Strecke nach Purros über Amspoort

17 Antworten · 6'716 Aufrufe · gestartet 21. Apr. 2006 von Jakob2207
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Themenstarter28 Beiträge · seit 200621. Apr. 2006 · #1
Hi,

ich hab´s wohl vor einiger Zeit mit dieser Frage schon mal versucht, aber leider keine befriedigende Antwort erhalten.
Ist jemand die Strecke von Sesfontain nach Purros über Amspoort schon gefahren?
Kann mir jemand sagen wie lang man ungefähr braucht, reicht ein Tag? Oder wie ist die Streckenbeschaffenheit? Kann man die Strecke auch mit einem einzelnen 4x4 schaffen oder besser nur mit einer Gruppe?

LG Jakob2207<br><br>Post geändert von: Jakob2207, am: 21/04/2006 14:17
852 Beiträge · seit 200621. Apr. 2006 · #2
Hallo Jakob!

Das ist aber auch ne schwierige Frage.😊 Meikel ist das vielleicht schon gefahren, er war jetzt schon lange nicht mehr im Forum. Gefahren bin ich das auch noch nicht, versuche mal mein bestes. 😉

Du mußt von Sesfontein noch 30 km Richtung Purros auf der 3707 fahren , dann kommt ein Abzweig nach Westen. Gps? Nach 23 km triffst auf den Huanib River Canyon in den mußt Du einfahren! Dieses Jahr ist der Abgegangen!(Besichtigt 03/2006)
Du fährst dann 36km im Canyon! Gps? Das ist Amspoort. Dann nach Norden und zwar 62km über die Ganias Plains. Jetzt kommt eine T-Kreuzung an der Du nach rechts,also nach osten abbiegst, nach 20 Km triffst Du wieder auf die D 3707 bei Gps 18"47`25S 12"59`17E und bist eigentlich bereits in Purros. Die Strecke ist bis auf den Canyon nicht als schwierig bezeichnet. das mal fürs erste. Wenn ich noch was finde melde ich mich.
Was ich noch sagen kann, der Canyon ist sehr eng, es gibt Ellies dort, haltet unbedingt Abstand, da sie wegen fehlender Fluchtmöglichkeit agressiv werden können, wenn er auch noch in der Brunft ist, dann guts nächtle 🤢

Seit neuestem gibt es ein vom SRT geführtes Camp im Huanib, wild Zelten geht aber auch, da das Gebiet zur Palmwaagonzession gehört, kann es sein das Ihr Eintritt bezahlen müßt (Info von 12/2005)

Gruß Christian

Post geändert von: GaiAs, am: 21/04/2006 15:25<br><br>Post geändert von: GaiAs, am: 21/04/2006 16:00
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183 Beiträge · seit 200621. Apr. 2006 · #3
Hallo Jakob2207,
Schau einmal auf www.ewallner.at.tf
Der Bericht steht unter Namibia 2000. Wir sind das damals aber nicht auf einmal hochgefahren.Lies einmal diesen Bericht. Fals es Fragen gibt, jeder Zeit
LG
Windhuk
Namibian-Life- Travel, ihr Partner im südlichen Afrika namibian-life-travel@iway.na Wir helfen gerne bei Anfragen und bearbeiten Routen nach Ihren Wünschen http://www.namibian-life-travel.com
Themenstarter28 Beiträge · seit 200621. Apr. 2006 · #4
Die GPS Koordinaten habe ich zum Teil schon aus dem Internet herausgesucht. Den Weg zu finden dürfte also nicht so das Problem sein.
Wir können aus der Strecke auch 2 Tage machen und bei Amspoort oder Dubis übernachten.
Was mir aber am meisten kopfzerbrechen macht ist, ob wir die Strecke aus Sicherheitsgründen nicht allein fahren sollten, und statt dessen besser über die 3707 hin und retour fahren.
Allraderfahrung haben wir in den vergangenen Jahren genug gesammelt, nur Namibia ist neu für uns - da bin ich lieber ein wenig vorsichtiger.

LG Jakob
852 Beiträge · seit 200621. Apr. 2006 · #5
Hallo Jakob!

Diese Frage stellt sich dann aber Grundsätzlich. Beim alleine fahren kann
halt immer was passieren und ist uns auch passiert! Zum Glück gimpflich abgelaufen.(Der Anlasser ging ohne Vorwarnug kaputt!) Neben der nötigen Versorgung wie 2 Ersatzreifen, viel Wasser, 2. Batterie u.ä. haben wir deshalb jetzt ein Sattelitentelefon dabei.
Das könnt Ihr Euch auch in Windhuk ausleihen. Es gibt einen Flugrettungsdienst, den könnt Ihr im Notfall anrufen. Aber selbst wenn Euer Auto auf dieser Strecke liegenbleibt und niemand kommt,
dann nehmt Ihr Euren Marschkompass und lauft los. Natürlich nicht nicht in der Mittagshitze. Mehrs als 50-60km müßt Ihr ja nicht laufen.
Die Regel ,unbedingt am Fahrzeug auf Hilfe warten, ist hier nicht Richtig. Zu zweit zu fahren ist das beste, vielleicht findet Ihr auch einen Mitfahrer vorort. Der Ranger von Palmwaag hat uns gesagt, die Strecke ist mit Allrad ohne Probleme zu fahren. Aber dieses Jahr hat es viel geregnet.
Hoffe es hilft Dir etwas...
Ich würde diese Strecke nicht an einem Tag fahren wollen, warum auch, eine Übernachtung wäre für mich das Mindeste, um etwas besonderes zu erleben wollt Ihr doch diesen tollen Schlenker machen,oder?

Der Form halber sei es noch erwähnt , für die Mitleser :
In der Regel fährt man in den Flußbetten ohne Versicherungsschutz der Autoverleihfirmen, da es sich um keine öffentliche Strassen handelt.


Gruß Christian<br><br>Post geändert von: GaiAs, am: 21/04/2006 19:01
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2'346 Beiträge · seit 200621. Apr. 2006 · #6
Hallo Jakob,

also ich würde mich alleine nicht in den Hoanib wagen. Wir sind vor ein paar Jahren mal im Rahmen einer Tagestour mit einem Guide von Fort Sesfontein hineingefahren, allerdings an der Giribisflakte wieder raus auf die D3707.

Wir hatten doch zeitweise ein mulmiges Gefühl. Wir hatten Ende August und trotzdem mussten wir mehrere sumpfige Passagen, an anderen Stellen auch wieder ziemlich heftigen Tiefsand durchqueren. Unser Wagen wurde jedenfalls voll gefordert.

Dazu kamen meist fehlende "Fluchtmöglichkeiten". Manchmal ist das Rivier ziemlich breit, oft aber auch recht eng mit hohen Uferböschungen. Wenn man dann Elefanten begegnet, im Tiefsand keine großen Geschwindigkeiten erreichen und auch kaum nach rechts oder links ausweichen kann, könnte das schon recht ungemütlich werden. Wir hatten zwei Begegnungen mit einzelnen Elefanten, zum Glück aber an problemlosen Stellen und ohne, dass die Elefanten uns überhaupt beachtet hätten. Wir waren aber doch etwas erleichtert, als wir aus dem Hoanib herauskonnten.

Ich hoffe aber, dass ich euch nicht zu sehr abgeschreckt habe.

Viel Spaß
Armin


P. S.: Und den Hinweis von Christian mit dem fehlen Versicherungsschutz sollte man durchaus Ernst nehmen. Darüber haben wir uns damals keine Gedanken gemacht. Heute würde ich das schon.<br><br>Post geändert von: Armin, am: 21/04/2006 19:54
1'130 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #7
GaiAs schrieb:
Aber selbst wenn Euer Auto auf dieser Strecke liegenbleibt und niemand kommt,
dann nehmt Ihr Euren Marschkompass und lauft los. Natürlich nicht nicht in der Mittagshitze. Mehrs als 50-60km müßt Ihr ja nicht laufen.
Die Regel ,unbedingt am Fahrzeug auf Hilfe warten, ist hier nicht Richtig.
Ich nehme an, dass Christian das als Scherz meinte. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie jemand ohne Kompasskenntnisse aber mit Kompass 50-60 km in eine Richtung laufen soll, dabei unübersichtliches Gelände, Hitze, mit 20 l Wasser pro Person für zwei Tage und ach ja, in welche Richtungund mit der üblichen Angst vor den "wilden" Tieren.
Und dann, läuft nur einer oder alle Insassen, was passiert, wenn einer bei dem Marsch durch steiniges Gelände einen Unfall hat, wird er dann getragen?
Ein defektes Auto ist sowohl aus der Luft wie auch am Boden gut zu erkennen und da ein Outdoorfahrer sowohl bei der Abfahrt sein Ziel und Route als auch beim Ziel seine Ankunftszeit bekannt gibt, ist eine Suche möglich. Außerdem hat der Outdoorer ja Wasser und Speise für mindestens eine Woche bei sich (auch das Waschwasser ist ja nutzbar), kann also die Zeit absitzen.
Ich habe meine Spezialausbildung für Afrika vor mehr als 30 Jahren abgeschlossen und zum letzten Mal benötigt und würde mich deshalb auch nur im äußersten Notfall als Ranger versuchen, aber so ganz ohne Kenntnisse?
Und außerdem, wenn er doch ein Satphone dabei hat und GPS, warum die Anstrengung, Daten durchgeben und warten.
Ein nachdenklicher Axel
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
852 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #8
Hallo Axel!

So ganz als scherz hab ich das nicht gesagt, aber natürlich hast Du recht.
Das Fahrzeug zu verlassen, wenn mann sich verfahren hat, dazu ohne gute Karte, ohne Kompasskenntnisse ist nicht richtig. Ich hab das Hier auf die konkrete Strecke gemeint, bei vorhandenen Gps-daten. Selbstverständich
sollte dann niemand querfeldein gehen, sondern am besten die Gefahrene Strecke zurücklaufen. Unter Umständen ist es Sinnvoll einige Tage am Fahrzeug zu warten, dann mit dem restlichen wasser was tragbar ist, das Auto zu verlassen. Wie gesagt bzogen habe ich das auf die konkreten Umstände dieser Strecke! Wer ein Satphone hat, der verläßt sein Auto nicht, warum auch.
Besonders tragisch fand ich das Schicksal eines holländischen Ehepaares 2003.
Sie hatten sich allerdings verfahren, glaube sie hatten kein Gps. Also haben sie das Auto nicht verlassen! Das war richtig! Hat Ihnen leider nicht geholfen, nur die Frau konnte in letzter Minute gerettet werden. Dabei befanden Sie sich nur 6 km von der Quelle von Doros! Gefunden wurden Sie nach 16 Tagen.

Hier der Artikel:
http://212.227.21.151/index.php?page=news/news.php&id=5891

Gruß Christian

Und ganz im Ernst, als wir noch kein Satphone hatten, haben wir diesbezüglich immer gerechnet, wir sind nicht weiter als 50km von der nächsten Hilfsmöglichkeit gefahren, war uns einfach zu riskant. Wasser haben wir trotzdem für eine Woche dabeigehabt. Den Messumkrater fand ich da schon an der Grenze. Würd ich wohl gar nicht mehr machen, ohne Sat oder Begleitung.

Post geändert von: GaiAs, am: 22/04/2006 11:43<br><br>Post geändert von: GaiAs, am: 22/04/2006 11:48
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189 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #9
Moin Moin aus Hamburg!

Ich möchte mich nicht unbedingt an der Diskusion beteiligen, ob es Sinn macht bei einer Panne zu maschieren oder nicht.
Im härtesten Fall, also nach einer angemessenen Wartezeit am Fahrzeug,
würde ich aber persönlich den Hoanib aufwärts laufen, weil`s dort halt zurück in die "Zivilisation" geht.
Dies gilt übrigens für eine Menge anderer Reviere auch!
Aber wie gesagt, da kann man keine allgemein gültige Empfehlung aussprechen.

Die Strecke über Amspoort bin ich zwei mal gefahren.
Februar 2005 und Januar 2004.
Einmal in Begleitung und einmal mit nur meinem Fahrzeug.
Ich persönlich möchte davon abraten, mit nur einem Fahrzeug diese Strecke zu fahren!
Ich selber bin das "Risiko" nur eingegangen, da ich sowohl 4x4 Erfahrung wie auch Kfz-Kenntnisse habe und sich damals für diesen Abschnitt kein Begleitfahrzeug finden ließ.
Das Streckenprofil ist eigentlich nicht sehr anspruchsvoll, aber im Hoanib kann man schon mal anständig stecken bleiben.
(Siehe mein Fotoalbum unter Korioses!)

Wenn man im Hoanib unterwegs ist, dies gilt übrigens für alle Reviere, dann sollte man auch im Hinterkopf haben, dass man sich in einem sehr sensiblen Gebiet bewegt und evtl. sehr störend für die Fauna und Flora wirken kann!
Also bitte nur ausserhalb der Reviere campen usw.!!!
Bei Amspoort kann man dies übrigens hervorragend einige hundert Meter ausserhalb des Hoanib im "Schatten" einiger Hügel und Felsen, mit Blick aus etwas erhöhter Position auf das Revier tun.
Von dort kann man ohne selber zu stören, Elefanten, Giraffen und Antilopen sehen. (Wenn sie denn vorbeiziehen.)

Gruß Meikel
😎
852 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #10
Moin,moin aus dem Badischen!

Wußte ich doch, das Du das gefahren bist. Dachte schon Du bist gar nicht mehr dabei. 😮

Diese Strecke werden wir bestimmt auch noch fahren, alleine aber mit Sat 😎
Und nur in der Trockenzeit.

Gruß Christian
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1'130 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #11
Hi Christian,
das mit den Holländern war schon heftig. Die hatten sich ohne alles (Karte, Wasser, GPS) verfahren, weil sie dachten, die Spuren führen nach Twyfol. . Dann wurde ihnen geholfen und der Weg gezeigt, worauf sie weiter in der alten Richtung fuhren. Ohne Karte uws. hätten die Doros auch nicht gefunden, wenn sie näher gewesen wären. Soweit ich mich erinnere hatten die nur zwei Flaschen Wasser und eine Dose Cola dabei. Bei dem Landy versenken im Hoarusib 2004 sind zwei der Jungs fast nackt über 20 km Richtung Purros gewandert, das waren aber Einheimische.
http://www.overland.co.za/grafix/Wrecks/Ralf_pg_1.jpg
http://www.overland.co.za/grafix/Wrecks/Ralf_pg_2.jpg
http://www.overland.co.za/grafix/Wrecks/Ralf_1.jpg

Aber wir wollen das ja alles nur als Warnung verstehen für diejenigen, die alles planen aber mit sowas nicht rechnenB)
Axel
(der sich nicht den Wolf laufen will und die Strecke auch nochmal fahren möchte)
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
852 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #12
Hallo!

@Axel: Bezgl. Warnung, sehe ich genauso! Freut mich das wir uns hier
im Thread einig sind 🙂
@Jakob: Ich hoffe du bist mit unser ausführlichen Antwort zufrieden, entscheiden müßt Ihr letztendlich selber.

Dieses Jahr ist es schwierig von Trockenzeit zu sprechen, es regnet ja immer noch, aber gute Monate sind normalerweise Oktober/November.

Hier das Bild von Meikel:
[bild: 5189]


Gruß Christian
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Themenstarter28 Beiträge · seit 200622. Apr. 2006 · #13
Ja danke für die vielen Antworten. Wir werden uns wohl vor Ort nochmals über die Strecke erkundigen und schauen, ob wir noch jemanden finden bei dem wir uns anhängen können. Und zur Not werden wir über die 3707 nach Purros fahren und dann dort für einen Tag die Gegend genauer erkunden. Oder wir machen überhaupt nur einen Tagesausflug in den Hoanib-Fluss von Sesfontain aus.

Noch ein schönes Wochenende,
Jakob
189 Beiträge · seit 200623. Apr. 2006 · #14
Hallo GaiAs,

natürlich bin ich nicht aus dem Forum verschwunden!
Schaue immer mal wieder hier rein.
Kann natürlich sein, dass ich auch mal für eine Woche oder zwei weg bin.

Meine sportliche Mittagsrast im Hoanib hast Du ja schon präsentiert.
Zum Glück waren wir da mit zwei Fahrzeugen unterwegs.
Ich war wohl schon so 30km von Amspoort kommend im Revier gefahren,
als ich schlagartig weggesackt bin.
Hatte vorher schon viele feuchte (tragende) Stellen passiert und fühlte mich sicher. Hatte nur nicht bedacht, dass ich ja Flussaufwärts fuhr und somit dem Wasser entgegen. Der Untergrund führte noch richtig Wasser, was ich natürlich erst sah, als ich den Spaten zum Einsatz brachte.
Ohne den zweiten Wagen, hätte die Bergungsaktion wohl sehr lange gedauert. Das im Untergrung strömende Wasser spülte das weggegrabene Material augenblicklich wieder ein. Wenn dann in so einer Situation das Revier wieder abkommt, wird man wohl notgedrungen sein Fahrzeug aufgeben müssen!

Naja-, der Mensch lernt aus Erfahrung
und aus Schlechten bekanntlich besonders gut!


Hallo Jacob,

in der Trockenzeit ist das Risiko natürlich deutlich geringer!
Ich hoffe dich jetzt nicht Bange gemacht zu haben! 😉

Gruß Meikel 😎
257 Beiträge · seit 200622. Mai 2006 · #15
Hallo GaiAs,

kannst Du mir sagen, wo ich ein Sat Tel in WDH ausleihen kann? Weißt Du
vielleicht den Preis ( ungefähr) ? Dauert das Ausleihen lange ? Wir wollen nämlich am Ankunftstag bis Sesriem fahren.

Viele Grüße

Hans
852 Beiträge · seit 200622. Mai 2006 · #16
Hallo Hans!

Gehe in der Innenstadt in das nächste Telefongeschäft, Sie werden dir weiterhelfen! Ich habe es in der Auslage eines Geschäftes gesehen. Frage auch mal Deinen Autovermieter, Sie können so etwas manchmal organisieren. Der Preis in D liegt so bei 150 € für vier Wochen. Was es dort kostet weiß ich nicht, bin aber nächste Woche in WDH. Ich werde nachfragen und dann posten. Ist sicher interessant, ob es dort teurer ist oder in D.Wir haben noch keines ausgeliehen, da wir ein eigenes haben.

Gruß Christian

hier ein Beispiel für D:

http://www.iridium.eu.com/<br><br>Post geändert von: GaiAs, am: 22/05/2006 07:17
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213 Beiträge · seit 200624. Mai 2006 · #17
Hallo Jacob, ich bin im Mai die Strecke von Puros zum Mudrup gefahren, also bin ich ca. 12 km vor Amspoort in den Hoanib gefahren. War kein Problem. Die Strecke ist einfach. Du würdest dann ca. 8 km vor Puros auf die Hauptstraße Sesfontein - Puros kommen. Ob Du alleine fährst, mußt Du alleine entscheiden. Fahrtechnisch gibt es überhaupt keine Probleme.
Gruß
Holger
Themenstarter28 Beiträge · seit 200613. Juni 2006 · #18
Tja, da kamen einige Antworten wohl zu spät - denn wir sind seit gestern mittag schon wieder zurück aus Namibia.

Da wir niemanden gefunden haben, mit dem wir die südlichere Stecke nach Purros gemeinsam fahren konnten, sind wir die einfachere aber dennoch schöne Variante über die D3707 nach Purros gefahren.
Da wir vor allem wegen der Wüstenelefanten nach Purros wollten waren wir natürlich ein wenig enttäuscht, aber das Risiko allein zu fahren war uns doch zu hoch.
In Purros angekommen erzählte man uns, dass am Nachmittag des Vortages 15 Elefanten inkl. Babys durch das Camp gezogen waren, aber wohl schon längst über alle Berge seien. Wir suchten dennoch das Flußbett nördlich des Camps ab - erfolglos. Am nächsten Tag versuchten wir es noch im Süden - ebenfalls erfolglos. Schon am Weg zurück nach Sesfontein entdeckten wir einen kleinen Weg hinunter zum Flußbett und starteten einen letzten Versuch... und da standen sie dann plötzlich alle 15 vor uns.
Ein unsagbares Erlebnis und mit Abstand der Höhepunkt unserer Reise. Nach ein paar Stunden bei den Elefanten brachen wir dann überglücklich nach Sesfontein auf.

Die Insassen zweier Fahrzeuge die wir an der Tankstelle in Sesfontein trafen berichteten uns, dass sie bei 40C° im tiefen Sand mit der Überhitzung ihrer Fahrzeuge auf der südlichen Route stark zu kämpfen hatten. Sie sahen nur einen Elefanten...

Bilder unserer Reise werden wir in den nächsten Wochen ins Forum stellen.

Jakob2207