Eines Nachts Ende November hat eine Loggerhead Schildkroete am Strand am Jesser Point, Sodwana Bay, mitten im groessten Gerummel, ein Nest gegraben und ihre Eier abgelegt.
Die Park Behoerden haben dann das Nest eingezaeunt, um es etwas vor den Traktoren und schweren Booten zu schuetzen.
(na ja, wir hatten uns schon gedacht dass die Abschrankung gar klein war….) Und heute in der frueh sahen wir dann das:
Ein Loch im Nest, und hunderte von Spuren drum herum. Und dann, halbwegs zwischen dem Nest und dem Ufer, fand ich ihn – den allerletzten der frischgeschluepften Schildkroeten!
Es war nicht einfach. Die Sonne war schon hoch und es wurde heiss
Jede Menge Tauchboote standen schon am Strand, na ja, an einem Samstagmorgen ist halt was los in Sodwana!
Zwischen den Booten durch und hie und da kurz stehen bleiben um neue Kraft zu schoepfen...
...denn das hier stand ihm noch bevor:
Fussstapfen, Fahrspuren von Traktoren und 4x4’s. Aber weiter gehts, mit einem unglaublichen Durchhaltungswillen. Jetzt hat er endlich den feuchten Sand erreicht, und es geht etwas schneller voran.
Er bleibt stehen und nimmt die Feuchtigkeit auf.
Es ist eine halbe Stunde nach Ebbe... So near, and yet so far!!!
Aber schneller und schneller gehts nun voran, und hier ist gleich das Meer!
Nun faengt er an zu rennen. Endspurt!
und er hats geschafft!
Kraeftig schwimmt er durch die Brandung, und weg war er!
Ueber eine halbe Stunde hat die Reise gedauert von wo ich ihn gefunden hatte. Er muss ueber eine Stunde unterwegs gewesen sein zwischen Nest und Meer! Und dort fangen die Gefahren ja erst richtig an. Aber mein Kleiner, ich hoffe, schafft das schon!
Das war so ein Privileg, dieses Wunder der Natur erleben zu duerfen!
Gruss aus Sodwana
Maddy
Die Park Behoerden haben dann das Nest eingezaeunt, um es etwas vor den Traktoren und schweren Booten zu schuetzen.




Zwischen den Booten durch und hie und da kurz stehen bleiben um neue Kraft zu schoepfen...










Ueber eine halbe Stunde hat die Reise gedauert von wo ich ihn gefunden hatte. Er muss ueber eine Stunde unterwegs gewesen sein zwischen Nest und Meer! Und dort fangen die Gefahren ja erst richtig an. Aber mein Kleiner, ich hoffe, schafft das schon!
Das war so ein Privileg, dieses Wunder der Natur erleben zu duerfen!
Gruss aus Sodwana
Maddy