Ein Zebra in Zambia (Reisegeschichten)

132 Antworten · 37,9k Aufrufe · gestartet 22. Nov. 2010 von Crazy Zebra
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Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200622. Nov. 2010 · #1
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Reisebericht unserer Fahrt mit einem Bremach 4x4, unserem schwarz-weiß-gestreiften „Crazy Zebra“ durch Sambia



Am 15. Oktober 2010 starteten wir unsere Reise. Pünktlich wie immer - eine halbe Stunde zu früh - holten uns die Eltern meiner Frau zu Hause ab. Die kurze Fahrt zum Bahnhof Basel war in 10 Minuten erledigt. Dies sollten die letzten Kilometer schlaglochfreie Asphaltfahrbahn für mehrere Wochen sein. Mit dem ICE der Deutschen Bahn ging es zum internationalen Flughafen Frankfurt/ Main. Während der Zugfahrt konnten wir uns bei einem Glas Champagner den ersten wirklichen Gedanken an unseren Urlaub hingeben, eine gute Einstimmung auf die bevorstehenden fünf Wochen.

Ich kann mich noch gut an meinen ersten Flug mit einer Iljuschin Il-18 der ehemaligen UDSSR erinnern. Damals in den frühen Siebzigern wurde man noch fichiert, der schöne Schweizer Ausdruck für geheimdienstlich untersucht, wenn man in den Ostblock reiste. Heute ist das alles anders. Das Reisen und Fliegen ist zur Routine geworden - vorbei die Zeiten, als es am Flughafen nach Kerosin roch und die Triebwerke heulten, dass man sie bereits am Zielort hören konnte, noch bevor die Flugzeuge auch nur einen einzigen Meter in der Luft schwebten. Heute geht man durch sterile Abflughallen, die das Flair einer Bahnhofsunterführung haben. Die Leute hetzen von Schalter zu Schalter und von Kontrolle zu Kontrolle. Den meisten Gesichtern kann man keinen Hinweis entlocken, dass sie sich in ferne Länder begeben wollen, um die schönste Zeit des Jahres an den wunderbarsten Orten dieser Erde zu verbringen.

So stiegen auch wir ziemlich emotionslos in den Airbus A340-300 von Air Namibia, der uns in einem Nachtflug von Frankfurt nach Windhoek in die namibische Hauptstadt bringen sollte. Das Einzige, was von früher geblieben war, ist der Geruch des Aluminiumessens - so nennen wir die Futterschalen im Flieger - und wir vermissten das erste Mal die gewohnte Hausmannskost. Das Personal an Bord eilte durch die engen Gänge des Fliegers mit dem Ziel, die Passagiere so schnell wie möglich abzufüttern. Wir hatten das Gefühl, dass die Freundlichkeit des Personals auch schon mal besser war. Nachdem wir ein undefinierbares Essen herunter geschlungen hatten - es sollte Hähnchenbrust an Pfeffersauce sein - und einem Glas Wein, stellten wir die Sitze auf Ruheposition, um im Halbschlaf die rund 9 ½ Stunden hinter uns zu bringen. Pünktlich in den frühen Morgenstunden setzte der A340-300 mit seinen Räder auf afrikanischem Boden auf und mit seinem Holpern und dem Einsetzten des Umkehrschubs wurden auch die letzten Fluggäste geweckt, die auf das Frühstück verzichtet hatten. In Windhoek geht man nach der Landung noch zu Fuß vom Rollfeld zum Flughafengebäude. Es ist eine Wohltat nach diesem langen Flug - so kann man sich etwas die Beine vertreten und die ersten Gerüche Afrikas durch die Nase ziehen, unser Gehirn wurde stimuliert und es sagte uns:

„Hey – wir sind wieder da in unserem geliebten Afrika!“

Nachdem wir die Immigration hinter uns gebracht und unsere Koffer ohne Kontrolle den Zoll passiert hatten, war die spannende Frage - wer wird wohl in diesem Jahr den Wettbewerb „griesgrämigster Beamter of the yaer 2010“ gewinnen, noch immer nicht beantwortet. Wir standen in der Ankunftshalle des Windhoeker Flughafens und erblickten sogleich Uwe Trümper. Uwe von der Airportfarm, wo wir unser Auto während unserer Abwesenheit von Afrika untergestellt hatten, bereitete uns einen herzlichen Empfang. Wir hatten sofort das Gefühl, wir sind zu Hause im fernen Afrika angekommen. Auf der kurzen Fahrt zur Farm der Trümper’s, die am Ende der Start- und Landebahn des Flughafens liegt, genossen wir die ersten Sonnenstrahlen. Sie wärmte unsere Seele und die Glieder. Auf der Farm angekommen, begrüßte uns Uwes Frau Jannet in ihrem berlinerischen Dialekt. Auch Max und Rotraut, die Eltern von Uwe, waren in Begleitung ihrer Hunde da. Nach einem herrlichen Frühstück und frischem, köstlich duftendem Kaffe bezogen wir unser Unterkunft - ein Doppelzimmer mit WC und Dusche, das für die nächsten zwei Tage unser Basislager sein sollte.

Gespannt suchten unsere Augen nach unserem „Crazy Zebra“, dem 4x4 der Marke Bremach, mit dem wir in Afrika unterwegs sind. Und da war er - frisch gewaschen, mit neuem Öl und geladenen Batterien. Ich konnte es kaum erwarten, den Zündschlüssel ins Schloss zu stecken und nach rechts zu drehen. Zuerst leuchteten alle Lämpchen kurz auf, um sofort wieder zu erlöschen. Nach dem das Lämpchen der Dieselvorglühung auch erloschen war, drehte ich den Schlüssel auf „ON“ und da war es - das Geräusch, auf das wir fast ein Jahr lang so sehnsüchtig gewartet hatten. Brumm – tuk-tuk-tuk…. Es kribbelte in allen Gliedmaßen und wir wären am liebsten gleich los gefahren. Doch bevor wir zu unserer Sambia-Reise aufbrechen konnten, gab es noch einige Dinge zu erledigen.
Neben dem Auto standen schon die Getränke bereit. Trümpers hatten sie schon im Voraus für uns besorgten. Es wäre nicht schwierig gewesen die paar Getränkedosen (240 Stück an der Zahl) und die wenigen Liter Trinkwasser (10 mal 5 Liter) selbst einzukaufen, aber bequemer war es allemal. So konnten wir uns beim Einkauf am Nachmittag auf das Wesentliche konzentrieren - das Beschaffen von Fleisch und frischem Gemüse. Ist aber Gemüse wirklich wichtig auf solch einer Tour?



Wir fuhren zum Großeinkauf in die Merua-Mall ins Zentrum. Dabei stellten wir fest, dass unser GPS mit den elektronischen Landkarten die Reise nach Afrika nicht geschafft hatte. Es ist zu Hause in Europa geblieben, um ungenutzt im Wohnzimmer zu verstauben. Was nun? Wir verabredeten uns mit Mirrela und Chrigu, den Besitzern des Namibia-Forum.ch für den Abend auf der Heinitzburg. Von ihnen konnten wir ein Ersatz-GPS für die kommenden Wochen mieten. Die Wahl der Heinitzburg, ein Restaurant mit Blick über ganz Windhoek, war nicht zufällig. In diesem Gourmettempel wollten wir mit Jannet und Uwe ein mehrgängiges Dinner genießen, was zugleich unser Hochzeitgeschenk an die Frischvermählten war. Die Gerichte waren Themen bezogen und ein Motto lautete Gurke. Ich wusste, dass man(n) beziehungsweise Frau sich zuweilen Gurken aufs Gesicht legten, um sich zu verjüngen. Mir als Antivegetarier war jedoch nicht bewusst, dass man auch Speisen mit diesem Gewächs veredeln kann. Wenn das Verhältnis Gemüse zu Fleisch etwa 10 zu 90% ist, schmeckt es ja auch wirklich lecker und stört nicht zu sehr auf dem Teller. Während des Dinners rief mich Joerg an, ein Deutscher, der schon viele Jahre in Afrika unterwegs ist und sich nebenbei um eine Gruppe San kümmert. Die San, ein Naturvolk, das im südlichen Afrika sehr oft benachteiligt ist, erhielten dank Spenden von Forumsmitgliedern des Namibiaforums ein Ochsengespann samt Pflug und Saatgut, um ihr bescheidenes Leben etwas zu verbessern. Wir trafen uns noch am selbigen Abend mit Joerg in einer Bar, um ein Treffen mit dem „Chief“ der angesprochenen San-Gruppe zu organisieren. Dieser wollte sich bei mir für die Sachspende persönlich bedanken. Wir hatten einen Termin auf dem Hin- oder Rückweg nach Sambia anvisiert. Der Caprivizipfel, Namibias Tor in den Osten Afrikas und zugleich subtropische Region Namibias, ist die heutige Heimat dieser San-Gruppe. Leider kam dieses Treffen nicht zu Stande, da sich die Reise etwas anders entwickelte als angedacht. Darüber werden wir später mehr berichten. Mit sattem Bauch und wohliger Müdigkeit kehrten wir auf die Airportfarm zurück, um in einen tiefen Schlaf zu fallen, der uns in den nächsten Tag begleitete.


Fortsetzung folgt…
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2011
655 Beiträge · seit 200622. Nov. 2010 · #2
DANKE!!!
Bin gespannt auf die Fortsetzungen.
Lb Gruß von Helga
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Gast22. Nov. 2010 · #4
Hallo Kurt,

schade, sind im Caprivi aneinander vorbei gefahren, Ihr Richtung Katima, wir Richtung Divundu....

Leider zu spät mitbekommen, sonst hätten wir mal 5 Minuten unterwegs erzählen können.

Gruß
499 Beiträge · seit 200622. Nov. 2010 · #5
Feine Sache...
4'451 Beiträge · seit 200822. Nov. 2010 · #6
Hallo Kurt,
schön das Du einen Reisebericht schreibst 😄 Vielleich hast Du auch ein par Bilder 🙂
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200622. Nov. 2010 · #7
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Ein „Crazy Zebra“ in Sambia Teil 2

Zwei Tage in unserem Basislager, der Airportfarm, sind vergangen - Essen, Getränke, Campingausrüstung und ein paar Klamotten im Zebra verstaut - unserer Abfahrt in Richtung Sambia stand nichts mehr im Wege. Sambia als Reiseziel stand ganz oben auf unserer Liste, da wir auch unser Auto aus der Zollunion des südlichen Afrikas raus bringen mussten. Unser Auto besitzt einen Pass, den man „Carnet de Passage“ nennt. Er berechtigt, maximal ein Jahr lang mit ausländischem Kennzeichen in fremden Ländern herum zu fahren, ohne es zolltechnisch einführen zu müssen, was mitunter schweineteuer werden kann. Dieses Carnet ist so wertvoll wie dein eigenes Leben. Du darfst alles verlieren, sogar dein Leben - das man hoffentlich fotografiert und so als Kopie gegen Verlust für die Ewigkeit fixiert hat - nur eben dieses Carnet nicht. Nach einem Jahr läuft dieses Carnet ab und es muss durch ein Neues ersetzt werden. Zeitgleich verlässt man auch das Land, um ein Zollvergehen zu vermeiden. Nun, wir mussten also die Zollunion des südlichen Afrikas verlassen, der neben Namibia auch die Länder Südafrika, Botswana, Lesotho und Swaziland angehören. Wir hätten nur für einen Tag nach Sambia ausreisen müssen, um am nächsten Tag mit neuem, fein säuberlich abgestempeltem Carnet wieder in die Zollunion einzureisen. Da wir aber noch nie in Sambia waren, beschlossen wir, unseren diesjährigen Urlaub ganz in diesem Land zu verbringen, das sich selbst „real Africa“ nennt.

Unser Ziel Sambia vor Augen fuhren wir die 5 km lange Pad, wie die typischen Schotterstraßen in Namibia genannt werden, von der Farm bis zur Teerstraße. Dort angekommen, meldete sich eine weibliche Stimme aus unserem Navigationssystem emotionslos - „Links abbiegen“. Doch mein inneres Gefühl sagte mir, das kann nicht sein. Ganz wieder meiner Natur hörte ich auf diese weibliche Stimme und bog links ab. Ich fuhr die ersten Meter und wusste bereits, dass dies die erste Fehlentscheidung meines Urlaubs war. Wären wir nur 10 Meter nach rechts gefahren bis zur nächsten T-Kreuzung, hätte das Navi wohl die Route über Windhoek in Richtung Norden auf der Teerstraße gewählt. Wir hätten die Fahrt zum ersten Etappenziel gemütlich auf Asphaltstraßen dahinfliegend in wenigen Stunden bis zu „Roy‘s Rest Camp“ geschafft. Aber nein, ich hörte auf die weibliche Stimme, bog links ab und so fuhren wir zuerst Richtung Gobabis, um etwas später auf der C30, dann der „C-irgendwas“, der „C-nowhere“ und der „C-XY“ stundenlang unterwegs zu sein. Wir spulten auf mittelmäßigen Schotterpads und in für eingefleischte Namibialiebhaber langweiligen Gegenden die Kilometer ab. Die Straßen waren durchweg mit leichtem Wellblech ausgestattet, diesen Rüttelpisten, die einem die Freude am Fahren nehmen. Doch war es immer nur so viel Wellblech, dass man hoffte, die Luft nicht aus den Reifen abzulassen zu müssen - es würde ja bald besser werden. Aber nein, nix da, die Pisten wurden nicht besser. Im Nachhinein betrachtet hätte sich das Luftablassen allemal gelohnt. So tuckerten wir mit einer Geschwindigkeit zwischen 50 und 60 Km/h von der Airportfarm über die vielen C’s bis nach Grootfontein und kamen erst kurz vor Sonnenuntergang am ersten Etappenziel an.

Nun ja, ein Tag schlechte Straßen können einem die Laune noch nicht verderben und so genossen wir in Roy‘s Rest Camp den ersten Abend mit Braai (BBQ), echtem Windhoek Lager Bier und Salaten.
Vom Salat überließ ich den größten Teil meiner Frau, um ihr aufopferungsvoll beim Beseitigen ihres Rinderfilets zu helfen - man ist ja ganz Gentleman. Auch beim Abwaschen drängte ich mich vor - mit der Taschenlampe wohlgemerkt, um ihr den Weg zu erleuchten. Frau kann ja nicht beides gleichzeitig. Wir gönnten uns noch den obligatorischen Espresso mit Diesel – einem Cognac - und lauschten den Geräuschen der Nacht, die so einzigartig sind in Afrika. Wir zählten die Sterne am Himmel - oben rechts sind es genau 7 452 658, das kann jeder nachzählen.

Der nächste Tag startete mit einem gemütlichen Frühstück. Joghurt, Müsli, Vollkornbrot und all diesem Zeug, was Frau so als Gesund empfindet und mir auf den Teller legte. Hatte ich erwähnt, dass ich in Windhoek auch vollwertige Lebensmittel wie Eier und Bratspeck in den Einkaufswagen gelegt hatte. Nun, ein Gesundheitstag würde mich ja nicht gleich umbringen und so verzehrte ich den farbigen Joghurt brav. Das Müsli knusperte an meinen Zahnschmelz ein paar Zehntelmillimeter ab. Es war wohl ein Müsli der Marke Sandy-Crunsh. Auf jeden Fall schmeckte es wie Sand vom Ohama-Beach, nicht so fein aber mit viel Crunch.

Heute stand nun die Fahrt nach White-Sand auf dem Plan – meine Gedanken sind immer noch beim morgendlichen Müsli - und dies auf einer rüttelfreien Teerstraße. Kurz nach Grootfontein mussten wir an einer Veterinärkontrolle stoppen. In mir keimte die Hoffnung auf, der Beamte könnte die bunten Joghurts und das Müsli beschlagnahmen. Er blickte zwar kurz in den Kühler, fand aber den Joghurt in Ordnung und ließ uns passieren. Zuerst wollte ich ihn auf diese Lebensmittel hin ansprechen, aber die Sorge um meinen Bratspeck ließ mich diesen Gedanken verwerfen!

White-Sand ist eine Community-Campsite am westlichen Rand des Caprivis, direkt am Ufer des Kavango gelegen. Die gigantischen Popa-Falls, die eigentlich Rapids heißen sollten, stürzen sich beeindruckende zwei Meter über mehrere Schwellen in die Tiefe und den White-Sand-Strand durchwanderten wir in etwa 35 Sekunden.

Popafalls:
White Sands:
Campsite:



Doch die Campsite ist schön gelegen, ausgestattet mit Verandadeck, wo es sich mit eingeschränktem Blick auf die Flusslandschaft recht gemütlich verweilen lässt. Unterhalb der Stromschnellen soll man angeblich krokodilfrei schwimmen können. Wir verzichteten jedoch auf dieses erfrischende Bad, da wir nach der langen Strandwanderung zu erschöpft waren. Wir hörten in der Nacht einige Flusspferde grunzen, bekamen sie aber nicht zu Gesicht. Ich vermute mal, dass sie sich am langen Sandstrand verlaufen hatten oder einfach keine Lust auf diese Müsli-Touristen hatten. Wenn ich aber daran denke, was für ein großes Maul diese Hippo-Viecher haben und wie schnell damit mein Müsliproblem gelöst wurden wäre, finde ich es im Nachhinein schon schade, dass sie uns nicht besuchten. Nun gut, ein weiteres Frühstück mit Joghurt und Müsli werde ich auch noch überstehen. Eier und Bratspeck schmecken ja auch noch einen Tag später. Ich verstehe so wie so nicht, weshalb Frauen auf dieses bunte oder in den Zähnen knirschende Zeug stehen -nimmt es doch so viel Platz weg im Kühlschrank, während Bratspeck recht kompakt verpackt ist.

Fortsetzung folgt..
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2011
579 Beiträge · seit 201022. Nov. 2010 · #8
Hallo,
Crazy Zebra schrieb:
Leider kam aber dieses treffen nicht zu Stande weil sich die Reise etwas anders entwickelte als angedacht, darüber später mehr.
Mist, keine Fotos mit 3 Ochsen 2 Ochsen und dem Zebra?
😎

Sonnige Grüße
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200623. Nov. 2010 · #9
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Ein „Crazy Zebra“ in Sambia Teil 3

Nach einem reichhaltigen Frühstück - Müsli und Joghurt natürlich - verließen wir Sandy-Beach am westlichen Ende des Caprivis und fuhren Richtung Teerstraße, die uns in östliche Richtung ans andere Ende des Caprivizipfels bringen sollte. Ziel war ein Campingplatz nahe der Ortschaft Katima Mulilo der „Kalizo Camping“ heißt - mit einer Zwischenübernachtung auf der Nambwa Campsite in der Gegend des Horsshoes. So fuhren wir auf dem Weg zur Hauptstraße vorbei an einer Gärtnerei, die Gemüse und ähnliche Kostbarkeiten anpflanzte. Gemüse scheint in Namibia wirklich ein kostbares Gut zu sein. So war die ganze Parzelle durch einen mannshohen Stacheldraht geschützt der Marke Nato. Wir fuhren gemütlich den etwas ruckeligen Weg entlang, als wir plötzlich vier Gärtner in blauen Überkleidern entdeckten. Als sie uns bemerkten, kamen sie mit einem freudigen Lächeln auf uns zu. Wir quatschten ein wenig, bis einer dieser Gärtner fragte, ob ich Tabak oder Zigaretten hätte. Da wir selbst Raucher sind, hatten wir einige selbst gedrehte Zigaretten in einer Blechdose. Wir schenkten ihnen dann vier Stück - es waren vier Gärtner – und reichten sie über den Zaun. Ich habe noch nie erlebt, dass man(n) sich so über ein paar Zigaretten freute. Gleichzeitig wunderte ich mich aber, dass die Gärtner das Gespräch so gleich beendeten und im Feld verschwanden. Es kamen weitere Personen auf diese Stelle des Zauns zugelaufen, wo wir zuvor mit den Gärtnern zusammen gestanden hatten. Zwei Frauen und zwei Männer, doch nicht in blauen Überkleidern – sie trugen schmucke Uniformen. Zwei von ihnen hatte sogar eine Waffe bei sich. Toll wie sie hier ihr wertvolles Gemüse bewachen, könnte man meinen. Aber nein, diese Damen und Herren waren Polizeibeamte und die vermeintlichen Gärtner waren Gefangene, die im Gefängnisareal die Gemüseplantagen zu bewirtschaften hatten. Nun gab es aber reichlich Zoff. Die vier Beamten freuten sich gar nicht über die Zigaretten, die wir den andern zuvor durch den Zaun gereicht hatten. Ich musste wirklich alle Freundlichkeiten hervorzaubern. Ich beteuerte, es sei mir gar nicht aufgefallen, dass es sich um einen Sicherheitszaun handelte. Obwohl, im Nachhinein wunderte ich mich schon, dass man Gemüsefelder mit Nato-Zaun sicherte. Auch die Überkleider ähnelten eher einer Gefangenenbekleidung als der eines Gärtners. Froh, nicht die nächsten Wochen beim Gemüseanbau aushelfen zu müssen, fuhren wir zur Hauptstraße und bogen gen Osten ab.
Die Fahrt durch den Caprivi zur Nambwa Campsite selbst erwies sich als recht eintönig. Die meiste Zeit gilt auf der Teerstraße eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 Km/h wegen der Elefanten

Caprivi Strasse
Nambwa


Das einzige Schwergewicht, das sich aber an diesem Tag auf der Teerstraße bewegte, war ich selbst.
Von der Campsite, die schön am Fluss liegt, sah man keine Hippos und auch die Elefanten versteckten sich. Tiere zu sichten ist immer mit etwas Glücksache verbunden und so freuten wir uns über ein Baumhörnchen, das uns begrüßte. Wir genossen die Ruhe und den Blick aufs Wasser. Da wir recht zeitig ankamen, konnten wir uns an diesem Nachmittag auf die Zubereitung des Abendessens konzentrieren, einen Gin-Tonic genießen und die Sterne am Himmel oben links auch noch zählen, bis uns die Schläfrigkeit einholte. Die Geräusche der Nacht wiegten uns sanft in den Schlaf.


Fortsetzung folgt...
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2011
5'538 Beiträge · seit 200823. Nov. 2010 · #10
Hallo Kurt,

Mann, Du legst ja ein Tempo ran mit Deinem Bericht. Jetzt hatte ich gehofft, dass Du erst nächste Woche anfangen würdest (wenn ich von Kapstadt zurück bin), aber nee - schon drei Teile fertig. Wie soll ich denn das alles nach meiner Rückkehr schaffen mit dem "Nachlesen".

Danke, lieber Kurt, es war trotzdem ein schöner Tagesbeginn für mich und ich muss wohl in der nächsten Woche statt meines Buches den PC mit ins Bett nehmen.

Ganz liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd

PS: Ich mag auch lieber Eier mit Speck, aber Deine Frau hat Recht - das Muesli ist gesünder.
284 Beiträge · seit 201023. Nov. 2010 · #11
Hallo Kurt,
schön daß Du wieder da bist, gut geschriebener Bericht, prima. Freu mich schon auf mehr Bilder
Gruß
Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
447 Beiträge · seit 200823. Nov. 2010 · #12
Hallo Kurt,

klasse, Dein Bericht 😄
Ein Glück hat uns Gabi den Weg nach N//Goabaca damals beim Pfingst-Braai beschrieben (immer am Gefängniszaun entlang), sonst hätte ich wohl auch gedacht, dass dort Gemüse bewacht wird. 🤩

Und Dein Müsli-Schicksal hat mich auch sehr berührt. 😮
Aber zu Deinem Trost: Du bist nicht allein!
Olli muss zwar kein Müsli essen, hat mir aber im Zuge meiner Gesundheitsoffensive (genau, viel Joghurt, Obst und Gemüse!) irgendwann erbost eröffnet: "wenn ich demnächst auch noch Vollkornbrötchen zum Frühstück essen muss, ziehe ich aus..."
Geteiltes Leid ist halbes Leid! 😄
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200624. Nov. 2010 · #13
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Ein "Crazy Zebra" in Zambia (Teil 4)


Am folgenden Morgen gab es kein „Gesundfrühstück“ - Milch und Joghurt waren alle. Eigentlich schade, wenn man denkt, dass meine Zähne schon Hasenform angenommen hatten. Es gab Bratspeck mit 6 Spiegeleier - 4 davon für mich -, Toast und Butter. Meine Frau meinte, man könne in Katimo Milch und Joghurt wieder zukaufen. Ich meinte hingegen, dass man diese Produkte nicht über die Grenze nach Sambia einführen darf, das hätte ich irgendwo gehört oder gelesen. Promt fragte sie, wie es denn mit dem Fleisch wäre?

Also ich konnte mich beim besten Willen in keiner Weise an so ein Verbot erinnern.

So fuhren wir die zweite Etappe durch den Caprivi ganz gen Osten, um an der Kalizio-Campsite die nächste Nacht zu verbringen. Kalizo ist ein wirklich schönes Plätzchen - eine erhöhte Lage mit Blick über den Sambesi. Die Campsites sind schattig unter großen Bäumen gelegen, teils mit Rasenflächen.

Kalizo:


Nun, da wir früh angekommen waren, fragten wir ausnahmsweise, ob wir etwas zum Lunch erhalten könnten. Schließlich begann der Tag nur mit etwas Bratspeck, nicht wirklich vollwertige Kost. Wir bestellten im angegliederten Restaurant zwei beachtliche Club-Sandwiches, dazu ein kühles Bier. Aber denkst, Bier und andere Getränke gab es nicht. Das Personal verweigerte standhaft die Herausgabe von Getränken, weil die Bar ja noch nicht geöffnet war. Nun gut, wer will denn schon zum Mittagessen was trinken. Es ist doch völlig normal, die Speisen ohne Begleitung von einem kühlen Nass herunter zu schlingen. Am Abend war dann die Situation erheblich besser. Da gab’s Bier, aber kein Essen, weil nämlich das Restaurant geschlossen hatte. Es wäre auch eine Zumutung für das Personal gewesen, zweimal am Tag zu kochen! Die Kalizo-Campsite wählten wir unter anderem auch, weil dort um diese Jahreszeit am Sambesi eine Karminspint-Kolonie leben soll. Wie es zu einer jeden Kolonie gehört, musste auch diese zuerst gegründet werden. So kam es, dass wir auch zwei dieser bunten und vorwiegend Insekten jagenden Vögel sahen.

Kaminspint



Da war die Sache wenigsten übersichtlich für uns und wir konnten den bunten Vöglis auch Namen geben - was wirklich wichtig war, Namen zu finden, die wir uns merken konnten. Wir tauften das Paar „Heidi und Kurt“ - man will ja das mit dem „Behalten“ der Namen nicht allzu schwierig machen.

Wir verbrachten den restlichen Tag noch mit etwas Fellpflege – Duschen oder so was ähnlichem - und gönnten uns ein ungesundes Dessert mit Crèmefüllung, dass wir in Katima eingekauft hatten. Noch immer rätsele ich, wie der neue Bratspeck den Weg in unseren Einkaufswagen fand. Vermutlich stand er direkt neben den Joghurts im Regal. Ohne Lesebrille sehen diese zwei Artikel irgendwie zum Verwechseln ähnlich aus. Heute ging’s dann relativ früh zu Bett, da ja Morgen der große Tag mit dem Grenzübertritt sein sollte. Man möchte ja ausgeschlafen sein bei dieser Aktion. So zählten wir diese Nacht keine Sterne am Himmel sondern die Karminspint-Kolonie „eins – zwei - fertig „ Tiefschlaf.


Fortsetzung folgt….
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2011
499 Beiträge · seit 200624. Nov. 2010 · #14
😛
1'009 Beiträge · seit 200724. Nov. 2010 · #15
Danke Kurt,

Du hast mir mit Deinem kurzweiligen Reisebericht den Tag gerettet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung 😄
Vor allem wie es mit Eurem Frühstück weitergeht !!!

Grüße Heidi von mir
liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200624. Nov. 2010 · #16
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Ein "Crazy Zebra" in Zambia (Teil 5)

So nun war er da, der große Tag für uns und das „Crazy Zebra“. Heute sollte es bei Katima-Mulilo von Namibia über den großen Sambesi rüber nach Sambia bei Sesheke gehen. Gut gelaunt verspeiste ich meine Eier mit Bratspeck, Tost und echter Butter. Aus unerklärlichen Gründen rollte meine Frau Heidi mit den Augen, wovon ich aber nicht wirklich Notiz nahm - vielleicht hätte sie lieber Margarine zum Frühstück gehabt. So gestärkt für den Tag holten wir alle nötigen Papiere aus den Verstecken, die wir zum Grenzübertritt brauchten. Altes Carnet de Passage, neues Carnet de Passage, beide Pässe, internationaler Führerschein, Führerschein und den Beleg der für drei Monate bezahlten Straßenbenutzungs-Fee. Noch schnell die Haare gekämmt, die Zähne geputzt und mit Mundwasser gegurgelt, konnte es dann losgehen. So frisch wie wir waren, schien es mir jedoch als zu clean und auffällig. Ich zog noch an einer Zigarette, die mir etwas Naturgeschmack verleihen sollte. Alternativ hätte ich auch mit etwas Cognac gurgeln können. Dies erschien mir aber dann als zu übertrieben viel Natur für eine simple Grenzüberschreitung. Bestens präpariert für den großen Tag, fuhren wir zum namibischen Grenzposten. Ein schmuckes Häuschen, eingeklemmt zwischen den Fahrbahnen, die die verschiedenen Schalter für die Ein- und Ausreise beherbergten und die Beamten, die für so einen Grenzübertritt nun mal notwendig sind. Als wir das Häuschen betraten, waren nur wenige Ausreisewillige in diesem Schalterraum. So war der Blick frei auf die Beamten der Frühschicht. Eins wurde mir sofort klar, die Beamten am Windhoeker Flughafen würden den Beamten-Award 2010 nicht gewinnen. Aber diese hier würden ganz sicher das Finale erreichen. Kein Lächeln oder eine andere Emotion war diesen Herrschaften anzumerken. Eigentlich wollten wir wieder umkehren - wer will schon Beamte mit Arbeit belästigen - aber was sein musste, musste sein.

Also brav an der Immigration die Zettelchen ausgefüllt mit wie lange in Namibia, wo her, wo hin usw. Dann schön die Pässe vorgelegt und ja kein ein Lächeln zeigen, sonst stimmt es nicht mit dem Passfoto überein und man macht sich verdächtig. Dann in ein großes dickes Buch die Fahrzeugdaten einschreiben und weiter zum Schalter „Customs“. Am Costum-Schalter wurde dann unser Carnet begutachtet, kontrolliert ob alle Stämpelchen drinnen waren und wir nicht zu lange in der Südafrikanischen Zollunion verweilten. Alles ging recht zügig und man merkte, dass hier in Namibia noch etwas deutsches Restbeamtentum vorhanden war. Raus ins Auto und wir nahmen Fahrt in Richtung Sambia auf. Nach zwanzig Metern freier Fahrt wurden wir von einem wild mit dem Armen fuchtelnden Beamten, der auf der Straße stand, angehalten. Freute er sich so, uns und unser Auto zu sehen oder gab’s einen anderen Grund dafür? Nun, wir hielten brav an und ließen die elektrische Fensterscheibe nach unten gleiten. Ich begrüßte den Mann, der seine Zehen ein paar Zentimeter vor unseren Reifen platziert hatte mit „Good Morning Officer“. Nun das „good morning“ hätte ich mir sparen können. Hatte ich doch bei der Ausreise vergessen, den Beleg der Straßenbenutzungs-Fee bei ihm abzugeben.
Da meine Vorderräder schon nahe beim Beamten standen, konnte ich ihm die Papiere lässig durch die Seitenscheibe reichen, was dieser nun gar nicht lustig fand. Aussteigen, Mitkommen - tönte es relativ barsch aus seinem Mund! Wir also raus aus dem Auto und rein in ein weiteres schmuckes Häuschen. Nun betrachtete er diesen „Fee-Beleg“ sehr lange und intensiv. Darauf stand dann auch, dass ich in Windhoek brav diese „Fee“ bezahlt hatte und diese gültig war. Nur konnte ich ihm nicht erklären, weshalb dieser Beleg nicht von einer Grenzstation ausgefüllt, sondern in Windhoek abgestempelt war. Schließlich müsse man ja mit dem Auto über eine Grenze nach Namibia gekommen sein! So fing er an, alle Stempel im Pass zu sichten: Einreise 2009, Ausreise 2009, Wiedereinreise 2009, Wiederausreise 2009 und Einreise 2010. Zu jedem Stempel war dann eine Erklärung nötig, warum und weshalb uns sowieso…. Am Ende hatte er dann alles akzeptiert und wir durften endlich aus Namibia ausreisen. Merke - nicht jeder Beamte, der dir auf der Straße zuwinkt, hat Freude dich zu sehen, sondern vielleicht nur Angst um seine Zehen und die polierten neuen Schuhe.

Fortsetzung folgt..
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2011
1'737 Beiträge · seit 201024. Nov. 2010 · #17
Hallo Kurt,

ich habe ja nie damit gerechnet, dass es so schnell los geht mit Deinem Bericht. Nun man muss ja auf der Hut sein, den Anschluss nicht zu verpassen. Herzlichen Dank für Deinen Fleiß und dass Du uns mit auf Deine Reise nimmst.

Liebe Grüße
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200624. Nov. 2010 · #18
Reisebericht als PDF



Hallo an die die mir ein Feedback gegeben haben und Danke!

Der Grund weshalb ich versuche so zügig zu schreiben ist ein Einfacher,
am kommenden Montag bin ich wieder voll (nicht so wie ihr denkt) an der Arbeit.

Dann bleibt mir nur noch das Wochenende und die Abende und beides bringt nicht viel Zeit mit sich um zu schreiben.

Der andere Grund ist der, mein Gehirn funktioniert noch mechanisch und hat nur einen flüchtigen Speicher, darum schreibe ich wenn noch alles auf meiner Festplatte da ist 😄

Aber ich lasse mir zur Not die Kurzfassung offen die dann wie folgt aussehen könnte

32.12.10 Wetter schön
Livingston - Lusaka
Km 289 Liter38
Frühstück / Ja
Mittagessen / Nein
Abendessen / Ja

😛

Grüsse Kurt
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2011
499 Beiträge · seit 200624. Nov. 2010 · #19
Crazy Zebra schrieb:
32.12.10 Wetter schön
Livingston - Lusaka
Km 289 Liter38
Frühstück / Ja
Mittagessen / Nein
Abendessen / Ja

😛

Grüsse Kurt
Kann man sich zumindest leichter merken...
🤩
562 Beiträge · seit 200924. Nov. 2010 · #20
Hallo Crazy Kurt

ich bin ja nicht so ein Freund langer Reiseberichte, aber Deiner ist wirklich amüsant zu lesen 😁 😁

Bei der Kurzfassung würde mich die
Fahrzeit auch noch interessieren 😘

Freu mich schon auf die Fortsetzung

Ganz kalte Grüsse aus Vorarlberg

Lumela