Popa Falls - Livingstone an 1 Tag

17 Antworten · 2'596 Aufrufe · gestartet 23. Dez. 2010 von row_hard
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Themenstarter23 Beiträge · seit 201023. Dez. 2010 · #1
Hi Zusammen

Wir möchten vom Etosha NP nach Livingstone zu den Viktoriafällen fahren. Am ersten Tag von Tsumeb (beim Etosha) nach Popa Falls (laut Google 525km, 6h 49min) und am 2ten Tag von den Popa Falls nach Livingstone, bei Katima Mulilo über die Grenze nach Sambia (laut Google 529km, 7h 37min)

Wir sind mit einem 4WD mit Dachzelt unterwegs und möchten vorwiegend auf Campingplätzen übernachten.

Macht es Sinn die 2te Etappe in einem Tag zu machen? Gibt es am Grenzübergang keine Schwierigkeiten? Wieviel Zeit muss man für die Grenzüberquerung einkalkulieren?
Oder wo würdet ihr einen Zwischenstopp empfehlen?

Vielen Dank
Michael
2'610 Beiträge · seit 200723. Dez. 2010 · #2
Hallo Michael,

machbar ist vieles, aber zu empfehlen ist es nicht. Wir sind die Strecke schon 10x gefahren und ich kann die sagen- sie zieht und zieht sich!!!!
Ich würde 1 Stop mehr einplanen, da die Grenzformalitäten sich nach Sambia auch schon einmal länger hinziehen können (1 Std und mehr sind schon mal `drin). Außerdem gibt es unterwegs einiges zu sehen z.B. der Mahango-NP, die Parks oben im Caprivi.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
290 Beiträge · seit 200724. Dez. 2010 · #3
Hallo Michael,

ich würde auch einen zweiten Stop dringend empfehlen. An der Grenze brauchst Du mindestens 1 Stunde und tanken wirst Du vermutlich auch irgendwo müssen. Ein Stromausfall in Katima hat uns 2006 eine gute Stunde gekostet, bis wir Diesel hatten.
Andererseits - die Straßen sind gut und eine Panne vergleichsweise unwahrscheinlich. Wenn Du also wirklich keine Zeit hast und Du unbedingt Etosha und Victoriafälle besuchen willst, dann kannst Du die Strecke so planen. Aber zwei entspannte Urlaubstage schauen anders aus...

Viele Grüße,
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
4'140 Beiträge · seit 200924. Dez. 2010 · #4
Hallo MIchael,
ich würde den beiden anderen auch Recht geben. Die Strecke ist zwar durchgehend geteert, aber durch die Orte an der Strecke kommst du oft nur langsam durch, dazu noch tanken und die Ungewissheit der Länge der Grenzabfertigung und dann solltest du auch noch daran denken, dass die Uhrzeit umzustellen ist. Ich würde in Katima noch eine Nacht einschieben. Natürlich ist es machbar, wenn du sehr früh startest, aber ein Erholungstag wird das dann nicht!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
3'766 Beiträge · seit 200624. Dez. 2010 · #5
Hallo Michael,

wir brauchten dieses Jahr rund 90 Minuten für den Grenzübertritt weil wir uns beim ersten Mal erst zurecht finden mussten nacher rund eine Stunde bei der Wiedereinreise.

Zudem musst du wissen das im Caprivi über lange Strecken nur Tempo 80 zugelassen ist wegen der Elefanten.

Ich persönlich würde wenn nicht zwingend nötig diese Strecke nicht an einem Tag fahren und einen schönen Camping am Zambesi bei Katima-Mulilo anfahren.

Grüsse Kurt
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Themenstarter23 Beiträge · seit 201024. Dez. 2010 · #6
Vielen Dank euch allen

Ihr habt mich überzeugt! Ich werde noch einen Tag einschieben!
Dass es nicht entspannt geworden wäre, war mir schon klar aber ich sehe ein, dass es bestimmt besser sein wird einen Tag mehr zu planen

Zeit haben wir; sind 4 Monate in Südafrika, Namibia, Botswana und Sambia (nur zu den Vicfalls) unterwegs

Also würdet ihr mir auch empfehlen mit dem Auto nach Livingstone zu fahren? Mir wurde davon schon abgeraten (dass wir besser von Johannesburg nach Livingstone fliegen sollen)

Schone Festtage
Lg Michael
3'766 Beiträge · seit 200624. Dez. 2010 · #7
Hallo Michael,

wenn ihr die Fälle sehen wollt würde ich das von Zimbabwe aus machen, nur so seht ihr die Abbruchkante und könnt diese ablaufen.

Am besten wäre eine organisierte Tagestour ab Kasane (BOT) spart Geld und Nerven
und ist in Kasane fast überall buchbar. Von Livingstone aus ist es eigentlich "nur" interessant mit einem Rundflug über die Fälle, dies könnt ich aber auch von (ZIM) aus buchen.

Grüsse Kurt
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zuletzt bearbeitet 24. Dez. 2010
562 Beiträge · seit 200924. Dez. 2010 · #8
Hallo row_hard

also wenn ich sagenhafte 4 Monate Zeit habe um diese Länder zu bereisen, dann setzt ich mich nicht in einen Flieger und versäume jede Menge Landschaft und Eindrücke!

Wir waren heuer im Mai in Victoria Falls und im August in Livingstone. Wir haben die Fälle also von beiden Seiten gesehen. Beides ist sehr beeindruckend. Von Zimbabwe aus sieht man die Fälle in Ihrer ganzen Länge und Kraft, aber von Livingstone aus kann man einen Ausflug zu Livingstone Island buchen und steht dann direkt an der Fallkante - sensationell. Allerdings ist die Wassermenge natürlich stark von der Jahreszeit abhängig, im Mai war extrem viel Wasser, im August waren die Fälle auch noch sehr beeindruckend, sogar besser sichtbar, weil einfach weniger Gischt ist.



Freu Dich !
Lumela
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2010
Themenstarter23 Beiträge · seit 201024. Dez. 2010 · #9
Vielen Dank euch beiden!

wir werden wohl nach Livingstone Sambia fahren. Kann man von Livingstone nicht über die Brücke nach Victoria Falls Town Simbabwe fahren? oder ist das zu kompliziert?
3'766 Beiträge · seit 200624. Dez. 2010 · #10
row_hard schrieb:
Vielen Dank euch beiden!

wir werden wohl nach Livingstone Sambia fahren. Kann man von Livingstone nicht über die Brücke nach Victoria Falls Town Simbabwe fahren? oder ist das zu kompliziert?
Klar kann man,

du bezahlst dann Gebühren und Visa nach Zimbabwe und wieder alle Gebühren zurück nach Sambia und das kostet dann ein nettes Sümmchen 🙂 und auch viel Zeit

Grüsse Kurt
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zuletzt bearbeitet 24. Dez. 2010
4'140 Beiträge · seit 200925. Dez. 2010 · #11
Hallo,
du kannst einen guten Kompromiss machen: Du besuchst von der Zimbabwe-Seite die Fälle und gehst dann zu Fuß über die Brücke nach Sambia. Dann brauchst du keine Gebühren für den Auto-Grenzübertritt zahlen. An einem Tag ist das gut zu machen und du siehst die Fälle denn von beiden Seiten, denn auch das Sambia-Eck hat seine Reize!
Gruß:
Burschi
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Themenstarter23 Beiträge · seit 201025. Dez. 2010 · #12
Brauche ich dann kein Visum?
Geht es auch umgekehrt, dass ich von der sambischen Seite auf die sibabwische Seite laufe?
2'349 Beiträge · seit 200925. Dez. 2010 · #13
Hallo row_hard!

Ja, es geht auch umgekehrt.

Um tollen Ausblick von der Mitte der Brücke aus zu geniesen brauchst du kein Visum.

Auch wenn du zu Fuß über die Brücke gehst, brauchst du ein Visum.

Egal ob von ZIM nach ZAM oder umgekehrt.

Ich würde empfehlen den Chobe National Park (Kasane, Botswana) zu besuchen und von da ein Shuttle für 450 Pula pro Person (hin und zurück) nach Vic. Falls, Zimbabwe zu nehmen.

Diesen Transfer bieten dort fast alle Lodge an und auch viele Unterkünfte in Vic. Falls.

Tip Chobe: Chobe Safari Lodge, Water Lily Lodge, Senyanti Safari Camp

Tip Vic. Falls: Amadeus Garden Guesthouse (deutsche Leitung)

Wie du hier sehen kannst, liegen weit über 80% der Falls inkl. der Main Falls in Zimbabwe: http://www.amadeusgarden.com/activities-vic-falls.html (links von der Schlucht ist ZIM, rechts davon ZAM)

Wenn du für ZIM oder ZAM ein Re-Entry-Visum bei der Einreise nimmst, kommt dich die "Wiedereinreise" nach dem Besuch der jeweiligen anderen Seite wesentlich günstiger.


Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2010
Themenstarter23 Beiträge · seit 201025. Dez. 2010 · #14
Vielen Dank euch allen!

Ja wir sind uns am überlegen von Kasane (oder Umgebung Kasane) einen Shuttle zu den Vicfalls zu nehmen oder ob wir mit dem Auto nach Livingstone fahren
Momentan tendieren wir eher dazu mit dem Auto nach Livingstone zu gehen

wäre es auch möglich, wenn wir mit dem Shuttle von Kasane aus gehen einige Tage (so etwa 3) bei den Vicfalls zu bleiben?
2'349 Beiträge · seit 200925. Dez. 2010 · #15
Was meinst du? Die zambische Seite zu besuchen?

Ja, klar! Dann würde ich aber den Hin- und Rücktransfer bei deiner Unterkunft in Kasane und/oder in Vic. Falls vorbuchen.
Themenstarter23 Beiträge · seit 201025. Dez. 2010 · #16
Wenn wir mit dem Auto gehen dann würden wir wohl die zambische Seite besuchen und dann von da über die Brücke zu Fuss die zimbabwische Seite besuchen

Wenn wir mit dem Shuttle gehen, dann wäre wohl die zimbabwische Seite sinnvoller, und dann zu Fuss mal rüber nach Zambia. Ist Vic Falls Town gut zum Übernachten?

Gäbe es auch in Kasane die Möglichkeit zu Campen (haben Dachzelt auf 4WD) und dann mit dem Shuttle zu gehen, oder bieten dies nur die Lodges an? Oder gibt es auch eine Lodge mit Camping?
2'349 Beiträge · seit 200925. Dez. 2010 · #17
Ja, alles was du schreibst geht.

Lodges mit Camping:

Chobe Safari Lodge oder außerhalb von Kasane Kubu Lodge und Senyanti Safari Camp.

Ich würde Chobe Safari für IN Kasane und Senyanti für außerhalb nehmen.

Sehr schön und zu empfehlen ist auch Ihaha Campsite. Dort werden aber keine Bootsfahrten oder Shuttle Services angeboten.

In und um Vic. Falls (und auch Livingstone) gibt es auch Campsites. Da kennen sich andere aber besser aus.
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2010
290 Beiträge · seit 200725. Dez. 2010 · #18
Wir sind 2008 nur für die Vikoriafälle nach Sambia mit dem Auto eingereist. Das kostete damals etwa 100 US$ für das Auto. Wenn der Transfer also 450 Pula pro Person kostet und ihr zu zweit seid, ihr außerdem Campen könnt und nicht in einer Lodge übernachten müsst, dann kann es sich rein finanziell durchaus lohnen, per Auto einzureisen.

Allerdings solltet ihr bedenken, dass die Grenzen nach Sambia und auch Simbabwe sehr viel "afrikanischer" sind, als die Grenzen zu Namibia, Botsuana oder Südafrika. Der eine sieht das als interessante Bereicherung seiner Afrikaerfahrung, für andere ist es schlicht nervig und Stress.

Zwischen Livingstone und den Fällen kann ich die Maramba Lodge empfehlen. Man kann campen oder ein Zelt mieten.

Viele Grüße,
Phil
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