Vorbuchen von Campingplätzen und NP-Besuchen

9 Antworten · 2'765 Aufrufe · gestartet 25. Nov. 2010 von Manx
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Themenstarter30 Beiträge · seit 201025. Nov. 2010 · #1
Hi an Alle,
ich lese in den Foren, dass Campingplätze bis zu 1 Jahr im Voraus gebucht werden. Ist das wirklich so, dass die so ausgebucht sind und man keinen Platz mehr bekommt. Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, ausser man möchte nicht so auf die Uhr den Urlaub voraus planen. Bitte gebt mit Tipps und Tricks. Danke im Voraus
2'610 Beiträge · seit 200725. Nov. 2010 · #2
Hi Manx,

es kommt darauf an, wohin du reisen möchtest.

Namibia - Etosha und Soususvlei sollte man vorbuchen; ansonsten nicht nötig.

Botswana- vorbuchen sobald der Plan steht. Hier gilt, je früher, je besser. Die Camps in den Nationalparks sind heiss begehrt und es gibt nicht so viele Plätze.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
439 Beiträge · seit 200925. Nov. 2010 · #3
Ich würde mir da nicht zu hohe Hürden aufbauen. Bis zu meinem Urlaub jetzt im Oktober gehörte ich auch zur Fraktion der Ein-Jahr-im-Voraus-Bucher wenn ich nach Botswana gefahren bin. Völliger Quatsch, der jede Spontaneität zerstört. Ich habe am Xade-Gate zum CKGR nicht nur den Parkeintritt bezahlt, sondern ohne Reservierung auch Piper Pan, und Kori buchen und bezahlen können. Moremi (3rd Bridge, North-Gate) habe ich bei Ankunft in Maun für die folgenden fünf Tage gebucht. Angesichts der inzwischen sehr hohen Preise würde ich auch nicht mehr reservieren - stell dir vor, du kommst an und kannst nicht in den Park, weil alles überflutet ist oder Buschfeuer wüten, dann ist das Geld weg, zurück gibt es nämlich nichts.
In Namibia habe ich das auch früher schon so gehandhabt. Im Etosha gibt es im Camp am Andersongate immer Notplätze. Am Sossusvlei ist der Reserveplatz inzwischen größer als der eigentliche Campsite. Habe noch nie erlebt, da nichts zu bekommen.
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2010
169 Beiträge · seit 200926. Nov. 2010 · #4
Hallo

Ich bin jung, flexibel und hätte auch gerne eine gewisse Flexibilität. Allerdings kostet eine Reise nach Botswana eine Stange Geld und ich habe schlicht keine Lust, Angst zu haben, dass ich etwas nicht sehen kann, was ich sehen will.

Ich gehe nächstes Jahr nach Botswana und die NP-Unterkünfte sind reserviert.

Auf äussere Einflüsse (Naturgewalten) hat man eh keinen Einfluss. Hier kann ja eine Reiseversicherung abgeschlossen werden.

Zudem kommt schon jetzt "Ferienfreude" auf durch lesen, nachforschen, buchen,...

Gruss africantraveler
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2010
1'003 Beiträge · seit 200826. Nov. 2010 · #5
auf das, was Fritzmann geschreiben hat, kann man sich aber nicht verlassen - da muss man einen Plan B haben, außerdem kann sich das von heute auf morgen ändern.
Was preislich zu bedenken ist, dass sich die Camppreise schnell mal nach oben ändern und bezahlt ist bezahlt - manchmal hat man Glück
Ganz entscheident ist die Saison, in der Du fahren willst.
Gruss
Christian
449 Beiträge · seit 201026. Nov. 2010 · #6
Kann mich den beiden Vorschreibern nur anschließen. Entscheidend sind m.E. auch noch die persönlichen Bedingungen. Wir reisen immer mit Kindern, d.h. immer in den Hauptreisezeiten und da kann die Suche nach einer Unterkunft ganz schön nervig werden zumal nach einem langen Tag im Auto die Ankündigung "Wir müssen noch etwas weiter suchen" auch die Laune in den Keller treibt.
Im letzten Jahr haben wir auf Korsika mehrere Familien gesprochen, die ungebucht von Campingplatz zu Campingplatz über die Insel wollten und stundenlang telefonieren mussten, weil absolut alles ausgebucht war; von Urlaub keine Spur!

Wir haben für Juli/August auch vorgebucht, im Flur hängt jetzt eine Namibia/Botswanakarte mit den markierten Stationen und die Reiseführer liegen als Dauergäste auf dem Esstisch. Alle können so mal was lesen, nachgucken und die Vorfreude ist enorm!
Es ist aber auch eine Typfrage, manche wissen lieber vorher bescheid, anderen macht es nichts aus, das zu nehmen, was es gibt. Frag dich einfach selber, was am wenigsten stresst - denn es ist ja Urlaub.

Außerdem werden wir im Frühjahr sicherlich in den Forumskalender Camps einstellen, die wir gerne mit anderen teilen. Haben wir uns jetzt noch nicht entschieden.
Aber solche netten Menschen wie uns gibt es sicherlich auch noch mehr hier 🙂
Viel Spaß bei der Planung und Grüße
Sille
33,1k Beiträge · seit 200626. Nov. 2010 · #7
Hi Manx,

ich zitiere einfach mal:
Booking Campsites Early
Reservations for campsites during high and shoulder seasons in most of the Northern Parks can require up to 11 months in advance booking. There are just 24 campsites in Moremi and 10 in Savute available to the public and tour operators (not a member of either HATAB or BOGA). You should consider making reservations at your earliest opportunity, in order to have a reasonable chance of getting your preferred itinerary.
Quelle: http://maunselfdrive4x4.webs.com/dwnpreservations.htm

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'086 Beiträge · seit 200926. Nov. 2010 · #8
Hallo zusammen,

wenn hier vereinzelt davon gesprochen wird, das Vorbuchen sei unsinnig und nicht notwendig kann ich dem nicht zustimmen.

In der Regel sind die beliebten Plätze recht früh schon ausgebucht. Wer sich auf sein Glück verlassen mag, kann es trotzdem probieren. Es ist nie auszuschließen, dass jemand kurzfristig absagt. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.


Gruß Klaus
85 Beiträge · seit 200926. Nov. 2010 · #9
Hallo zusammen

Möchte mich auch noch äussern. Im grossen und ganzen ist das Vorbuchen in Ordnung. Es kommt jedoch immer auf die Situation an, wie lange dass man unterwegs ist. Ich habe schon alles erlebt. In Sambia z.b. erlebte ich nur fast leere Campsites, ebenso auch im Norden von Namibia, wir waren oft alleine!! Botswana wiederum hat wenige (m.E.) gute Plätze, so würde ich immer vorbuchen.
Manchmal ist es stressig und auch nicht ganz ungefährlich, nicht zu wissen, wo man ein Nachtlager hat. Und Zeit > kostet < es auch, etwas zu suchen! Anderseits hat es auch seinen Reiz.
Aber immer vorausgesetzt, welche Jahreszeit und wie lange, dass man unterwegs ist.
Ich schreibe jetzt nur für meinen Teil, ich bin gewohnt, nie vorzubuchen und fand immer etwas.

Gruss Shanta
Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.
4'140 Beiträge · seit 200926. Nov. 2010 · #10
Hallo Manx,
früher war alles anders, so ein üblicher Spruch! Stimmt, da bin ich immer ohne vorbuchen in die Etoscha gefahren. In den letzten Jahren habe ich aber immer vorgebucht. Warum? Weil es wirklich passieren kann, dass du keine Chance hast einen Platz zu bekommen. Natürlich berichten immer wieder andere, dass das kein Problem gewesen ist. Des Pudels Kern steckt im Detail. Die großen Reisegesellschaften (z.B. Meiers, DER-Tour usw.)buchen inzwischen ganze Kontingente pauschal und habe fast kostenfreie Rücktrittsbedingungen bis etwa 10 Tage vor dem Termin. Verkaufen sie nun alle Plätze, dann ist wirklich "fully booked". Geben sie Plätze zurück, dann sind schnell spontan in den Camps Plätze frei und du hast Glück. Aber: Verlassen kann man sich nicht darauf. Das gilt übrigens auch für private Lodges. Ich habe für Juni 2011 bei 3 Lodges versucht einen Platz zu bekommen. Auskunft: "Fully booked". Dann bin ich ins Reisebüro gegangen und in 2 Tagen hatte ich die gewünschten Plätze, sogar noch um einiges billiger.
Ähnliches gilt für Botswana. Hier würde ich aber auch auf jeden Fall im Voraus buchen.
Wenn man keinen festen Reiseplan hat und genügend Zeit zur Verfügung, kann man natürlich auch in aller Ruhe durch das Land fahren und schauen, was sich so anbietet. Bei den staatlichen Camps aber würde ich trotzdem buchen.
Viele Grüße:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar