Maria 58Themenstarter186 Beiträge · seit 201020. Aug. 2010 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder, Bin noch ganz neu hier und finde es toll welche Tipps und Ratschläge man hier so bekommt. Auch mein Mann und ich und ein befreundetes Ehepaar, wir wollen nächstes Jahr wieder nach Namibia ( zum 3 Mal ). Kann mir vielleicht jemand sagen wie es auf der Sophienhof Lodge ist? Gelesen habe ich ja schon einiges und das fand ich schon sehr schön. Also wenn mir jemand was dazu sagen kann wäre ich sehr dankbar. 🙂 Maria
Silberadler563 Beiträge · seit 200921. Aug. 2010 · #2
Hallo Maria,
herzlich Willkommen im Forum. Selber habe ich keine Erfahrung mit der Sophienhof Lodge, da aber noch keiner auf Deine Frage geantwortet hat, möchte ich Dich auf folgende Internetseite hinweisen.
Hier liegt zwar nur eine Bewertung vor, aber ich denke es ist besser als gar nichts.
Liebe Grüße aus Oberbayern
Mike
Maria 58Themenstarter186 Beiträge · seit 201021. Aug. 2010 · #3
Hallo Mike, vielen Dank für Deine Antwort. Habe direkt mal nachgeschaut. Anscheinend ist die Lodge nicht so bekannt, aber vielleicht kommt ja noch von irgendjemandem was. Wir haben ja noch etwas Zeit bis zum nächsten Urlaub in Namibia aber man kann nicht früh genug anfangen zu planen und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. 🙂 Liebe Grüße Maria
ich habe da ein bisschen insider wissen 😉 das die Lodge noch nicht so bekannt ist, liegt daran dass sie erst seit 1. Juni 2009 für Gäste nutzbar ist. Vorher waren da lediglich private Veranstaltungen und geladene Gäste.
Was möchtest du bezüglich sophienhof wissen? die Leitung obliegt seit mehr als einem Jahr einer deutschen Familie, es gibt einen Manager (Bertie) gesprochen wird afrikaans, deutsch und englisch. Es ist nicht total ab vom Schuss 15km vor Outjo auch ohne 4x4 zu erreichen und nur 2km vom Teerpad und trotzdem extrem ruhig. Alles ist sehr unkompliziert und familiär.
Tiere gibt es reichlich, ich habe noch nie vorher so viele Eland(e) auf einmal gesehen.
Maria 58Themenstarter186 Beiträge · seit 201022. Aug. 2010 · #6
Hallo, nochmals danke für Eure Antworten. Wir haben uns alles mal angesehen und es hat uns so gut gefallen dass wir beschlossen haben, wenn möglich, dort einige Tage zu bleiben. Sollten sich bei der weiteren Planung noch Fragen ergeben werde ich mich vertauensvoll wieder an das Forum wenden 😄
Da ich heute im Verlauf des Tages private Anfragen zur Sophienhof Lodge bekommen habe, ist es einfacher, ich poste die Beschreibung für Alle sichtbar:
Der Sophienhof ist mit seinem großen Areal und den Sehenswürdigkeiten der Umgebung schon für sich als Reiseziel, kombiniert mit erholsamen Tagen, geeignet.
Passt aber auch als Zwischenstopp, auf der Fahrt ins Damaraland und zum Kaokoveld in der Region Kunene oder vor der Weiterfahrt zum Etosha-Nationalpark, gut ins Programm.
Wie bei allen guten Flecken in Namibia kommen auch der Sophienhof und seine Umgebung erst zur Geltung, wenn der Besucher sich ausreichend Zeit gönnt.
Insgesamt gehören zum Sophienhof 3 Farmen mit einer Gesamtfläche von über 10.000 Hektar.
Es gibt vier unterteilte Bungalows mit jeweils zwei Zimmern mit Platz für jeweils maximal 3 Personen.
Die Bungalows sind ausgestattet mit Klimaanlage, Badezimmer mit Dusche und Toilette, Küchenzeile mit Spüle, Microwave, Herd mit zwei Platten, Kühlschrank und solidem Equipment.
Direkt neben dem Haus befinden sich der eigene Grillplatz mit Tisch und Stühlen und vor dem Chalet natürlich auch der eigene Parkplatz.
Am Fuße eines kleinen Hügels schmiegt sich das sogenannte VIP Haus mit privatem Pool und eigenem Carport in die Landschaft.
Dieses hatten wir im vergangenen Dezember für uns gebucht.
Die Veranda bietet einen fabelhaften Rundumblick in die Ebene:
Sogar ein Fernglas auf einem Stativ - selbstverständlich von der Marke Swarowski, was auch sonst - gibt es.
Damit lässt sich das Geschehen unten am Wasserloch besonders gut beobachten.
Je nach Tageszeit kann man von dort aus auch verschiedene wilde Tiere beobachten, die sich am Wasserloch versammeln oder an den Futterstellen.
Der große Living Room bietet ebenso ausreichend Platz für 6 Personen, wie das ganze Haus.
Statt Fernsehen gibt es Musikinstrumente für die abendliche Unterhaltung.
Die großzügige Küche ist ebenfalls gut ausgestattet.
Es gibt zwei nahezu identische Schlafzimmer im Haus. Eines oben mit eigenem Balkon und unten befindet sich der "Master Bedroom" mit Bad en-suite mit Badewanne und großer Dusche. Die Zimmer sind klimatisiert und so schläft es sich gut.
Natürlich hat der Master Bedroom einen eigenen Zugang zur Veranda. Die fest eingebauten Schrankwände bieten großzügigen Stauraum für alle Habseligkeiten.
Unten gibt es auch noch ein Gemeinschaftsbadezimmer für alle Bewohner des Hauses.
Im eigenen Pool kann man es bei Hitze auch prima aushalten.
Als Besucher erfährt man hier einmal mehr das Gefühl, ganz weit weg und mitten "im Busch" zu sein.
Einer der Höhepunkte sind die zahmen und halbzahmen Stachelschweine, die teilweise sogar aus der Hand gefüttert werden können.
Nach Absprache kann man an Pirschfahrten über das weitläufige Gelände der Farm teilnehmen.
Wir mussten 2017 notgedrungen einen Zwischenstopp im Sophienhof einlegen, da es damals so stark geregnet hatte, dass wir nicht weiter fahren konnten / wollten. Uns wurde sofort sehr freundlich geholfen, die Unterkunft ist mir in sehr positiver Erinnerung.
@Logi auf deinen Bildern sieht man ein paar Lampen, jede einzelne davon ist anders bemalt und gestaltet! und es gibt sehr viele davon auf dem Gelände. Auch Toilettenschilder sind passend bemalt.
Auf den Hügel hinter der Lodge kann man bequem eine kleine Wanderung machen und hat einen tollen Ausblick über das Gelände.
Da wir nur kurz da waren konnten wir keine Aktivitäten machen, aber die Stachelschweine sind uns in Erinnerung geblieben. Wir durften uns an der Fütterung beteiligen.
Für die diesjährige Reise war es als Unterkunft auch in der engeren Auswahl, lies sich aber letztendlich nicht in die Route integrieren.
Hier der aktuelle Bericht des FoMis Kornado zum Sophienhof:
Kornado schrieb:Sonntag, 28.09.2025
Windhoek Urban Camp – Outjo Sophienhof Lodge
Strecke 335 km, FZ 3:53 h, Pause 2:44 h, Ø 86,1 km/h
Nach Geklapper und Gefrühstücke packen wir zusammen und machen uns auf den Weg nach Outjo. Die restlichen Einkäufe erledigen wir im Spar in Elisenheim. Hier bekommen wir alles ohne langes Suchen und ganz entspannt. Werden wir uns für künftige Reisen notieren. Die Weiterfahrt nach Outjo verläuft locker im geringen Sonntagsverkehr. In Outjo entsteht eine kleine Diskussion, in welcher Bäckerei wir 2018 leckere Schwarzwälder Kirschtorte gegessen haben und die Präsidenteneskorte an uns vorbeigerauscht ist. Beate ist der Meinung es war die Outjo Bakery, Peter glaubt, dass es das Farmhouse ist, wo dann auch hingehen. Die Chefin Ansta erzählt uns dann, dass wir bei Ihr waren, sie könnte sich noch erinnern (der Schreiber dieser Zeilen ist ganz erstaunt, sein eigenes Namens- und Gesichtsgedächtnis ist leider nur sehr rudimentär ausgeprägt). Sie sei nur umgezogen, weil ihr der Mietvertrag des Hauses an der Hauptstraße gekündigt wurde. Aber wie heißt es so schön auf Neudeutsch: die Location ist gelungen, die Speisen perfekt, der Service aufmerksam.
Nach der längeren Pause tanken wir noch voll und fahren die restlichen 5 km zum Sophienhof. Die Anlage ist sehr gepflegt, Sanitäranlagen sauber, und wir können uns einen großzügigen Platz aussuchen.
Wir vereinbaren noch die Zeit für unser reserviertes Abendessen. Nach dem Aufbau wandern wir auf den Hausberg, von wo aus wir einen sehr schönen Überblick über das Farmgelände mit Wasserloch haben. Wegen der zahlreichen Steine wird diese kurze Wanderung für Peter schon wieder zu einer Tortur. Er denkt sich, das nächste Mal nur noch in Nationalparks zu buchen, in denen das unnütze Herumlaufen außerhalb des Autos verboten ist 😄 .
Dieser Absatz wird jetzt angenehmer. Nach dem Gin Tonic Sundowner mit dem passenden Vorbeimarsch einer Rappantilope gehen wir zum Dinner ins Farmhouse. Die Damen bekommen zwei vegetarische Omeletts für die Herren gibt es Kudugeschnetzeltes und Chickenschnitzel. Zum Nachtisch werden Guave und Pudding serviert. Alles ist sehr schmackhaft und ansprechend serviert. Es gibt keine Bilder von gefüllten Tellern mit köstlichen Speisen, Peter fotografiert nicht gerne, was er danach verspeist.
Die Wahl der Sophienhof Lodge erweist sich als vorzüglicher Zwischenstopp auf dem Weg nach Palmwag. Zum Gamedrive muss man nicht, die Tiere kommen hier an die Haustüre.