Ihr Lieben,
auch wenn der Botswana-Bericht noch fehlt (ich tu mich da im Moment schwer, die Fotodateien zu finden), hier schon mal die Anfänge zu unserer Südafrika-Reise:
Reisebericht Südafrika 18.09. – 03.10.2010
Flug mit Virgin Atlantic: Berlin – London – Johannesburg und zurück
Mietwagen: 4x4 Toyota Doublecab über Budget
gefahrene Kilometer: 2.800 km
Eigentlich war Afrika für 2010 nicht mehr vorgesehen, aber irgendwie wollte das Schicksal wohl, dass wir Botswana im Frühjahr 2010 im Rahmen einer Fly-In-Safari zwar unglaublich beeindruckend fanden, uns dort aber doch etwas fehlte: Grillen in staatlichen Camps mit weniger Komfort, dafür aber keine „Betüttelung“ von außen; Dosengemüse statt 3-Gänge-Menü – wir waren uns relativ schnell einig, dass es das in diesem Jahr dann doch noch einmal sein sollte. Über einen möglichen Streckenverlauf hatten wir uns schon in Botswana Gedanken gemacht und so stand die Hauptroute recht schnell:
a) 2 Nächte Welgevonden Private Game Reserve
b) 2 Nächte Mapungubwe National Park
c) 6 Nächte Kruger Park
d) 3 Nächte Timbavati Private Game Reserve
Erfreulicherweise haben wir bis auf zwei Camps im Kruger alle Unterkünfte auch noch drei Monate vor Abreise bestätigt bekommen; aus unserer Erfahrung heraus würden wir aber sagen, dass es sich um reines Glück handelte.
TAG 1:Der Flug Berlin-London-Johannesburg mit Virgin Atlantic war pünktlich und unspektakulär. Die Businessclass können wir empfehlen, gerade bei Specials ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu BA oder Lufthansa unserer Meinung nach um Längen besser.
Da wir nach Afrika grundsätzlich nur Handgepäck mitnehmen und deshalb vor allem ver-suchen, immer Businessclass zu fliegen, um mehr Handgepäck ohne Diskussionen mit in die Kabine nehmen zu können, waren wir in Johannesburg nach schneller Passkontrolle und Immigration schon gegen halb neun morgens am Schalter von Budget. Eine Stunde später standen wir immer noch dort; der uns „bearbeitende“ Mitarbeiter war offenbar neu und die Anmietung des Fahrzeugs zog sich endlos hin. Allerdings hatten wir reichlich Zeit und während „Car rental agent“ Edward das x-te Formular ausfüllte, zerriss und neu be-gann auszufüllen, erfreuten wir uns an der Tatsache, wieder in Südafrika zu sein. Das Wetter war herrlich, in wenigen Stunden würden wir bereits in der Unterkunft sein und mit etwas Glück auch schon ein paar Tiere gucken. Irgendwann war Edward denn auch fertig und wir konnten endlich losfahren. Alles schön – Afrika hat uns wieder!!!
TAG 2 und 3:Unser erstes Ziel war die Nungubane Game Lodge http://www.nungubane.com/ im Welgevonden Game Reserve http://www.welgevonden.org/
Das in der Waterberg Region gelegene private Naturschutzreservat ist rund 3,5 Stunden vom Flughafen Johannesburg entfernt und ist landschaftlich sehr beeindruckend. Über die Toll Route N1 fährt man immer Richtung Norden, biegt vor Polokwane auf die R33 bis zum kleinen Örtchen Vaalwater. Soweit war die uns überlassene Beschreibung einfach und problemlos umzusetzen. An welcher Stelle im Ort man nun hätte abbiegen sollen, haben wir auch nach zig Versuchen – und es gab nur 2 Möglichkeiten – nicht sagen können, so dass wir uns entschieden haben, die Lodge telefonisch zu kontaktieren. Darum hatte man uns eh gebeten, da man im Welgevonden Game Reserve selbst nicht bis zu den Lodges fahren darf, sondern am Gate abgeholt wird. Leider war die Verbindung so schlecht, dass ich überzeugt war, der nette Mann am anderen Ende der Strippe würde uns für die dümmsten Touristen seit Menschengedenken halten, da ich ihn kaum hörte und so nur immer wiederholte, was ich glaubte, gehört zu haben! Wir haben es dann aber doch gefunden und am Gate wartete auch unser Guide David wie verabredet. Wir luden die Ta-schen um und machten uns auf den etwa halbstündigen Weg zur Lodge. Auf der Strecke begrüßten uns meine Lieblingsantilopen, Kudus, und später sahen wir neben Giraffen auch die ersten Wasserböcke. Überhaupt hätten wir nicht damit gerechnet, in Welgevonden so viele Tiere zu sehen. Neben schon fast unzähligen Nashörnern durften wir Löwen, Elefanten, einen Leoparden und in der Nacht unsere allererste braune Hyäne bewundern. Letzteres war ein unglaublich schönes Erlebnis, auch wenn wir uns eine etwas weniger scheue Hyäne gewünscht hätten, so dass wenigstens ein vernünftiges Foto unsere Freude hätte dokumentieren können.
Die wenigen Lodges im Private Game Reserve beherbergen nur je maximal 12 Gäste. Wir waren die erste Nacht in Nungubane sogar ganz allein, am nächsten Tag gesellte sich nur noch ein britisches Paar auf Hochzeitsreise hinzu. Die Nungubane Lodge verfügt über wunderschöne Unterkünfte mit spektakulärem Blick in die Landschaft. Die Küche fanden wir ausgezeichnet und sehr reichlich. Unser Guide David war etwas lustlos, was uns sehr überraschte, denn bislang hatten wir in all unseren Urlauben in Afrika ausnahmslos be-geisterte und sehr engagierte Guides. Aber vielleicht hatte David auch einfach mal zwei schlechte Tage.
Insgesamt hat uns die Lodge sehr gut gefallen und empfehlen sie gern weiter. Wenn es eine unserer nächsten Routen zulässt, kommen wir gern wieder.








auch wenn der Botswana-Bericht noch fehlt (ich tu mich da im Moment schwer, die Fotodateien zu finden), hier schon mal die Anfänge zu unserer Südafrika-Reise:
Reisebericht Südafrika 18.09. – 03.10.2010
Flug mit Virgin Atlantic: Berlin – London – Johannesburg und zurück
Mietwagen: 4x4 Toyota Doublecab über Budget
gefahrene Kilometer: 2.800 km
Eigentlich war Afrika für 2010 nicht mehr vorgesehen, aber irgendwie wollte das Schicksal wohl, dass wir Botswana im Frühjahr 2010 im Rahmen einer Fly-In-Safari zwar unglaublich beeindruckend fanden, uns dort aber doch etwas fehlte: Grillen in staatlichen Camps mit weniger Komfort, dafür aber keine „Betüttelung“ von außen; Dosengemüse statt 3-Gänge-Menü – wir waren uns relativ schnell einig, dass es das in diesem Jahr dann doch noch einmal sein sollte. Über einen möglichen Streckenverlauf hatten wir uns schon in Botswana Gedanken gemacht und so stand die Hauptroute recht schnell:
a) 2 Nächte Welgevonden Private Game Reserve
b) 2 Nächte Mapungubwe National Park
c) 6 Nächte Kruger Park
d) 3 Nächte Timbavati Private Game Reserve
Erfreulicherweise haben wir bis auf zwei Camps im Kruger alle Unterkünfte auch noch drei Monate vor Abreise bestätigt bekommen; aus unserer Erfahrung heraus würden wir aber sagen, dass es sich um reines Glück handelte.
TAG 1:Der Flug Berlin-London-Johannesburg mit Virgin Atlantic war pünktlich und unspektakulär. Die Businessclass können wir empfehlen, gerade bei Specials ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu BA oder Lufthansa unserer Meinung nach um Längen besser.
Da wir nach Afrika grundsätzlich nur Handgepäck mitnehmen und deshalb vor allem ver-suchen, immer Businessclass zu fliegen, um mehr Handgepäck ohne Diskussionen mit in die Kabine nehmen zu können, waren wir in Johannesburg nach schneller Passkontrolle und Immigration schon gegen halb neun morgens am Schalter von Budget. Eine Stunde später standen wir immer noch dort; der uns „bearbeitende“ Mitarbeiter war offenbar neu und die Anmietung des Fahrzeugs zog sich endlos hin. Allerdings hatten wir reichlich Zeit und während „Car rental agent“ Edward das x-te Formular ausfüllte, zerriss und neu be-gann auszufüllen, erfreuten wir uns an der Tatsache, wieder in Südafrika zu sein. Das Wetter war herrlich, in wenigen Stunden würden wir bereits in der Unterkunft sein und mit etwas Glück auch schon ein paar Tiere gucken. Irgendwann war Edward denn auch fertig und wir konnten endlich losfahren. Alles schön – Afrika hat uns wieder!!!
TAG 2 und 3:Unser erstes Ziel war die Nungubane Game Lodge http://www.nungubane.com/ im Welgevonden Game Reserve http://www.welgevonden.org/
Das in der Waterberg Region gelegene private Naturschutzreservat ist rund 3,5 Stunden vom Flughafen Johannesburg entfernt und ist landschaftlich sehr beeindruckend. Über die Toll Route N1 fährt man immer Richtung Norden, biegt vor Polokwane auf die R33 bis zum kleinen Örtchen Vaalwater. Soweit war die uns überlassene Beschreibung einfach und problemlos umzusetzen. An welcher Stelle im Ort man nun hätte abbiegen sollen, haben wir auch nach zig Versuchen – und es gab nur 2 Möglichkeiten – nicht sagen können, so dass wir uns entschieden haben, die Lodge telefonisch zu kontaktieren. Darum hatte man uns eh gebeten, da man im Welgevonden Game Reserve selbst nicht bis zu den Lodges fahren darf, sondern am Gate abgeholt wird. Leider war die Verbindung so schlecht, dass ich überzeugt war, der nette Mann am anderen Ende der Strippe würde uns für die dümmsten Touristen seit Menschengedenken halten, da ich ihn kaum hörte und so nur immer wiederholte, was ich glaubte, gehört zu haben! Wir haben es dann aber doch gefunden und am Gate wartete auch unser Guide David wie verabredet. Wir luden die Ta-schen um und machten uns auf den etwa halbstündigen Weg zur Lodge. Auf der Strecke begrüßten uns meine Lieblingsantilopen, Kudus, und später sahen wir neben Giraffen auch die ersten Wasserböcke. Überhaupt hätten wir nicht damit gerechnet, in Welgevonden so viele Tiere zu sehen. Neben schon fast unzähligen Nashörnern durften wir Löwen, Elefanten, einen Leoparden und in der Nacht unsere allererste braune Hyäne bewundern. Letzteres war ein unglaublich schönes Erlebnis, auch wenn wir uns eine etwas weniger scheue Hyäne gewünscht hätten, so dass wenigstens ein vernünftiges Foto unsere Freude hätte dokumentieren können.
Die wenigen Lodges im Private Game Reserve beherbergen nur je maximal 12 Gäste. Wir waren die erste Nacht in Nungubane sogar ganz allein, am nächsten Tag gesellte sich nur noch ein britisches Paar auf Hochzeitsreise hinzu. Die Nungubane Lodge verfügt über wunderschöne Unterkünfte mit spektakulärem Blick in die Landschaft. Die Küche fanden wir ausgezeichnet und sehr reichlich. Unser Guide David war etwas lustlos, was uns sehr überraschte, denn bislang hatten wir in all unseren Urlauben in Afrika ausnahmslos be-geisterte und sehr engagierte Guides. Aber vielleicht hatte David auch einfach mal zwei schlechte Tage.
Insgesamt hat uns die Lodge sehr gut gefallen und empfehlen sie gern weiter. Wenn es eine unserer nächsten Routen zulässt, kommen wir gern wieder.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo