Hallo zusammen,
Donnerstag, 19.08.2010: Ihaha
Nach der überwältigenden Tierfülle des gestrigen Tages und unserer Leopardensichtung im Caprivi fehlte es uns in diesem Urlaub eigentlich nur noch an Löwen und Hyänen.
Um möglichst gute Chancen auf eine solche Begegnung zu haben, sind wir - trotz des Protestes der Kinder - schon im Morgengrauen um ca. 6 Uhr 00 aufgestanden. Tische und Stühle haben wir stehenlassen und schon ging es (auch wegen des Lichtes der aufgehenden Sonne) Richtung Westen.


So überreich sich die Tierwelt des Ostteils des Chobe gestern gezeigt hat, so mager war die Ausbeute des Vormittags. Außer ein paar Büffeln, Zebras Impalas, Pavianen und Geiern war nicht viel zu sehen. An Raubtieren konnten wir außer zwei Schakalen überhaupt nichts entdecken. Wir haben dann als Rückweg eine Route über eine waldige Gegend gewählt: dort war es aber besonders tierleer! Etwas frustriert kehrten wir gegen 10 Uhr wieder in´s Camp zurück. Dort hatten Paviane und Warzenschweine es inzwischen geschafft die "affensichere" Abfallbox auf der Nachbarcampsite auszuleeren und eine Frucht des Leberwurstbaumes, die wir zurückgelassen haben, aufzufressen. Selbst auf einem Stück Seife war noch der Abdruck eines Pavianzahnes zu sehen.
Wir haben dann noch ausgiebig gefrühstückt
und uns die Zeit mit Lesen, Tagebuchschreiben und Kartenspielen vertrieben. Auf der Campsite waren ziemlich viele Tiere: ein Warzenschwein besuchte uns und Glanzstare, kleine Hühnchen und Tokos suchten nach Krümeln.
Nach der Tankanzeige unserer Freunde (unsere war ja seit Grootfontein defekt) hatten wir im Sand des Chobe ziemlich viel Diesel verbraucht. Deshalb hetzten wir doch noch nachmittags nach Kasane, um vor der Fahrt nach Savuti den Tank wieder aufzufüllen. Aber es kam, wie es kommen musste: kein Diesel in Kasane! Angeblich sollte aber die Tankstelle in Kazungula Diesel haben. Also sind wir auch noch dorthin gefahren. Inzwischen hatten wir auf unserer "Tankfahrt" schon soviel Diesel verbraten, dass es mit Savuti und Moremi wirklich knapp wurde, wenn auch dort Ebbe war. Gott sei Dank gab es aber doch tatsächlich in Kazungula Diesel für 6,18 Pula den Liter (aber kein Benzin!). Um 16 Uhr ging es wieder zurück zum Chobe. Leider hatten wir für die Rückfahrt entlang des Chobe nicht mehr viel Zeit. Denn wieder wimmelte es zwischen Kasane und Ihaha vor Elefanten, Büffeln, Rappenantilopen, Giraffen usw.
Punkt 18 Uhr zum Sonnenuntergang waren wir dann in Ihaha.
Abends lief dort wieder Wasser - dafür gab es keinen Strom im Waschhäuschen. Stirnlampen sind auch beim Händewaschen sehr nützlich! Die Toiletten und Duschen waren sogar frisch geputzt und sahen nach den Verwüstungen der wasserlosen Zeit ganz manierlich aus.
Klaus
Donnerstag, 19.08.2010: Ihaha
Nach der überwältigenden Tierfülle des gestrigen Tages und unserer Leopardensichtung im Caprivi fehlte es uns in diesem Urlaub eigentlich nur noch an Löwen und Hyänen.
Um möglichst gute Chancen auf eine solche Begegnung zu haben, sind wir - trotz des Protestes der Kinder - schon im Morgengrauen um ca. 6 Uhr 00 aufgestanden. Tische und Stühle haben wir stehenlassen und schon ging es (auch wegen des Lichtes der aufgehenden Sonne) Richtung Westen.




Wir haben dann noch ausgiebig gefrühstückt

Nach der Tankanzeige unserer Freunde (unsere war ja seit Grootfontein defekt) hatten wir im Sand des Chobe ziemlich viel Diesel verbraucht. Deshalb hetzten wir doch noch nachmittags nach Kasane, um vor der Fahrt nach Savuti den Tank wieder aufzufüllen. Aber es kam, wie es kommen musste: kein Diesel in Kasane! Angeblich sollte aber die Tankstelle in Kazungula Diesel haben. Also sind wir auch noch dorthin gefahren. Inzwischen hatten wir auf unserer "Tankfahrt" schon soviel Diesel verbraten, dass es mit Savuti und Moremi wirklich knapp wurde, wenn auch dort Ebbe war. Gott sei Dank gab es aber doch tatsächlich in Kazungula Diesel für 6,18 Pula den Liter (aber kein Benzin!). Um 16 Uhr ging es wieder zurück zum Chobe. Leider hatten wir für die Rückfahrt entlang des Chobe nicht mehr viel Zeit. Denn wieder wimmelte es zwischen Kasane und Ihaha vor Elefanten, Büffeln, Rappenantilopen, Giraffen usw.
Punkt 18 Uhr zum Sonnenuntergang waren wir dann in Ihaha.

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)






















































