Pisten: Selous Nord & Lake Natron

8 Antworten · 3'586 Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2010 von Pinback
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Themenstarter46 Beiträge · seit 201008. Dez. 2010 · #1
Hallo,

mache in drei Wochen einen Self-Drive-Trip durch Tansania und hätte gerne zur Planung noch Last-Minute-Infos über zwei Strecken:

- Kisaki - Morogoro: soll laut Rough & Bradt-Guides "finger biting" sein. Wie ist der Zustand i.M. und wie lange braucht man dafür?

- Serengeti - Lengai: auf der T4A-Karte gibts einen "Lake Natron Eco 4x4-Trail" vom Kleins Gate nach Osten. Wie ist der Zustand, lohnt er sich und wie lange braucht man nach Engare Sero und dann weiter nach Süden auf die B144?

danke im Voraus
P.
273 Beiträge · seit 200908. Dez. 2010 · #2
Hallo P,
ja die Strecke ist fürchterlich.
Landschaftlich ist sie ein Traum.

Bis kurz vor dem Gate leben Massen von Menschen, die Gegend ist recht fruchtbar.
Die auf den T4A eingezeichnete Campsite bei Kisaki ist einfach eine freigeräumte Fläche ohne Duschen oder Toiletten. Dafür wird 15 US$ p.P. verlangt.

Du kannst gut 8 Stunden von Morogoro rechnen.

Zwischen Dar und Morogoro steht in jedem Ort ein Polizist mit der Laserpostole, da hilft nur, das GPS mitlaufen zu lassen. Die Jungs sind Profis und schleppen dich vors Gericht, wenns sein muss.

Der Eintritt fürs Selous war 2009 180 US$ für zwei.

Mein Tipp, fahr über Kwangwazi rein. Da soll es auch eine gute Campsite geben.
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
167 Beiträge · seit 200912. Dez. 2010 · #3
Hallo Pinback,

wir haben uns die Strecke Kisaki - Morogoro nicht angetan und sind über Segera/ Chalinze in den Selous. Alles Teer bis auf die letzten 80-100km Sandpiste ab Kibiti. Hatte den Vorteil, dass wir noch die Küste einbauen konnten.
Früher waren beide Strecken gleich schlecht, da sind wir auch die Kisaki-Strecke gefahren ... aber jetzt gibt es als Alternative einige Kilometer mehr schönsten Teer.
Landschaftlich ist die Kisaki-Piste tatsächlich sehr schön.
Ein Bekannter von mir lebt in Iringa und wählt auch immer die Chalinze-Strecke um nach Arusha zu gelangen. Deutlich schonender für das Fahrzeug! Da verlasse ich mich gerne auf die Empfehlung der Locals! 🙂

VG
Ruaha
Themenstarter46 Beiträge · seit 201014. Dez. 2010 · #4
... danke für die Antworten, wir wollen von Dar anfahren, durch den Selous durch und dann nach Morogoro raus.
Ich denke wir werden uns vor Ort erkundigen, wie es aussieht.

VG, Pinback
852 Beiträge · seit 200615. Dez. 2010 · #5
Hallo!

Also der Selous kostet für 2 mindestens 240$ bei foreign registration. Stand 04/2010. Seht bloß zu, das sie euch keinen Ranger aufzwingen....
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273 Beiträge · seit 200915. Dez. 2010 · #6
Wow, 2009 waren es noch 180 US$, verdoppelt von 90 in 5 Monaten.
Nun nochmal 60 $ mehr. Die wollen die Fototouritsen draussen haben.
Sind eh nur 5000 im Jahr!
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
64 Beiträge · seit 201016. Dez. 2010 · #7
Ganz soooo schlimm ist die Piste nicht. Ab und an etwas reifenmordend, aber im großen und ganzen erträglich. Und vor allem landschaftlich sehr schön. U
Wesentlich (!!!) schlimmer ist im Übrigen die Piste von Dodoma bis kurz vor Arusha.
Einen Ranger werden sie euch vermutlich nicht aufschwatzen (Erfahrungen Herbst 2010), eher ist es so, dass ihr keinen bekommt, wenn ihr einen Campground im Park ansteuern wollt. Da ist (öfters) ein Ranger vorgeschrieben, aber wenn du danach konkret fragst, sind entweder alle beschäftigt oder gerade kein Benzin oder Auto vorhanden.... 😎
852 Beiträge · seit 200617. Dez. 2010 · #8
Hallo!

Wir haben gecampt. Ohne ranger. Leider haben wir unsere Campsite nicht gefunden. Seit Abzug der GTZ 2005 ist Alles im Verfall. Wir haben uns selbst einen Platz gesucht. Eine Campsite haben wir am nächsten Tag gesehen, die Mülltonnen sind wohl seit 2005 nicht mehr geleert worden. Der Park ist wunderschön, aber Individualtouristen sind nicht gern gesehen.

Christian
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273 Beiträge · seit 200917. Dez. 2010 · #9
Wesentlich (!!!) schlimmer ist im Übrigen die Piste von Dodoma bis kurz vor Arusha.

Da kenn ich noch ne schlimmere, die von Iringa nach Dodoma!
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.