Wirtschafterin gesucht

59 Antworten · 17,7k Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2010 von cecile
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Gast03. Okt. 2010 · #21
Von meiner Seite Unterstützung fur Dich.
Ich habe hier vor ca 4 Jahren ein B & B eröffnet. In dieser Zeit hatte ich 30 in Worten dreißig Beschäftigte. brauche aber max 2 Festangestellte, die Ihren Job halbwegs zufriedenstellend ausführen.
Zu meiner Ehrenrettung,ich bin seit 1969 in B & B Geschäft, und bestimmt kein Newcomer in diesem Geschäft und speziel nicht in der Personalführung.
Nun habe ich seit einem Jahr ein Zimmermädchen und einen Handyman denen ich jeden Tag fast jeden Handgriff neu zeigen muss und das nimmt mehr Zeit in Anspruch als wenn man es selber macht. Da mein Aufgabengebiet aber ein Anderes ist, Buchführung, Einkauf, Repräsentation, zT. Tourguide, Werbung usw, habe ich dieses überwiegend Frühmorgens oder Nachts zu erledigen. Somit habe ich einen 16 Stunden Tag.
Meine Frau sitzt seit letztem Jahr in Rollstuhl, hat hier in NA ein Bein verloren und fällt damit fast ganz aus.
Ich wäre also heilfroh wenn ich 1 bis 2 Mitarbeiter hätte,die sebständig arbeiten können, egal welcher Coleur, wir sind keine Rassisten und gute 20 Jahre weltweit tätig. Ich bin sehr gespannt auf die nun folgenden Einwände und an der Entlohnung mener "Mitarbeiter liegt es nicht, das die Leistung nicht stimmt. Wir zahlen 300 % über Tarif. Vieleicht finden wir ja mit diesem Artikel einen fähigen Mitarbeiter die mich eines Besseren belehren und mir zeigen das es Anders wie geschildert auch gehen kann. Wir wären froh darüber
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2010
Gast03. Okt. 2010 · #22
Hallo Jakkal
Wir haben Erfahrung zur Genüge und können Dir nur beipflichten.
Allen Kritikern empfehle ich macht euch hier sebständig, eröffnet ein Geschäft welcher Art auch immer und startet durch.
Bringt genug Geld mit und rechnet ca 10 Jahre mit keiner Rendite,
ud stellt euch darauf ein das alle Planung vom Wohlwollen der Leute bestimmt wird und nicht in eurer Hand liegt.
Gast03. Okt. 2010 · #23
🤢 Hallo Friese Landsmann (in afrikaans) versteht mann als Friese ja wohl. Goeiemmore, Hoe gan dit u Maat ? My naam is Peter,
my van is Brauer ons bly in Swakopmund ek kom van Diepholz in Niedersachsen. Ek weet nie baie van afrika is det de regte pad Maat ? Kom binne kiek wat makeer. totsiens van brauer
1'309 Beiträge · seit 200903. Okt. 2010 · #24
Hallo,

eigentlich mische ich mich in solche Diskussionen nicht ein, aber was ich hier lese, bringt mich doch irgendwie auf die Palme!

Ich kann natürlich weder beurteilen, wie die Arbeitsmarktlage in Namibia aussieht, noch wie die Arbeitsmoral der Bevölkerung egal welcher Couleur ist.

Ich will hier mal feststellen, dass unsere Familie sich 3 Wochen lang in die Hände eines kleinen botswanischen Tour-Operator-Unternehmens begeben hat. Wir haben absolute Profis angetroffen, die von der Arbeitseinstellung und Arbeitsausführung einem europäischen Arbeiter/Angestellten in nichts nachstanden und uns zu einem phantastischen Urlaub verholfen haben! Und diese Feststellung gilt für alle vier Personen, mit denen wir Kontakt hatten!

Ich kenne einige selbständige Unternehmer, die hier in Europa im Niedriglohnbereich massiv Probleme haben, ihre Truppe ans arbeiten zu bekommen, obwohl z.B. in einem der Unternehmen ein Bonussystem dazu führen könnte, dass die Mitarbeiter aus dem Niedriglohnbereich herauskommen. Das nutzen die wenigsten!

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
Gast03. Okt. 2010 · #25
Auch ich kenne Botswana und die Gegebenheiten dort sind nicht vergleichbar mit Namibia. Die Sotho- Twansa (Bantu) das sind ca
70 % der Bevökerung haben eine andere Mentalität als die Ovambos obwohl diese auch zu den Bantu Stämmen gehören die hier in Namibia die hier etwa 60 % ausmachen.
Es ist wie mit den Bayern und den Friesen beide sind deutsch
wobei das jetzt hier nicht heisst das die einen oder anderen besser oder schlechter arbeiten.
Aber Südafrika ist eben viel differenzierter zu betrachten.
545 Beiträge · seit 200603. Okt. 2010 · #26
Ich glaube das geht doch wirklich am eigentlichen Thema vorbei.
Es geht doch nicht wirklich darum, das der namibische Arbeitsmarkt keine geeigneten Arbeitskräfte hat.

Ich behaupte mal, es wurde nie versucht geeignetes Personal in Namibia zu finden.

Hier kommt jemand ins Forum, stellt sich und seinen "Laden" nicht vor und wendet sich an ein europäisches Urlauberforum um Fachkräfte unter naiven (dummen!?) Europäern zu suchen.

Wenn ich ein Unternehmen (egal wo auf diesen Planeten) eröffnen möchte benötige ich entsprechendes Kapital, wenn ich entsprechendes Fachpersonal brauche muß ich dieses entsprechend entlohnen, auch in Namibia!

Wenn ich das nicht habe, sollte ich die Finger davon lassen. Es kann doch nicht sein, das ich mein unternemerisches Risiko auf meine unbezahlten Angestellten abschiebe, weil ein Start in Namibia soo schwehr ist.

Ein solch unseriöses Angebot ist für mich moderne Sklaverei!

Einträchtliche Grüße
1'737 Beiträge · seit 201003. Okt. 2010 · #27
Hallo liebe Fomis,

es war nicht meine Absicht eine Grundsatzdiskussion auszulösen. Doch die Suche nach Praktikanten für Landwirtschaftshelfer, Pferdewirt und Wirtschafterin zur gleichen Zeit für ein kommerzielles Unternehmen war einfach zu dreist für mich. Mit 23 Jahren hat man sicher als Europäer kein besseres Fachwissen zu bieten als gestandene einheimische Afrikaner.
Ich danke Nenette für Ihren Beitrag. Auch ich durfte die Professionalität botswanischer Guides erfahren, die 24 Stunden am Tag für Ihre Gäste Verantwortung übernehmen. Ich durfte 3 Monate für eine Non-Profit Organisation als Praktikant in Südafrika mit Afrikanern in ländlicher Gegend zusammen arbeiten und habe keine anderen Erfahrungen zur Arbeismoral gemacht als in Deutschland auch. Die einen wollen arbeiten um jeden Preis, andere nicht. So ist das Leben in Afrika und in Europa.

Wenn man sich jedoch entscheidet, in Afrika zu leben, sollt man gelernt haben, sensibler mit dieser Thematik umzugehen. Es macht traurig.

Schönes sonniges Wochenend
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Gast03. Okt. 2010 · #28
Goeiede middag meneer (Mahlzeit Herr) wat is you naam (Wie ist dein Name) sien vir yoe more voormiddag quart oor 7 hier omdat werken ?
hoeveel geld wil graag he, meint also Sie können morgen hier anfangen etwas Bezahlung gibts auch, sind ja keine Unmenschen.
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2010
Gast03. Okt. 2010 · #29
Die "Nichtsuche" nach geignetem Personal kann man uns nicht vorwerfen, ebesowenig Unterbezahlung, einfach mal hier ein geschäft eröffnen, dann relativiert sich alles, und es ergibt sich eine andere "Perspektive" Sicht, Ansicht einfach gesagt ein besserer Durchblick
Gast03. Okt. 2010 · #30
Hallo Botswanadreams
Ich freue mich über die "freigetretene" Grundsatzdiskussion
gibt das doch auch mal eine andere Einsicht in das Leben hier als die eines Touristen oder Praktikanten.
Aber wir sind nicht alles alte gestandene Afrikaans hier, sondern auch Newcomer. Es braucht schon seine Zeit so 3 bis 4 Jahre bis man/frau versteht wie es hier geht. Einige Urlaube hier in NAM bringen das nicht, zumal im Urlaub die rosa Brille getragen wird. Die dich heute freundlich bedienen kommen, wenn Sie mögen morgen auch wieder zur Arbeit oder auch nicht. Das wirft grosse organisatorische Probleme auf, viele Telefonate, suchen nach einer Ersatzkraft, und ob man die schnell bekommt ist fraglich. Nach aussen muss natürlich alles perfekt organisiert aussehen und meisst bekommt der "Veranstalter" das ja auch irgenwie hin.
Auf einer Farm ist das etwas einfacher, da die Leute am Haus wohnen in der Stadt umso schwieriger.
Mit meinen nun 40 Jahren in diesem "Job" davon 12 Jahre im "Ausland" von Asien über Nord bis nach Südafrika weiss ich wovon ich rede. Namibia ist die bisher anpruchvollste um nicht zu sagen "bescheidenste" Erfahrung.
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2010
1'223 Beiträge · seit 201004. Okt. 2010 · #31
unterkunft swakopmund schrieb:
Hallo Botswanadreams
Ich freue mich über die "freigetretene" Grundsatzdiskussion
gibt das doch auch mal eine andere Einsicht in das Leben hier als die eines Touristen oder Praktikanten.
Aber wir sind nicht alles alte gestandene Afrikaans hier, sondern auch Newcomer. Es braucht schon seine Zeit so 3 bis 4 Jahre bis man/frau versteht wie es hier geht. Einige Urlaube hier in NAM bringen das nicht, zumal im Urlaub die rosa Brille getragen wird. Die dich heute freundlich bedienen kommen, wenn Sie mögen morgen auch wieder zur Arbeit oder auch nicht. Das wirft grosse organisatorische Probleme auf, viele Telefonate, suchen nach einer Ersatzkraft, und ob man die schnell bekommt ist fraglich. Nach aussen muss natürlich alles perfekt organisiert aussehen und meisst bekommt der "Veranstalter" das ja auch irgenwie hin.
Auf einer Farm ist das etwas einfacher, da die Leute am Haus wohnen in der Stadt umso schwieriger.
Mit meinen nun 40 Jahren in diesem "Job" davon 12 Jahre im "Ausland" von Asien über Nord bis nach Südafrika weiss ich wovon ich rede. Namibia ist die bisher anpruchvollste um nicht zu sagen "bescheidenste" Erfahrung.
Ich kann das aus der Praxis 100% nachvollziehen, was Du sagst! Du hast völlig Recht.

Dennoch würde ich vorschlagen, das Thema zu beenden.

Die Teilnehmer in einem solchen Forum verstehen es nicht; viele kennen nur das was sie sehen durch die Glückshormonbrille. Mit welchen Opfern die Betriebe vor Ort alles so darstellen so daß es die Kunden zufriedenstellt, weiß keiner, und das möchte auch keiner wissen. Immerhin geht es um die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub.

Mitteleuropäer sind ganz einfach auch nicht in der Lage und wollen aus ideologischen Gründen auch nicht differenzieren und Unterschiede feststellen zwischen den verschiedenen Stämmen bzw. Völkern, geschweige denn die zum Teil erheblichen Unterschiede in der Arbeits- und Pflichtauffassung untereinander.

Dann:
Botswana mit Namibia zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Es sind unterschiedliche Völker, d.h. Stämme. Bayern sind keine Ostfriesen, Türken sind keine Deutschen, Holländer (man möge sich nur die untereinander uneinigen Regionen dieses kleinen Landes ansehen) sind keine Russen.

Gestandene (ehrliche) Leute unter den NGO´s oder aus der Entwicklungshilfe würden sich die Haare raufen über Auffassungen die manche hier von sich geben ("ich habe 3 Monate in Südafrika gearbeitet und weiß alles besser").

Beendet das Thema!

Denn auf der einen Seite sind die guten Menschen, - die auf der anderen Seite sind eben die nicht so Guten.
Und wer dann nicht weiter argumentieren weiß, der holt eben die Neonazi-, Rassisten- oder Ausbeutungskeule gegen die nicht so guten Menschen hervor. Vielleicht. Hoffe es aber nicht.

Schade, daß Menschen aus theoretischer ideologischer Voreingenommenheit nicht bereit sind, sich die Lebenserfahrungen Anderer zunutze zu machen, ihnen zuzuhören und zumindest darüber nachzudenken, sondern immer nach der Totschlagsmanier den Anderen zu "eliminieren" suchen nach dem Muster heutiger bundesdeutscher Politik. Was das bedeutet, sollten gerade auch die Schweizer unter den Forumsteilnehmern wissen nach den verbalen Entgleisungen des Kavalleriegenerals i.R. Steinbrück.

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2010
Gast04. Okt. 2010 · #32
Danke Dir, Thank you, Dankie Meneer für diesen Beitrag, van Uschi en Peter
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2010
658 Beiträge · seit 200704. Okt. 2010 · #33
Swakop52 schrieb:
unterkunft swakopmund schrieb:
Hallo Botswanadreams
Ich freue mich über die "freigetretene" Grundsatzdiskussion
gibt das doch auch mal eine andere Einsicht in das Leben hier als die eines Touristen oder Praktikanten.
Aber wir sind nicht alles alte gestandene Afrikaans hier, sondern auch Newcomer. Es braucht schon seine Zeit so 3 bis 4 Jahre bis man/frau versteht wie es hier geht. Einige Urlaube hier in NAM bringen das nicht, zumal im Urlaub die rosa Brille getragen wird. Die dich heute freundlich bedienen kommen, wenn Sie mögen morgen auch wieder zur Arbeit oder auch nicht. Das wirft grosse organisatorische Probleme auf, viele Telefonate, suchen nach einer Ersatzkraft, und ob man die schnell bekommt ist fraglich. Nach aussen muss natürlich alles perfekt organisiert aussehen und meisst bekommt der "Veranstalter" das ja auch irgenwie hin.
Auf einer Farm ist das etwas einfacher, da die Leute am Haus wohnen in der Stadt umso schwieriger.
Mit meinen nun 40 Jahren in diesem "Job" davon 12 Jahre im "Ausland" von Asien über Nord bis nach Südafrika weiss ich wovon ich rede. Namibia ist die bisher anpruchvollste um nicht zu sagen "bescheidenste" Erfahrung.
Ich kann das aus der Praxis 100% nachvollziehen, was Du sagst! Du hast völlig Recht.

Dennoch würde ich vorschlagen, das Thema zu beenden.

Die Teilnehmer in einem solchen Forum verstehen es nicht; viele kennen nur das was sie sehen durch die Glückshormonbrille. Mit welchen Opfern die Betriebe vor Ort alles so darstellen so daß es die Kunden zufriedenstellt, weiß keiner, und das möchte auch keiner wissen. Immerhin geht es um die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub.

Mitteleuropäer sind ganz einfach auch nicht in der Lage und wollen aus ideologischen Gründen auch nicht differenzieren und Unterschiede feststellen zwischen den verschiedenen Stämmen bzw. Völkern, geschweige denn die zum Teil erheblichen Unterschiede in der Arbeits- und Pflichtauffassung untereinander.

Dann:
Botswana mit Namibia zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Es sind unterschiedliche Völker, d.h. Stämme. Bayern sind keine Ostfriesen, Türken sind keine Deutschen, Holländer (man möge sich nur die untereinander uneinigen Regionen dieses kleinen Landes ansehen) sind keine Russen.

Gestandene (ehrliche) Leute unter den NGO´s oder aus der Entwicklungshilfe würden sich die Haare raufen über Auffassungen die manche hier von sich geben ("ich habe 3 Monate in Südafrika gearbeitet und weiß alles besser").

Beendet das Thema!

Denn auf der einen Seite sind die guten Menschen, - die auf der anderen Seite sind eben die nicht so Guten.
Und wer dann nicht weiter argumentieren weiß, der holt eben die Neonazi-, Rassisten- oder Ausbeutungskeule gegen die nicht so guten Menschen hervor. Vielleicht. Hoffe es aber nicht.

Schade, daß Menschen aus theoretischer ideologischer Voreingenommenheit nicht bereit sind, sich die Lebenserfahrungen Anderer zunutze zu machen, ihnen zuzuhören und zumindest darüber nachzudenken, sondern immer nach der Totschlagsmanier den Anderen zu "eliminieren" suchen nach dem Muster heutiger bundesdeutscher Politik. Was das bedeutet, sollten gerade auch die Schweizer unter den Forumsteilnehmern wissen nach den verbalen Entgleisungen des Kavalleriegenerals i.R. Steinbrück.

BadBoy
Hallo BadBoy

Da geb ich Dir vollkommen recht, was hier nur den meisten aufstößt, ist die Art und Weise und die Reaktion von Cecile.
Was auch noch sehr auffällig ist, es kommt keine Antwort und kein Beitrag mehr von Cecile !!
Die eigentliche Sache ist die, daß das mit dem Fachpersonal eine schwierige Sache ist, wie überall, und dafür gutes Geld bezahlt werden muß. Abgesehen, von den gesetzlichen Hürden, die wir ja alle kennen.

Grüßle
Grüßle Ralf
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2010
1'309 Beiträge · seit 200904. Okt. 2010 · #34
Hallo,

ich habe persönlich mit Cecile nix am Hut und es interessiert mich nicht, was sie in Namibia aufbaut!
Aber ich bin dagegen, das Thema zu beenden.
Swakop52 schrieb:

Ich kann das aus der Praxis 100% nachvollziehen, was Du sagst! Du hast völlig Recht.

Dennoch würde ich vorschlagen, das Thema zu beenden.

Die Teilnehmer in einem solchen Forum verstehen es nicht; viele kennen nur das was sie sehen durch die Glückshormonbrille. Mit welchen Opfern die Betriebe vor Ort alles so darstellen so daß es die Kunden zufriedenstellt, weiß keiner, und das möchte auch keiner wissen. Immerhin geht es um die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub.
Ich betrachte hier überhaupt nichts durch die Glückshormonsbrille. Meine Brille ist randlos und ab einem bestimmten Alter hat man so ziemlich alles außer Glückshormonen! 😄
Euer Opfer ist ein 16-Stundentag, die Arbeit des Personals übernehmen?! Meine Freundin arbeitet hier in Deutschland von 6:30 bis 15 Uhr als Sekretärin in einer Firma und danach bis 22 Uhr im Kleinbetrieb ihres Mannes. Deren Angestellte werden, wie jeder mal, regelmäßig krank und das ganze unter Lohnfortzahlung. Die Zahlungsmoral ihrer Kunden ist je nach Wirtschaftslage gut bis miserabel und bringt den Betrieb mit jeder Wirtschaftskrise an den Rand der Pleite. Die Arbeitsmoral der Belegschaft ist je nach Wetterlage gut bis miserabel.
Unser Bekannter, ein Bäcker, kann dir ebensolche, endlosen Geschichten erzählen.
Dann:
Botswana mit Namibia zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Es sind unterschiedliche Völker, d.h. Stämme. Bayern sind keine Ostfriesen, Türken sind keine Deutschen, Holländer (man möge sich nur die untereinander uneinigen Regionen dieses kleinen Landes ansehen) sind keine Russen.
Vor über 20 Jahren fuhren in Botswana fast nur weiße (ausländische) Guides. Heute hat sich die Situation geändert, fast nur noch einheimische! Damals hätte vielleicht niemand den Einheimischen zugetraut, dass das funktioniert. Der Einbruch im Tourismus ist jedenfalls ausgeblieben.
Meine erste Reise unter rein kenyanischer Führung war eine organisatorische Katastrophe. Ich bin davon überzeugt, dass das heute anders ist.
Gestandene (ehrliche) Leute unter den NGO´s oder aus der Entwicklungshilfe würden sich die Haare raufen über Auffassungen die manche hier von sich geben ("ich habe 3 Monate in Südafrika gearbeitet und weiß alles besser").
Vielleicht verstehe ich hier deine burschikose Herzlichkeit falsch 😉 , aber das ist kein Zitat von Botswanadreams!
Sie hat hier nicht ihre Auffassung kundgetan, ebenso wenig wie ich dies vorher tat, sondern ihre ERFAHRUNG geschildert.
Beendet das Thema!

Denn auf der einen Seite sind die guten Menschen, - die auf der anderen Seite sind eben die nicht so Guten.
Und wer dann nicht weiter argumentieren weiß, der holt eben die Neonazi-, Rassisten- oder Ausbeutungskeule gegen die nicht so guten Menschen hervor. Vielleicht. Hoffe es aber nicht.
Ebenwenig wie du möchtest, in die von dir genannten Schubladen gesteckt zu werden, möchte ich hier als verblendete Hummeldumm dargestellt werden.
Schade, daß Menschen aus theoretischer ideologischer Voreingenommenheit nicht bereit sind, sich die Lebenserfahrungen Anderer zunutze zu machen, ihnen zuzuhören und zumindest darüber nachzudenken, sondern immer nach der Totschlagsmanier den Anderen zu "eliminieren" suchen nach dem Muster heutiger bundesdeutscher Politik. Was das bedeutet, sollten gerade auch die Schweizer unter den Forumsteilnehmern wissen nach den verbalen Entgleisungen des Kavalleriegenerals i.R. Steinbrück.

BadBoy
Ich gestehe dir die Erfahrungen zu und glaube dir sogar, dass es schwierig ist, in Afrika etwas aufzubauen. Aber wenn es einen echten Austausch geben soll, wüsste ich mehr, als dass es schwer ist. Dann interessiert mich, wo die Wurzeln der Probleme sind.
Eigentlich, sicherlich naiv gedacht, müssten die selbständigen Ausländer(Arbeitgeber) in Namibia an der Lösung dieses Problems doch ernsthaft interessiert sein. Denn wenn Ausländer nur Ausländer einstellen, wird es irgendwann keine Arbeitsgenehmigungen mehr geben.

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
5'479 Beiträge · seit 200904. Okt. 2010 · #35
Ich weiß gar nicht weshalb Ihr Euch so aufregt. Wenn Cecilie gerne europäische (deutschsprachige) Mitarbeiter haben möchte ist das Ihr gutes Recht, solange sie sich dabei an die Gesetze Namibias hält.

Für solch eine Entscheidung kann es verschiedene Gründe geben, die für Dritte meines Erachtens aber nicht von Belang sind. Ich behaupte aber mal, ein türkischer Gemüsehändler stellt auch lieber einen Landsmann ein, anstelle eines deutschen Langzeitarbeitslosen.

Auch sollte man Cecilie nicht als Ausbeuterin brandmarken, weil Sie Mitarbeiter für lediglich Kost und Logis sucht. Es wird ja niemand dazu gezwungen, solch ein Angebot anzunehmen und wer so bescheuert ist, darauf einzugehen ist halt selber schuld.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2010
1'247 Beiträge · seit 200904. Okt. 2010 · #36
Topobär schrieb:
Ich weiß gar nicht weshalb Ihr Euch so aufregt. Wenn Cecilie gerne europäische (deutschsprachige) Mitarbeiter haben möchte ist das Ihr gutes Recht, solange sie sich dabei an die Gesetze Namibias hält.
@Topobär: Grundsätzlich gebe ich dir recht und wollte mich auch schon dahingehend äussern. Allerdings habe ich mich zuvor bemüht, die bisher neun Posts von Cecile nachzuverfolgen, und das Resultat stimmt mich etwas nachdenklich.

@Cecile: Ich glaube, du hast es in der Hand, diesem Thread die Richtung zu geben, die du wünschst. Was weder dir noch anderen hilft, ist, wenn du bei jedem Angriff - ob berechtigt oder nicht - sofort zurückbeisst.

Versöhnliche Grüsse an alle hier
Gutmensch Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
658 Beiträge · seit 200704. Okt. 2010 · #37
Topobär schrieb:
Ich weiß gar nicht weshalb Ihr Euch so aufregt. Wenn Cecilie gerne europäische (deutschsprachige) Mitarbeiter haben möchte ist das Ihr gutes Recht, solange sie sich dabei an die Gesetze Namibias hält.

Für solch eine Entscheidung kann es verschiedene Gründe geben, die für Dritte meines Erachtens aber nicht von Belang sind. Ich behaupte aber mal, ein türkischer Gemüsehändler stellt auch lieber einen Landsmann ein, anstelle eines deutschen Langzeitarbeitslosen.

Auch sollte man Cecilie nicht als Ausbeuterin brandmarken, weil Sie Mitarbeiter für lediglich Kost und Logis sucht. Es wird ja niemand dazu gezwungen, solch ein Angebot anzunehmen und wer so bescheuert ist, darauf einzugehen ist halt selber schuld.
Hallo Topobär

als bescheuert würde ich das nicht bezeichnen, es steht ja auch ein Lerneffect dahinter.
Gegen die Sache an sich ist ja nix einzuwenden, wie Du selber schon sagst, nur wird es sehr schwer werden. Auc hat keiner der cecile Ausbeuting vorgeworfen, das ist alleine deine Interpretation !!
Es gibt hier in Namibia auch sogenannte "Projekte" und das ist Ausbeutung, wo Volunterrs Geld abgenommen wird, um hier zu arbeiten. Bitte, was ist das dann ???
Das einzige, was an der Sache stören könnte, ist die Art von Cecile !!
Grüßle Ralf
154 Beiträge · seit 201004. Okt. 2010 · #38
In NAM ist es wie überall, willst du gute Arbeit musst du auch dafür bezahlen. Ich hatte in verschiedenen Ländern Hauspersonal und es bewahrheitete sich immer wieder.
Dafür das wir als Europäer oft andere (höhere) Anforderungen an das Personal stellen, muss natürlich auch bezahlt werden.
Gast04. Okt. 2010 · #39
Von unterkunft swakopmund, tragen wir das Thema weiter ?
Dann auf ein Neues. Weltenbummler Uschi und Peter
5'479 Beiträge · seit 200905. Okt. 2010 · #40
Horse_whisperer schrieb:
Auch hat keiner der cecile Ausbeuting vorgeworfen, das ist alleine deine Interpretation !!
Dann lies bitte mal die erste Reaktion auf Cecilies Post. Da wird ihr von Botswanadream vorgeworfen, lediglich billige Arbeitskräfte zu suchen. Das ist für mich mit Ausbeutung gleichzusetzen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"