bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #1
Grüss Euch zusammen,
so, nachdem das mit den Bildern jetzt anscheinend ganz gut funktioniert, möchten wir hier in diesem tollen Forum auch mal einen KURZ-Bericht über unsere Unterkünfte in Namibia reinstellen.
Schon im Vorfeld unserer Planungen war uns dieses Forum eine große Stütze. Die vielen Tipps und Anregungen waren für uns sehr sehr wertvoll, so dass wir (auch Dank der Hilfe vieler Forumsmitglieder) einen wirklich wunderschönen Urlaub in diesem herrlichen Land Namibia verbringen konnten.
Wir würden uns freuen, wenn wir grad den Neulingen, die sich ja mit ähnlichen Fragen zu Namibia-Unterkünften rumplagen wie wir, eine kleine Entscheidungshilfe anbieten können. Wenn jemand zu den Unterkünften irgendwelche Fragen hat, bitte jederzeit und gerne.
Tja, dann legen wir mal los:
FLUG:mit air - berlin ab München im Direktflug nach Windhuk. Da haben wir schon mal Glück gehabt, da der Flieger etliche freie Plätze hatte und wir so in den Genuss einer Viererreihe für uns allein kamen. So war der Hinflug ganz gut auszuhalten, für den Rückflug (ein Tagflug) hatten wir dann XXL-Plätze für einen kleinen Aufpreis, was uns die vielen Stunden im Flugzeug dann doch recht erträglich machten. Bordservice war völlig in Ordnung, das Essen ordentlich, es gab nicht das Geringste zu beanstanden. Weder bei Hinflug noch beim Rückflug knapp drei Wochen später. Übrigens haben wir am Flughafen in MUC auch den Herrn Otjikoko (Christian) mit seiner Mutter, seinem Onkel und dessen San-Frau getroffen. Otji hat uns natürlich noch die letzten guten Tipps mit auf den Weg gegeben. Eine nette Familie ist das, liebe Grüsse an Euch bei der Gelegenheit.
AUTO:Gebucht hatten wir bei Der Tour/Hertz einen Daihatsu Terrios, erhalten haben wir zum gleichen Preis als upgrade einen 4x4 Toyota Hillux, eine wahres Monsterauto. Widerwillig übernahmen wir diese riesen Kiste am Flughafen in Windhuk, schließlich war ja kein Daihatsu vorrätig. Aber schon nach 3 Kilometern machten wir kehrt, da uns dieses Auto schlichtweg zu groß erschien und wir auf die Einhaltung unserer Reservierung "pochten". Als Resultat bekamen wir dann einen KIA Sportage mit Automatikgetriebe, ein wirklich feines Auto, HOCH genug, gut genug, groß genug - mit einem Wort: ein Klasse Auto. Also schon wieder Glück gehabt. Und schon ging´s los in Richtung Kalahari, in die Anbi Lodge.
Anib Lodge, 1 Nacht Diese Lodge wurde von mir im Vorfeld schon ein wenig zweiflerisch gesehen. Fast "zu billig" (es war im gesamten Urlaub unsere günstigste Unterkunft), dann auch der Game-Drive mit grad mal 245 ND, also ca 26 Euro pro Person, und das soll alles was taugen? Gleich vorweg: wir haben diese Lodge in vollen Zügen genossen. Wir waren ja noch nie in Namibia, und dass die Vielzahl der Tiere mit dem Etosha-Park nicht vergleichbar ist, das ist ja klar. Aber für uns "Neulinge" war es ein wunderbarer Auftakt. Die ersten Springböcke, die ersten Oryx-Antilopen, die ersten Strauße, die ersten Zebras ... Wir waren hin und weg, es war einfach nur ein Traum. Wir haben nie zuvor eine solche Schönheit genießen dürfen, und dann gab´s zum Abschluß noch einen schön gedeckten Tisch mit Rotwein, Weißwein, Bier ..., und das mitten in der Kalahari auf einer roten Sanddüne, dazu der Sonnenuntergang, was will man mehr. So darf der Urlaub ruhig weitergehen. Aber es sollte ja alles noch viel viel toller kommen ...
Das Abendessen war sehr gut, Vorspreise, Springbock als Hauptgericht, was Süßes zum Dessert, ein guter Wein, ein noch besseres Bier, und was wir ganz witzig fanden: das Abendessen wurde dreisprachig "vorgestellt": in Englisch, in Afrikaans und in der Klick-Sprache. Wirklich nett.
Wir kennen die anderen Kalahari-Lodges nicht. Aber für uns passte das Preis-Leistungsverhältnis in der Anib-Lodge zu 100 %. Wir würden dort wieder hingehen, und auch ganz bestimmt wieder den Game-Drive mitmachen.
Das waren die ersten Tiere, die wir in Namibia gesehen gesehen haben (nach den Affen am Flughafen)
Und das war der Pool der Anib-Lodge.
Fish-River-Canyon Lodge, 2 Nächte
Was soll man sagen. Es ist einfach nur ein Traum! Was ist das nur für eine Landschaft, und was sind das nur für liebe und kleine "Hexenhäuschen". Wir hatten Bungalow Nr 10, angeblich der am meisten fotografierteste Bungalow in der Lodge (kann sein). Hier ist alles sehr beschaulich, die Leute sind extrem nett und freundlich, das Essen war erste Sahne (es gab Oryx-Antilopen-Steaks, Pig, Lamm, Kudu) mit allen möglichen Zutaten. Ein sehr sehr gutes Essen, da kommt Stimmung auf. Auch das Restaurant "innen" mit der großen Feuerstelle mittendrin, wirklich ein romantischer Platz.
Am Rand der Lodge dann noch ein "Scenic-Pool", aber schon ganz schön kalt. Da sind nur die ganz harten Brocken rein. Aber schön. Und dann die Pferde - alle in einem (zumindest für unseren Geschmack) guten Zustand. Es waren schöne Pferde!
Und dann noch der allabendliche Wander-Lehrpfad nach oben zum Felsen. Dort gab´s einen schönen sundowner, die Getränke (Bier, Cola ...) waren "frei". Schade, dass es zu unserer Zeit extrem windig war, aber selbst wenn uns der Wind weggeblasen hätte, wir konnten gar nicht genug von all diesen Eindrücken einsaugen. Und das am zweiten bzw dritten Tag unserer Reise. Ein Wahnsinn.
Dass wir dem Canyon auch einen Besuch abstatteten, ist klar. Wahnsinn, einfach nur gigantisch. Und die seltenen Bergzebras hatten sich wie bestellt im Canyon für uns versammelt. Also schon wieder Glück.
Die anderen Lodges in dieser Gegend haben wir auch gesehen. Canyon Village machte auf uns keinen soooo guten Eindruck. Zumindest von außen sah´s ein wenig düster aus, kann aber innen drin natürlich recht schön sein. Das wissen wir aber nicht. Das Canyon Roadhouse ist auch ganz nett (dort haben wir mal unsere e-mails mit zu Hause gecheckt), aber eher ist das was so zum anschauen. Die Übernachtung ist sicherlich in der Fish-River-Canyon-Lodge eine andere Liga.
Wir würden in "unsere" Fish-River-Canyon-Lodge sicherlich wieder fahren. Für uns hat das schon sehr gut gepasst.
Übrigens haben wir auf der Fahrt von der Anib-Lodge in den Fish-River-Canyon auch einen Abstecher in der Gariganus-Park gemacht. Die Köcherbäume sind schon eine Schau. Und außerdem haben wir uns auch den Naute-Staudamm angekuckt. Da waren wir am nachmittag die Zweiten Besucher dieses Tages.
Im Gariganus-Park
Unser "Hexenhaus" in der Fish River Canyon Lodge
Das war schon alles sehr romantisch, da baumelt die Seele schon fast von alleine!
Klein Aus Vista, Eagles Nest, 2 Nächte
Und weiter gehts vom Fish River nach Klein Aus Vista. Nur, dass wir nicht die "normale" Route genommen haben, sondern sozusagen "unten rum" über Außenkehr, Rosh Pinah, entlang des Oranjes. Haben wir uns im Vorfeld noch groß Gedanken gemacht, ob diese Strecke lohnt und ob die Strecke überhaupt befahrbar sei können wir heute sagen: keine Problem und ein absolutes MUST DO! Es war einfach nur schön. Die Fahrt entlang des Oranje-Flusses, eine tolle Landschaft, aber am meisten ist uns doch die Ortschaft Außenkehr in Erinnerung geblieben. Man stelle sich vor, dass in dieser "Strohhütten-Ortschaft" sage und schreibe 23.600 Menschen leben sollen, so ist das für uns unvorstellbar. (Die Einwohnerzahl hat uns der freundliche und sehr gesprächige Schrankenwärter gesagt, als wir in den Oranja-NP einfuhren) Dieser erklärte uns auch, dass in dem einzigen Supermarkt, den es in Außenkehr gibt, immer nur per Blockabfertigung rund 300 Menschen auf ein mal reindürfen, und nach 20 Minuten müssen die dann wieder draußen sein, damit die nächsten 300 Leute reinkönnen. Nicht auszudenken, aber wir haben die Menschentraube vor dem Supermarkt selbst gesehen und wussten im ersten Moment nicht, was wir davon halten sollten. Jetzt wissen wir es, Dank dem freundlichen Schrankenwärter. Aber vielleicht hat er uns ja auch nur ein Märchen erzählt.
Immer wieder schöne Ausblicke auf den Oranje.
Nun, die Fahrt war lang, aber was wir in Klein Aus Vista erleben durften, das war (auch im Nachhinein) unser absolutes Highlight dieses Urlaubs. Das ist ja gar nicht zu beschreiben, so unbeschreiblich schön wie das alles war.
Unser Haus, "THE ROCK". Und in der Tat, diese Häuschen sind mehr oder weniger derart geschickt in die Felslandschaft integriert, dass man aus der Ferne gar nicht erkennen kann, dass sich dort ein "Hotelzimmer" befindet. So was haben wir nie zuvor erlebt. Und dann das Essen: wir haben uns ja auch hier im Forum schlau gemacht und so wussten wir, dass in eagles nest BRAAI angesagt ist. Gesagt, getan und so haben wir per e-mail für die beiden Tage unsere Braai-Pakete bestellt. Sensationell!!! Du musst das erlebt haben. Das ist ein derartig großer Fetzen an Rindersteak, dann Lamm, Würstl, Kartoffeln, der Salat fix und fertig geschnippselt, das Dressing in einer Flasche schon vorbereitet, und der Tisch ist bereits wunderbar gedeckt. Im offenen Kamin ist das Holz aufgeschlichtet, man braucht nur noch anzuzünden. Mann, war das alles eine Schau. So gut und lecker haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Ja, und dann hätt ich beinah vergessen: das Häuschen "The Rock" innen: unbeschreiblich, da hätte mit Sicherheit jeder Innenarchitekt hierzulande seine wahre Freude dran.
Das eagles Nest war eine wunderschöne Unterkunft. Für uns ein paradiesischer Platz !
Natürlich haben wir vom eagles nest aus auch einen Ausflug nach Lüderitz, zur Kolmannskuppe und zu den Wildpferden gemacht.
Lüderitz hat uns gut gefallen, man könnte dort bestimmt auch ein paar Tage verbringen. Ganz schlimm der Wind, das war schon heftig. Vielleicht ein Tipp (natürlich nicht für die "alten Hasen", die wissen das wahrscheinlich längst): Austernessen, das haben wir uns in der Austern-Bar in der Shark-Bay reingezogen. Wir denken, frischer geht´s nicht mehr, dazu ein paar Schöpperl Weißen, das hat schon sehr gut geschmeckt.Und das Ganze direkt am Hafen. Und zum Diaz-Point sind wir auch noch rüber gefahren. Interssant, windig, gut ...
Kolmannskuppe: nun, wenn man eh schon in Lüderitz ist, dann gehört das einfach dazu. Wir haben eine Führung mitgemacht. Das war schon sehr interessant, was uns der ältere Herr alles so über die alten Zeiten erzählt hat. Tolle Sache!
Desert Homestead, Sossusvlei, 2 Nächte
Eine schöne und angenehme Fahrt über die D707 hoch in Richtung Sossusvlei. Eigentlich ist diese Straße schon ganz gut zu befahren, aber für uns, die ja nun mit Sandpisten nicht die geringste Erfahrung haben, war das schon so eine "kleine" Herausforderung. Manchmal dachten wir, hoffentlich bleiben wir nicht im Sand stecken, aber unterstützt mit ein paar Stoßgebeten kamen wir doch ganz gut durch. Landschaftlich grandios, und Tiere haben wir wirklich sehr viele gesehen.
das fängt schon toll an. Die Beschreibung und die Bilder sind sehr gut gelungen.Bin gespannt auf die Fortsetzung. Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo Schorsch, es ist schön, den Bericht von Erstbesuchern zu lesen. Ihr habt doch in vielen Dingen eine andere Sichtweise und Dein Bericht macht sehr anschaulich deutlich. Schön vor allem, dass es Euch so gut gefallen hat.Ohne die Fortsetzung zu kennen - eines glaube ich Dir schon jetzt versprechen zu können: es gibt noch Steigerungsmöglichkeiten zu dem, was Ihr bisher erlebt habt. Gruß Joli
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #4
Hallo Schorsch,
vielen dank für Deinen Bericht der sich bis jetzt zu 100 % mit unserem Bericht deckt.
Ist schon sensationell gewesen, gell?
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #5
Hallo Cecile, hallo Joli, hallo Marina,
danke für Euer "Lob". Es macht aber auch Spaß, so einen Bericht ins Forum zu stellen. Ja, und dass wir "Ersttäter" oftmals eine andere Sichtweise haben, das ist gut so. Beim 10ten mal Namibia wird sich das ändern, denke ich.
Cecile: danke Dir nochmals ganz herzlich für Deine Unterstützung in puncto Bilder hochladen. Du machst das schon viel besser als Dein Silberadler mit seinen Mini-pictures.
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #6
Und weiter geht´s im Bericht, nämlich
Desert Homestead, Sossusvlei, 2 Nächte
Also bei dieser Lodge ist es sicher so, dass der ganz große Vorteil die relative Nähe zu Sossusvlei ist. Um mal ganz ehrlich zu sein: eigentlich war die Desert Homestead nicht umbedingt das, was wir erhofft haben. Zwar waren die Angestellten alle sehr freundlich und zuvorkommend, aber irgendwie hat die gesamte Anlage auf uns nicht so den total prickelnden Eindruck gemacht. Die Bungalows waren zwar nett, aber auch nicht mehr. Und der Propeller an der Decke kam mit den 40 Grad, die im Raum waren, auch nicht unbedingt klar. Der Pool war so einigermaßen o.k., aber unter sauber und einladend stellt man sich was anderes vor.
Ebenso das Essen: am ersten Abend gab´s zur Hauptspeise Gulasch, am zweiten Abend Schweinekotlet. Beides war bestimmt nicht schlecht, trotzdem wär das auf einer Speisekarte wahrscheinlich nicht unsere erste Wahl. Da hätten wir uns einfach mehr erwartet.
Unter´m Strich passte dort das Preis-Leistungsverhältnis nicht, wir würden in die Desert homestead nicht mehr fahren.
Die desert-homestead in der Abenddämmerung
Sossusvlei: Klare Sache, dass man Sossusvlei besucht. Das ist schon sehr beeindruckend, wenn man sich diese hohen Sandberge mal aus der Nähe anschaut. Schade nur, dass wir uns ein klein wenig anstecken ließen von der allgemeinen Hektik, die am Eingangstor herrschte. Als ob´s nicht wirklich vollkommen egal wäre, ob man jetzt 10 Minuten früher oder später das Eingangstor passiert. Da haben wir uns über uns selbst schon ein bisschen geärgert, da haben wir uns einfach anstecken lassen. Das war doof ...
Aber dann die Dünen: was für eine Sache. Die Düne 45 war unser erklärtes Ziel, und da waren wir auch bald oben. Später sind wir dann noch mit dem Shuttle ins Dead-Vlei, tolle Sache ...
Was immer ganz lustig war: Du triffst ja auf so einer Rundreise immer so die gleichen Leute. Ganz lieb war eine Gruppe aus Rosenheim, die waren vom Alpenverein. Und da denkst Du an nichts Schlechtes, und plötzlich läuft der ganze Alpenverein von Rosenheim uns im Dead-Vlei entgegen. Das war schon eine Gaudi und ein großes Hallo. Wir haben da auch immer ein wenig profitiert, denn die Alpenkameraden hatten einen einheimischen Guide dabei, sehr gut deutsch sprechend, ein netter Mensch. Und dann war da noch ein Paar aus Nürnberg, zwei Sparkassenbeamte, immer wieder getroffen, genauso wie ein Unternehmerpaar, deren Wege sich mit den unseren auch immer wieder mal kreuzten. Nett!
(die Düne 45 in Sossusvlei)
(wir Zwei, kurz vor dem Gang ins Todestal)
Auf geht´s nach Swakopmund
Ein langer Schlauch steht uns bevor, wir fahren über Solitaire hoch nach Swakopmund an die Küste. Solitaire, für jeden Namibiareisenden, der in dieser Gegend unterwegs ist, ein willkommener Stop. Tankstelle, eine kleine Lodge, zwei Häuser, eine Bäckerei, ein Tante Emma Laden, das war´s. Aber ein Ort, der in keiner Landkarte fehlt, den man einfach gesehen haben muss. Und Gott sei Dank gibt´s diese Tankstelle, denn die Jungs konnten zum Glück unseren Reifen richten, denn wir hatten einen mords Platten, den wir nicht mal bemerkt hatten. Für die Herren von der Tanke kein Problem, mit 250 ND war die Sache erledigt, und wir hatten Gelegenheit, Schwarzwälder-Kirsch-Torte (aber vom Feinsten) zu genießen. Solitair, ein völlig unrealistischer Fleck irgendwo im nowhere.
(hier gibt´s die beste Schwarzwälder Kirsch Torte "on earth")
Hi bayern schorsch, (wir Zwei, kurz vor dem Gang ins Todestal)
jetzt hat mein "Telefonjoker" ein Gesicht 😄
lieben Gruß vom Silberadler, seine "Hilfe" zum Bilder hochladen ist genau wie Du es von mir gesagt bekommen hast ,also sofort große Bilder 😉 Lieben Gruß Silberadler und Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
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bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #8
Grüß Euch Ihr Zwei,
aber doch ein sehr interessantes Gesicht, oder nicht?
Ja, und wenn ich´s richtig verstanden habe, dann arbeitet jetzt Silberadler auch mit den großen Bildern. Ist auch besser so, ich finde das viel schöner, wenn man nicht jedes mal "klicken" muss, um die Vergrößerung zu sehen.
Übrigens: die Umrechnung 800 x 800 wie Du, Cecile, meintest und Mike mit 800 x600 vorgeschlagen hat, ist an sich nicht ganz in Ordnung. Da werden die Bilder LEICHT verzerrt. Besser ist 800 x 450. Das gilt aber nur bei Bildern, die nicht mit 4:3 sondern mit 16:9 aufgenommen wurden.
Danke für den Bericht! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Ich bin ja auch noch NAM-Unerfahren - und dan im nächsten Jahr hoffentlich ein Neuling mit etwas Erfahrung! Bitte weiter so !!!
Beste Grüße Antje
Geopard378 Beiträge · seit 200717. Okt. 2010 · #10
bayern schorsch schrieb:
Gebucht hatten wir bei Der Tour/Hertz einen Daihatsu Terrios, erhalten haben wir zum gleichen Preis als upgrade einen 4x4 Toyota Hillux, eine wahres Monsterauto. Widerwillig übernahmen wir diese riesen Kiste am Flughafen in Windhuk, schließlich war ja kein Daihatsu vorrätig. Aber schon nach 3 Kilometern machten wir kehrt, da uns dieses Auto schlichtweg zu groß erschien und wir auf die Einhaltung unserer Reservierung "pochten".
Da habt ihr schon mal das Glück, dass man euch ein richtiges Auto statt Daihatsu-Gurke geben will und was macht ihr.... 🙄
SISilviM35 Beiträge · seit 200817. Okt. 2010 · #11
Hallo bayern-schorsch,
finde deinen Bericht richtig klasse - wir werden im April 2011 auch als Namibia-Neulinge starten. Dank den wertvollen Tipps dieses Forums haben wir, denke ich, die gleiche Route mit (bis jetzt - fast) den gleichen Unterkünften, gebucht. Freue mich umso mehr auf unsere Namibia-Tour!! UND auf eine Fortsetzung deines Berichtes!
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #12
Grüß Euch,
SiviM, ja, freu Dich auf nächstes Jahr. Es ist unglaublich, was dieses Land alles zu bieten hat. Wirklich schön. Und was die Berichte usw anbelangt: Du wirst sehen, erst wenn Du selbst da warst, wirst Du verstehen, was dieses Land so unglaublich macht.
Geopard: ich weiß ja nicht, wie der Daihatsu ausgesehen hätte, aber mal im Ernst, der 4x4, das was ja wirklich ein "Monster-Karren". So was hätte ich nicht haben wollen, und das bei drei Wochen Namibia. Und unsere Pisten waren ja nicht so schlimm. Ich schätze mal, dass wir so ca 50 % Teer und 50 % Gravel-Road gefahren sind. Und die Gravel-Pads waren zumindest jetzt im Sept und Okt in recht gutem Zustand. Aber zugegeben: so manchmal hatten wir während der Fahrt auch so das leise Gefühl, na , wär´s nicht doch besser gewesen, den Hillux zu fahren. Aber unter´m Strich war das so schon alles in Ordnung. Der KIA Sportage war uns ein guter Begleiter. Wir waren damit sehr zufrieden.
Antje: auch für Dich gilt: freu Dich, und zwar nicht zu früh sondern freu Dich in der Tat heute schon. Wir werden spätestens 2012 (für 2011 reicht die Kohle noch nicht) Namibia das zweite Mal ansteuern. Und da haben wir an den Caprivi gedacht. Mal sehen.
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #13
Swakopmund, Beach-Lodge, 3 Nächte
Es gibt hier einen Post, der heißt: in Swakopmund fällt uns die Entscheidung in puncto Unterkunft schwer. Ja, wir haben in der Tat hin und her und rum und num überlegt. Gehen wir in die Stadt rein, oder etwas außerhalb, Rossmund-Lodge war ein Thema, evtl Walvis Bay usw. usw.
Letztendlich haben wir uns dann für die Beach-Lodge entschieden, und diese Entscheidung war aus heutiger Sicht wieder mal, wie schon fast alles in diesem Urlaub, ein Glücksgriff.
Zwar ein paar Km außerhalb der Stadt in Richtung Henties Bay, aber dafür dirket am Atlantik mit einem sagenhaften Meerblick. Im ersten Stock ein sehr gutes Restaurant, The Wreck, und unser Zimmer war absolut sauber und in Tip Top Zustand. Zum Restaurant: sehr gute Küche, bloß hat die Bedienung schon ein wenig ungläubig geschaut, als ich die Gambasplatte mit 12 Stück bestellte. Da fragte die gute Frau schon drei mal nach, ob das wohl wirklich mein Ernst sei. Es war mein Ernst, I was very hungry, und es war delikat! Die anderen beiden Abende haben wir in Erich´s Restaurant gegessen, auch sehr lecker, es hat uns gut gefallen.
Story am Rande: wir sind da in Swakopmund natürlich als erstes mal zur Bank. Kaum war das Auto abgestellt, schon kam der selbsternannte Watchman. Hey Man (so er) I´m looking for your car. Da schaust Du dann schon ein bisschen dumm, denn sowas ist Dir ja nicht unbedingt bekannt. Also wird mal der Watchman abgelehnt, was dem aber schon gleich gar nicht gefallen hat. Er hat´´s aber dann doch akzeptiert, aber irgendwie war´s uns nicht so recht wohl. Aber andererseits war´s auch unmöglich, dass sich da am helllichten Tag jemand an unserem Auto vergeht. Am selben Abend bei Erich´s Restaurant die gleiche Prozedur am Parkplatz. Ja, und dann dachten wir uns, doch mal im Restaurant nachzufragen, was das denn alles so zu bedeuten hat. Und dann - die bayern sind ja lernfähig - wurde uns erklärt, dass das einfach hierzulande mehr oder weniger dazugehört, und außerdem würde man damit, wenn man einen Watchman angagiert, auch einen guten Dienst tun. Gesagt, getan, der Mann wurde "angestellt" und für seine Dienste bezahlt. So im Nachhinein finden wir das eigentlich eine gute Sache. Zwar gewöhnungsbedürftig, aber wahrscheinlich für alle Beteiligten zum Vorteil ...
Jetz aber nochmal zu Beach Lodge: da würden wir wieder hingehen, diese Unterkunft ist ohne Einschränkung zu empfehlen. Tipp: man kann sich in der Beach Lodge einen Grill mit Holz und Tisch und Stühlen in den Garten stellen lassen. Dann kauft man sich im Supermarkt (der ist nicht weit weg) ein schönes Braai-Paket, und ab geht die Post. Allerdings schauen Dir dann alle anderen Gäste schon sehr neidisch auf den Grill ...
(die Beach-Lodge, eine schöne Unterkunft direkt am Atlantik)
(auch beim Frühstück - ein wunderschöner Meerblick, da schmeckt´s gleich noch besser)
Geopard378 Beiträge · seit 200717. Okt. 2010 · #14
bayern schorsch schrieb:
Geopard: ich weiß ja nicht, wie der Daihatsu ausgesehen hätte, aber mal im Ernst, der 4x4, das was ja wirklich ein "Monster-Karren". So was hätte ich nicht haben wollen, und das bei drei Wochen Namibia. Und unsere Pisten waren ja nicht so schlimm.
Naja das sollte auch nur ein Scherz sein. Auf den normalen Wegen kommst du in Namibia auch mit einem Auto aus der Poloklasse klar. Es macht mir halt in Afrika einfach mehr Spass mit einem großen, allen Widrigkeiten überlegenen Fahrzeug zu fahren und dazu gehört nunmal der Hilux. Ich mag dieses Auto, ich mag die hohe Sitzposition und das Gefühl immer genug Kraft unter der Haube zu haben. In Namibia hast du doch Platz, warum denn nicht? Den Daihatsu Terios hatte ich zuletzt für ein paar Tage auf Lanzarote gefahren. Der Unterschied zu einem richtigen Geländewagen ist recht deutlich.
Die Beach Lodge hat uns auch sehr gefallen. Zum Grillen war es aber bei uns Mitte September zu kalt. Wann wart Ihr denn genau dort?
Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
LG Lio
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #16
Hallo Geopard, Du hast schon Recht. Manchmal war´s schon so, dass wir evtl mit einem Hillux besser bedient gewesen wären. Aber ... Egal, so wie´s war, war´s gut. Zumindest hatten wir das Glück, eben nicht den Daihatsu sondern den KIA bekommen zu haben. Der war nämlich schön hoch, ein tolles Auto, auch für die Wildbeobachtung. LG der bayern schorsch
Und was macht man mit drei Tagen Swakopmund ?
Darüber können wir heute nur noch lachen. Es gibt ja ein paar Fomis, die in Swakop leben. Ich denke da an GG-Link. Also man kann wirklich jedem Reisenden nur wärmstens und dringendst empfehlen, wenigstens drei Tage in Swakopmund zu verbringen. Wir hätten es locker auch eine Woche ausgehalten. Es hätte noch sie viel zu sehen gegeben, aber wir wollten auch nicht unbedingt alles in diese paar Tage reindrücken. Was wir aber gemacht haben, das war die Mola Mola Tour in Walvis Bay und die Living Desert Tour mit Chris. Beide Touren - UNVERGESSLICH !!!
Mola-Mola: unsere Skipperin war ein Fräulein Schäfer. Weitere Passagiere: ein Kommerzialrat aus Salzburg mit seiner Freundin Violetta, ein sehr sehr sympatischer Südafrikaner aus Pretoria mit seiner Frau, na ja und wir zwei. Gibt in der Summe 7 Personen, die südafrikanische Frau war Antialkoholikerin, so dass wir zu Fünft immerhin drei Flaschen Champagner reingezogen haben. Dazu sehr delikate Austern, oh Mann, war das ein schöner Ausflug. Die Pelikane, die Robbenkollonie, die Delfine, der Mondfisch, die Robben, die an Bord kamen, es war einfach nur sensationell. Wir haben so eine Freude gehabt, Skipperin Schäfer hat die Sache wirklich gut gemacht.
Ja und dann dieser Chris: also jeder, der diese Fahrt in die Wüste schon mal mitgemacht hat, weiß, von was wir reden. Anfänglich dachten wir schon, dass der Preis von 550 ND pro Person doch eigentlich viel zu hoch ist. Aber im Nachhinein war dieser Ausflug jeden Cent wert. Das, was uns Chris über die Wüste, über die Tiere und auch über die eine und andere Lebenseinstellung rübergebracht hat, war schon beeindruckend. Witzig, charmant, ein toller Kerl.
Ja und sonst: man könnte tagelang am Strand entlangwandern, in der Stadt bummeln, und und und... Es gäb noch viel zu sehen.
(die Pelikane haben´s uns besonders angetan)
(eines der vielen Prachtexemplare in der Wüste)
Ja, und morgen oder übermorgen geht´s dann weiter mit dem Bericht, wir nähern uns dem Etosha-Park, aber vorher kommen noch zwei Tage Vingerclip-Lodge.
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200917. Okt. 2010 · #17
Hallo Lio,
so seh ich´s auch. Es wäre defintiv zu kalt gewesen.
Aber nur von der Idee her finden wir das sehr spannend. Übrigens hat da schon einer gegrillt, und wir dachten, wir sehen nicht recht, es war das Paar aus Pretoria, das mit uns auf dem Mola-Mola Ausflug dabei war. Da gab´s natürlich ein großes Hallo. Diese beiden Herrschaften haben bei so rund 10 Grad Plus (gefühlte 0 Grad) im Garten mit Freude gegrillt. Es zunächst noch in kurzen Shorts, dann aber auch mit Jogginganzug.
boris1'816 Beiträge · seit 200817. Okt. 2010 · #18
Hallo Bayern Schorsch,
wir wollen nächstes Jahr einen KIA Sportage mietenm, aber wenn es denn wie letztes Jahr ein upgrade gäbe... 😄 😄
Wir fanden den Hilux klasse.
Grüßle Boris
Hanne6'152 Beiträge · seit 200618. Okt. 2010 · #19
Halo -Bayern Schorsch- Claus,
finde Deinen Bericht so bayrisch cool Danke. -- gerade weil Ihr das erste Mal in Namibia ward ich freu mich so, dass es bis jetzt stimmig war. Bin sehr gespannt und hoffe, dass es bald weitergeht. Weiss wieviel Arbeit darin steckt, für so einen Reisebericht. Spätabendliche Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
bayern schorschThemenstarter3'383 Beiträge · seit 200918. Okt. 2010 · #20
Guten Morgen Hanne, von Dir ein Lob - das ist natürlich schon was besonderes. Freut mich/uns sehr. Vielen Dank für Deine Meldung, bis später, LG, der bayern schorsch