Grober Plan einer Selbstfahrerreise Süd & Nord

27 Antworten · 7'560 Aufrufe · gestartet 21. Sept. 2010 von ebo
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Themenstarter58 Beiträge · seit 201021. Sept. 2010 · #1
Moin Moin aus dem hohen Norden!

Nachdem ich schon eine ganze Weile als Gast mitgelesen habe, möchte ich nun den Vorstoss wagen, meine grobe Routenplanung für die Tour durch Namibia vorzustellen.
Natürlich in der Hoffnung, von Euch Tipps und Anregungen zu erhalten, denn in einigen Punkten hakt es noch ganz gewaltig.

Zunächst zu mir, bzw uns:
Ich bin Mitte 30 und meine Freundin ein paar Jährchen jünger. Fernreiseerfahrungen haben wir bis dato auf einer mehrwöchigen Rucksacktour durch Indien gesammelt.

Meine Interessen auf Reisen:
* Geschichte (In Bezug auf Namibia kommt hier natürlich die Kolonialgeschichte in Frage)
* Kultur & Soziologie (Bevölkerungsgruppen und -schichten. Kurz: Menschen)
* Fotografie (Bei weitem kein Profi, aber doch ambitioniert berührende Bilder mit der DSLR zu machen. Vor allem Menschen, ein wenig Landschaft)

Ihre Interessen auf Reisen:
* Tiere, Tierwelt, Fauna und Tiere 😉

Wir haben keine Luxus- oder Komfortansprüche (was bei dem begrenztem Budget sowieso hinfällig ist). Der Einzige „Tick“ den wir uns gönnen, ist der Verzicht von Fleisch auf dem Teller.

Nun zu den Grundüberlegungen unserer Reise.

Unsere Tour gliedert sich in zwei Teile:
- Eine Selbstfahrertour (ca vom 16.12. bis 3. oder 7. Januar) sowie eine
- 8-tägige Trucksafari (wahrscheinlich über moja-Travel) ab Windhoek durch Botswana zu den Viktoria Fällen.

Der Selbstfahrerteil der Tour soll mit einem Mietwagen mit Dachzelt (Hilux?) bewältigt werden, da flexibler, Hotelkosten sparend und romantischer 😛
Kalahari und Benguela wären zwei interessante Anbieter - oder doch Mietwagen aus Kapstadt
denn:
Start und Endziel der Reise ist Kapstadt, wo wir uns vor der Abreise einige Wochen aufhalten.
Die Bereitstellung eines namibischen Mietwagens in Kapstadt kostet aber leicht 5000-6000N$. Mieten wir einen hier, so kämen auch Einweggebühren hinzu, aber SAF soll ja billiger sein.

Die grobe Reiseroute lautet also:
KAPSTADT ---wie?----> NAMIBIA´S SÜDEN ----Mietwagen------> NAMIBIA´S NORDEN -----Mietwagen-----> WINDHOEK ------Safaritour--------> VIKTORIA FÄLLE -----Flug------> KAPSTADT



Die anvisierten Ziele in Namibia:

im Süden:

FISH RIVER CANYON
Muss man wohl gesehen haben und liegt ja nahezu auf der Strecke.

KEETMANSHOP
Besuch des Köcherbaumwaldes. Übernachtung, um ihn bei Sonnenauf- und/oder -untergang ablichten zu können. Giant´s Playground gehört natürlich dazu.

LÜDERITZ
Auf dem Weg nach Lüderitz Zwischenstopp in AUS, um die Überreste des Kriegsgefangenenlagers aufzuspüren. Mir ist klar, dass dort nicht mehr viel zu sehen ist, aber selbst die Blechutensilien, die dort verstreut liegen, machen einen Hobbyhistoriker glücklich 😉
In Lüderitz wollen wir übernachten (1-2 Nächte?), um die Stadt zu erkunden und vor allem Kolmanskoppe zu besichtigen. Mit Führung und viel Zeit zum Knippsen.

SOSSUSVLEI/SESRIEM
Um auch hier die verschiedenen Lichtverhältnisse zu nutzen und die Gegend zu geniessen, wollen/müssen wir auch hier campieren. Ausserdem ausruhen für die nun folgende Distanz.

Im Norden:

KAOKOVELD:
Wir sind uns noch nicht im Klaren darüber, ob wir auf eigene Faust die Reise bis nach Opuwo antreten wollen, oder aber noch vorher unser Lager aufschlagen (vielleicht Palmwag als oder Höhe Kamanjab?) und von diesem Ausgangspunkt geführte Touren zu dem Himba buchen, bevor wir dann zum Etosha fahren.

ETOSHA
3 Tage sollte man mindestens für den Nationalpark einkalkulieren und dabei zumindest im Camp Okaukuejo sowie Halali genächtigt haben, wie man öfter liest. Eine geführte Nacht- sowie Tagtour zusätzlich zu den eigenen Pirschfahrten ist Pflicht, sagt die Chefin des Hauses...

WINDHOEK
Besuch des Namibian Wildlife Sanctuary, wenn wir nicht vorher ein anderes Rehab Centre als Alternative aufgetan haben. Eventuell Ausflug nach Okahandja zum Grab des Maharero.

Rückgabe des Mietwagens und Anschluss an die Overland-Truck-Reise (3. oder 7. Januar), die durch den Chobe-NP und dem Okanvango-Delta bis zu den Viktoria-Fällen führt.

VIKTORIA-FÄLLE
Dort hängen wir eventuell noch 1-2 Tage ran (Rundflug, Rafting oder ähnliches) um dann mit dem Flieger zurück nach Kapstadt zu gelangen.




Der eine oder andere wird sicher ob der Reiseentfernungen die Hände über den Kopf zusammenschlagen, aber als Einwegreise mit Rückflug sollte das in knapp 4 Wochen doch machbar sein, oder?

Grundsätzlich sind wir aber für alle Ideen offen, sogar die Tour in anderer Richtung zu machen wäre denbar, wenn es denn Vorteile böte. Ich freue mich über Hinweise, Ideen, Anregungen. Vor allem bezüglich des Mietwagenproblems, der Zeitplanung von Wegstrecken, der Auswahl der Ziele und des Routenverlaufs.

Danke im Voraus und schöne Grüße!

ebo
956 Beiträge · seit 200921. Sept. 2010 · #2
Hallo Ebo!

Hm, bevor du mit Vorschlägen überschüttet wirst... Wie wär's, wenn ihr von Kapstadt nach Windhoek fliegt? Wenn ihr halbwegs flexibel seid, solltet ihr ein günstiges Ticket ergattern können.

Dann in Windhoek ein Auto mieten, die klassische Rundreise (Windhoek - Kalahari - Köcherbaumwald - Fish River - Aus bzw. Lüderitz - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland - Etosha - Windhoek) in (knapp) 3 Wochen mit einem Hilux samt Dachzelt machen und dann euren Truck-Trip "absolvieren". So könnt ihr das zeitliche Problem und die Einwegmiete umgehen (natürlich kosten die Flugtickets was und ihr macht trotzdem genug Kilometer). Was anderes macht eigentlich nur dann Sinn, wenn ihr auch in den Kgalagadi NP wollt...

So würde ich es wohl machen.

LG, Tanja
zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2010
579 Beiträge · seit 201021. Sept. 2010 · #3
Hallo,
ebo schrieb:
Die Bereitstellung eines namibischen Mietwagens in Kapstadt kostet aber leicht 5000-6000N$. Mieten wir einen hier, so kämen auch Einweggebühren hinzu, aber SAF soll ja billiger sein.
Das 4x4-Fahrzeuge mit Dachzelt und Campingausrüstung in Südafrika billiger sind, ist meines Erachtens eine Mär. Das gilt höchstens für normale PKWs.
KAPSTADT ---wie?----> NAMIBIA´S SÜDEN
Ich weiß nicht, warum Kapstadt bei der geplanten Route der Startpunkt sein muss, aber ihr könntet mit dem Intercape-Bus von Kapstadt nach Windhoek (und bei Bedarf auch wieder zurück) fahren und dann in Windhoek ein Fahrzeug ohne Einweggebühr mieten. Busfahrt kostet 80 EUR pro Nase und dauert zarte 21 Stunden. Der Bus bietet Schlafsitze.
http://www.intercape.co.za/intercity-services/sleepliner-bus/

Sonnige Grüße
Themenstarter58 Beiträge · seit 201022. Sept. 2010 · #4
TanjaH schrieb:
Hallo Ebo!

Wie wär's, wenn ihr von Kapstadt nach Windhoek fliegt? Wenn ihr halbwegs flexibel seid, solltet ihr ein günstiges Ticket ergattern können.

Hallo Tanja! Vielen Dank fuer Deine Antwort!

Ein Flug kostet minimum 260,-€ p.P. - dann waeren wir beim gleichen Preis, wie eine Bereitstellung des Wagens. (Oder hast Du einen Tipp zum Ergattern eines guenstigeren Tickets?)

Positiv waere, dass wir uns die Fahrtstrecke von CPT nach Namibia sparen wuerden. Allerdings kaeme es aufs gleiche raus, weil wir Ja von Windhoek auch erstmal in den Sueden fahren muessten... also einen grossen Kreis fahren wuerden...

😕
Themenstarter58 Beiträge · seit 201022. Sept. 2010 · #5
Auch die einen lieben Dank fuer die Antwort lowflyer!

lowflyer schrieb:
Ich weiß nicht, warum Kapstadt bei der geplanten Route der Startpunkt sein muss, aber ihr könntet mit dem Intercape-Bus von Kapstadt nach Windhoek (und bei Bedarf auch wieder zurück) fahren und dann in Windhoek ein Fahrzeug ohne Einweggebühr mieten. Busfahrt kostet 80 EUR pro Nase und dauert zarte 21 Stunden. Der Bus bietet Schlafsitze.
http://www.intercape.co.za/intercity-services/sleepliner-bus/

Sonnige Grüße
Wir sind sozusagen "beruflich" in Kapstadt. Von dort geht also auch der Flug von und nach Deutschland. Da kann ich nix dran drehen...

An den Intercape habe ich auch schon gedacht. Aber nach 21 Stunden Fahrt von Windhoek dann gleich wieder in den Sueden (s.o.)...
...obwohl man koennte ja dann auch erst das Wildlife Sanctuary aufsuchen und den Wagen am naechsten oder uebernaechsten Tag anmieten. Da haette man die Buskosten wieder drin...

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Intercape-Tour von Kapstadt nach Windhoek?
zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2010
1'086 Beiträge · seit 200922. Sept. 2010 · #6
Der Einzige „Tick“ den wir uns gönnen, ist der Verzicht von Fleisch auf dem Teller.
Seid Ihr Euch da wirklich sicher?
In Namibia seid Ihr diesbezüglich völlig falsch.
Fleisch in allen Variationen ist ein Grundnahrungsmittel.
Der Selbstfahrerteil der Tour soll mit einem Mietwagen mit Dachzelt (Hilux?) bewältigt werden, da flexibler, Hotelkosten sparend und romantischer
Was Ihr da an Hotelkosten spart zahlt Ihr für den Wagen drauf. Wie sieht es mit einem ganz normalen Pkw aus? Mit dem gesparten Geld könnt Ihr Euch locker einige tolle Unterkünfte leisten.

Gruß Klaus
8'054 Beiträge · seit 200822. Sept. 2010 · #7
Hallo ebo,

Ich selber habe keine Erfahrung mit dem Intercape Sleepliner von Kapstadt nach Windhoek.

Bekannte von mir sind letzte Woche mit Intercape Sleepliner Windhoek - Kapstadt gefahren.

Sie waren mit der Fahrt sehr zufrieden. Die Sitze sind besser als im Flugzeug und man kann sich ausschlafen.

Hast Du eine bestimmte Frage? Ich kann mich ja bei Ihnen erkundigen!

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
956 Beiträge · seit 200922. Sept. 2010 · #8
Hallo Ebo!

Und wenn ihr mit dem Bus bis Keetmanshoop fahrt? Wären ein paar Stunden weniger, ihr seid schon im Süden, könnt gleich zum Köcherbaumwald fahren und euch dort ausschlafen und die Einwegmiete ist um ein Eck günstiger... Nicht perfekt, aber ein Kompromiss 🙂


LG, Tanja
579 Beiträge · seit 201022. Sept. 2010 · #9
Hallo Klaus,

Reiseklaus schrieb:
In Namibia seid Ihr diesbezüglich völlig falsch.
Fleisch in allen Variationen ist ein Grundnahrungsmittel.
Fleisch hat beim Essen in der Tat eine dominierendere Rolle als in Deutschland, aber sie wären auch nicht die ersten Vegetarier, die einen schönen Urlaub in Afrika verbringen. Gerade als Selbstversorger können sie ja einkaufen, was Ihnen schmeckt.
Was Ihr da an Hotelkosten spart zahlt Ihr für den Wagen drauf. Wie sieht es mit einem ganz normalen Pkw aus? Mit dem gesparten Geld könnt Ihr Euch locker einige tolle Unterkünfte leisten.
An den tollen Unterkünften in Namibia für 15-20 EUR pro Person und Nacht wäre ich jetzt auch interessiert. Denn mehr bleibt nicht, wenn es nicht teurer werden soll als beim 4x4 mit Dachzelt. Die wollen bei Benguala oder Kalahari Car Hire mieten, d.h. 4x4 mit Dachzelt kostet 50-70 EUR am Tag und ein PKW kostet auch 20-30 EUR am Tag. Eine noch billigere Variante wäre höchstens PKW + Bodenzelt.

Sonnige Grüße
5'479 Beiträge · seit 200922. Sept. 2010 · #10
Hallo Ebo,

ich würde an Eurer Stelle den Mietwagen in Kapstadt übernehmen. Soviel teurer, als die Kosten für einen Alternativ-Transfer nach Windhoek ist das auch nicht. Außerdem bietet es sich besser für die von Euch geplante Route an.

Als Selbstfahrer habt Ihr es noch am einfachsten, Euch vegetarisch zu ernähren. Gerade in Kapstadt solltet Ihr sehr gut Obst und Gemüse für die ersten Tage bekommen. Wichtig ist es, Euren Overlander rechtzeitig über Eure Ernährungswünsche zu informieren.

Ausgehend von einem Zeitraum von 20 Tagen halte ich Euren Plan für durchaus umsetzbar.

Ein Vorschlag:

2 Tage: Kapstadt - Fish River Canyon
1 Tag: Keetmanshoop
2 Tage: Lüderitz
1 Tag: Lüderitz - Sossusvlei
1 Tag: Sossusvlei
1 Tag: Sossusvlei - Swakopmund
1 Tag: Swakopmund
1 Tag: Swakopmund - Cape Cross - Brandberg
1 Tag: Brandberg - Twyfelfontein
1 Tag: Twyfelfontein - Sesfontein
1 Tag: Sesfontein - Purros
1 Tag: Purros
1 Tag: Purros - Opuwo
1 Tag: Purros - Swaartbooisdrift - Kunene River Lode
1 Tag: Kunene - Etosha
2 Tage: Etosha
1 Tag: Etosha - Windhoek
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter58 Beiträge · seit 201022. Sept. 2010 · #11
TanjaH schrieb:
Hallo Ebo!

Und wenn ihr mit dem Bus bis Keetmanshoop fahrt? Wären ein paar Stunden weniger, ihr seid schon im Süden, könnt gleich zum Köcherbaumwald fahren und euch dort ausschlafen und die Einwegmiete ist um ein Eck günstiger... Nicht perfekt, aber ein Kompromiss 🙂


LG, Tanja
Ja auch das hatten wir schon in Erwägung gezogen. Die Breitstellungsgebühr für den Wagen läge bei 1700-2500 N$.
Problem nur: der Intercape käme Nachts um 1 Uhr in Keetmanshop an...
Dann müsste man wohl erstmal in eine Unterkunft... aber um die Uhrzeit?
Themenstarter58 Beiträge · seit 201022. Sept. 2010 · #12
Reiseklaus schrieb:
Der Einzige „Tick“ den wir uns gönnen, ist der Verzicht von Fleisch auf dem Teller.
Seid Ihr Euch da wirklich sicher?
In Namibia seid Ihr diesbezüglich völlig falsch.
Fleisch in allen Variationen ist ein Grundnahrungsmittel.

Gruß Klaus
Aus der Nummer kommen wir aber nicht mehr raus, da wir schon seit 15 Jahren fleischlos essen. 😁 So wie ich von meiner Freundin hörte, gibt es in Kapstadt aber ein reichhaltiges Angebot, so dass man sich für die Fahrt sehr gut bevorraten kann... Jedenfalls wollen wir deswegen nicht auf Afrika verzichten...
105 Beiträge · seit 200922. Sept. 2010 · #13
auf jeder Lodge und Farm, auf denen wir waren, gab es (für meine Frau) immer fleischloses Essen, und es war wirklich gut und liebevoll angerichtet.
Wir wurden sogar fast immer vorher gefragt, ob jemand vegetarisch essen möchte.

Die vorherigen Bedenken waren bald restlos verflogen.

wakter
Themenstarter58 Beiträge · seit 201023. Sept. 2010 · #14
Topobär schrieb:
Ein Vorschlag:

2 Tage: Kapstadt - Fish River Canyon
1 Tag: Keetmanshoop
2 Tage: Lüderitz
1 Tag: Lüderitz - Sossusvlei
1 Tag: Sossusvlei
1 Tag: Sossusvlei - Swakopmund
1 Tag: Swakopmund
1 Tag: Swakopmund - Cape Cross - Brandberg
1 Tag: Brandberg - Twyfelfontein
1 Tag: Twyfelfontein - Sesfontein
1 Tag: Sesfontein - Purros
1 Tag: Purros
1 Tag: Purros - Opuwo
1 Tag: Purros - Swaartbooisdrift - Kunene River Lode
1 Tag: Kunene - Etosha
2 Tage: Etosha
1 Tag: Etosha - Windhoek
Moin Moin Topobär!

Lieben Dank für den Tourvorschlag. Im Norden weicht die Route in einigen Punkten recht weit von unseren Überlegungen ab, was ja auch daran liegt, dass ich den Nordwesten noch recht stiefmütterlich behandelt habe.

Swakop hatte ich gar nicht drin, weil ich es höchstens als etwaige Zwischenstation sehe. Nach allem, was ich bis jetzt gelesen habe, reizt mich der Ort nicht sooo sehr - zumindest im Verhältnis zu den anderen Zielen und um nicht zu viele Ziele zu planen, muss eben einiges rausfallen.

Kunene war ebenfalls nicht mit auf der Rechnung. Zuviel Respekt vor dem unwegsamen Gelände als Anfänger und zu zeitaufwendig, weil abgelegen.

Aber ein Treffen mit den Himba muss natürlich sein. Und um wie gesagt eventuell nicht selber bis nach Opuwo reisen zu müssen, würden wir auch eine geführte Tour dorthin machen.

* Gibt es also sonst noch Vorschläge und Erfahrungsberichte, wo man Station machen könnte, um geführte Himba-Touren ins Kaokoveld machen zu können?


* Und wie würdet ihr ansonsten die Route von Sossusvlei bis eben zu solch einer Station (z.B. im nördlichen Damaraland) absolvieren? Welche Zwischenstopps, welcher Zeitaufwand?


Danke im Voraus!

ebo
zuletzt bearbeitet 23. Sept. 2010
5'479 Beiträge · seit 200923. Sept. 2010 · #15
Ich hatte Swakopmund mit aufgenommen, da Du Interesse an der deutschen Kolonialgeschichte geäußert hast. In Swakopmund findet sich noch eine Vielzahl gut erhaltener Kolonialgebäude.

Die von mir beschriebene Strecke im Kaokoveld führt über relativ gut ausgebaute D-Straßen und ist mit einem 4x4 problemlos zu befahren. Wenn Euch das schon zu heftig ist, solltet Ihr in der Tat überlegen, einen normalen PKW zu mieten. Da könnt Ihr dann soviel gegenüber einem 4x4 sparen, dass das Thema Einwegmiete sich damit locker wieder reinholen lässt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter58 Beiträge · seit 201023. Sept. 2010 · #16
Topobär schrieb:
Ich hatte Swakopmund mit aufgenommen, da Du Interesse an der deutschen Kolonialgeschichte geäußert hast. In Swakopmund findet sich noch eine Vielzahl gut erhaltener Kolonialgebäude.

Die von mir beschriebene Strecke im Kaokoveld führt über relativ gut ausgebaute D-Straßen und ist mit einem 4x4 problemlos zu befahren. Wenn Euch das schon zu heftig ist, solltet Ihr in der Tat überlegen, einen normalen PKW zu mieten. Da könnt Ihr dann soviel gegenüber einem 4x4 sparen, dass das Thema Einwegmiete sich damit locker wieder reinholen lässt.
Hi Topo - Danke für das schnelle Feedback!
Meine Erwägungen beziehen sich ja leider nicht auf praktische Erfahrungen. Man liest ja nur immer in den einschlägigen Reiseführern, dass eine Fahrt dort oben, gerade zu der Jahreszeit auf jedem Fall nur im Konvoi anzuraten ist. Letztendlich ist es dann aber wohl eine Zeitfrage. Es sind ja nicht ganz 3 Wochen. Etwas geht ja auch noch ab, weil ich inzwischen die Fahrt im Intercape nach Windhoek abwäge.
Dass wir dann mit einem PKW auskommen würden, ist wohl richtig - aber die Unabhängigkeit und Erfahrung mit einem Dachzelt reizt mich schon...
1'117 Beiträge · seit 201024. Sept. 2010 · #17
Hallo Ebo,

wenn ihr euch entschließen solltet, mit dem Wagen und Kühlbox ab CPT nach NAM zu fahren, dann kauft doch in CPT in einer der vielen WOOLWORTHS Filialen ein. Beste Qualität, viel organic food, Riesenauwahl. Manche Dinge sind etwas teurer als bei Pick&Pay oder Checkers - Geschmack und Frische machen das aber allemal wett. Selbst der frische Salat wird noch knackig in Namibia ankommen!
Aber: Nördlich von CPT in Richtung NAm gibt es keine Filialen mehr.

Viel Spass
Beate
Themenstarter58 Beiträge · seit 201024. Sept. 2010 · #18
Hallo Beate!

Lieben Dank für den Tipp!
Ich werde das gleich an meine Freundin, die schon seit Ende Juli in Kapstadt weilt, weitergeben. Ehrlich gesagt, mache ich mir da auch nicht allzugroße Sorgen - wir Vegetarier bzw Pescetarier sind es ja gewohnt zu improvisieren und zu organisieren.

Viel mehr beschäftigt mich da schon die Routenführung, auf die dieser Post ja eigentlich abzielte. (s.o.)

Gibt es da noch Tipps, gerade im Bezug auf den Nordwesten (Himba) und die Fahrt von Süd nach Nord?
415 Beiträge · seit 200824. Sept. 2010 · #19
Ich würde von Cape-Town nach Johannesburg fliegen, dort einen Hilux von Africampers mieten und dann ab nach Namibia. Die Fahrerei von Cape-Town hinauf nach Namibia ist doch verlorene Zeit. Die Gegend ist zwar wunderschön, jedoch könnt ihr das gar nicht geniessen.

Was die Himbas anbelangt, sofahrt doch zu den Epupa-Falls hoch und bucht dort ne Tour. Ist nicht schwierig zu bewerkstellen, fahrtechnisch.

Und doch, die Mietpreise in Südafrika für 4x4-Fz's sind in der Regel günstiger. Ich habe z.B. für einen Hilux 4x4 mit 2 Dachzelten inkl. allem 85CHF bezahlt. Klar, wir waren 3 Monate unterwegs, jedoch war das günstigste Angebot aus Namibia 120CHF/Tag.
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
1'117 Beiträge · seit 201024. Sept. 2010 · #20
Hallo Ebo,

na, dann hat deine Freundin "Woolies" ja bestimmt schon entdeckt…

Zu Namibia schweige ich mich aus, da war ich auch noch nicht…

Denkt dran: Ab Anfang Dezember ist am Kap absolute Hochsaison!

Zur Fahrt von Süd nach Nord:
Da ihr vor eurer Abreise ja einige Zeit in Kapstadt seid, würde ich unterwegs nicht noch groß Zwischenstopps machen. Die Westcoast und das Namaqualand ist im Frühjahr am Schönsten - da habt ihr schon was für den nächsten Urlaub 😉

Legt den Schwerpunkt auf Namibia und fahrt bis Springbok durch. Das ist gut zu machen, ab CPT ca 7 Std. 1 Nacht dort und dann weiter zum Fish River Canyon.

Wenn ihr noch Fragen zum Kap habt - bitte gerne!

Viel Spass
Beate