nicht ganz so schnurgerade, wie sie vor 3 Wochen schienen – da war eine lang-gestreckte Kurve jedesmal wenn wir einen Lastwagen ueberholen wollten!
Am Tag zuvor hatten wir vergessen, die Reifen wieder auf Normaldruck zu pumpen, so, um Zeit zu sparen fuhren wir zu den zwei Tankstellen in Kanye – und keine von beiden hatte Luft!! So nahmen wir dann halt doch unseren Kompressor, nur zum entdecken dass die Schlauchverbindung auseinandergefallen war!!
Wir kamen zur Grenze Pioneer Gate / Skilpadshek um etwa 10h15, die Grenzuebergaenge waren problemlos, und wir kamen nach South Africa um 11h00. So erst mussten wir in Zeerust die Reifen pumpen, wo wir uns auch eine Sausage roll kauften.
Wir vermieden Johannesburg, umfuhren Pretoria und kamen direct zur Middleburg Ultra City, wo es kein Motoroel fuer Dieselmotoren gab!!!! (Natuerlich fuehrten wir Oel mit uns, aber das ist in einem 5liter Container, und den wollen wir nicht am allerletzten Tag des Urlaubes noch anbrauchen) So wurde halt in Carolina aufgegfuellt, und kamen dann direkt hierher ins Forever Resort Badplaas. Und was fuer eine Fahrt das war, diese letzten 50 km!
Das winterige Highveld mit seinen gelben, schwarzen und grauen Farben hat mir sehr gut gefallen, aber die Fahrt von Carolina nach Badplaas war fantastisch: Berge, Waelder, Grasslands, Koppies, Baeche – so ein Kontrast zu was wir in den letzten 3 Wochen gesehen hatten!
Birding: noch ein neuer fuer diesen Trip: Swainson’s Francolin! Jede Menge Strausse in Botswana, sowie auch Hornbills und Starlings. Und sogar ein Schwarm Indian Mynah’s (eingefuehrte Auslaender, die sich immer schneller verbreiten) in Kang!!!
Hoffentlich koennen wir morgen auch noch auf die Vogelsuche gehen!
Highlights: die letzten 50 km bis Badplaas Lowlights: der compressor unbrauchbar wegen einer auseinandergefallenen Schlauch verbindung!
Dinner: im Restaurant, kann mich nicht mehr erinnern was es war! Unterkunft: Forever Resort Badplaas
Trip: 947 km, 10 Std 45 min, plus Grenzuebergang 45 minEs war ein langer Tag….
Teil 2201. Apr. 2011
Day 22: Tuesday, 31 August 2010 Badplaas – Sodwana Bay via Mbabane, Swaziland, 461 km
Nach einem kurzen birding Spaziergang im ‘Camp’, fuhren wir um 08h00 wieder los. Ich waere so gerne noch einen Tag hier geblieben! Wir muessen auf jeden Fall bald mal wiederkommen…..
Auch hier ein paar Voegel:
50 Minuten spaeter waren wir schon am Grenzposten in Oshoek. Das ist wohl Swaziland’s meistbesuchter Grenzuebergang, und wir brauchten 30 Minuten bis wir durch waren. Von dort wars “plain sailing”. Eine schoene Autobahn, gute Strassen, neat, saubere Umgebung. Sehr bergig im Norden, sehr flach im Sueden.
Der Grenzuebergang in Lavumisa / Golela dauerte nicht mal 5 Minuten, und bevor wirs realisierten, waren wir schon wieder in Suedafrika, nach weniger als 3 Stunden Fahrt durch Swaziland.
Und 1 ½ Stunden spaeter waren wir schon wieder zuhause…. Und da war zum Glueck jemand, die sich wie wild ueber unserer Rueckkehr erfreute – sie war ganz ausser sich!!!
Vogelliste: Wir sahen insgesamt 166 verschiedene Vogelarten. 42 davon waren uns komplett neu. Das bringt unsere ‘life list’ auf 418!
Trip: 461 km, 6 Std 15 min, plus 30 min Grenzuebergaenge
Teil 2301. Apr. 2011
Zusammenfassung:
Es war eine tolle Tour, wir hatten beide sehr viel Spass, und wir haben uns auch gebuehrend erholt. Zugegeben, die Anfahrt nach Windhoek ist lang (2’100 km), aber da wir im Alltag z.B. 100 km fahren muessen bis zur naechsten Apotheke, und 200 km bis zum Hausarzt, zur Bank, zu einem Laden der etwas mehr bietet als ein ‘black-market’ Spar – sind wir uns auch gewoehnt, lange Strecken zu fahren. Die Strecken in Namibia waren lang genug, um voranzukommen, und kurz genug, um nicht anstrengend zu sein. Fuer uns gerade richtig.
Im Nachhinein wuerden wir folgendes anders machen:
Anstatt: 15 Epupa Falls – Hobatere, Hobatere Lodge camping 15 Epupa Falls, via C34 – D3701 in die Kunene River Lodge statt: 16 Hobatere – Etosha, Halali Camp 16 Kunene River Lodge via Ruacana – Oshakati – Etosha King Nehale Gate nach Namutoni
17 Etosha Park, Namutoni - Halali Camp und von dort wie geplant weiter: 18 Etosha Park, Halali Camp etc.
Unsere Unterkuenfte: 1 Nacht privat 5 Naechte B & B / Lodges 15 Naechte Camping
Kosten: Unsere Ausgaben fuer diese Reise (August 2010), fuer 2 Personen, 31 Tage, hauptsaechlich Camping ausser auf der Anfahrt durch SA / Bots und in Windhoek die erste und die letzte Nacht: insgesamt rund R25'000.00
(Natuerlich ohne Automiete – wir haben unser eigenes, was allerdings auch nicht kostenlos ist. Wenn ich den 40’000 km service vorher (R3’127.35) und den 50’000km nachher (R2’340.00) mitrechne, dann komme ich auch auf R5467.25, und die Versicherung (Vollkasko) kostet mich auch R607.00 im Monat. Das hab ich aber bei obigen Gesamtkosten nicht dazugezaehlt.)
Treibstoff ist zweifelslos die groesste Ausgabe. Toyota Landcruiser 70 Stationwagon und ein off-road trailer (Trailer schleppen = mehr Dieselverbrauch). Fuer ein total von 8'659 km haben wir 1'273 liter Diesel gebraucht, was uns R9'845.50 gekostet hat. Allerdings betrug die Strecke in Namibia (von / nach Windhoek) nur 4'434 km, also wer nach WHK fliegt kann den Betrag fast halbieren.....
Unterkuenfte, Lodges und Campingplaetze (ohne in SA) R5'528, Eintritte / permits R890, Essen in Restaurants (4 mal): R3'000.
Essen und trinken self-catering, und Verschiedenes: so ungefaehr R4000.00. Etwas schwierig zu sagen, da wir ja viele Kleinigkeiten von zuhause mitbringen...
Grenzuebertritte (RSA / Botswana / Namibia und zurueck): R681.00, Toll roads in SA: R313.00.
Nun, ich hoffe das hilft dem einen oder andern fuer die Planung eines tollen Urlaubs! Gruss aus Sodwana Maddy