Welches Auto für ausgewählte Strecke im Dezember??

20 Antworten · 5'185 Aufrufe · gestartet 06. Okt. 2010 von Inka69
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201006. Okt. 2010 · #1
Hallo!
Wir (2 Erwachsene) starten Anfang Dezember als "Ersttäter" nach Namibia. Die Tour steht fest (feste Unterkünfte allesamt gebucht) - nur noch ein Mietwagen/Auto fehlt.
Da wir die dortigen Strassenverhältnisse überhaupt nicht kennen, die Jahreszeit evtl. auch Regen bedeut (??), nun die Frage an Euch:
Was für ein Typ Auto ist sinnvoll?
Wir waren schon 3x per Auto in Südafrika unterwegs. Dort immer mit "normalen" PKW (Golf-Kategorie).
Reicht das auch für unsere geplante Tour in Namibia??
Wir reisen mit relativ wenig Gepäck (2 kleine Trollys plus Handgepäck).
Hier noch in Kurzform unsere Reiseroute:
> Windhoek - Büllsport, Naukluft
> Sesriem, Soussusvlei - Büllsport, Naukluft
> Walvis Bay - Swakopsmund
> Henties Bay, Cape Cross - Brandberg White Lady Lodge
> Damaraland, Twyfelfontain, Vingerklip - Damara Mopane Lodge
> über Sesfontain ins Kaokoveld - Camp Aussicht
> über Opuwo - Hobatere Lodge
> Etosha - Guestfarm ausserhalb des Parks
> über das Lindequist Gate und Tsumeb - Otavi
> über Otjiwarongo - Guestfarm Nähe Waterberg
> über B1 Richtung Süden nach Windhoek

Würde mich sehr über Tipps diesbezüglich freuen!
3'766 Beiträge · seit 200606. Okt. 2010 · #2
Inka69 schrieb:
> über Sesfontain ins Kaokoveld - Camp Aussicht

Würde mich sehr über Tipps diesbezüglich freuen!
Hallo,

eine Frage, "nur" Camp Aussicht oder gehts noch weiter rein in Kaokoveld?

Letzteres mit einem Auto beim ersten Mal würde ich nicht empfehlen!

Grüsse Kurt
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108 Beiträge · seit 200906. Okt. 2010 · #3
Hallo,

wir waren vor kurzem im Camp Aussicht. Als Mietwagen hatten wir einen Nissan X-Trail. Ich kann es mir nicht vorstellen, mit einem "normalen" Auto die Pad zum Camp zu bewerkstelligen. Die Zufahrt ist 5 km lang und es ist ein nicht asphaltierter ausgefahrener Feldweg, der nach ca. 2 km ansteigt um dann in Höhe zu führen.

Die Unterkunft selbst ist sehr empfehlenswert (Taschenlampe nicht vergessen)

Gruß

Petra
Themenstarter12 Beiträge · seit 201006. Okt. 2010 · #4
Hallo Kurt!

"Nur" Camp Aussicht. Von da aus "nur" die C43 nach Opuwo, dann via C35 Richtung Etosha.

... übrigens Danke für Deine schnelle Kontaktaufnahme!

Gruß

Inka
1'086 Beiträge · seit 200906. Okt. 2010 · #5
Hallo

auch hier reicht ein Wagen der Golf Kategorie völlig aus.
Der Weg zum Camp Aussicht ist etwas problematisch. Aber Ihr könnt Euch ja dort vom Parkplatz abholen lassen.

Gruß Klaus
1'927 Beiträge · seit 200806. Okt. 2010 · #6
Hallo Inka,

bei Euch geht es über zahlreiche Schotterpisten. Der Zustand dieser Strassen ist sehr unterschiedlich, von relativ plattgewalzten Staubpisten bis zu ausgefahrenen Kiesstrecken mit bis zu tennisballgroßen Bruchsteinen, wie beispielsweise heuer im Februar teilweise zwischen Swakop und Cape Cross.

Durchkommen ..ok, aber ein Golf ist nun mal für eine derartige Beanspruchung nicht gebaut. Ich würde auf jeden Fall zu einem Geländewagen raten, wenns billig sein soll, einen älteren Pick Up von Hester oder anderen Anbietern mit Budget-Angeboten. Fahrwerk und Reifen sind wesentlich robuster und die höhere Sitzposition macht in den Weiten Namibias auch viel Spaß.

Gruss

Peter
461 Beiträge · seit 200806. Okt. 2010 · #7
Hallo Inka

Kann Peter da nur beipflichten. Habe viele gesehen die ähnliche Touren mit einem Polo gefahren sind (mit 4 Personen). Das heisst mit dem Golf machbar.

Aber:
- die höhere Sitzposition insbesondere auch im Etosha
- teilweise viel Steine/Gravel auf einzelnen Strasenabschnitten

Ein 4x4 muss es ja nicht sein.

Gruss
Tom
1'816 Beiträge · seit 200806. Okt. 2010 · #8
Hallo Inka,

zu Camp Aussicht kann ich nichts sagen.

Aber ein anderer Gedanke: meine Tochter war vor 2 Jahren aus Kostengründen mit einem "normalen" PKW unterwegs. Sie hatten eine Reifenpannne und dann war in Swakopmund kein "normaler" PKW-Reifen vorrätig, nur Geländewagenreifen. Der musste erst aus Windhoek herangebracht werden, was natürlich einen Tag dauerte.
Ist vielleicht auch ein Aspekt!? 🤨

Gruß Boris
128 Beiträge · seit 201006. Okt. 2010 · #9
Tom Swiss schrieb:
Ein 4x4 muss es ja nicht sein.
dem kann ich grundsätzlich nur zustimmen.
Für mich gibt es aber zwischen "Golf" und "4x4" noch einiges! Nachdem, was wir auf unserer Reise mit den Reifen erlebt haben, kann ich mir kaum vorstellen, dass ein normaler Golf-Reifen, wie er auch hier in Hamburg gefahren wird, sehr lange durchhält. Ähnliche Bedenken hätte ich beim Fahrwerk. Das Wellblech, was wir gefahren sind, hätte ich nicht gerne mit einem Golf gemacht.

4x4 haben wir nur zwei Mal gebraucht, aber Bodenfreiheit, Fahrwerk und robustere Reifen finde ich schon empfehlenswert.

Herzliche Grüße
Martin
3'766 Beiträge · seit 200606. Okt. 2010 · #10
Hallo,

das meiste wurde ja bereits geschrieben.

Grundsätzlich denke ich auch das diese Strecken mit einem Auto der Golfklasse fahrbar sind. Es ist ja auch immer eine Frage des Budget ob man sich ein Auto leisten will/kann das mit genügend Bodenfreiheit ausgestattet ist.

Bei Fahrzeugen der Golfklasse mit kurzem Radstand kommt man weiter als man(n) denkt da sie auch leichter sind als andere Brummer.

Nur für die Fahrt zum Vlei oder für die letzten Kilometer (die auch mit Shuttle zu erreichen sind) oder eine letzte Anfahrtsrampe zu einer Lodge (wo man auch geholt wird) ist ein 4x4 nicht nötig.

Zum Reifenproblem, Autos der Golfklasse haben nun mal kleiner Raddurchmesser die zugegebenermassen auf groben Schotterstrassen die Steine die überfahren werden an den Hintern senden, mit ein bischen Übung und nach ein paar hundert Kilometer ist man dann durchaus in der Lage zu bestimmen ob es ein Kiessel, Bruch oder Halbedelstein war der die Signale an den Rücken gesendet hat 🙂

Was sehr oft vernachlässigt wird ist der Luftdruck in den Reifen der nebst dem Komfort auch für die Lebensdauer selbigen verantwortlich ist.

An den meisten Tanken wird nach Gefühl Luft gepumt weil die Manometer den Geist aufgegen haben und eher die Temperatur anzeigen als die PSI.

Gefühlte 2.5 Bar sind dann schon mal 3 Bar was eindeutig zu viel ist.
In den Betriebsbüchern steht meistens 2.5 Bar, dies ist ein Kompromiss aus Komfort und Benzinverbrauch. Ich tendiere bei Gravel (Schotter) und Teerstrassen eher auf 2.2 - 2.3 Bar, dies hat Vorteile im Komfort auf der Gravelroad und auf der Teerstrasse überhitz der Reifen auch nicht. Die gefühlten 0.2 Liter je Hundert Kilometer Mehrverbrauch sind zu vernachlässigen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt den Luftdruck zu prüfen, stellt diesen ein.
Einer Fahrt ohne 4x4 steht hier nichts im Wege.

Gruss Kurt
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zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2010
381 Beiträge · seit 200907. Okt. 2010 · #11
hallo, also ich würd nie wieder die schotterpisten mit einem normalen auto fahren wollen, ob trocken- oder regenzeit. es macht einfach keinen spaß und ist anstrengend. außerdem haben wir viel mehr zeit als geplant benötigt. manche schönen dinge am "wegesrand" konnten wir nicht besuchen.
spart lieber das geld bei euren unterkünften. es muß ja nicht unbedingt ein 4 x 4 sein, aber höher gelegt wäre meiner meinung nach schon vernünftig.
gruß
petra
spirit-of-zambia.com
579 Beiträge · seit 201007. Okt. 2010 · #12
Hallo,

bis auf Camp Aussicht dürfte bei trockenem Wetter alles mit einem PKW gehen. Ich würde trotzdem zum 4x4 raten. Es ist komfortabler und Du bist viel flexibler. Mit 4x4 kannst Du bei der Route zum Beispiel
- selbst zum Sossusvlei fahren
- in Walvis Bay zum Pelican Point fahren und "Robben" angucken
- bei Sesfontein einen Abstecher zum Baden nach Warmquelle machen
- und und und
Und falls es regnet und im Damaraland oder Kaokoveld Riviere laufen, kommt Du mit einem 4x4 eher noch durch als mit einem Golf I. Die Meteorologen in Namibia gehen übrigens von einer guten Regenzeit, d.h. relativ viel Regen aus.

Sonnige Grüße
1'287 Beiträge · seit 200807. Okt. 2010 · #13
Hallo,

ich finde ein gewichtiges Argument wird hier immer unterschlagen.

Ein 4x4 Wagen ist einfach cooler! 😎

Aber bildet Euch selbst ein Urteil:






Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
3'766 Beiträge · seit 200607. Okt. 2010 · #14
Richtig cool fand ich den FIAT 500er mit polnischem Kennzeichen im Damaraland 🙂
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1'927 Beiträge · seit 200807. Okt. 2010 · #15
Tja Kurt, die Polen waren schon immer clever.

Der braucht keinen teueren Container, den schickst du als Päckchen nach WHK und schon kanns losgehen 🙂
1'086 Beiträge · seit 200908. Okt. 2010 · #16
Hallo,
Ein 4x4 Wagen ist einfach cooler!
teurer ist er aber auch und obendrein braucht er mehr Sprit.

Gruß Klaus
1'287 Beiträge · seit 200808. Okt. 2010 · #17
Reiseklaus schrieb:
Ein 4x4 Wagen ist einfach cooler!
teurer ist er aber auch und obendrein braucht er mehr Sprit.
Cooler ist eben nicht immer auch vernünftiger 🙂

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
1'419 Beiträge · seit 200908. Okt. 2010 · #18
Hi,

da stimme ich sogar als Frau dem Carl uneingeschränkt zu! 😄

Mal davon abgesehen dass es einfach viel cooler war in so nem Ding über die Schotterpisten zu cruisen war auch das Platzangebot im Auto super, die erhöhte Sitzposition eh und wir hatten auch noch eins mit Dachzelt, d.h. Kühlschrank an Board und wo immer man anhält kühle Drinks 🤩 Ausserdem macht sich so ein Auto auch auf den Bildern viiiiiiiel cooler ^^

Ich möcht´s dort nie mehr anders haben!







*seufz*

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2010
Gast08. Okt. 2010 · #19
Von unterkunft swakopmund
Auch ich würde von einem Pkw abraten,da in eurer Route doch sehr viele Pad`s (Pisten) sind. Namibia hat sowieso nur 4.500 km Teerstrassen der Rest 25.000 km sind Pad`s wobei die C Pad´s nicht immer halten, was das "C" verspricht und die D`s manchmal einen besseren Zustand haben als C`s
Kleines Beispiel: Von Windhoek nach Swakopmund C 28 habe ich mir 2 defekte Reifen und eine defekte Felge eingehandelt (Tojota Corola) da ich hier wohne bin ich entsprechend ausgerüstet,
so das an und für sich kein Problem für mich darstellt.
Aber sicher ist, mit einem 4x4 zB Tojota Hillux wäre das nicht passiert. Die Pkw Reifen und Felgen taugen nicht für Pat Fahrten. Und wer andere Erfahrungen gemacht hat, hatte Glück.
Einige weiterer Faktoren kommen hinzu. Plötzliche Regenschauer oder auch vorzeitig einsetzende Regegenzeit.Dann geht mit einem Pkw nichts mehr.
MfG. Peter "weltenbummler"

PS. Strassenzustand könnt Ihr abfragen unter W. 061 224201
Frau...Name fällt mir jetzt nicht ein spricht auch deutsch
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2010
Gast08. Okt. 2010 · #20
Von unterkunft swakopmund
C 35 Hentiesbaai -Uis Anfang Jan.2009 (rechts Spitzkoppe)
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2010