Namibia in 18 Tagen (Oktober 06)

35 Antworten · 6'548 Aufrufe · gestartet 12. Mai 2006 von Leveque02
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132 Beiträge · seit 200615. Mai 2006 · #21
@ joli

na da sind wir ja völlig einer meinung. wir sind zügig gefahren, aber sicherlich nicht gerast. wir haben nur relativ weinig stopps gemacht, wo diese sich nicht anboten.

dass gravel am anfang gefählich ist (besonders in kurven, senken usw.) ist klar und man sollte sich unbedingt langsam herantasten. ich habe am ansang versucht in etwa so zu fahren wie auf schnee oder nässe. das war zum eingewöhnen ganz gut.

@ GAiAs

Also vor 3 Wochen war die Pad Opuwo - Epupa alles andere als gut! Permanent Senken mit tiefen Querrillen. Teils über km nur ´grober scharfkantiger Schotter. Teile der Straße weggewaschen und bei diesem Nest mit O - Name ist mir entfallen - eine Flussbettdurchfahrt über sicher 300 m länge durch ziemlich tiefen Sand. Mit einem 2 WD damals aus meiner Sicht kaum oder nur unter schweren Verlusten möglich.

Das war aber insbesondere die nördliche Strecke nach dem Nest mit O.. Südlich liess es sich gut und rel. schnell fahren.

Gruss

Philipp<br><br>Post geändert von: philippk, am: 15/05/2006 20:06
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852 Beiträge · seit 200615. Mai 2006 · #22
Hallo Phillipp!

Dann freut es mich, das es im Kaokoveld doch noch geregnet hat. 🙂
Das war Anfang mitte März noch nicht der Fall!
Mit einem 2wd ist die sandige Flussdurchfahrt bei diesem Ort mit"O" ggf. das ende, aber gegen etwas Cash hilft der Ort. 😎 Nicht umsonst sitzt da ein Souvenirverkäufer, irgend ein "Dummer" hält immer, wenn auch nicht freiwillig 🤢
Ich meine wir haben Leveque eine ausgewogene Entscheidungshilfe gegeben, dazu gehört auch das Du z.B. die Route etwas intensiver angegangen bist.
Die Routen können immer unterschiedlich sein, deshalb ist es auch schwierig überhaupt Zeitangaben zu geben.
Ein Beispiel: Wir wollten in sesfontein tanken. Da war aber niemand an der Tanke, also erstmal was trinken im Fort, dann hat sich das geklärt, die Hererodame hatte sich eine Auszeit genommen, nach einer Viertelstunde kam sie ganz gemütlich, hat mit uns erst mal ein schwätzchen gehalten, gesamter Zeitbedarf über eine Stunde und das gehört zum Reisen dazu!!!

Gruß Christian
😉
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132 Beiträge · seit 200615. Mai 2006 · #23
🙂

das stimmt allerdings!

Unverhofft kommt oft. Und das ist auch gut so. Jeden Schritt zu planen wäre nicht mein Ding. So lange es keine echten Katastrophen sind.

Ich denke auch: Leveque "jetzt müssen sie entscheiden" 😉

gruss

Philipp
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #24
Schwer ist's uns gefallen...Tage haben wir gebraucht...und...wir lassen den Kuranyi zu Hause:). Ok, also, wir fahren nicht zu den Epupa Falls. Wir wollen einfach keinen Stress in den Ferien. Wir waren vor 2 Jahren in Zambia unterwegs. Und wenn Namibia vielleicht nicht gerade Zambia ist, dort ist einfach jeden Tag was Unvorhersehbares passiert. Entweder mit der Natur, der Polizei/Zoll/Fähre, oder dann mit dem Auto. Wären wir 4 Wochen unterwegs, hätten wir das Risiko genommen, aber bei nur 2 1/2 Wochen...nein. Darum hängen wir jetzt neu gleich am Anfang 3 Nächte an: Quivertree Forest Rest Camp, Aus Vista, und hoffentlich Ranch Koiimasis (via D707). Dann noch eine Zusatznacht zwischen Swakopmund und Aba Huab Camp (wahrscheinlich beim Brandberg), dann noch eine Nacht im Palmweg Lodge), bevor's zum Etosha geht. Und ev. statt 3 Nächte in Swakopmund nur 2 Nächte, dafür noch eine hinten bei der Blutkoppe. Die Spitzkoppe als letzte Nacht auf dem "Heimweg" müssen wir so lassen, da Etosha-Nächte bereits gebucht und das wollen wir nicht mehr verschieben.

So, jetzt hoffen wir einfach mal noch, dass wir überall Platz finden. Vor allem in Sesriem sieht's schlecht aus, und so müssen wir wohl auf das Tsachaub Camp ausweichen.

Gruss, Leveque02
Themenstarter13 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #25
Wenn wir schon dabei sind: kennt ihr die Uebernachtung bei Blutkoppe? Wäre das was? Könnte man doch verbinden mit dem Welwitschia Drive-Ausflug, oder? Wie weit ist es von Swakopmund bis zum Campingplatz (ohne Infrastruktur, ich weiss).

Wer ist schon mal die Strecke von Mariental nach Keetmanshoop via M29 gefahren (inkl. Zeitbedarf). Oder sollen wir wie geplant die C20/C15/C17 durch die Kalahari nehmen?
1'036 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #26
Hallo Leveque02

Mariental Keetmanns ist die lamgweiligste Strecke aber schnellste Verbindung.

Wenn du genug Zeit hast ist sicherlich die Fahrt entlang der Kalahari schöner.

Bei der Blutkoppe kann ich über übernachtung nichts sagen. Ich würde da nur einen Tagesausflug machen es sei denn Campieren.....

Grüsse Georg
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3'491 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #27
Hallo Leveque,
ich bin die M29 oder gar die Route über Gochas auch noch nicht gefahren - aber, wie Georg schon sagte, sie muss einfach schöner sein als die direkte Straße B1 - denn eintöniger als die B1 ist kaum vorstellbar. Aber die Alternativen sind nicht nur deutlich länger ( 200 km gegen 260 km oder gar 400 km), sondern bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h auch sehr viel zeitaufwändiger ( knapp 2 Std. gegen ca. 4 Std oder gar 6 Std.). Wenn Du die Zeit hast, dann tu es - und erzähl uns dann davon. Mich würden diese Routen auch interessieren.
Gruß Joli
Themenstarter13 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #28
Ich habe den folgenden Beitrag unten in diesem Forum dazu gefunden. Wir fahren am ersten Tag nur bis zur Anib Lodge (bei Mariental). Von dort haben wir dann einen Tag Zeit bis zum Köcherbaumwald in Keetmanshoop. Wir sollten also genügend Zeit haben, um diese Strecke C20/C15/C17 zu geniessen. M29 werden wir dann vor Ort mal noch nachfragen.

Re:alternative Windhoek-Keetmanshoop - 08/03/2006 15:43
Hallo Eggesin

ich kann dir die Strecke östlich der geteerten Straße empfehlen, wir haben sie mit kleinen Abweichungen (die sich alle lohnen) schon zweimal gemacht und in wenigen Wochen werden wir das Gebiet noch ausgiebiger erfahren, weil es so toll ist:
Nach dem Hardap-Damm auf die C20 bis Stampriet, dann C15 über Gochas entlang dem Auobtal, C17 weiter bis Wegdraai - Koes - Köcherbaumwald usw.
Auf der C17 führt die Pad über 106 rote Kalahari-Dünen rauf und runter, und man ist praktisch mutterseelen allein in der tollen Landschaft.
Als Übernachtung z.B. die Auob-Lodge.
Schön ist es auch noch weiter östlich, das Nossob-Tal wollen wir in diesem Jahr mal ansehen, irgend einen Abschnitt zwischen Leonardville und Unions End, und in Donkerhoek kurz vor Mata-Mata hatten wir mal das alte Farmhaus ganz für uns allein (Gruss an Gerry und Piet). Da laufen einem die Riesenschildkröten und Warane noch über den Weg, so einsam ist es dort - und schön. Und so viele Vögel wie nirgends sonst.

Viel Spaß!
Petra
132 Beiträge · seit 200616. Mai 2006 · #29
@ Leveque

Klingt doch gut Eure Route!

Auch wenn für mich Epupa fast das absolute Highlight war. Aber wir hatten natuerlich auch extrem viel Wasser dort.

Blutkoppe. ist ganz schön, war aber für mich kein Muß. Wir haben dort eine Nacht übernachtet. War schon schön. War Campsite nr 14 (nach meinem GPS - Markierungen hab ich nirgends gesehen). Ist die ganz hinten, einmal um den Berg herum nach den Sandstrecken.

Welwitschia lässt sich ganz gut damit verbinden ist aber schon so um die 50 - 70 km weg (nach Erinnerung).

Gruss

Philipp
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1'312 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #30
Hallo Leveque,

wir waren vor ca. 1 Woche zum Campen auf der Anib Lodge. Dies war mit die schönste Campsite auf unserer Reise. Es gibt nur 3 Stellplätze, die weit voneinander entfernt liegen, absolut ruhig mit Blick in die Kalahari.
Campsite Nr.1 hat uns am besten gefallen.
In der Lodge kann man auf Vorreservierung am superleckeren 4 Gänge Menüe teilnehmen mit wunderschönem Ambiente für gerade einmal 125 Namib Dollar.
An Eurer Stelle würde ich die Campsite Vorbuchen, da es wiegesagt nur 3 Stellplätze sind und Ihr ja genau wißt, wann Ihr dort sein werdet.

Viel Spaß Jaffles
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
1'910 Beiträge · seit 200621. Mai 2006 · #31
Leveque02 schrieb:
Wenn wir schon dabei sind: kennt ihr die Uebernachtung bei Blutkoppe? Wäre das was? Könnte man doch verbinden mit dem Welwitschia Drive-Ausflug, oder? Wie weit ist es von Swakopmund bis zum Campingplatz (ohne Infrastruktur, ich weiss).

Wer ist schon mal die Strecke von Mariental nach Keetmanshoop via M29 gefahren (inkl. Zeitbedarf). Oder sollen wir wie geplant die C20/C15/C17 durch die Kalahari nehmen?
Hi, wenn du "hintenrum" durch den Sand fährst und den Braai-Platz frei findest hast Du die flache Seite der Blutkoppe neben Dir... da kannste dann hochsteigen, nur, dort kannst wieder umkehren da gehts nimmer weiter, musst dann andersherum, wir waren auf der "Vorderseite" (siehe meine Bilder) da ist dann der ganze Fels hinter und ober Dir, auf der steileren Seite, wenn Du weiter rumfährst sind mehrere Braaiplätze... die auch meistens besetzt sind... Wir hatten die ganze weite Fläche vor uns und einen herrlichen wenn auch in den Morgenstunden nebligen herrlichen Sonnenaufgang... 🤩

allerbester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Themenstarter13 Beiträge · seit 200629. Mai 2006 · #32
Sossusvlei - Swakopmund

Wir hatten 2 Nächte in Sessriem geplant. Leider ist jetzt davon nur die zweite Nacht im Sesriem Camp möglich. Weil wir so gerne den Sonnenaufgang im Sossusvlei sehen wollen und dies nur vom Sesriem Camp aus möglich ist (somit am 2. Tag), müssten wir am gleichen Tag weiter nach Swakopmund. Ist das noch ein schöner Ferientag? Kann mir von den Reiseberichten vorstellen, dass wir so gegen Mittag wieder "gestärkt" aus dem Park draussen wären und uns dann auf den Weg nach Swakopmund machen. Wie seht ihr das?
1'036 Beiträge · seit 200629. Mai 2006 · #33
Leveque02 schrieb:
Sossusvlei - Swakopmund

Wir hatten 2 Nächte in Sessriem geplant. Leider ist jetzt davon nur die zweite Nacht im Sesriem Camp möglich. Weil wir so gerne den Sonnenaufgang im Sossusvlei sehen wollen und dies nur vom Sesriem Camp aus möglich ist (somit am 2. Tag), müssten wir am gleichen Tag weiter nach Swakopmund. Ist das noch ein schöner Ferientag? Kann mir von den Reiseberichten vorstellen, dass wir so gegen Mittag wieder "gestärkt" aus dem Park draussen wären und uns dann auf den Weg nach Swakopmund machen. Wie seht ihr das?
Hallo Leveque

Alternative, eine Zusatznacht in der Sos Lodge.

Wenn das nicht geht, haste auch noch die Möglichkeit je nach Ankunft wenigstens bis Dune 45 zu fahren. Ist auch am späten Nachmittg schön, wobei ich den Morgen vorziehe.

Oder in der Umgebung eine Zusatznacht damit du relativ früh nach Sesriem kannst, so hättest du 2 Nächte.

Wenn du es so machst wie du sagst, ja das ist machbar aber Stress.
Ausflug ins Vlei macht müde und dann auf die Pad........Bis Swakpop brauche ich etwa 5-6 Stunden. Es wird früh dunkel im Winter, also bis Sonnenuntergang solltest du bei Walfisch sein.

Grüsse Georg<br><br>Post geändert von: Georg, am: 29/05/2006 10:58
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200629. Mai 2006 · #34
Wir sind auf jeden Fall 2 Nächte dort. Wir haben also am Ankunfstag sicher Zeit für den Sesriem Canyon, am nächsten Tag dann rein in den Park. Aber leider können wir ja nicht früh morgens rein für den Sonnenaufgang, da wir nicht im Camp übernachten. Das wäre eben dann nur am 2. Tag möglich, wo wir allerdings auch weiter nach Swakopmund müssen. 5-6 Stunden ab Sesriem? Das würde bedeuten, dass wir spätestens 11 Uhr von Sossusvlei zurück beim Parkeingang sein sollten, um noch vor Dunkelheit im Swakopmund anzukommen, richtig? Ist das eine gute Gravel Road bis Swakopmund?
3'491 Beiträge · seit 200629. Mai 2006 · #35
Hallo Leveque,
man sollte die Sonnenaufgangs - Rennerei auch nicht übertreiben. Ja - es ist die schönste Zeit, aber auch 2 Stunden nach Sonnenaufgang hat man noch die wundervollen Farb- und Schattenspiele. Selbst um 10.00 ist es noch schön. Macht Euch deshalb also nicht verrückt.
Mittags von Sesriem aufbrechen und dann bis Swakopmund ? - Wie Georg schon sagte: das ist möglich, aber es wird ein ziemlich harter Tag. Vor allem die letzten 130 km vor Walvis Bay haben es in sich - man ist ja doch schon ganz schön müde und hat dennoch diese lange, nicht sonderlich aufregende Wegstrecke zu bewältigen. Das kann einem sehr lang vorkommen.
Gruß Joli
1'036 Beiträge · seit 200629. Mai 2006 · #36
joli schrieb:
Hallo Leveque,

Mittags von Sesriem aufbrechen und dann bis Swakopmund ? - Wie Georg schon sagte: das ist möglich, aber es wird ein ziemlich harter Tag. Vor allem die letzten 130 km vor Walvis Bay haben es in sich - man ist ja doch schon ganz schön müde und hat dennoch diese lange, nicht sonderlich aufregende Wegstrecke zu bewältigen. Das kann einem sehr lang vorkommen.
Gruß Joli
Hier ein Bild der Strasse die relativ gut ist. Einfahrt zum Pass bei Kuiseb.



Grüsse Georg
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