MIMiriamThemenstarter2 Beiträge · seit 201001. Okt. 2010 · #1Hallo liebe Forumsmitglieder,
Ich habe zwar schon fleißig im Forum gelesen, aber noch nie einen Eintrag verfasst. Doch nun habe ich einge wichtige Fragen.
Und zwar habe ich einen Praktikumsplatz in Windhoek angeboten bekommen. Ich würde ihn sehr gern annehmen, doch mich plagen einige Zweifel. Ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen...
Zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre alt, Studentin, 1,65m, blond und war noch nie in Namibia (auch nicht in Afrika).
Nun wäre ich in Windhoek auf mich allein gestellt, und möchte wissen: Ist es gefährlich? Denn ich habe schon Meinungen von "kein Problem" bis "keine Frau läuft allein auf der Straße" gelesen. Da ich aus finanziellen Gründen kein Auto mieten werde, werde ich alles zu Fuß erledigen müssen. Ist das möglich, wenn man die allgemeinen Sicherheitshinweise, wie z.B. keine Wertsachen offen mit sich rumtragen berücksichtigt?
Und stimmt es, dass man nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein auf der Straße spazieren kann? Wenn nicht, kann man sich allein ein Taxi nehmen oder wie löst ihr solche Situationen, wenn ihr abends von A nach B kommen wollt?
Als Unterkunft könnte doch das Chameleon Backpackers Hostel geeignet sein?
Nun ich hoffe, dass mein Betrag nicht als vorurteilsbehaftet missverstanden wird, denn so sind meine Fragen auf keinen Fall gemeint. Es fällt mir nur sehr schwer, mir ein Bild von der Lage in Windhoek für "alleinstehende" Frauen zu machen.
Es wäre wirklich toll, wenn ich Antworten bekommen würde! Vielen Dank im Vorraus,
Miriam
Swakop521'223 Beiträge · seit 201001. Okt. 2010 · #2Miriam,
wenn Du Dich in der Stadt Windhoek aufhälst, solltest Du keine Probleme haben. Es ist in etwa so, als würdest Du nach Köln ziehen. Auch dort zieht eine Frau abends nicht alleine los, speziell nicht in gewissen Stadtteilen.
Halte Dich an Menschen Deiner Sorte und lasse Dich nicht naiv zu irgendwelchen dubiosen Exkusionen oder Unternehmungen durch andere überreden.
Steige nicht in irgendein Taxi ein, denn sehr viele von diesen sind Transportmedium für Kriminelle.
Versuche Dich an Deutsche bzw. Namibia-Deutsche vor Ort zu halten, lasse Dich von denen einweisen und richte Dich im Verhalten nach denen. Dann wirst Du sehr große Freude an Deinem Aufenthalt haben.
Windhoek hat ein eingeschränktes Nachtleben, Discos sollte man am besten als Weiße meiden (Drogen aller Art inkl. gesundheits-zerstörende Kunstdrogen); es gibt Lokale bzw. Pubs, wo man eher seine Freizeit verbringen sollte als in einer der dortigen Diskos. Sollte es Dich dennoch dorthin verschlagen, gehe nie allein oder ohne Begleitung von Menschen Deiner Sorte hin.
Bleibe abends weg von Katutura oder Khomasdal.
Suche Dir ein Zimmer bei einer europäischstämmigen Familie; ich würde niemals in eine der Jugendherbergen ziehen.
Wenn Du Fragen hast, schicke mir eine PN. Das ist ein Thema das immer wieder Kontroversen auslöst, und ich möchte es weiter nicht öffentlich diskutieren.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
ULUlli931 Beiträge · seit 200601. Okt. 2010 · #3Swakop52 schrieb:Wenn Du Fragen hast, schicke mir eine PN. Das ist ein Thema das immer wieder Kontroversen auslöst, und ich möchte es weiter nicht öffentlich diskutieren.
Bei allem Respekt, aber wenn du das Thema nicht öffentlich diskutieren möchtest, dann lass es auch. Dann braucht man wenigstens nicht so einen Blödsinn zu lesen.
@Miriam
In Windhoek gelten grundsätzlich die gleichen Sicherheitsregeln wie in jeder anderen Großstadt auch. Ich unterstelle einfach, dass du nicht das erste Mal im Ausland bist (sonst würdest du dir wahrscheinlich auch nicht gerade einen Praktikumsplatz in Windhoek besorgen...) Und mit der nötigen Umsicht kannst du in Windhoek bzw. generell in Namibia in eine tolle Zeit verleben und sicher auch einiges an neuen Erfahrungen machen.
Eine wichtige Erfahrung sind natürlich auch Kontakte zu Einheimischen. Und das sind glücklicherweise nicht nur Deutsche oder Namibia-Deutsche... Und selbstverständlich kannst du dort auch in eine Disko gehen. Das tun vielleicht Leute wie BadBoy nicht, aber ansonsten alle jüngeren Leute in der Stadt - egal welcher Hautfarbe.
Ich empfehle dir, dich vielleicht zusätzlich mit Leuten wie Konno oder Carsten Möhle (beide auch hier im Forum)auszutauschen. Konno ist als Student viel in Afrika herum gekommen und ist bestimmt eine gute und realistische Quelle. Carsten vermietet auch Zimmer an Praktikanten und Studenten. Und selbst wenn du schon eine Unterkunft haben solltest, kann er dir bestimmt Kontakte zu anderen Praktikanten vermitteln. Je nach dem wie lange dein Praktikum dauert würde ich vielleicht nicht unbedingt in einem Backpacker übernachten. Nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil du Privat sicherlich eine günstigere Unterkunft finden kannst.
Gruß
Ulli
Swakop521'223 Beiträge · seit 201001. Okt. 2010 · #4Ulli schrieb:Swakop52 schrieb:Wenn Du Fragen hast, schicke mir eine PN. Das ist ein Thema das immer wieder Kontroversen auslöst, und ich möchte es weiter nicht öffentlich diskutieren.
Bei allem Respekt, aber wenn du das Thema nicht öffentlich diskutieren möchtest, dann lass es auch. Dann braucht man wenigstens nicht so einen Blödsinn zu lesen.
@Miriam
In Windhoek gelten grundsätzlich die gleichen Sicherheitsregeln wie in jeder anderen Großstadt auch. Ich unterstelle einfach, dass du nicht das erste Mal im Ausland bist (sonst würdest du dir wahrscheinlich auch nicht gerade einen Praktikumsplatz in Windhoek besorgen...) Und mit der nötigen Umsicht kannst du in Windhoek bzw. generell in Namibia in eine tolle Zeit verleben und sicher auch einiges an neuen Erfahrungen machen.
Eine wichtige Erfahrung sind natürlich auch Kontakte zu Einheimischen. Und das sind glücklicherweise nicht nur Deutsche oder Namibia-Deutsche... Und selbstverständlich kannst du dort auch in eine Disko gehen. Das tun vielleicht Leute wie BadBoy nicht, aber ansonsten alle jüngeren Leute in der Stadt - egal welcher Hautfarbe.
Ich empfehle dir, dich vielleicht zusätzlich mit Leuten wie Konno oder Carsten Möhle (beide auch hier im Forum)auszutauschen. Konno ist als Student viel in Afrika herum gekommen und ist bestimmt eine gute und realistische Quelle. Carsten vermietet auch Zimmer an Praktikanten und Studenten. Und selbst wenn du schon eine Unterkunft haben solltest, kann er dir bestimmt Kontakte zu anderen Praktikanten vermitteln. Je nach dem wie lange dein Praktikum dauert würde ich vielleicht nicht unbedingt in einem Backpacker übernachten. Nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil du Privat sicherlich eine günstigere Unterkunft finden kannst.
Gruß
Ulli
Bezeichne reale Sicherheitshinweise nicht als Blödsinn und greife Leute nicht unqualifiziert an. Falls Du es nicht mitbekommen hast, handelt es sich hier um eine Frau. Wenn Du Ahnung hättest, dann wüßtest Du auch was abläuft und was bereits in der Vergangenheit passiert ist bis hin zu Vergewaltigung und Mord aufgrund naiver Verhaltensweisen der Opfer und solcher Ratschläge wie von Dir.
Damit beende ich hiermit für mich die Diskussion. Es gibt offensichtlich schlauere und besserwissende Leute unter den Zugereisten und Gelegenheitsbesuchern als mich. Und genau deshalb diskutiere ich solche Themen nicht weiter im Forum.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
ULUlli931 Beiträge · seit 200601. Okt. 2010 · #5@BadBoy
Meinst du 'reale Sicherheitshinweise' wie:
Halte Dich an Menschen Deiner Sorte oder
Meintest du 'deiner Sorte' oder 'deiner Hautfarbe'?
Versuche Dich an Deutsche bzw. Namibia-Deutsche vor Ort zu halten
Darf es auch ein Südafrikaner, Franzose oder Holländer sein? Oder sind die auch schon suspekt wie alle anderen Einheimischen?
oder
Discos sollte man am besten als Weiße meiden
Warum? Werden weiße Frauen öfter vergewaltigt als schwarze? Oder kommt es vielleicht eher darauf an mit wem man in welche Disko geht? Und wie man sich verhält -wie übrigens in jedem anderen Land auch...
Danke auch...
Gruß
Ulli
SPSpyrooo33 Beiträge · seit 200901. Okt. 2010 · #6Also, ich fasse mich möglichst kurz... Komm her, versäume nicht diese Chance. Kriminalität ist da, aber bist du hellen Geistes und mit Verstand gesegnet worden, wirste Afrika überleben 😉. Nein ehrlich, so schlimm ist es nicht hier, man muss nur wissen, wie. Ich bin selbst aus Deutschland und lebe bzw arbeite hier unten, und wenn du willst, zeig ich dir gerne die Stadt, Kneipen, Discos, Treffpunkt der Deutschen und stelle dich auch einigen Leuten vor, wenn du hier bist bzw solltest du den Praktikumsplatz annehmen. Damit hättest du auf jeden Fall schonmal einen Kontakt hier unten und bist nicht ganz auf dich gestellt. Nebenbei: Bin 25, dunkle Haare 😉 und arbeite in einem bekannten Waffengeschäft hier als Waffenschmied/Büchsenmacher. Bin eigentlich auch ganz umgänglich - meistens 🙂.
Alles in allem muss man einfach gewisse Dinge meiden bzw nicht tun, aber du kommst schnell dahinter, vor allem, wenn man eine gewisse grundlegende Vorsicht mit sich bringt. Für Fragen stehe ich dir natürlich auch gern per PM oder hier zur Verfügung.
Ansonsten noch allgemein: Katutura und Khomasdal, liebe Leute, sind nicht die einzigen Orte, wo man nicht allein bzw als Weisser hingehen sollte. Beschränkt euch doch nicht immer auf diese Orte, das ist irgendwie, sorry für die Wortwahl, beschränkt. Selbst in Klein Windhoek oder Olympia sollte man nachts nicht allein rumlaufen. Und Schwarzensiedlungen gibt es auch andere, zB. Rocky Crest, um nur ein Bsp zu nennen. Ich sage einfach immer, dass viele Schwarze nichts oder nur wenig zu verlieren haben, so gut wie immer pleite sind und wenig Skrupel haben. Daher ist das Gefahrenpotenzial von diesen Leuten sehr hoch, zumal auch oft noch Alkohol den ganzen Tag über konsumiert wird. Aber es gibt auch "gute Schwarze", glaubt mir, ich arbeite jeden Tag mit welchen zusammen.
SPSpyrooo33 Beiträge · seit 200901. Okt. 2010 · #7Ach Kack, nun hab ich eigentlich nich auf deine Fragen geantwortet 😄
Sorry dafür.
"Nun wäre ich in Windhoek auf mich allein gestellt, und möchte wissen: Ist es gefährlich?"
Bedingt, seinem Verhalten entsprechend uU. nicht mehr als in einer europäischen Großstadt.
"Da ich aus finanziellen Gründen kein Auto mieten werde, werde ich alles zu Fuß erledigen müssen. Ist das möglich, wenn man die allgemeinen Sicherheitshinweise, wie z.B. keine Wertsachen offen mit sich rumtragen berücksichtigt?"
Ja, defintiv.
"Und stimmt es, dass man nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein auf der Straße spazieren kann? "
Kann schon, später am abend/bei Dunkelheit sollte man das, vor allem als Frau, meiden.
"Wenn nicht, kann man sich allein ein Taxi nehmen oder wie löst ihr solche Situationen, wenn ihr abends von A nach B kommen wollt?"
Taxis gibt es, sollte man nicht unbedingt nutzen. Es gibt aber vertrauenswürdige Gesellen, die sind bekannt, da kannste auch mitfahren. Es gibt auch Dial A Driver, kostet innerorts etwa 8 Euro pro Fahrt und ist 100%ig sicher.
"Als Unterkunft könnte doch das Chameleon Backpackers Hostel geeignet sein? "
Kenne ich leider nicht, aber je nach Preisvorstellungen wirste hier unten definitv was finden.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200601. Okt. 2010 · #8Hallo und Willkommen Miriam!
Hmmmm... du machst ein Praktikum für "sechs" Wochen?
Hast du schon einen Platz und als was möchtest du dies tun?
In der Regel macht man doch dort ein Praktikum wo PraktikantInnen
gebraucht werden. Dann müsste doch diese Firma/Familie doch Erfahrung haben und wissen wie diese zu beherbergen sind und auch sonst auf allerlei Fragen Antwort haben.
Wie ist dein Plan?
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Swakop521'223 Beiträge · seit 201002. Okt. 2010 · #9Spyrooo schrieb:Also, ich fasse mich möglichst kurz... Komm her, versäume nicht diese Chance. Kriminalität ist da, aber bist du hellen Geistes und mit Verstand gesegnet worden, wirste Afrika überleben 😉. Nein ehrlich, so schlimm ist es nicht hier, man muss nur wissen, wie. Ich bin selbst aus Deutschland und lebe bzw arbeite hier unten, und wenn du willst, zeig ich dir gerne die Stadt, Kneipen, Discos, Treffpunkt der Deutschen und stelle dich auch einigen Leuten vor, wenn du hier bist bzw solltest du den Praktikumsplatz annehmen. Damit hättest du auf jeden Fall schonmal einen Kontakt hier unten und bist nicht ganz auf dich gestellt. Nebenbei: Bin 25, dunkle Haare 😉 und arbeite in einem bekannten Waffengeschäft hier als Waffenschmied/Büchsenmacher. Bin eigentlich auch ganz umgänglich - meistens 🙂.
Alles in allem muss man einfach gewisse Dinge meiden bzw nicht tun, aber du kommst schnell dahinter, vor allem, wenn man eine gewisse grundlegende Vorsicht mit sich bringt. Für Fragen stehe ich dir natürlich auch gern per PM oder hier zur Verfügung.
Ansonsten noch allgemein: Katutura und Khomasdal, liebe Leute, sind nicht die einzigen Orte, wo man nicht allein bzw als Weisser hingehen sollte. Beschränkt euch doch nicht immer auf diese Orte, das ist irgendwie, sorry für die Wortwahl, beschränkt. Selbst in Klein Windhoek oder Olympia sollte man nachts nicht allein rumlaufen. Und Schwarzensiedlungen gibt es auch andere, zB. Rocky Crest, um nur ein Bsp zu nennen. Ich sage einfach immer, dass viele Schwarze nichts oder nur wenig zu verlieren haben, so gut wie immer pleite sind und wenig Skrupel haben. Daher ist das Gefahrenpotenzial von diesen Leuten sehr hoch, zumal auch oft noch Alkohol den ganzen Tag über konsumiert wird. Aber es gibt auch "gute Schwarze", glaubt mir, ich arbeite jeden Tag mit welchen zusammen.
Danke Spyroo, wenigstens Du hast es im Gegensatz zu vielen in Europa sitzenden Wunsch-Theoretikern begriffen aus der alltäglichen Lebens- und Berufspraxis heraus!
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Potje193 Beiträge · seit 200902. Okt. 2010 · #10Hallo,
wenn Du einen Praktikumsplatz in WDH hast - dann Briefmarke auf den Hintern und ab zu DHL - nein wirklich mach los. Du wirst auf freundliche Menschen stoßen und für Deine Zukunft wird es wohl sehr gut sein - ich reise immer wieder gern dorthin. Völlig unproblematisch.
Gruß Potje
JABULANI250 Beiträge · seit 201002. Okt. 2010 · #11Werter Potje
...wenn alles so unproblematisch ist, sei die Frage erlaubt, warum die Weissen hinter hohen Mauern, Stacheldraht und elektrischen Zäunen ihr Dasein fristen... 😄
Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
SPSpyrooo33 Beiträge · seit 200903. Okt. 2010 · #12JABULANI schrieb:Werter Potje
...wenn alles so unproblematisch ist, sei die Frage erlaubt, warum die Weissen hinter hohen Mauern, Stacheldraht und elektrischen Zäunen ihr Dasein fristen... 😄
Gruss Tom
Die Frage sei erlaubt, jedoch sei auch gesagt, dass nicht nur die Weissen hinter eben diesen Mauern leben, sondern genauso Schwarze, Coloured und sonstige. Und deine Frage hört sich so an, als ob man das Haus nicht verlassen könnte 🙂
Ich sagte doch schon, das Kriminalitätspotenzial ist hoeher als in Europa, jedoch laesst es sich bei entsprechender Vorsicht auf ein normales Maß reduzieren.
LOlowflyer579 Beiträge · seit 201005. Okt. 2010 · #13Hallo,
das Auswärtige Amt hat übrigens vor einer Woche seine Informationen zu Namibia komplett aktualisiert. Zum Thema Kriminalität heißt es dort nun
In Namibia gehört Kriminalität leider in stärkerem Maß zum Alltag als in Deutschland. Leider wird dies von Besuchern erfahrungsgemäß unterschätzt. 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber Schönheit und Gastfreundschaft dieses Landes erfreuen umso mehr, wenn die nachfolgenden Sicherheitshinweise befolgt werden:
Grundsätzlich gilt: Folgen Sie ihrem „Bauchgefühl“, wenn Ihnen eine Situation merkwürdig vorkommt, z. B. wenn sich in der Stadt eine Gruppe von mehreren unbekannten Personen um Sie herum bildet oder wenn sich Ihnen während der Autofahrt eine unklare Situation eröffnet (z. B. verlassener Kindersitz am Straßenrand). Es kann sein, dass Sie abgelenkt oder getäuscht werden sollen, um einen Überfall zu ermöglichen. Halten Sie im Zweifel nicht an, sondern verständigen Sie die Polizei (10111).
Es ist vorgekommen, dass Touristen von der Übernahme ihres Mietwagens am Flughafen an gezielt bis vor ihre Pension/ihr Hotel verfolgt und dann direkt vor Ankunft überrascht und ausgeraubt wurden.
Ein erhöhtes Überfall-/Diebstahlrisiko besteht in Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Fahren Sie allein in einem Taxi, so sollten Sie darauf bestehen, dass kein weiterer Fahrgast hinzusteigt.
Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist. Fahren Sie, insbesondere in den Städten, grundsätzlich mit verriegelten Türen. Lassen Sie keine Gegenstände sichtbar im Auto liegen - auch solche nicht, die Ihnen wertlos vorkommen mögen!
Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u. a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.
Hohes Gras und Buschland werden von Kriminellen gezielt als Sichtschutz vor und nach Überfällen genutzt. Nach neuen Berichten sind aus solchem Sichtschutz heraus auch rohe Eier auf die Windschutzscheibe geworfen worden. Achtung: Betätigen Sie in einem solchen Fall nicht die Scheibenwischanlage. Sonst entsteht ein Schmierfilm, der Sie zum Anhalten zwingt!
Besondere Wachsamkeit ist am Geldautomaten geboten. Lassen Sie sich dort keinesfalls "helfen" oder von Umstehenden ablenken.
Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.
Lassen Sie sich nicht am Flughafen überreden, Wertsachen „aus Sicherheitsgründen“ in das einzucheckende Gepäck statt ins Handgepäck zu geben.
Quelle:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Namibia/NamibiaSicherheit.htmlSonnige Grüße
Swakop521'223 Beiträge · seit 201005. Okt. 2010 · #14lowflyer schrieb:Hallo,
das Auswärtige Amt hat übrigens vor einer Woche seine Informationen zu Namibia komplett aktualisiert. Zum Thema Kriminalität heißt es dort nunIn Namibia gehört Kriminalität leider in stärkerem Maß zum Alltag als in Deutschland. Leider wird dies von Besuchern erfahrungsgemäß unterschätzt. 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber Schönheit und Gastfreundschaft dieses Landes erfreuen umso mehr, wenn die nachfolgenden Sicherheitshinweise befolgt werden:
Grundsätzlich gilt: Folgen Sie ihrem „Bauchgefühl“, wenn Ihnen eine Situation merkwürdig vorkommt, z. B. wenn sich in der Stadt eine Gruppe von mehreren unbekannten Personen um Sie herum bildet oder wenn sich Ihnen während der Autofahrt eine unklare Situation eröffnet (z. B. verlassener Kindersitz am Straßenrand). Es kann sein, dass Sie abgelenkt oder getäuscht werden sollen, um einen Überfall zu ermöglichen. Halten Sie im Zweifel nicht an, sondern verständigen Sie die Polizei (10111).
Es ist vorgekommen, dass Touristen von der Übernahme ihres Mietwagens am Flughafen an gezielt bis vor ihre Pension/ihr Hotel verfolgt und dann direkt vor Ankunft überrascht und ausgeraubt wurden.
Ein erhöhtes Überfall-/Diebstahlrisiko besteht in Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Fahren Sie allein in einem Taxi, so sollten Sie darauf bestehen, dass kein weiterer Fahrgast hinzusteigt.
Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist. Fahren Sie, insbesondere in den Städten, grundsätzlich mit verriegelten Türen. Lassen Sie keine Gegenstände sichtbar im Auto liegen - auch solche nicht, die Ihnen wertlos vorkommen mögen!
Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u. a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.
Hohes Gras und Buschland werden von Kriminellen gezielt als Sichtschutz vor und nach Überfällen genutzt. Nach neuen Berichten sind aus solchem Sichtschutz heraus auch rohe Eier auf die Windschutzscheibe geworfen worden. Achtung: Betätigen Sie in einem solchen Fall nicht die Scheibenwischanlage. Sonst entsteht ein Schmierfilm, der Sie zum Anhalten zwingt!
Besondere Wachsamkeit ist am Geldautomaten geboten. Lassen Sie sich dort keinesfalls "helfen" oder von Umstehenden ablenken.
Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.
Lassen Sie sich nicht am Flughafen überreden, Wertsachen „aus Sicherheitsgründen“ in das einzucheckende Gepäck statt ins Handgepäck zu geben.
Sonnige Grüße
Ich würde den Warnhinweis erweitern:
Wenn man es vermeiden kann, sollte man die Benutzung eines Taxi unbedingt vermeiden. Es sei denn, eine bekannte Person kennt einen Taxifahrer und holt ihn gezielt heran, oder das Hotel hat ihn direkt gerufen.
Unter den Taxifahrern hat sich der größte kriminelle Verbund organisiert, sie transportieren die Verbrecher zum Teil bis zum Tatort und warten auf deren Rückkehr, um sie abzutransportieren. Zu Raubüberfällen oder zu Einbrüchen. Sie kundschaften aus, wo eingebrochen werden kann. Zum Teil hat es da bereits wilde Schießereien zwischen solchen Taxifahrern und der Polizei gegeben nach bewaffneten Raubüberfällen. Und es kommt nicht von ungefähr, daß die Stadt Windhoek den Taxifahrern zur Identifikation die Riesenkennzeichnung verschrieben hat. Sie sind jedoch als Ergebnis nur vorsichtiger geworden, an der Problematik hat sich wenig geändert.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
eggitom1'247 Beiträge · seit 200905. Okt. 2010 · #15Ich glaube kaum, dass das Wiederkäuen der ewig gleichen Sicherheitsdiskussionen der guten Miriam viel hilft. Da würden mir die praktischen Tipps von Ulli und Spiroo schon mehr zusagen.
Und wenn ich schon dabei bin, kann ich mir eine weitere Bemerkung nicht verkneifen: Man braucht nicht jedesmal einen ganzen Post zu kopieren; man kann zwischen den beiden "quote"-Markierungen problemlos auch Teile löschen. Es wird wohl kaum ein Forumsmitglied geben, das nicht weiss, wie man zurückblättert...
@Miriam: Erst mal willkommen im Forum. Carsten Möhle alias Bwana ist auf jeden Fall eine gute Adresse. Schau mal unter
www.bwana.de nach; in der Rubrik "Über uns" erfährst du mehr über ihn. Viele FoMis kennen ihn persönlich und im südlichen Afrika ist er bekannt wie ein bunter Hund (Carsten, ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel 🙁 ). Er kann und wird dir sicher mit Tipps weiterhelfen.
Wenn denn dein Eintrag tatsächlich erst gemeint war (sorry für das Misstrauen, aber in letzter Zeit häufen sich die etwas "obskuren" Anfragen hier im Forum etwas 🤨 )
Viel Spass in Windhoek 😎
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende) LOlowflyer579 Beiträge · seit 201005. Okt. 2010 · #16Hallo Thomas,
eggitom schrieb:Ich glaube kaum, dass das Wiederkäuen der ewig gleichen Sicherheitsdiskussionen der guten Miriam viel hilft. Da würden mir die praktischen Tipps von Ulli und Spiroo schon mehr zusagen.
Alle anderen Themen werden auch regelmäßig (unzwar ohne neue Erkenntnisse) wiedergekäut: "Welcher Autovermieter?", "Wieviele Nächte Okaukuejo?", "Ist meine 0815-Standardroute toll?", ... Warum soll das ausgerechnet bei Sicherheitsdiskussionen unterbunden werden?
Sonnige Grüße
MIMiriamThemenstarter2 Beiträge · seit 201005. Okt. 2010 · #17Also zuerst mal: Vielen Dank für die vielen Hinweise, Tips und die Mühe, welche ihr euch für mich gemacht habt!
Der Eintrag war (und ist) ernst gemeint, und die große Resonanz hat mir bei meiner Entscheidungsfindung sehr weitergeholfen. Ich werde den Praktikumsplatz annehmen und bin nun schon sehr gespannt auf Windhoek. Ich werde nicht leichtsinnig sein und mich an die hier gegebenen Ratschläge halten. So wird es sicher eine super Zeit 🙂
Swakop521'223 Beiträge · seit 201005. Okt. 2010 · #18lowflyer schrieb:Hallo Thomas,
eggitom schrieb:Ich glaube kaum, dass das Wiederkäuen der ewig gleichen Sicherheitsdiskussionen der guten Miriam viel hilft. Da würden mir die praktischen Tipps von Ulli und Spiroo schon mehr zusagen.
Alle anderen Themen werden auch regelmäßig (unzwar ohne neue Erkenntnisse) wiedergekäut: "Welcher Autovermieter?", "Wieviele Nächte Okaukuejo?", "Ist meine 0815-Standardroute toll?", ... Warum soll das ausgerechnet bei Sicherheitsdiskussionen unterbunden werden?
Sonnige Grüße
Die Sicherheitsdiskussion ist immer wieder uninteressant bis wieder einmal etwas Spektakuläres passiert, dann wird sie 1000x wiedergekäut.
Man möge sich nur mal beim deutschen Konsulat in Windhoek erkundigen, wie viele Leute täglich/ wöchentlich/ monatlich dort vorsprechen aufgrund fehlender Dokumente die abhanden gekommen sind aufgrund Fehlverhaltens der Betroffenen.
Die Sicherheitshinweise gehören unabdingbar in ein solches Forum wie Hinweise auf Routen u.ä. 🤩
Im übrigen sind die Hinweise des AA sehr real aufgrund dieser Problematiken dargestellt, sogar ein Understatement, um keine diplomatische Kontroverse zu provoszieren. In einem Privatforum kann man das sehr viel deutlicher formulieren.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)