KarThemenstarter19 Beiträge · seit 200927. Jan. 2011 · #1
Hallo zusammen
Nun kurz bevor meine Mutter 70 wird möchte ich (39) ihr einen (Jungend)traum erfüllen und mir ihr nach Afrika, genauer Namibia, fahren. Ich war schon einmal in Namibia und bin in 15 Tagen die „grosse Runde“ alleine gefahren und mit den langen Strecken ganz gut klargekommen (meine Begleitung konnte wegen gebrochenem Fuss nicht fahren). Abgesehen von Etosha waren wir damals immer "on the road" gewesen und haben nur die "Main"-Spots gesehen... irgendwie fehlten neben Etosha die ganz grossen Genussmomente. Andere afrikanische Länder kenne ich auch, weis also in etwa worauf ich mich einlasse.
Ein paar Randbedingungen/Schwerpunkte für diese Reise gibt es: - Etosha 2-3 Tage - Sossusvlei (sollte auch der südlichste Punkt der Reise sein) - Walvis Bay (wegen der Flamingos) - Seehundkolonie von Cape Cross - Übernachtung auf Framen/Lodges bei moderaten Preise (Mutter bezieht in D Ihre Rente;)) - Gelegentlich auch mal 2 Nächte am selben Ort - Ich fahre gerne mal offroad und durch aufregende Landschaften, geht natürlich nur eingeschränkt mit Rücksicht auf meine Mutter 😉
Bereits gebucht sind: - die Flüge Ankunft So 15. Mai (10.45h) und Abflug am Samstag 28. Mai (15.15h). - 4x4 bei Caprivi Car Hire - und zwei Übernachtungen in Onguna Bush Camp und die letzte Nacht in der Immanuel Lodge
Routenplan
Tag 1 Ankunft in Windhoek SA 074 -> An: 10:45 Uhr Ü1: Windhoek oder einer Lodge südlich davon (Siehe Geheimtipp Tag 2). Die Bewertungen von Amani sind ja ehr nicht so toll? Es besteht also die Möglichkeit der die erste Nacht in Windhoek zu verbringen. Oder es gibt noch einen Geheimtipp südlich von Windhoek
Tag 2 Den ganzen Tag verbringen wir am Geheimtipp, wo idealerweise noch eine kleine Touren, Game-Drive o.ä möglich ist. Ü2:am Geheimtipp?
Tag 3 Entspannte Fahrt über Umwege nach Maltahöhe, Schloss Duwisib und oder einen der landschaftlich/fahrerisch anspruchsvollen Pässe Richtung Sesriem. Ü3: 70 bis 150 km südöstlich von Sossusvlei Parkeingang (Haruchas Guest Farm o.ä) Hier wäre ich für weitere Tipps sehr dankbar.
Tag 4 Sossusvlei/Gate wird gegen Mittag erreicht bis kurz vor Sonnenuntergang verlassen. Ü4 nördlich von Sossusvlei (z.B. Namib Dessert Lodge).
Tag 5 Fahrt nach Walvisbay o. Swakopmund. Ü:5 Walvisbay o. Swakopmund
Tag 6 Bootsfahrt o.ä. Ü6 Walvisbay o. Swakopmund
Tag 7 ? Cape Cross kann man sich wohl sparen (wegen der Bootsfahrt zuvor, ich fand den Gestank unerträglich) und White Lady lohnt sich auch nicht… habe ich gehört)
Ab hier (Tag 7, 8,9,10) bis Etosha (Übernachtung 10) bin ich absolut unsicher. Versteinerter Wald, Verbrannter Berg etc. sind ja alles Spotsdie man beim vorbeifahren mitnimmt. Ich würde gerne noch Einheimmische sehen oder einen Tag Landschaft/Game-Drive genissen. Ihr habt doch sicherlich noch den Mega-Tipp
Tag 8 ? Tag 9 ?
Tag 10 Ankunft oder bereits erste Expedition in Etosha Ü:Okaukuejo Tag 11 Etosha Ü:Onguma Bush (gebucht)
Tag 12 Ü:Onguma Bush (gebucht)
Tag 13 Fahrtag ggf. Highlight an der Strecke? Ü:Immanuel Lodge (gebucht) Tag 14 Wagenrückgabe/Rückflug Windhoek -> Johannesburg -> 15:15 Uhr
Also ich wäre total glücklich paar Tipps für Tag 2-4 und Tage 7-10.
Vielen Dank Kar
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200927. Jan. 2011 · #2
Kar schrieb:
Also ich wäre total glücklich paar Tipps für Tag 2-4 Kalahari Anib Lodge
und Tage 7-10.Vingerklipp Lodge
Gruß Klaus
christina235 Beiträge · seit 200927. Jan. 2011 · #3
Hallo Kar
Tag 3 Alternative zur Maltahöhe: Spreetshoogtepass Tage 5-6 Ich würde Swakopmund als Übernachtung-/Ausgangspunkt Walwisbay vorziehen. Für die Tage bis Etosha: wie wärs mit Palmwag? Du kannst da auch in ihrem Konzessionsgebiet mit deinem Auto drives (ich glaube auch 4x4)machen. Antilopen, Giraffen und Zebras habe ich da oben immer jede Menge gesehen.Elefanten gibts natürlich auch. Hab leider keine Tipps für Lodges, bin immer mit Zelt unterwegs. Viel Spaß beim planen Christina
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2011 · #4
Hallo Kar,
auch wenn Ihr dort nicht so viel Wild sehen werdet, schlage ich Euch für den ersten Abend den Lake Oanob vor. Schöne Bungalows direkt am Wasser. Ihr könnt selbst grillen oder im Restaurant essen. Antilopen werdet Ihr bestimmt auch sehen.
Dann würde ich von da aus nicht über Maltahöhe und Duwisib(das lohnt sich wirklich nicht, aber das ist Geschmackssache), sondern hinter Rehoboth über die C 24 nach Nauchas und dann den Spreetshoogte Pass runterfahren. Übernachtung dann zwei Tage in der Namib Desert. Ist gut und preiswert.
Man kann in Walvis Bay wohnen, aber ich finde Swakop natürlich besser. Es gibt auch preiswerte Häuser wie Rapmund etc., die nicht weit vom Meer sind und von denen Ihr auch schnell in der Stadt bzw. bei den Restaurants seid. Dort wäre ich drei Tage und würde wegen der Bootsfahrt Cape Cross wirklich weglassen. Das mit dem Lärm und dem Gestank ist nicht sooo dramatisch. Ich kenne keinen, der es nicht überlebt hätte, aber der Weg dahin ist lang(weilig).
Von Swakop empfehle ich Dir die Tour über Khorixas (Mopane Lodge von Gondwana) nach Twyfelfontein (dortige Lodge ist eine Alternative zur Mopane) und dann über Palmwag und den Grootberg - da würde ich mindestens zwei Nächte verbringen - zur Etoscha.
Liebe Grüße Gerd
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201127. Jan. 2011 · #5
Hallo zusammen ich bin der Uwe, habe mich nach langer Zeit als "Besucher" endlich angemeldet, und bin damit auch gleich beim richtigen Thema, bei uns solls nämlich Mitte März auch für 15 Tage nach Namibia gehen. Wir hatten uns, bis auf den Süden eine fast identische Route vorgestellt und sind schon sehr gespannt,was noch für Vorschläge kommen. Insbesondere würde mich, auch wenns hier nicht ganz hergehört interessieren, welche Autovermieter ihr vorschlagen würdet? Gruß Uwe
Hallo Kar, wenn ich wiedermal 1 nacht Etosha lese, denke ich echt Schade 🙁 m.M nach sollte man 2 Nä Okaukuejo und 1 Nacht Halali mindestends machen. Dann kannst Du schon sehr früh einen Drive machen und Abends das Wasserloch in Okaukuejo ist sicherlich 2 Nächte wert 🙂 Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201127. Jan. 2011 · #7
Hallo Cecile, ich habe mit großem Interesse deinen Reisebericht gelesen. War echt unheimlich toll und machte Lust auf mehr..... Da ich neu im Forum bin und auch da mit schreiben nicht so sehr vertraut, bitte ich mir nachzusehen, wenn ich da auf die falschen Beiträge antworte.... Hatte nur gerade eben schön gepasst, weils bei uns auch gerade ums selbe Thema geht, suchen auch noch die "richtige" Route für uns zwei, und eben auch Selbstfahrer, vom 19.03. bis 03.04.2011. Wir dachten aber schon an 4-5 Tage Etosha und Umgebung.... Swakop, Cheetah Conservation Fund, Frans Indongo Lodge hat sich auch interessant angehört, ist alles noch ein bisschen durcheinander..... Gruß Uwe
KarThemenstarter19 Beiträge · seit 200928. Jan. 2011 · #8
Also erstmal vielen Dank für die vielen Antworten. Insbesondere Palmwag finde ich spannend: wird vertieft. Wenn die Südkurve nicht ganz so weit nach "unten" geht bin ich auch nicht böse. @Cécile Vielleicht habe ich das nicht gut genug beschrieben. Die Idee ist früh am Etosha anzukommen und je nach Ankunft im Park schon mal ein wenig umsehen oder in Okaukueja bleiben/dort übernachten. Am zweiten Tag einmal durch bis Osten. Dort übernachten und am nächten Tag nochmal ganz viel Zeit im Ostteil verbringen. Macht somit mindestens zwei ganze Tage (plus Wasserloch in der ersten Nacht).
sternschnubi schrieb:
Insbesondere würde mich, auch wenns hier nicht ganz hergehört interessieren, welche Autovermieter ihr vorschlagen würdet? Gruß Uwe
@Uwe Ich habe schon einmal via World Wide Wheels bei Caprivi Car Hire gebucht. Das ging alles so super, da habe ich garnicht mehr viele Alternativen geprüft.
Also erstmal vielen Dank für die vielen Antworten. @Cécile Vielleicht habe ich das nicht gut genug beschrieben. Die Idee ist früh am Etosha anzukommen und je nach Ankunft im Park schon mal ein wenig umsehen oder in Okaukueja bleiben/dort übernachten. Am zweiten Tag einmal durch bis Osten. Dort übernachten und am nächten Tag nochmal ganz viel Zeit im Ostteil verbringen. Macht somit mindestens zwei ganze Tage (plus Wasserloch in der ersten Nacht).
Schönen Abend noch
Hallo Kar, stimmt schon, dennoch bist Du nur eine Nacht in Etosha selbst, weil Onguma Bushcamp ist ja außerhalb 😉 Man fährt schon sehr sehr viel am Tag herum,wir ca 800 Km,in 3 Tage um die Tiere aufzuspüren. Schau es Dir nochmals an, was da für KM zusammen kommen Lieben Gruß Cécile 🙂
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Burschi4'140 Beiträge · seit 200928. Jan. 2011 · #10
Hallo Kar, hätte noch ein paar Vorschläge, die du vor Etoscha mit einem Abstecher etwas nach Norden einbauen könntest. Z.B. Kavita Lion Lodge (Gamedrives, Löwen etc.) von hier kannst du einen Abstecher ins Himbadorf auf Gelbingen machen. Oder wie wärs mit Damara Mopane Lodge (ziemlich neu) mit einem Abstecher in das ebenfalls neue Damara Cultural Village. Schon vorher könntest du auf der Fahrt eine Übernachtung auf Ameib mit Wanderungen im Erongo einplanen. Und Etoscha würde ich auf jeden Fall Übernachtung in Okaukuejo einplanen, möglicherweise auch eine Nacht in Halali, dann kannst du von dort auch mit mehr Ruhe nach Onguma fahren. Gruß: Burschi
KarThemenstarter19 Beiträge · seit 200929. Jan. 2011 · #12
Hallo Zusammen
ich habe die Tipps von Euch einmal genauer angeschaut. Ich habe etliche Szenarien durchgespielt wie man in 5 Tagen ab Swakop nach Etosha kommt. Am besten hat mir die Idee gefallen das Damaraland und nördlich davon Himbas zu vertiefen.Via Twyfelfontein (1 Ü) nach Palmwag/Grootenberg (2Ü) oder gar Sesfontein zwischen Station westlich Kamanjab und dann weiter nach Etosh (mit dem Ziel Mittag/Nachmittag anzukommen Zum einen habe ich ein Problem mit den nötigem Budget. Die Preise der Unterkünfte sind doch recht stattlich (>100€ p.P/Tag). Ich will nicht jammern, aber die Frage stellen: gibt es preisgünstige Alternativen (kein Camping) auf dieser Westkurve?
Ist das zeitlich schaffbar wenn man nicht von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang im Auto sitzen will? Wie lang sind erfährungsgemäs die reinen Fahrzeiten auf folgenden Strecken: Swakop -> Twyfelfontein Twyfelfontein -> Sessfontein und dabei noch Felsgravuren und Damaramusum ansehen Sessfontein -> Kamanjab Kamanjab -> Etosha Besten Dank für's Feedback und vielleicht ein paar neuen Impulsen Karsten
KarThemenstarter19 Beiträge · seit 200923. Feb. 2011 · #13
Hallo Zusammen, ich mache meinen alten Thread mal wieder auf...
Es gibt nur noch einen Tag/Nacht zu planen auf unserer kleinen Reise.
bis 22. Mai sind wir auf der Huab Mountian Lodge. Dort möchte ich dann am Vormittag ohne Eile aufbrechen. Dann haben wir noch eine unverplante Nacht bevor ich am nächsten Nachmittag (24.Mai) in Okaukuejo/Etosha ankommen möchte.
Irgendwie erscheint mir Otjitambi sympathisch, auf dem Weg dahin würde ich gerne noch das Himba Dorf in der Nähe vom Kamanjab besuchen.
Nun lese ich im Forum, dass nicht alle begeistert sind vom Besuch im Himba Dorf. Hat jemand eine alternative Idee für eine Aktivität oder Lodge auf der Route.
Freue mich wie immer über die vielen nützliche Antworten
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Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
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