Hallo Am aller wichtigsten ist, wie übrigens bei allen anderen Wildtieren, immer genügend Abstand halten und den Fluchtweg nicht blockieren. Ausserdem nicht wie "Hans guck in die Luft" durch das Gelände laufen. Gisela
wir können eigentlich auf fast alles geschriebene hier bestätigen. in den letzten 10 jahren haben wir in namibia sehr viele schlangen auf unseren touren gesehen. oft auch recht nah, aber sie haben sich immer verzogen, wenn man ihnen die möglichkeit lässt uns sich richtig verhält. die puffotter ist da tatsächlich ganz anders. sie schläft, sonnt sich und ist träge. wir können bad boy nur bestätigen, bisher hat sie genauso reagiert, wie er beschrieben hat. schließlich muss man sie ja irgendwie weg bekommen, wenn sie unter dem waschbecken auf den rohren liegt..... die begegnung mit einer mamba ist auch sehr typisch verlaufen. sie war ca. 2 meter hinter mir an einer bar. ich hab nur ein schleifendes geräusch auf dem beton gehört und als ich mich umgedreht hatte, lag sie vor mir. ich bin ruhig zurück gegangen, hab noch meinen fotoapparat geholt und sie dann von einem tisch aus beobachtet. da ich allein auf der lodge war, wollte ich natürlich auch sehen, wo sie hin verschwindet. leider hat sie keinen schnellen rückzug angetreten, sondern nur sehr langsam und kontrolliert, hat mir kaum den rücken zugekehrt und mich immer beobachtet. ich habe dann mit steinen, die ich in andere richtungen geworfen habe, etwas unruhe bei ihr erzeugt und dann ist sie abgezogen in die berge. das ganze hat aber ca. 15 minuten gedauert und ich konnte sie gut beobachten und sogar mit dem fotoapparat ein paar sekunden filmen. tja, so hat jeder seine erlebnisse... gruss volker
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Lagunara109 Beiträge · seit 201107. Apr. 2011 · #24
Diese armen Geschöpfe! Schlimm was sich der Mensch rausnimmt und wie er mit Tieren umgeht! 😠 Könnte mir gut vorstellen, dass all denen die Giftzähne schon gezogen wurden. Oder ist das ne Farm zur Herstellung von Antiserum?
A_A_H_A_B4 Beiträge · seit 201107. Apr. 2011 · #25
Zum Thema Mamba kann ich nur soviel sagen das man selbst in einem Dachzelt nicht unbedingt sicher ist. Anfang Januar bis Februar war ich für 3 Wochen in Namibia und Botswana unterwegs. In Hauchabfontein nähe Sossusvlei hatten wir spät Abends eine besondere Begegnung mit einer Schwarzen Mamba. Ein Mitreisender wollte sich ins Dachzelt zum schlafen legen. Als er lag, vernahm er neben sich ein lautes rascheln und als er genauer hinsah entdeckte er eine Schlange, die sich zwischen Zeltwand und Matratze bewegte. Langsam kroch er Richtung Ausgang, stieg die Leiter herunter und kam uns kreidebleich entgegen und fasselte etwas von einer kleinen Schlange in seinem Zelt.
Wir natürlich sofort drauf los um uns das Tier von nahem anzusehen. Also einer die Leiter hoch und so schnell wie er oben war kam er auch gleich wieder runter. Er konnte der Schlange schön ins aufgerissene schwarze Maul blicken.
Nach langer Beratung was wir nun machen sollen ging ich mit Taschenlampe und Spaten bewaffnet die Leiter hoch. Nach einer mitleren Ewigkeit bekam ich die Mamba direkt hinter dem Kopf mit dem Spaten fixiert und musste sie leider mit einer Machete erlegen. Danach hab ich sie Vorsichtig mit einer Zeltstange aus dem Dachzelt gezogen. Die "kleine" Schlange war dann doch nicht so klein, sie war ca 2 Meter lang, zwar noch nicht ausgewachsen aber doch schon sehr furchteinflößend.
Ich hatte noch nie soviel Adrenalin in meinem kleinen Körper wie in dieser Nacht.
Natürlich wäre es mir lieber Gewesen das arme Tier aus sicherer Entfernung beobachten zu können aber irgendwie mussten wir sie ja aus dem Dachzelt bekommen und lebendig wäre es für uns unmöglich gewesen.
Danach wurden jeden Abend fein die Matratzen hochgehoben und die Dachzelte genauestens kontrolliert.
also wir wohnen seit einem halben Jahr in Katima im Caprivi.
Wir haben seitdem gut ein dutzend Schlangen im Garten gehabt. Es waren fast immer Cobras und Mambas. Fast alle waren schneller weg als ich überhaupt dran denken konnte den Fotoapparat zu holen. Das Problem liegt jedoch darin, dass nach meiner Info gerade Mambas als sehr Standorttreu gelten. Da wir zwei kleine Kinder haben die den ganzen Tag im Garten spielen und auch gerne mal im Gras verschwinden hat man da schon ein mulmiges Gefühl. Die Einheimischen sind da rigoros und töten alles was Ihnen zu Gesicht kommt (komischerweise auch Chamäleons)und trotz meiner Naturverbundenheit und dem äußersten Respekt vor diesen Geschöpfen neige ich auch dazu unseren einheimischen "Experten" zu rufen der diese dann tötet. Gruß Kowo
Swakop521'223 Beiträge · seit 201007. Apr. 2011 · #27
Genau so sind wir auch bezüglich Giftschlangen aufgewachsen: nur eine tote Schlange ist eine gute Schlange.
Jene, es anders sehen, sollen es doch halten wie sie wollen und sich doch beißen lassen.
Man muß aber auch differenzieren, - eine Eierschlange (schwarz wie eine Mamba) oder eine Peitschenschlange läßt man zufrieden (vielleicht war die oben beschriebene vermeintliche Mamba in Wirklichkeit eine Eierschlange?)
Richtig interessant wird es im Winter, wenn Schlangen Wärme suchen und in die Häuser und Hütten hinein wollen. So ist schon mancher Schlafende von einer wärmesuchenden Puffotter gebissen worden. Da ist man im Dachselt sicherer als mit einem Bodenzelt.
Übrigens "entsorgt" man eine erschlagene Schlange weg vom Campingplatz, da ansonsten der Partner auch dort auftauchen kann!
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
A_A_H_A_B4 Beiträge · seit 201108. Apr. 2011 · #28
Es war definitiv eine Mamba, sie hat mehrere Male in den Spaten gebissen und ich konnte ihr öfters als mir lieb war ins schwarze Maul schauen. Auch die Länge von 2 Metern spricht eigentlich dagegen das es eine Eierschlange war.
Swakop521'223 Beiträge · seit 201008. Apr. 2011 · #29
Ehrlich gesagt war das beschriebene Verhalten der Schlange völlig untypisch für eine Mamba. Auch zweifele ich, ob sich jemand bei einer Mamba auf so kurzen Abstand (Sicherheitsradius der Schlange) aus einem Dachzelt hätte herausschleichen können ohne gebissen worden zu sein. Er hätte in völliger Starre verharren müssen. Ich bezweifele nicht die Beschreibung und das Vorkommnis, jedoch, daß es eine Mamba war. Normalerweise trifft man eine Mamba nicht einmal mit einem Stock, wenn man nach ihr schlägt.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Swakop52 schrieb:Übrigens "entsorgt" man eine erschlagene Schlange weg vom Campingplatz, da ansonsten der Partner auch dort auftauchen kann!
BadBoy
Danke Badboy schon wieder was gelernt. Und ich dachte Schlangen sind Einzelgänger. Gisela
Burschi4'140 Beiträge · seit 200909. Apr. 2011 · #31
Hallo, hoffentlich habe ich das mit dem Bild einfügen richtig gemacht. Das ist die Mamba, die ich im letzten Jahr fotografieren konnte: ca 2,5 m lang und ziemlich schnell. Gruß: Burschi
Hallo Zur rechten Zeit am rechten Ort. Super Foto. Gisela
Swakop521'223 Beiträge · seit 201012. Apr. 2011 · #36
Kiboko schrieb: Aber keine Mamba. Ich bin nicht ganz sicher, ob es ebenfalls eine Puffotter ist.
Gruss Bernd
Ist eine Puffotter, eindeutig erkennbar an der Kopfform und an der Zeichnung.
Beim ersten Bild von Tarentaal kannst Du erkennen wie hilflos die Puffotter ist, denn sie kann nach vorn (Schakal) nicht zubeißen, sondern nur seitlich.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
tarentaal167 Beiträge · seit 200813. Apr. 2011 · #37
.....und der Schakal wusste auch ganz genau dass er bei einem Frontalzugriff sicher ist - deshalb ist er auch so alt geworden.
Aber bernd hat recht, es ist keine mamba (Threadthema) Habe das nur eingestellt, weil die Puffys vorher mehrmals erwähnt wurden.
Also, um es wieder ein Mamba Thema zu machen, eine Anekdote:
Hinweis einenes erfahrenen Rangers an den Busch Neuling: "Wenn dich eine Mamba erwischt und du hast kein Serum, keinen Funk dabei und Hilfe ist für mehrere Stunden nicht wahrscheinlich, such Dir eine grosse Schirmakazie und setze dich auf der Südseite dicht an ihren Stamm."
"Aha, und ist das eine Wundermedzin und hilft?"
"Nein, das nicht, aber Du siehtst nicht so grässlich aus und stinkst nicht so fürchterlich wenn wir dich dann finden"
rebecca935 Beiträge · seit 200616. Apr. 2011 · #38
Hallo zusammen, als wir mittags am Tisch saßen, fiel diese Schlange direkt neben unserer Freundin Susanne vom Baum herunter. Also muss das eine Boomslang sein, dachten wir.
Die Einheimischen meinten jedoch, es wäre eine Mamba, was ich jedoch nicht glaube. Die sind doch viel zu scheu, oder?
Wer kann trotz der wackeligen Aufnahmen was erkennen und analysieren? Wollte eigentlich ein Video verlinken 🙁 nun gibt es nur 2 Snapshots daraus.
Lieben Dank und Gruß Rebecca
rebecca935 Beiträge · seit 200616. Apr. 2011 · #39
Hallo rebecca ich denke auch, dass die Einheimischen recht haben. Eine Boomslang kann zwar auch verschiedene Farbtöne haben, hat aber ein anderes Muster im Schuppenkleid. Bazi