Nachdem wir so viele Tipps aus dem Forum bekommen haben, möchten wir uns gerne mit einem Reisebericht revanchieren (... auch wenn für mich Laien das Hochladen der Bilder zur Geduldsprobe wird ...)
1. und 2. Tag
Nach 12-monatigem Vorlauf sitzen wir (Petra und Ralf) am Frankfurter Flughafen. Eine
4-tägige Schnupperreise durch Namibia 2008 warf die Frage auf, ob es nicht doch möglich sei, als Selbstfahrer dieses Land zu bereisen. Aber ich mit meiner Schlangenphobie … Schlaflose Nächte später fiel die Entscheidung – wir machen es. Für unser Sicherheitsempfinden buchen wir die Reise komplett über einen deutschen Reiseveranstalter. Mit etwas Verspätung (technisches Problem – was auch immer es heißen mag) startet Air Namibia Richtung Süden und liefert uns in den frühen Morgenstunden bei 8 Grad plus wohlbehalten am Flughafen Hosea Kutako ab.
Einreiseformular ist ausgefüllt, beide Koffer kommen über das Rollband gefahren (große Freude, beim letzten Air Namibia Flug blieb ein Koffer auf Nimmerwiedersehen verschwunden), Zoll, schon stehen wir in der Ankunftshalle. Geldtausch ist problemlos, Kauf der Prepaidhandykarte gegenüber dem Budget-Schalter auch, am Schalter vom Vermieter stehen wir etwas an. Tja, die afrikanische Gelassenheit, an die werden wir uns gewöhnen - und an die Papierberge, die immer wieder ausgefüllt werden (müssen). Ein netter Angestellter bringt uns zum Auto, einen goldenen Nissan X-Trail, 15.000 km. Dank der Hinweise im Forum schauen wir uns das Auto genau an, lassen uns den 2. Ersatzreifen bringen, sehen nach dem Werkzeug … und bekommen erstmalig bei einem Mietwagen gutes Kartenmaterial mit auf den Weg. Inzwischen kaufe ich noch zwei Wasserflaschen am Flughafen, denn wir wollen natürlich nicht nach Windhoek zum Einkaufen fahren …
Um 7.20 Uhr starten wir Richtung Dordabis und sehen auch schon die ersten Tiere. Weiter über die Staubpiste Richtung Garib. Die Weberei Ilbenstein hatte am frühen Sonntagvormittag noch geschlossen, schade, da hätte ich Frauchen schon das erste namibische Geld gelassen. Weiter auf der Gravelpad, wir sehen für uns außergewöhnliche Flugobjekte. Aufgrund des vor zwei Jahren erworbenen Etosha-Bildbandes identifizieren wir sie als Ohrengeier.
In Rehoboth wollen wir einkaufen. Wir parken am Woermann Supermarkt. Sofort werden wir von einem Jungen angesprochen, der auf unser Auto aufpassen will. Außerdem hat er Hunger, ob wir ihm nicht Butter mitbringen könnten? Uns ist das erst mal alles suspekt, vollgepacktes Auto, so viele schwarze Menschen … Wir kaufen ein, auch die gewünschte Butter, und fahren weiter zu unserer ersten Übernachtung, dem Lake Oanob Resort. Leider ist das Zimmer noch nicht fertig, wir müssen warten. Die Sonne brennt vom Himmel, das Thermometer klettert nach oben – eigentlich sollte doch jetzt hier Ende Winter Anfang Frühjahr mit angenehmen 25 Grad sein?!? Wir bekommen Zimmer Nr. 3 im Haus Zasu und fühlen uns verzaubert.
Wunderschönes Zimmer mit Ventilator, gut gefüllter Minibar, Wasserkocher mit Tee und Kaffee, Bett mit Moskitonetz, Bad mit wunderschönen Fliesen, Terrasse mit Blick auf den Stausee und Baumratten. Das Wasser im See ist zu kalt zum Baden, so begeben wir uns auf das Game Hiking. Zu Fuß dürfen wir das Gelände erkunden (natürlich mit Wanderschuhen, langen Hosen und Stöcken wegen meiner Schlangenphobie …) und sehen an unserem ersten Tag in Namibia Giraffen und Zebras aus nächster Nähe, sowie Springböcke, Strauße, Nyalas. Große Begeisterung. Wir sind alleine in unserem Haus, die anderen Zimmer sind nicht besetzt. Zum Abendessen in das Restaurant laufen wir, wir werden zuvorkommend bedient und sitzen auch schön, doch das Essen selbst begeistert uns nicht. Vielleicht hatte auch nur der Koch einen schlechten Tag. Auf dem Rückweg zum Zimmer mit Hilfe der Taschenlampe bestaunen wir den Sternenhimmel.
Übernachtung: Lake Oanob Resort, sehr empfehlenswert als erste Übernachtung nach der morgendlichen Landung.
Tageskilometer: 196
1. und 2. Tag
Nach 12-monatigem Vorlauf sitzen wir (Petra und Ralf) am Frankfurter Flughafen. Eine
4-tägige Schnupperreise durch Namibia 2008 warf die Frage auf, ob es nicht doch möglich sei, als Selbstfahrer dieses Land zu bereisen. Aber ich mit meiner Schlangenphobie … Schlaflose Nächte später fiel die Entscheidung – wir machen es. Für unser Sicherheitsempfinden buchen wir die Reise komplett über einen deutschen Reiseveranstalter. Mit etwas Verspätung (technisches Problem – was auch immer es heißen mag) startet Air Namibia Richtung Süden und liefert uns in den frühen Morgenstunden bei 8 Grad plus wohlbehalten am Flughafen Hosea Kutako ab.

Um 7.20 Uhr starten wir Richtung Dordabis und sehen auch schon die ersten Tiere. Weiter über die Staubpiste Richtung Garib. Die Weberei Ilbenstein hatte am frühen Sonntagvormittag noch geschlossen, schade, da hätte ich Frauchen schon das erste namibische Geld gelassen. Weiter auf der Gravelpad, wir sehen für uns außergewöhnliche Flugobjekte. Aufgrund des vor zwei Jahren erworbenen Etosha-Bildbandes identifizieren wir sie als Ohrengeier.


Übernachtung: Lake Oanob Resort, sehr empfehlenswert als erste Übernachtung nach der morgendlichen Landung.
Tageskilometer: 196











































































































