ASAsteriaThemenstarter2 Beiträge · seit 201007. Okt. 2010 · #1
Liebe Forumsmitglieder,
nach dem ich Euere wertvollen Beiträge gelesen hatte, entschloss ich mich selber anzumelden. Wir planen unsere Hochzeitsreise in Namibia für 3 Wochen (vom 10.11.-30.11.2010). Das ist unsere erste Reise nach Afrika und Namibia, wir freuen uns sehr. Ich hoffe, dass jemand seine Erfahrung hier im Forum mit den Selbstfahrer Touren organziert von Iwanovski Reisen mit mir teilen kann. - Kann man die vororganisierte Reise von Iwanowski empfehlen, wenn man zum ersten Mal das Land bereist? - In dem Paket sind Auto (4x4) und Unterfkunft enthalten. - Obwohl die Unterkünfte eher eine bessere Kategorie aufweisen (Anib Kalahari Lodge, Fish River Canyon Lodge, Klein Aus Vista Gestäfarm, Koiimasis Ranch, Desert Homestead, Swakopmund Guesthous, Vingerklip Lodge usw.) beträgt der durchnittliche Kosten pro Nacht und Zimmer ca. 160 Euro. Es kommt mir auf den ersten Blick etwas teuer vor. Was ist Euer Eindruck? - Sollte man in Reisezetraum November unbedingt einen 4x4 Geländewagen, wie überall im Reiseführer dringend empfohlen, haben? - Kann man davon ausgehen, dass die täglichen Fahrtstrecken mit ca. 350km angemessen berechnet sind? - Hat jemand Erfahrung, ob die Tour viel teuerer ist als alles selber zu organizieren? - Wie ist Euere Erfahrung gewesen? Für jeden Hinweis und Kommentar bin ich sehr dankbar. Vielen Dank! Asteria
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200907. Okt. 2010 · #2
Hallo Asteria,
- Obwohl die Unterkünfte eher eine bessere Kategorie aufweisen (Anib Kalahari Lodge, Fish River Canyon Lodge, Klein Aus Vista Gestäfarm, Koiimasis Ranch, Desert Homestead, Swakopmund Guesthous, Vingerklip Lodge usw.) beträgt der durchnittliche Kosten pro Nacht und Zimmer ca. 160 Euro. Es kommt mir auf den ersten Blick etwas teuer vor. Was ist Euer Eindruck?
zu allen von Dir angegebene Unterkünften gibt es eine web-Seite. Dort sind auch die Preise angegeben. Ein Preisvergleich sollte ohne Probleme möglich sein.
Hat jemand Erfahrung, ob die Tour viel teuerer ist als alles selber zu organizieren?
Zum selber organisieren ist es jetzt schon zu spät.
Hallo Asteria, willkommen im Forum 🙂 es kommt auf einen Versuch drauf an. Du könntest dann auch andere Lodges nehmen.Die Lodges sind im Internet vertreten.Ich denke schon das Du da günstiger bei weg kommst. Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo Asteria, auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.Um jetzt noch etwas umzustellen oder gar das Ganze selbst zu organisieren, ist es nun wirklich zu spät. Aber - ich kann Dich beruhigen - bei Iwanowski seid Ihr in guten Händen.Ob man die eine oder aber eine andere Lodge nimmt, ist sicher auch immer stark von den eigenen Vorlieben abhängig. Die von Dir aufgeführten sind aber m.E. in Ordnung und der Preis ist es auch. Namibia ist nicht billig, aber es bietet auch eine ganze Menge. Und außerdem - es ist ja hoffentlich Eure letzte Hochezeitsreise 😉 .Mit hoher Wahrscheinlichkeit aber nicht Eure letzte Namibia-Reise. 4x4 braucht Ihr eigentlich nicht, zumindest nicht notwendig. Aber es kann im November schon Sinn machen, denn ein Regenguss kann den Reiseplan ganz schön durcheinanderbringen, wenn dadurch eine Straße weggespült wurde. 350 km am Tag gehen eigentlich auch in Ordnung. Also - freut Euch drauf ! Gruß Joli
Wir waren jetzt schon 3 mal mit Iwanwoski unterwegs. Wir waren immer sehr zufrieden und ich denke beim ersten Mal fährt man auf jeden Fall gut damit.
Die Mitarbeiter kennen die meisten Unterkünfte und können aufgrund Ihrer Erfahrung bei der Reiseplanung sehr hilfreich sein. Sowas im Internet zu recherchieren ist immer sehr aufwändig.
Das Thema Preis wird sehr kontrovers diskutiert. Ich habe mir bisher bei 4 Reisen (nicht nur Afrika) die Mühe gemacht und die Preise mit denen verglichen, die ich im Internet gefunden habe (nicht persönlich verhandelt!). Der Veranstalter war immer günstiger (zwei mal davon Iwanowski).
Wir haben mehrfach die Erfahrung gemacht, dass wir bei mehren Möglichkeiten immer die besseren Zimmeralternativen bekommen haben. Z.b. in Hluhluwe einen Bungalow in erster Reihe mit Aussicht, Küche und Wohnbereich, während andere dort über Ihr Rondavel im "Hinterhof" gemeckert haben. Auch sowas muss man berücksichtigen!
Wenn man mal irgendwo mehrere Nächte bleibt und einfach so reinschneit, dann kriegt man vielleicht mal einen Last Minute Preis, aber wenn man von Deutschland bucht, dann sind die Preis oft sogar höher. Der Mietwagen + Versicherung über einen deutschen Veranstalter ist oft auch günstiger bzw. hat bessere Absicherung (Selbstbehalt u.ä.)
Auch wenn es mal Probleme gibt, ist es ganz schön einen einzigen Ansprechpartner für alles zu haben. Stell Dir mal vor die Airline verschiebt den Flug oder ihr habt zwischendurch ein Problem, durch dass sich der Reiseablauf verschiebt. Dann ist es schon gut, wenn das Reisebüro sich um alles kümmert und man nicht mit jeder Unterkunft selber alles erledigen muss.
160 EUR pro Zimmer (also 80 EUR pro Person?) halte ich bei den von Dir genannten Lodges für einen akzeptablen Durschnitt. Beachte beim Vergleich auch, ob Verpflegung oder Aktivitäten mit dabei sind.
Zur Frage nach der Fahrstrecke:
Das hängt davon ab, was Ihr vom Urlaub erwartet. Namibia hat fantatische Landschaften und für uns ist hier "der Weg das Ziel". Dann sind 350km pro Tag kein Problem. Viel wichtiger als die Kilometer ist die Fahrzeit, die sehr mit dem Strassenzustand variiert. Seid Euch einfach bewusst, dass 350km gut mal 7 Stunden Fahrt bedeuten und das man unterwegs auch mal Pause macht. 9 Uhr losfahren heisst dann 17-18 Uhr ankommen. An diesem Tag unternehmt Ihr am Ankunftsort nicht mehr viel! Plant auf jeden Fall zwischendurch Ruhetage ein, denn die "teuer Bezahlten Unterkünfte" will man ja auch geniessen und nicht nur zum schlafen nutzen.
Ist ein 4x4 notwendig?
Das wurde hier schon 1000 mal beantwortet. Auf der normalen Touristenroute ist das nicht notwendig, denn selbst wenn es regnen sollte, sind die Strassen mit einem normalen Wagen befahren. Ein 4x4 ist aber oft wesentlich bequemer und man hat eine bessere Aussicht. Auch Reifenschäden sind seltener als bei den kleineren Reifen eines normalen Wagens.
Gruß
dino
P.S.: Eine Anektdote zum Preis. Wir waren mit Iwanowski in Sambia. Aufgrund einer Flugplanänderung mussten wir einen Tag früher nach Livingstone fliegen. Das Hotel wollte für die zusätzliche Übernachtung 500$ (deutlich mehr, als der Internet-Preis). Ein Anruf beim lokalen Ansprechpartner von Iwanowski und wir haben weniger als die Hälfte bezahlt (das war dann deutlich weniger als der Internet Preis). Den Preis für die Nacht im günstigen Hotel in Lusaka, haben wir auch zurück bekommen.
es ist schon alles geschrieben, nur einen Punkt möchte ich noch ergänzen. Selbst organisieren kostet Zeit, die nicht zu unterschätzen ist. Je nach Veranlagung kann dies positiv oder negativ bewertet werden. In jedem Fall wirst Du mit allen Recherchen und Emails/ Telefonaten schon ein paar Abende verbringen und das Ergebnis ist m.E.n. nicht zwangsläufig besser. Ihr habt dann eben nur die Gewissheit es selbst organisiert zu haben.
Wir sind schon häufig über ein Reisebüro (nicht Iwanowski) organisierte Selbstfahrertouren in NAM und RSA gefahren, waren aber auch alleine unterwegs. Beides hat seinen Reiz.
Viel Spaß in Nambia Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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"I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
StefanBorg80 Beiträge · seit 200707. Okt. 2010 · #7
Hallo,
wir haben bisher auch schon zweimal über Iwanoski gebucht, einmal Südafrika und einmal Namibia. Bei der Namibia Tour haben wir uns die Mühe gemacht, die Preise der einzelnen Unterkünfte aus dem Internet mit dem Gesamtsumme von IW zu vergleichen. Da lag IW leicht drüber, was aber beim Autopreis wieder ausgeglichen wurde. Deshalb ist es wesentlich komfortabler es über einen Veranstalter zu buchen.
Die ausgewählten Unterkünfte waren immer richtig gut und gerade in Südafrika waren es auch Unterkünfte, die man nicht unbedingt selber auf dem Schirm hatte.
Was ich aber sicherlich empfehlen kann, dass man sich selber sicher sein sollte, was man sehen möchte und was nicht; man muß nicht blind die Routen übernehmen. Und persönlich gesehen, nie nur eine Nacht an einem Ort, ausser vielleicht erste und letzte Nacht.
Ansonsten viel Spaß! Namibia ist traumhaft! Viele Grüße Stefan
Ach ja, man kann auch bei IW Rabatt auf die Unterkünfte aushandeln. 🙂
die 350km pro Tag wären mir definitiv zu viel. Wir fanden die Fahrten auf den Schotterpisten teilweise sehr anstrengend. Man war so auf die Straße konzentriert, dass man kaum die Landschaft rechts und links genießen konnte.
LG Lio
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200908. Okt. 2010 · #9
Hallo,
Bei der Namibia Tour haben wir uns die Mühe gemacht, die Preise der einzelnen Unterkünfte aus dem Internet mit dem Gesamtsumme von IW zu vergleichen. Da lag IW leicht drüber, was aber beim Autopreis wieder ausgeglichen wurde. Deshalb ist es wesentlich komfortabler es über einen Veranstalter zu buchen.
Meine Rede: Wer über einen vernünftigen Veranstalter bucht kommt in der Regel günstiger weg als wenn man alles selbst über das Internet bucht.
wer selber bucht und organisiert investiert Zeit und spart meiner Erfahrung nach auch Geld. Ein Reiseveranstalter oder Reiseargentur ist nicht immer eine Garantie für stressfreien Urlaub. Auch kann man hier schon mal draufzahlen.
Hallo Wir haben Beides praktiziert: selbst buchen bzw. eine Route selbst ausarbeiten und vor Ort buchen lassen. Selbst buchen hat sehr viel Zeit und Geduld erfordert. Antworten liessen oft ziemlichlang auf sich warten, gewünschte Unterkünfte waren besetzt und man muss wieder anfangen zu suchen usw. Aber es hat auch enormen Spass gemacht. Dann haben wir unsere Route selbst zusammengestellt und vor Ort buchen lassen. Unsere Erfahrung: stressfrei, man bekommt noch zusätzliche Informationen und Tipps. Wenn ich dann noch all die Zeit und Nerven bedenke die wir investiert haben, war es auch nicht teurer. Zusätzlich habe ich bei meinem Veranstalter die Sicherheit, dass mir jederzeit geholfen wird oder sich um Hilfe bemüht wird. Dies ist in einem fremden Land dann doch auch noch zu bedenken. Gisela
Hallo Zusammen, fahren dieses Jahr zum ersten Mal nach Namibia und haben uns auf Empfehlung aus dem Forum an Bwana Tucke Tucke gewandt. Ich kann bisher nur Positives berichten, wir haben unsre Wünsche geäußert, was wir unbedingt dabei haben wollten und es kam ein echt cooler Routenvorschlag zu unserem Budget passend zurück, haben uns dann im Internet noch die vorgeschlagenen Unterkünfte angesehen und zwei Änderungen unsererseits wurdeninnerhalb von ein paar Stunden umgesetzt.Der Kontakt zu Bwana Carsten Möhle ist ausgesprochen nett!!
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200908. Okt. 2010 · #13
Hallo Mike,
wer selber bucht und organisiert investiert Zeit und spart meiner Erfahrung nach auch Geld. Ein Reiseveranstalter oder Reiseargentur ist nicht immer eine Garantie für stressfreien Urlaub. Auch kann man hier schon mal draufzahlen.
Über die web-Seiten der Unterkünfte ist es ein Leichtes sich eine Preisauskunft einzuholen. Wer rechnen kann sieht dann wo er günstiger fährt.
Eine über einen Reiseveranstalter gebuchte Reise muss nicht unbedingt teuerer sein als wenn man die einzelnen Leistungsträger selber im Internet bucht. Für einen "Neuling" ist es allemal empfehlenswert auf einen guten Anbieter zu vertrauen. Nicht zuletzt gibt es hier im Forum hinreichend Information.
grundsätzlich einverstanden! Aber es muss ein guter Anbieter sein und dies ist, wie wir selbst erfahren haben, auch immer eine Glückssache. Selbst wir haben eine Reiseagentur empfohlen, die sich für den Fomi nicht unbedingt als vorteihaft erwiesen hat.
Wir haben auch schon beides gemacht. Diesen Sommer wieder alles selber organisiert ..... und es war gut so. Kurzfristig haben wir noch sehr gute Lodges zu äusserst günstigen Konditionen buchen können, mit bis zu 50% Rabatt. (ja die Erwatugnen mit dem WM-Geschäft wurden nicht erfüllt!)
Glaube es lohnt sich, auch wegen der Preise etws nachzuhacken ...... fragen darf man doch immer.