world-intern namibia, praktikum in afrika

18 Antworten · 8'381 Aufrufe · gestartet 27. Nov. 2010 von maba
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201027. Nov. 2010 · #1
jeden kann ich nur abraten, mit world-intern nach namibia zu fahren.
fast egal in welche richtung das praktikum gehen soll, nahezu jeder wird in ein waisenhaus gesteckt, zu dem die organisatoren gute kontakte haben. das heißt nämlich keine arbeit und keine organisation ist nötig, die praktikanten bezahlen, kommen dann nach namibia, stellen dann erst fest, dass das praktikum nicht das ist, was sie wollten, und bekommen natürlich kein geld zurück!!!
erst vor kurze wurde in der bachstraße eingebrochen. erhöhte sicherheitsvorkehrungen? NEIN! geld in unsere sicherheit investieren? NEIN! anstatt dessen fahren die organisatoren 3 autos und das gesamte personal bekommt hungerlöhne (security, putzfrau.....). menschenverachtend!!!!!!!!!!
eine zumutung!
organisiert euch selbst ein praktikum und lasst euch nicht übers ohr hauen!!!!
33,1k Beiträge · seit 200628. Nov. 2010 · #2
Hi maba,

Danke für den Hinweis... aber als erster Eintrag ohne Hallo, Tschüß und eine kurze Einführung wird das nicht sooo gerne hier im Forum gesehen 🙁 Man kann Warnungen auch etwas diplomatischer darstellen, zumal ein Einbruch nun nix mit dem Praktikum zu tun hat. Einbrüche kann es in jedem Haus geben.

Hoffe aber, dass Namibia Dir - abgesehen von dem Praktikum - gefallen hat!

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'003 Beiträge · seit 200802. Dez. 2010 · #3
Hallo an alle,

gibt es aktuelle Informationen zu World intern? Kann sich vielleicht auch mal jemand melden, der positive Erfahrungen gemacht hat?
Mich würde interessieren, ob die Erfahrung oben ein Einzelfall war?
Herzlichen Dank & viele Grüße
Doro
31 Beiträge · seit 200903. Dez. 2010 · #4
n´abend liebe fomis,

ich stimme christian zu indem was er sagt, jedoch kann ich auch die wut und empörung von maba verstehen denn es ist schon eine beachtliche summe die gezahlt werden muss. 😵
ich hab selbst 2009 ein praktikum über "world intern" gemacht und bin auch enttäuscht worden.
falsche visa, versprechen nicht gehalten etc. und das ging vielen praktikanten mit denen ich kontakt habe/hatte egal welche praktikumsstelle sie hatten...

nichtsdestotrotz kam ich dort an wo ich hin wollte, hatte eine wunderschöne zeit und kam auch wieder zurück.
deshalb ist mein fazit anderen "world intern" nicht zu empfehlen aber auch nicht auszureden wenn sie sich darauf einlassen wollen...
(ich hoffe ihr versteht was ich meine) 😛

meine ehemalige gastfamilie arbeitet seit kurzem auch nicht mehr mit "world intern" zusammen aus u.a. genannten gründen jedoch nehmen sie weiterhin praktikanten auf und helfen bei dem erhalt von visa etc.

weiteres infos gerne per pn.

mfg
andreas
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2010
4 Beiträge · seit 200928. Dez. 2010 · #5
Hi,

Also ich hab ein Praktikum bei world intern in 20009 gemacht. Für mich lief alles absolut perfekt.

Es kotzt mich ehrlich gesagt schon manchmal an wenn junge, über-verwöhnte Deutsche hier ihr Maul gross aufreissen und plären darüber wie schrecklich World Intern ist, und wie sie eine schlechte Praktikumsstelle von Ihnen bekommen haben.

Namibia ist ein Entwicklungsland. Wenn ihr euch deutsche Umstände erwartet, dann vergisst es. Ich hab so oft gesehen wie WI Praktikanten abbrachen weil es Ihnen einfach zu viel war, und dann die Schuld auf World Intern geschoben haben.

Die Organisatoren sind zwar Deutsche (und Namibier), aber so ist halt das Leben in Namibia. Security, Fahrer etc bekommen halt einen schlechten Lohn. Die würden sich auch nichts anderes Erwarten, die sind froh einen Job zu haben.
Einbrüche passieren in jedem Haushalt - und so lange die Bachstrasse besteht, gab es NIE Sicherheitsprobleme, bis auf 2 Fälle die mir bekannt sind (wobei beim ersten Fall die Praktikanten selber schuldig waren, indem sie den Eingangscode an andere weiter gaben). Also keine schlechte Bilanz, würd ich sagen.

Ich bekam die Stelle die ich wollte, und sie war bei einer NGO. Zwar eine sehr kleine, aber trotzdem die, die ich wollte.
Klar, ich hätte mir das von selbst organisieren können, aber für mich war WI meine "Einstiegshilfe", so zu sagen. Ich weiss nicht wie es euch geht, aber wenn ich in ein Wildfremdes Land wie Namibia reise, tut es gut zu wissen dass ich alles in Einem durch WI bekomme (auch wenn es nicht immer nach deutschen Verhältnissen läuft). Ich war ein zweites Mal diesen Sommer in Windhoek (2010) und hab mir alles alleine organisiert - aber auch weil ich Windhoek jetzt kenne und Duzende Freunde dort habe, dank WI in 2009. Ich hätte mir das nie zugetraut, das alleine in 2009 zu organisieren.

Dieses berühmt-berüchtigte Waisenhaus: Ja, es stimmt das die meisten, die dort ihr Praktikum machen, es hassen. Aber in MEINER Erfahrung liegt es eher daran dass die Mädls und Jungs die dort ihr Praktikum machen nicht ihre Finger dreckig machen wollen, und auch wieder mit den namibischen Umständen dort nicht zurecht kommen (ja, klar, ist auch im Katatura-Township, dort ist es nicht grad modern/sauber/professionell, aber was ertwartet man sich denn sonst?).

Ein bisschen Eigeninitiative würde auch nicht schaden. Manchmal läufts halt nicht immer so toll mit dem Visa, wie schon oft hier im Forum erzählt wurde. Bei den Fällen, die ich perönlich kenne, wurde alles gut vom Oliver berichtigt. Er weiss nicht immer was da passiert, da er nichts mit dem Visa zu tun hat - das macht eine Mitarbeiterin von ihm. Man muss ihn halt darüber informieren, und er tut normalerweise sein Bestes.

Mein Hinweis wäre, dass es einem bekannt sein sollte, dass Namibia ein unberechenbares Land ist und dass man nicht erwarten soll, das alles nach Plan läuft.
Die negativen Berichte über WI haben Wahrheit dahinter, aber ich würde mir auch die andere Seite gut ansehen.

Wenn jemand Fragen über Namibia und World Intern hat, könnt ihr mich gerne anschreiben hier.

Ich persönlich stamme aus Südafrika, aber lebe seit meiner Kindheit in Deutschland. Vielleicht ist meine Toleranzgrenze da halt höher, who knows.
250 Beiträge · seit 200828. Dez. 2010 · #6
Hi,
viele Meinungen habe ich bisher zu world-intern namibia gelesen, aber nur eine positive und die gleich in 3 verschiedenen Beiträgen von akl189.
Den Rest der Schreiber beschimpft er jetzt auch noch als junge, über-verwöhnte Deutsche die hier ihr Maul gross aufreissen.
er muß es ja wohl wissen.
tom
1 Beiträge · seit 201110. Jan. 2011 · #7
Aaaalso..
ich kann mich der Meinung akl189 nur anschließen..
ich hab mich in der Zeit meines Praktikums auch andauernd gefragt mit welchen Vorstellungen die meisten Praktikanten ein Land wie Namibia wählen?!
Wäre es dort so organisiert wie in Europa, würde es auch nicht zu einem der Entwicklungsländer zählen.
Die meisten, die ich kennengelernt habe kamen enttäuscht vom Praktikum, da es ,,langweilig" war und ihnen niemand gesagt hat was sie tun sollen.. hallo? Wer kam noch mal aus Europa..es gibt überall genug zu tun, wenn man die Arbeit sieht und selbstständig ein Konzept entwickeln kann und nict wie von Mutti an die Hand genommen werden muss.. versteht das nicht falsch, es ist vollkommen in Ordnung, wenn jemand sich genau so ein Praktikum vorstellt, nur sollte er dann nicht in ein Entwicklungsland reisen.. also meiner Meinung nach kann ein solcher Aufenthalt zur besten Zeit des Lebens werden, wenn man es nur zulässt und sich auf gegebene Bedingungen einlassen kann. Ich glaub das war mit ,,verwöhnte Deutsche" gemeint.
1 Beiträge · seit 201111. Jan. 2011 · #8
Hallo ihr,

Meine Praktikum ist zwar schon mehr als ein Jahr her und trotzdem möchte ich auch einmal was, zu meiner Praktikumserfahrung erzählen.
Ich habe mein Praktikum über World Intern organisiert, und bin in diesem Waisenhaus gelandet. Ich weisswie unsicher man vor so einer Reise ist, und dann liest man diese Forumsbeiträge die auch nicht gerade positiv sind.
Es stimmt, dass es verdammt viel Geld ist. Aber ich war froh, vom Flughafen abgeholt zu werden und in ein sicheres Zuhause gebracht zu werden. Ich hab vom Einbruch gehört, glaube aber nicht, dass dies die Schuld von World Intern ist.

Also mein Praktikum im Waisenhaus war unglaublich schön. und das es keine Arbeit gibt, ist eine Lüge. Es gibt sogar enorm viel zu tun, nur sagt dir halt niemand was du zu tun hast. Es gibt hat keine Einführung wie in einem Deutschenpraktikum. Als ich dort gearbeitet habe sind die meisten Praktikanten von 9-12 dort geblieben. In dieser Zeit gibt es gewiss weniger Arbeit als über den Mittag, am Morgen und Abend, wenn die älteren Kinder von der Schule kommen, die Babys gewickelt und gefüttert werden müssen.

Also ich kann nur sagen: es gibt sehr viel Arbeit und die Arbeit ist toll. Aber wenn es euch zu teuer ist, fragt doch direkt beim Hopevillage Waisenhaus in Katutura an (die Heimleiterin spricht Englisch), und organisiert über sie eine Unterkunft.

Was ich aber noch sagen möchte, dass mit dem Lohn für die Putzfrau und Fahrer usw finde ich auch überhaupt nicht okey. Es ist eine Deutsche organisation, die sich für Menschen in Not einsetzt. und 100Euro in Windhoek reichen einfach kaum aus zum leben. und die tatsache, dass zum beispiel die putzfrau nie besuch endpfangen darf, finde ich auch schrecklich. Aber geht hin, und ich denke, wenn wir alle was sagen,dann können wir diesbezüglich vielleicht auch etwas erreichen.

Also ich kann es nur empfehlen und wünsche euch viel Freude in Namibia.
Liebe grüsse
jasmin
1 Beiträge · seit 201114. Jan. 2011 · #9
I am a sister to an employee at world intern. Myself have worked for world intern for more than 5 years since its inception. I am a secretary to windhoek training college now. Thanks to world intern who assisted paying for my studies. my sister and i came from a very poor family and i am proud to tell you that the housekeeper salary that we are getting is double the house keeper salary in Namibia.
i have been to germany as an exchange through world intern in 2008. I am very dissappointed to read all these allegations from the volunteers. I myself have lived in the accommodation and i know how the volunteers behave there. I can disclose more..!
What are you trying to achieve with this? Do you want to leave us jobless? i am in consultation with all the employees of world intern and I must say they are very dissappointed by these false allegation made by you for your own benefits. let us speak for ourselves please. Can you mention the name of the housekeeper who is seen starving? We are ready to face you.
As to the security, can you perhaps make your studies well and ask how much he is earning and compare that to the rest of the other securities in the country? As for the break ins, many times those are I term walk ins. The volunteers come home and leave every door open. I that so in germany..? I have something different to say. Please tell the truth
Bachstreetfan for you!
499 Beiträge · seit 200614. Jan. 2011 · #10
Uih...
So viele neue Forumsmitglieder, alles Fans von World Intern, alle stürmen ohne Gruss oder Hallo in dieses Forum und alle waren sicher schon jahrelang stille Teilnehmer, die sich jetzt endlich mal zu Wort melden müssen..
Ich kann da nur den Kopfschütteln!
Gruss
3'766 Beiträge · seit 200614. Jan. 2011 · #11
Aber, aber Tobias 😄 ein Schelm der so was denkt 😄

aber super finde ich wenn jemand den nicht ganz einfachen Text in Deutsch lesen kann und dann auf englisch antwortet 😄

Nun egal, das Thema interessiret mich nicht wirklich, aber ich werde es "Abonieren" 😛

Grüsse Kurt

Sorry das ich mich nicht vorgestellt habe 😄
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zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2011
203 Beiträge · seit 200614. Jan. 2011 · #12
Ich kenne World Intern nicht aus persönlicher Erfahrung, weiß also nicht, ob die gut oder schlecht arbeiten, aber sich darüber lustig zu machen, wenn jemand auf Englisch (es ist einfacher, Deutsch zu lesen als zu schreiben) es genauso beschreibt, wie es in Wirklichkeit ist (denn das, was sie schreibt, klingt sehr wahr. Genauso ist es in Namibia. Und daß die "Freiwilligen" aus Deutschland oft mehr "Last als Lust" sind, habe ich selbst in einem anderen Projekt erlebt. Sie benehmen sie wie der Elefant im Porzellanladen, von Türenschließen noch nie etwas gehört geschweige denn von arbeiten. Zu Hause hat ihnen wohl wirklich alles Mami gemacht), sich dann darüber lustig zu machen, ist auch nicht gerade nett.

Meine Putzfrau bekommt das Doppelte von dem, was die Südwester normalerweise zahlen, aber wenn man das mit deutschen Löhnen vergleicht, ist es natürlich nichts. Dennoch ist sie sehr froh, daß sie so gut verdient. Das muß man doch alles immer in Relation zum Land sehen. Man kann doch hier nicht mit Löhnen rechnen, wie sie in Deutschland gezahlt werden.
Gast14. Jan. 2011 · #13
Hallo Okaukuejo,

wenn ich aber die Preise, z.B. von Lebensmitteln bei Euch sehe, dann müssten die Löhne aber bald wie die in Dtl. sein...

Von namibianischen Löhnen für die meist "normale" Bevölkerung gibts dann Milipap (???) und Ziege in Öl....

Gruß
203 Beiträge · seit 200614. Jan. 2011 · #14
Und? Was ist daran schlimm? Besser als gar nichts zu essen. Ihr habt einfach keine Ahnung, Ihr Europäer. 😉 Nein, wirklich, ich möchte das nicht diskutieren. Wenn man nicht hier lebt, kann man das nicht verstehen.

P.S.: Meine Putzfrau ist gerade nebenan und bügelt. Ich kann sie ja mal herholen und fragen, was sie dazu zu sagen hat. Sie wird Deine Frage überhaupt nicht verstehen. Wenn ich jeden Tag Pap und sogar Ziegenfleisch habe, bin ich reich, wird sie sagen. Das nur zur Information.
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2011
3'766 Beiträge · seit 200614. Jan. 2011 · #15
Hallo Okaukuejo

Ich denke da macht sich jemand über das Forum lustig.

In diesem Forum sollen ja überwiegend intelligente Menschen unterwegs sein (ich diene da nur zu Ausgleich)

Wie gross schätzt du den die Wahrscheinlichkeit ein das jemand im WWW der englischsprachig ist, so per Zufall auf einen deutsch geschriebenen Artikel stolpert (bei ca. 3.8 Milliarden Websites) und sich sofort anmeldet um einen Kommentar in Englisch schreibt?


Wie gesagt ich bin halt nicht der hellste Zeitgenosse und irre mich wahrscheinlich...


PS

So sooo.... wie Europäer haben von nix ne Ahnung 🙂


PSS

Wetten wir das wir von diesen "zufälligen" Neulingen bald nix mehr hören 🙂
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Gast14. Jan. 2011 · #16
Hallo,

nee Okaukuejo, wir haben von nix Ahnung - sie ist soooo reich dank Dir......

Gruß
1 Beiträge · seit 201224. Jan. 2012 · #17
Hallo zusammen,

ich finde das auch ziemlich mies, wenn man für eine Dienstleistung viel Geld bezahlt und hinterher gar nicht das gewünschte Praktikum möglich ist. Natürlich kostet eine Vermittlung mehr als wenn man alles privat macht, dafür sollte man sich aber auch entspannt auf sein Auslandsaufenthalt freuen dürfen.
Ich habe mein Auslandspraktikum mit RGV gemacht und war bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden. Wie ich mitbekommen habe bieten die in kürze auch was im Tierbereich für Namibia an.

VG
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2012
Gast25. Jan. 2012 · #18
Hallo erstmal

Ein Praktkum in Afrika zu machen ist etwas anderes als in Deutschland. Es gibt einfach zu viele unterschiede. Viele Praktikanten/innen, sind teilweise darauf nicht eingestellt und sind natürlich enttäuscht.

Zum Gehalt, es ist schwierig, dass Gehalt von Deutschland auf Namibia zu projezieren. Und es solle vermieden werden diesen Wert in Euro umzurechnen. Die Kaufkraft ist einfach zu verschieden. Wenn als eine Haushälerin 1000 N$ verdient, sind das grob 100 Euro. Von diesen 100 Euro kann sie hier allerdings mehr kaufen als in DEutschland.

Zur Selbstständigkeit. Das man nicht permanennt Arbeiten bekommt und alleine selbstständig arbeiten soll. Nur sollte man im vorneherrein eine kleine Einweisung bekommen. Gab es die bei WI? Denn nur dann kann man auch alleine arbeiten... . Man kann njicht erwarten, dass ein Praktikant jetzt ankommt und sofort alles weiss, dass ist Utopisch. Deshalb macht man ja ein Praktikum 🙂

MFG
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2012
74 Beiträge · seit 200618. Juni 2013 · #19
Ein herzliches Hallo!
Lange habe ich mich hier im Forum nicht mehr gemeldet bin aber nun durch Zufall auf diesen Bericht von maba gestoßen und möchte allen Praktikum Interessierten ein Kinderhilfsprojekt in Namibia empfehlen. Nämlich "Usakos Needy Children Support Oganization" (UNCSO) in Usakos im Erongo-Gebiet, 150 km östlich von Swakopmund, an der Fernstraße B2, nord-westlich von Windhoek. Wir werden von der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V. seit 2009 nach Kräften unterstützt. Ich betreue UNCSO seit 2007 und vermittele auch die Praktikanten, die allesamt mit den besten Erfahrungen wieder zurückkommen. 2012 besuchte ich selbst für zwei Monate das Kinderhilfsprojekt der lokale Initiative „UNCSO“ und die Familie Izaaks.
„UNCSO“ ist 2004 von Marianne und Izaak Izaaks gegründet wurden. Die Projektmanagerin Marianne Izaaks ist Namibierin, die schon lange vor der Organisationsgründung ihr soziales Engagement zeigte. Mit ihrem Idealismus und der zutiefst herzlichen und menschlichen Motivation liefert sie, mit tatkräftiger Unterstützung der freiwilligen Praktikanten, täglich ihren unbezahlten Einsatz für die Kinder und deren Familien im Township Hakhaseb von Usakos.
Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Bildungsförderung, der Fürsorge und einer täglichen, warmen Mahlzeit. Vierzig Waisen und bedürftige Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren werden von UNCSO, mit ihren freiwilligen Praktikanten, in den Räumen der Elifas # Goseb Primary School im Township von Usakos betreut. Durch die unmittelbar räumliche Anbindung an die Schule ist ein enger Kontakt zwischen Lehrern und Projektgruppe gewährleistet. Marianne Izaaks nutzt diesen Kontakt auch für die Auswahl der Kinder, die in die Gruppe aufgenommen werden können. Ziel ist es, möglichst viele Kinder auf ihrem schulischen Weg zu unterstützen und sie während ihrer gesamten Grundschulzeit zu begleiten.
Junge Freiwillige zwischen 18 und 30 Jahren bringen sich mit viel Enthusiasmus in das Projekt ein und erleben eine erfüllende und herausfordernde Zeit zugleich. Durch ihr hohes Engagement und die Integration in die namibische Familie der Projektleiterin sind sie noch lange nach ihrer aktiven Zeit mit UNCSO verbunden.

Wir freuen uns sehr über Euer Interesse!

Ingrid Pfannkuchen
📎 projektbeschreibung_uncso.pdf
Ein Mensch ohne Kultur, ist wie ein Zebra ohne Streifen. Altes Sprichwort der Massai
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2013