Lebende Museen der SAN im Erongo-Gebirge

4 Antworten · 3'805 Aufrufe · gestartet 23. Jan. 2011 von namibiafieber
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Themenstarter842 Beiträge · seit 201023. Jan. 2011 · #1
Hallo zusammen,

aufgrund eines anderen Threads von mir bin ich auf folgende Lebende Museen der SAN im Erongo-Gebirge gestoßen:

SAN auf der Farm OMANDUMBA West
"http://www.omandumba.de/44.html"
(Hier leben wohl ca. 15-30 San, die aber ständig ausgetauscht werden, weil sie eigentlich zum lebenden Museeum des LCFN gehören und im Norden leben)

und

SAN auf der Farm ONDURUQUEA
"http://namib-gaestefarm.de/aktivitaeten/buschmann.html"
(keine Ahnung, wie viele San hier leben)

Nun meine Frage:
War schon jemand von Euch in diesen Mussen und kann mir von seinen Erfahrungen berichten ?
Mich würde insbesondere interessieren, was man wo sehen / erleben kann und wie viele San dort jeweils leben.

Zu den SAN auf der Farn Onduruquea habe ich auch schon herausgefunden, dass man dort ohne Voranneldung einfach vorbeikommen kann. Von der Familie, die die San auf der anderen Farm betreut, habe ich leider noch keine Antwort auf meine Mail erhalten.

Würde mich über eine Schilderung Eurer Erlebnisse und ggf. Fotos freuen !

Danke ! Beste Grüße & schönen Sonntag noch,

Antje
31 Beiträge · seit 200825. Jan. 2011 · #2
Hallo Antje,

wir waren letzten September in der Ai Aiba Lodge und von dort sind es nur ca. 4 km zum Living Museum der San. Wir sind nach dem Frühstück dort hingefahren. Es sind ca. 8-20 San dort gewesen und man kann wählen, ob man einen Buschspaziergang, eine "häusliche" Einweisung, etc. haben möchte. Wir hatten uns für einen Spaziergang entschieden und gingen ca. 1 1/2 Stunden mit zwei sehr angenehmen, fürsorglichen und freundlichen San durch die herrliche, bizarre Gegend, die wir alleine sicherlich nicht erkundet hätten und ließen uns einiges über Flora, Fauna und das ursprüngliche Leben der San erzählen. Die "Bewohner" des "Museums" wechseln im 3-Monats-Rhythmus. Unabhängig davon, was man von diesen "Living Museums" hält, wir fanden diesen Besuch sehr informativ und schön - wir gingen zu viert durch die schöne Landschaft, uns wurden etwas die Augen geöffnet und das Ganze war ruhig, entspannend und interessant.

Gruß
Chicabalu
1'483 Beiträge · seit 200925. Jan. 2011 · #3
Hallo Antje,
bei mir funktionieren deine Links leider nicht.

Gruß Reinhard
1'483 Beiträge · seit 200925. Jan. 2011 · #4
Carsten Möhle hat im July 2010 gepostet:

Bei den Ju/hoansi Buschleuten auf Omandumba handelt es sich um eine selbständige Außenstelle des Lebenden Museums von Grashoek.
Sie sind dort von April bis Ende November, da es ansonsten zu heiß auf den Granitsteinen ist.
Es wechseln sich 3 x 2 Familien pro Saison ab, mit jeweils einem englischsprachigen Buschmannguide.
Manchmal hat man eine gute Gruppe vor Ort, manchmal nur eine mittelmäßige, die gerade am Anfang ihres Drehs steht.
Die Preise sind wie die in Grashoek
www.lcfn.info/images/data-museum/juhoansi-program-and-info.pdf


Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle

Gruß Reinhard