3 Wochen Namibia September 2011 - Routenplanung

32 Antworten · 7'889 Aufrufe · gestartet 15. Dez. 2010 von spoony
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Themenstarter154 Beiträge · seit 201015. Dez. 2010 · #1
Hallo zusammen

Ich bin zwar noch nicht lange registriert, hab mich aber schon ein wenig eingelesen hier im Forum. Meine Freundin und mich zieht es Ende August, Anfangs September 2011 für 3 Wochen nach Namibia. In Namibia wollen wir die schöne Landschaft geniessen, natürlich einige Tiere live sehen und auch etwas die Menschen/Kultur kennen lernen.
Flug und Mietauto haben wir noch nicht gebucht. Ich muss sagen, es ist am Anfang schwierig die Informationsflut über dieses Land zu verarbeiten. Es gibt so viel zu sehen.... und da es für uns auch das erste Mal ist, dass wir eine solche Tour auf einem andere Kontinent planen, macht es auch nicht einfacher.
Wir werden sicher ab und zu in einer Lodge übernachten. Aber hin und wieder auf Campingplätze oder etwas einfachere Unterkünfte ausweichen.

Hier mal ein grober Entwurf unserer Route. Auf Übernachtungen habe ich noch nicht gross Rücksicht genommen. So wie ich gelesen habe, kennen sich hier einige sehr gut in Namibia aus. Ich gehe auch davon aus, dass ich meine Route noch anpassen muss. Leider habe ich auch noch keine wirklich brauchbare Karte (mit Kennzeichnung der unterschiedlichen Strassenverhältnissen), nur diejenige des Reiseführers. Ein Startpaket bei Namibia Tourismus habe ich mir Anfangs Woche bestellt.

1. Tag: Ankunft in Windhoek, Mietwagenübernahme (4x4 mit Dachzelt, Campausrüstung)
2. Tag: Rehoboth (Thermalbad) -> Abstecher evtl. weglassen?, evtl. besser Gross Barmen
3. Tag: Walvis Bay
4. Tag: Swakopmund
5.-6. Tag: Outjo (Übernachtung House in the Rocks)
7. Tag: Khorixas / Twyfelfontein
8. Tag: Epupa (Wasserfälle)
9. Tag: Ruacana (Wasserfälle)
10. Tag: Kamanjab -> Ziel Etosha-Nationalpark, (evtl. Variante über Oshakati/Ondangwa, dann Grootfontein, Waterberg und erst am Schluss Etosha)
11.-14. Tag: Okaukuejo, Etosha-Nationalpark
15. Tag Otiwarongo (Kambaku Lodge)
16.-18. Tag: Waterberg
19.-20. Tag: noch offen bzw. in Route wo sinnvoll dazwischen schieben
21. Tag: 1 Tag Reserve, evtl. Besichtigung Windhoek, Mietwagen retour
22. Tag: Rückflug 🙁

Was meint ihr? ist diese Route überhaupt realistisch oder sollte man viel mehr am gleichen Ort übernachten? Ich war kürzlich in Schottland, jedoch nur etwas mehr als 1 Woche und dort sind wir jeden Tag weitergezogen. Da bin aber nur ich gefahren. In Namibia würde auch meine Freundin (jetzt über 23) fahren.

Gruss
spoony
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2010
7'269 Beiträge · seit 200615. Dez. 2010 · #2
Hallo Spoony

Na, da hast Du Dir aber eine abenteuerliche Route zusammengestellt. Aber das wird schon werden, keine Angst. Es kommen bestimmt noch einige Antworten zusammen. Ein paar Punkte die mir auffallen.

1) Streich das Thermalbad. Das lohnt sich nicht
2) Nimm Walvis Bay und Swakopmund zusammen. Von Swakop aus macht Ihr einen Ausflug nach Walvis Bay
3) je ein Tag Epupa und Ruacana reicht nicht. Rechne für diesen Teil min fünf Tage. Dann habt Ihr was davon. Wenn das nicht geht müsst Ihr da etwas wegstreichen. Die Jahreszeit ist rein für die Wasserfälle nicht optimal.
4) Die Route ist noch sehr durcheinander
5) Die Route ist auch so, dass Ihr oft erst abends ankommt und am nächsten morgen schon wieder weiter müsst. Das lohnt nicht. Lasst Euch wenn möglich mehr Zeit. Dann fallen halt gewisse Teile weg.
6) Einige schöne Campingplätze fehlen noch. Z.B. Spitzkoppe oder etwas im Naukluft Park (Mirabib)
7) verzichtet Ihr bewusst auf das Sossusvlei? Ich denke das kann man gut weglassen aber viele Leute wollen unbedingt da hin.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
80 Beiträge · seit 201016. Dez. 2010 · #3
Hi,spoony,
deine Tour klingt interessant und du siehst und erlebst mit Sicherheit eine ganze Menge. Wir waren vor 2 Jahren in einer ähnlichen Schleife unterwegs. Durch Rehoboth sind wir nur durchgefahren-- unser Ziel war die Namib (Sossusvlei und Sesriem)-> 2 unvergessliche Tage!
In Walfish Bay lohnt sich auf jeden Fall eine Bootstour
(Robben, Pelikane, Austern). Von Swakop aus solltet ihr einen Abstecher zu den Welwichias machen.
In der Nähe von Kamanjap gibt es die Otjitotongwe Farm, wo Geparden aufgezogen und ausgewildert werden, was für uns ein lohnendes Ziel war.
Von den Ruacana Fällen waren wir "enttäuscht", weil kein Wasser da war. Später erfuhren wir, dass an den Wochenenden kein Wasser für die Kraftwerke gebraucht wird und deshalb kurzerhand aufgestaut wird. Aber landschaftlich toll, der Norden!!

Also viel Spass auf eurer Tour!
Wir sind im September von NAM aus in Richtung Botswana unterwegs.

Gruß Ralf
1'737 Beiträge · seit 201016. Dez. 2010 · #4
Hallo spoony,

aus meiner Sicht ist Epupa ein Muss (2 Nächte mit Himba-Besuch und kleiner Wanderung), Ruacana würde ich weglassen. Die Gefahr, dass der Wasserhahn zu ist und damit die Fälle ohne Wasser sind, ist groß (ich meine damit, dass in der Trockenzeit keine bemerkenswerte Wassermenge aus dem Staubecken dahinter abgelassen wird).

Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'816 Beiträge · seit 200816. Dez. 2010 · #5
Hallo Spoony, ohne mich auch nur im Geringsten mit Chrigu messen zu können, meine ich auch, dass deine Planung bisher ein wenig chaotisch ist. Du fährst mehr oder minder zickzack.

Für drei Wochen würde ich mehr oder minder die klassische Route ohne den Süden vorschlagen, also WDH-Sesriem(oder gibt es einen Grund, das wegzulassen)-Swakopmund- Damaraland-Erongo-Etosha-Waterberg-WDH vorschlagen. Und immer 2 Nächte (mindestens) an einem Ort. Das entschleunigt ungemein- wir waren vor einigen Jahren in Südafrika und sind auch dem Wahn erlegen, möglichst "alles" zu sehen. Hatten daher oft nur 1 Übernachtung am selben Ort. Danach hätte ich eigentlich Urlaub gebraucht 😉

Lieber ein wenig Selbstbeschränkung und auch mal einfach nix tun und am Pool liegen 🙂

Grüßle Boris
5'538 Beiträge · seit 200816. Dez. 2010 · #6
Hallo Spoony,

meine Planung ginge wie folgt:

Windhoek und gleich weiter bis Rehoboth, aber nicht ins Thermalbad, sondern zum Oanob Lake. 1 Nacht

Von da über den Spreetshoogte Pass in die Sossusvlei-Gegend. 2 Nächte

Anschließend die Tour nach Swakopmund, wo ich mindestens 3 Nächte einplanen würde. Was man da alles machen kann, siehe hier:

http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html

Dann würde ich nicht nach Khorixas, sondern von Uis in Richtung Khorixas und dann aber auf die D 2612 nach Twyfelfontein abbiegen. Dort 1 Nacht bleiben.

Von da dann nach Palmwag für zwei Nächte.

Von da kannst Du dann über den Joubert Pass nach Opuwo fahren und in der dortigen Country Lodge eine Nacht bleiben.

Entweder Du fährst dann über den Joubert Pass wieder runter und machst eine Zwischenübernachtung in der Grootberg Lodge oder Du fährst über die Asphalt Straße Richtung Kamanjab und übernachtest kurz vor Kamanjab zweimal in der Hobatere oder der Kavita Lion Lodge.

Von da kannst Du dann in die Etoscha durchfahren. Aufenthalt aber nicht nur in Okaukuejo, sondern auch in Halali. Beide Wasserlöcher bieten abends tolle Tierszenen.

Viele von den o. a. Flecken haben auch Campingplätze.

Zum Rest sage ich nichts, denn das kann man nach meiner Meinung, muss aber nicht machen. Das ist persönliche Geschmacksache.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
86 Beiträge · seit 201016. Dez. 2010 · #7
Moin Spoony,

da schließe auch ich mich an: Mich verschlug es im letzten Januar aus Versehen und aufgrund von einbrechender Dunkelheit und einsetzendem Regen in das 'Thermalbad' in Rehobooth. -Sollte sich dort nicht massiv etwas zum besseren gewendet haben, ist es ABSOLUT NICHT EMPFEHLENSWERT.

Stattdessen würde ich Dir ans Herz legen wollen im Naukluftpark* und auf dem Weg vielleicht über den Gamsberpass nach Swakopmund zumindest eine Nacht zu bleiben. Um die 'Blutkuppe' herum ist es traumhaft schön, finde ich.

Als Kartenmaterial zur Vorbereitung und vor Ort, ist eine Kombination z.B. aus Google Earth (siehe auch hier: THEMA: Tracks4Africa auf Google Earth ) und dem Kartenmaterial von "Tracks4Africa" (siehe auch unter "Partner" des Forums) sehr gut.

Soweit erstmal 🙂

Viele Grüße aus Barcelona,
Janek
Themenstarter154 Beiträge · seit 201016. Dez. 2010 · #8
Ich bedanke mich schon einmal recht herzlich für die vielen Tipps und Hinweise. ich werde mir über das Wochenende nochmals intensiv Gedanken machen und versuchen aus dem Chaos etwas brauchbares zu realisieren 🙂
7'269 Beiträge · seit 200616. Dez. 2010 · #9
Hallo Spoony

Hier hast Du auch noch die Tracks4Africa Namibia Karte (Auch Links im Menu unter Karten)
Da sind neben Kilometer auch die ungefähren Zeitangaben für die Routen drin.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter154 Beiträge · seit 201017. Dez. 2010 · #10
also, ich habe nun google-earth und die entsprechenden Karten installiert. Muss mich aber zuerst noch im Programm zu recht finden (Routenplanung).

Ich habe meine Route etwas umgestellt, so dass weniger Zick-Zack-Kurse notwendig sind.

1. Tag: Ankunft in Windhoek, Mietwagenübernahme (4x4 mit Dachzelt, Campausrüstung), Weiterreise zum Lake Oanob
2. + 3. Tag: Sossusvlei / Sesriem
4. + 5. Tag: Swakopmund, mit Ausflug Walvis Bay
6. Tag: über Uis nach Twyfelfontein
7. + 8. Tag: Palmwag
9. Tag: Opuwo
10. + 11. Tag: Epupa (Wasserfälle, Himba-Dorf)
12. Tag: Route nördlich des Etosha-Parks nach Ondangwa
13. + 14. Tag: Halali (Etosha)
15. + 16. Tag: Okaukuejo (Etosha)
17. + 18. Tag: Onjowewe "House in the Rocks"
19. + 20. Tag: Okakarara (Waterberg Wilderness Camping)
21. Tag: retour nach Windhoek, Mietwagen retournieren, Übernachtung nähe Flughafen
22. Tag: Rückflug gegen Abend morgens um 8 Uhr

ist die Route jetzt sinnvoller gestaltet? Ich weiss, ich habe sicher einige typische Ziele ausgelassen. Aber irgendwie möchten wir bis ganz in den Norden. evtl. ist aber die Route doch zu "auto-lastig". Ich rechne aber damit, dass wir morgens jeweils in der früh weiterziehen. trotzdem könnte ich mich wohl etwas verschätzen mit den Distanzen...weiss halt wirklich nicht ob bis zu 350 km "Namibia-Strassen" pro Tag überhaupt realistisch sind.

ich habe einige empfohlene Lodges angeschaut und festgestellt, dass diverse bereits total ausgebucht sind für diese Zeit. Ich hätte die Ferienplanung wohl etwas früher angehen sollen...
Welche Erfahrungen habt ihr mit den Vorausbuchungen gemacht? Was ist, wenn ein Ziel nicht rechtzeitig erreicht wird? In Schottland war dies überhaupt kein Problem, weil das Übernachtungsangebot dort so riesig ist. Hatte nie vorausgebucht und war dadurch auch relativ frei zu entscheiden noch etwas weiter zu fahren oder an einem schönen Plätzchen zu übernachten. Hier muss ich mich irgendwie schon relativ stark festlegen (klar, ich möchte ja auch nicht in der Wüste verdursten :))

Gruss
spoony
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2010
100 Beiträge · seit 200702. Jan. 2011 · #11
Hi spoony,

wir haben letztes jahr eine ähnliche runde gemacht, wie ihr vorhabt, nur in umgekehter richtung,
haben direkt mit dem etosha angefangen, allerdings außerhalb des parks auf der wunderschönen onguma-campsite gecampt, dann weiter über das nördliche king nehale gate über ondangwa und ruacana zur kunene river lodge (zwei nächte plus rafting sehr empfehlenswert!). von dort weiter zu den epupa-falls (da reicht eine nacht) und anschl. als eines unserer highlights camp aussicht ca. 60 km südlich von opuwo. marius von camp aussicht ist ein hervorragender gastgeber, der viel über das leben in Namibias wildnis berichten kann, wir haben mit ihm zwei himbadörfer besucht und nach wüsteneli´s gesucht (leider nur ihre spuren gefunden), unbedingt zwei nächte bleiben, ein malerischer ort, für steinchen-liebhaber gibts dort auch eine dioptase-mine. er hat uns eine route nach purros vorgeschlagen, wir hatten leider auf halber strecke einen defekt am fahrzeug und mußten zwei tage auf palmwag auf den reparaturtrupp warten. palmwag hat uns nicht umgehauen. anschl. sind wir über vingerclip (sehr schöne lodge) und spitzkoppe (Natur pur!) ans meer, aber diesmal nicht swakopmund, das wir aus einem früheren urlaub schon kannten, sondern walvis für drei nächte in den lagoon cottages direkt an der lagune, da gibt´s die schönsten sonnenuntergänge namibia´s zu bewundern und die cotttages sind sau gemütlich! sossusvlei haben wir weggelassen, weil wir es bereits kannten, und sind dann als abschluß unserer reise für zwei nächte bei frans und hannelore auf rooiklip gewesen, ein würdiger abschluß!!
wir fanden die runde in dieser reihenfolge besser, da wir am ende in walvis und auf rooiklip ein wenig zeit zum relaxen hatten. waren genau solange unterwegs wie ihr, war alles gut zu schaffen.
viel spaß bei der planung.
dirk
0
Themenstarter154 Beiträge · seit 201007. Jan. 2011 · #12
Danke Dirki

ich bin noch immer an der Routenplanung. Immerhin die wichtigsten Eckdaten wie Etosha und Sesriem haben wir jetzt gebucht.
Seit ihr von Ruacana am Kunene-River entlang gefahren? wir möchten eigentlich von Epupa in einem Tag nach Ondungwa fahren, damit wir am nächsten Tag in den Etosha können.
Was hat euch in Palmwag nicht so überzeugt? Weshalb genügt 1 Nacht in Epupa? Ich denke wir bleiben in Epupa 2 Nächte damit wir von dort noch ein Himba-Dorf besichtigen können. Ein Himba-Dorf könnte natürlich auch anderswo auf der Reise eingeplant werden. Ich bin immer noch am überlegen ob es nicht besser ist den Waterberg am Schluss auszulassen... das Camp Aussicht werde ich sicher noch im Auge behalten. Danke für die Tipps.

Gruss
spoony
Themenstarter154 Beiträge · seit 201015. Jan. 2011 · #13
Die Route wird immer konkreter:
1. Tag: Windhoek (Auto, Einkaufen) - Lake Oanob Ressort
2.-3. Tag: Sesriem Campsite -> Dünen
4.-5. Tag: Swakopmund (evtl. Veronika B&b) -> Boots-Tour, Stadt, Einkaufen & Tanken
6.-8. Tag: Twyfelfontein, Palmwag, wenn möglich 1 Nacht Ongongo Campsite (Sehenswürdigkeiten Twyfelfontein, Ongongo Camping)
9. Tag: Opuwo Country Hotel (Camping) -> Stadtbesichtigung / Tanken & Einkaufen
10.-11. Tag: Epupa, Omarunga Lodge (Camping) -> Wasserfall, Krokodil-Trail, Himba-Dorf
12. Tag: Ondwangwa Restcamp??? (via Opuwo, Outapi) -> nur Zwischenstation, Einkaufen & Tanken
13. Tag: Etosha (Camping in Namutoni) -> hoffentlich viele Tiere 🙂
14. Tag: Etosha (Camping in Halali) -> hoffentlich viele Tiere 🙂
15.-16. Tag: Etosha (Bush Chalet in Okaukuejo) -> hoffentlich viele Tiere 🙂
17.-18. Tag: Filmhaus -> relaxen, je nach dem Himba-Dorf nachholen
19.-21. Tag: letzte Nacht in Windhoek - rest noch offen -> Vorschläge? 🙂
22. Tag: Rückflug
Fragen:
  • weiss jemand etwas über das Ondangwa Restcamp? Die Mail kommt nicht an. Gibt es dieses Camp überhaupt noch (http://www.iwayosh.iway.na/restcamp/)?
  • evtl. möchten wir noch Düsternbrook am Schluss einbauen (Waterberg dafür ganz weglassen). Übernachtung im Haus, also kein Camping. ist das Preisleistungsverhältnis der Farm gerechtfertigt?
  • oder gibt es bessere Gästefarmen? ich würde gerne noch eine "richtige" Gästefarm besuchen (wo man mit der Familie isst und das Farmleben etwas näher kennenlernt...Unterkunft kann auch sehr einfach sein)
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2011
350 Beiträge · seit 200616. Jan. 2011 · #14
Hallo Spoony,
betr. Gästefarm. Ich höre immmer wieder sehr gutes von Farm Heimat. Soll noch richtig authentisch sein. Kalaharirandgebiet, südöstlich von windhoek
sita
705 Beiträge · seit 201016. Jan. 2011 · #15
Hallo Snopy,
Wir sind im April diese Route gefahren und hier unsere Empfehlungen (Erfahrungen).

Swakopmund - 2 Tage sind gut besser sind 3 Tage.
Palmwag - 2 Tage sind ok
Opuwo - Country Lodge ist SUPER, der Campingplatz geht.
Opuwo selbst ist ein Erlebnis und da solltet ihr euch ruhig etwas Zeit nehmen, nur Tanken und Einkaufen ist einfach zu schade.
Epupa - die Omarunga Lodge (Camingplatz) ist super, direkt am Kuene gelegen, in 2010 wurde ein neues Waschhaus gebaut und die alten Freiluftduschen (WC) gehören der Vergangenheit an.
In Epupa könnt ihr gut 2 Tage verbringen, gute Wandermöglichkeiten am Kuene und in das Himbadorf.

PS
Am Schluß unserer Reise wollten wir noch 2 Tage in Groß Barmen entspannen, wir sind wieder weggefahren - alles kaputt und heruntergekommen, Wasser im Becken dreckig und wir waren die einzigen Gäste - FÜRCHTERLICH!

Schöne Grüsse
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Themenstarter154 Beiträge · seit 201017. Jan. 2011 · #16
@sita:
Danke dir für den Tipp. hört sich interessant an: http://www.farm-heimat.com/

@travelboy:
wir werden das Städtchen Opuwo natürlich auch besichtigen, hab hier im Forum auch schon einiges darüber gelesen 🙂

gruss
spoony
192 Beiträge · seit 200824. Jan. 2011 · #17
Hallo mal wieder!

Sorry, wenn ich mich an dieser Stelle mal einklinke. Aber das Thema passt zu gut und ein Neues wollte ich deshalb nicht extra aufmachen.

Habe Eure Beiträge mit großem Interesse gelesen, da wir ebenfalls Anf. Sept. fahren und das wohl auch in etwa die gleiche Strecke wird. Aber wir sind erstmal in der "Grobplanung" (ich weiß, wir müssen uns viell. etwas sputen...).

Und dazu die Frage:
Wir haben glücklicherweise 5 Tage mehr - also gesamt 27. Reizen würden uns noch die Vic-Falls, denn so schnell werden wir in die Gegend wohl nicht noch einmal kommen können. 🙁

Wenn man nun diese 5 Tage an spoonys letzte Planung (Danke!) an Etosha ranhängen würde, wäre das (ohne in Stress zu verfallen) realistisch? Evtl. Epupa dafür weglassen, wenn es sich zu dieser Zeit eh kaum lohnt, wie geschrieben wurde - also gleich von Opuwo nach Etosha, dann Vic?

Die Strecke ist ja nicht grad kurz, wie sind da die Meinungen/Erfahrungen?


Unterwegs sind wir übrigens erstmalig mit nem Bushcamper (Ondouzo) und denken an so einen Mix aus je 2-3x campen und 1x B&B o.ä.
Achso ja, auch wenn das Thema schon etwas ausgelutscht ist, ist vorbuchen generell zu dieser Zeit anzuraten oder ist immer noch etwas frei (zumindest in Sachen campen)?

VG michi (nach etwas Zwangspause) 😉
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit - aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Einstein)
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2011
1'816 Beiträge · seit 200824. Jan. 2011 · #18
michi1111 schrieb:
Hallo mal wieder!

Sorry, wenn ich mich an dieser Stelle mal einklinke. Aber das Thema passt zu gut und ein Neues wollte ich deshalb nicht extra aufmachen.

Habe Eure Beiträge mit großem Interesse gelesen, da wir ebenfalls Anf. Sept. fahren und das wohl auch in etwa die gleiche Strecke wird. Aber wir sind erstmal in der "Grobplanung" (ich weiß, wir müssen uns viell. etwas sputen...).

Und dazu die Frage:
Wir haben glücklicherweise 5 Tage mehr - also gesamt 27. Reizen würden uns noch die Vic-Falls, denn so schnell werden wir in die Gegend wohl nicht noch einmal kommen können. 🙁

Wenn man nun diese 5 Tage an spoonys letzte Planung (Danke!) an Etosha ranhängen würde, wäre das (ohne in Stress zu verfallen) realistisch? Evtl. Epupa dafür weglassen, wenn es sich zu dieser Zeit eh kaum lohnt, wie geschrieben wurde - also gleich von Opuwo nach Etosha, dann Vic?

Die Strecke ist ja nicht grad kurz, wie sind da die Meinungen/Erfahrungen?


Unterwegs sind wir übrigens erstmalig mit nem Bushcamper (Ondouzo) und denken an so einen Mix aus je 2-3x campen und 1x B&B o.ä.
Achso ja, auch wenn das Thema schon etwas ausgelutscht ist, ist vorbuchen generell zu dieser Zeit anzuraten oder ist immer noch etwas frei (zumindest in Sachen campen)?

VG michi (nach etwas Zwangspause) 😉
Hallo Michi,

nein, VicFalls lohnt sich nicht in dem kurzen Zeitrahmen. Ich hatte mal im Forum angefragt, ob man es in 10 Tagen ab Etosha schafft (allerdings über BOT zurück) und bekam - zurecht - negative Antworten.

Von Grootfontein bis Kasane sind es ca. 900 km, vor Ort muss man mindestens 3 Nächte bleiben und dann zurück bis WDH über 1300 km.

Also: es geht, wenn ihr woanders heftig einspart und so 10 Tage einplant, wenn ihr 2x über Caprivi fahrt.

Was man machen kann, ist ein 5tägiger Baustein ab JNB (meist). Ist aber recht teuer.

Außerdem: ich glaube nicht, dass ihr nicht sobald wieder in die Gegend kommt 😉 😉 nächstes oder übernächstes Jahr seid ihr wieder da!!!


LG Boris
192 Beiträge · seit 200824. Jan. 2011 · #19
Danke für die Antwort, Boris.

Na, ich hab's geahnt. Nee, dann wird das nix. Wegen den 3 Tagen schonmal nicht. Dann lieber die "restliche Tour" ausdehenen. Zumal wir Mitte-Norden NAM noch nicht waren. Dann viell. - wie Du sagst - lieber bei einem nächsten Mal von JBN. Vielleicht.. Trotzdem Schade!! Wieso liegen die VicFalls eigentlich gefühlt am A.. der Welt??? 🤨

Die Bemerkung, dass wir so schnell nicht wieder hinkommen werden, hatte übrigens nur rein wirtschaftliche Gründe. "Infiziert" sind wir doch auch schon lange und die Tour wird sicher sehr schön.. 😉


Mmhhh...weiß gar nicht, ob ich die Frage jetzt überhaupt stellen soll, ich höre schon die Kommentare... Ich mach's trotzdem:

Kennst Du oder sonst jemand 4x4-Strecken auf der o.g. Tour (in etwa), die nicht zu anspruchsvoll sind? Nicht zu anspruchsvoll deshalb, da ich zwar schonmal offroad gefahren bin, mich aber immernoch Anfänger nennen würde. Außerdem bin ich mir nicht sicher, was man dem Ondouzo zutrauen kann, mit der "Bockwurstbude" oben drauf. Ist der für mehr als n bissl Sand, Wasser oder Bodensenke überhaupt geeignet? Soll ja heil bleiben.

Bitte nicht falsch verstehen, ich frage das nicht, weil ich unbedingt nen "Fahrriemen schleifen muss". Gemietet haben wir den primär, weil wir einen Camper gesucht haben. Offroad stand da nicht im Vordergrund aber da es nun schonmal 4x4 geworden ist, kann man den Vorteil genausogut nutzen... Ich meine - gibt es Dinge, die man "gesehen haben sollte", man aber nur mit 4x4 hinkommt (das mit den letzten km nach Sossusvlei ist mir bekannt)?

Aus meinen Recherchen bin ich mir nicht ausreichend sicher: Naukluft-Trail wohl eher nicht? Isabis lohnend? Andere Optionen??

Danke im Voraus!

VG michi
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit - aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Einstein)
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2011
1'816 Beiträge · seit 200824. Jan. 2011 · #20
Hallo Michi,

kann ich leider nicht mit dienen, bin schon im Sossousvlei stecken geblieben, weil ich auf Weisung meiner Freundin das Übersetzungsgetriebe nicht einschalten durfte (ist so laut).

Mal im Ernst: wir sind zu dem 4x4 gekommen wie die Jungfrau zum Kind: ein upgrade, weil wir uns weigerten, statt dem gebuchten Nissan XTrail einen PKW in der Größe des Ford Focus zu nehmen. Plötzlich gab es dann dieses Riesenteil.

Wir alle 3 waren noch nie 4x4 gefahren, also ohne jede Erfahrung. War auf den Pads aber einfach toll, Fahrtstrecken wurden streng überwacht, damit nicht einer oder eine zuviel fährt. Macht super Spaß 🙂 🙂


Lg Boris