Praktische Erfahrung mit Thuraya-Abdeckung?

19 Antworten · 7'928 Aufrufe · gestartet 16. Juli 2010 von lowflyer
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Themenstarter579 Beiträge · seit 201016. Juli 2010 · #1
Hallo,

hat mittlerweile schon jemand praktische Erfahrung mit einem Thuraya-Satfon in Namibia oder Botswana? Die älteren Beiträge zu Thuraya hier im Forum hatte ich gelesen. Die raten wegen fraglicher Abdeckung eher ab, scheinen aber auf theoretischen Überlegungen und nicht auf praktischen Erfahrungen zu beruhen.

Ich weiß nicht, ob Thuraya seine Abdeckungskarte aktualisiert hat, aber in der aktuellen Version reicht das primäre Abdeckungsgebiet bis fast an den südlichen Wendekreis. Kaokoveld, Okavango-Delta, Makgadikgadi-Pans usw. liegen demnach definitiv im primären Abdeckungsgebiet und Thuraya sollte immer funktionieren. Das erweiterte Abdeckungsgebiet, in dem Thuraya eventuell nicht zuverlässig funktioniert, deckt ganz Namibia ab.
http://www.thuraya.com/userfiles/image/coverage_map/Thuraya_Coverage_Map.JPG

Sonnige Grüße

Nachtrag: Thuraya hat defintiv seine Abdeckungskarte geändert und gibt im südlichen Afrika nun eine größere Abdeckung an. Hier eine alte Abdeckungskarte zum Vergleich. Anhand der Beulen und Einbuchtungen an der Küstenlinie Afrikas kann man sicht ganz gut orientieren.
http://www.pulsar-electronic.ch/cms/images/stories/thuraya_coverage_2008.jpg
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2010
201 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #2
Wir waren im April in NAM Bots und ZIM und hatten ein Thuraya dabei.
Es funktionierte - ich habe öfters damit rumgespielt- bis südliche Breite von Windhoek, Ghanzi, Maun. Im Delta, Caprivi, Hwange hat es wunderbar funktioniert.Wir waren auch kürzlich im Krügerpark und im Limpopo- auch dort hat es gut funktioniert.
Der Spotbeam scheint sehr scharf begrenzt zu sein. Südlich von Windhoek hatte ich zwar zum Teil gar kein so schlechtes Signal, konnte aber nicht mehr telefonieren.
Wenn man ganz am südlichen Rande des Empfangsgebietes ist, muss man die Antenne schon recht genau auf den Satelliten ausrichten. Ders teht irgendwo über Kenia. Es hat immer spaß gemacht damit rumzufummeln. Ernsthaft gebraucht für einen Notfall haben wir es nie.
Wolf
46 Beiträge · seit 200928. Aug. 2010 · #3
Hallo lowflyer,

hier ein link Satphone ganz unten im laufenden Text wird extra nochmal erwähnt, das es bis auf Höhe Swakop funktioniert, aber weiter südlich nicht mehr. Die sind übrigens ziemlich günstig, falls Du vorhast zu mieten (3,50 pro Tag).Da der Satellit wohl über Kenia liegt, sollte der Empfang Richtung Botswana wohl mindestens genauso sein.

Grüße Andrea
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2010
Themenstarter579 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #4
Hallo,

Danke für die späten aber immer noch hilfreichen Antworten. Es kommt mir vor allem auf das Kaokoveld an und da scheint die Abdeckung gegeben. Thuraya ist ansonsten eben aufgrund der Preise und der brauchbaren Internetanbindung interessant.

Sonnige Grüße
221 Beiträge · seit 200828. Aug. 2010 · #5
hallo,

ich klink mich hier auch mal mit ein, da ich auch auf der Suche bin.
Kann das Thuraya dann auch mit Handykarten, z.b. O2 oder anderen benutzt werden? Wir hatten das Thuraya in Tunesien dabei und konnten es so benutzen. Die Abrechnung der Gebühren erfolgt dann natürlich über den O2 Handyvertrag.
Oder benötigt man eine Thuraya-Karte?

Georg
1'223 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #6
Hatte die allergrößten Probleme mit der Aktivierung der Simkarte. Und auch allergrößte Probleme mit dem Ankoppeln an das Netzwerk. Habe in Maun die halbe Nacht mit eMailwechsel mit Thuraya verbracht, bis das Fon ins Thuraya-Netzwerk eingeloggt hatte. Wichtig ist natürlich immer erst die GPS Positionsbestimmung, dann zeigt er bei Erkennung des Netzwerkes das Land an, z.B. Botswana. Bei Rückkehr nach NAM fing das gleiche Theater an, dann habe ich es dabei belassen. Nun wollte ich in der vergangenen Woche das Fon in D einloggen, es hat mich ca. 10 Mails gekostet, bis Thuraya es geschafft hatte, das Telefon (oder Sinkarte?) wieder freizuschalten, so daß das Gerät in D funktioniert und sich in das Thuraya Netzwerk einloggt.

Dann noch ein Hinweis:
bei Verwendung einer O2 Simkarte loggt das Gerät tadellos und schnell in das Thuraya Netzwerk ein, und man kann telefonieren (getestet). Warte nun mal die Rechnung von O2 ab, was das kostet. Im Notfall kann einem das egal sein, jedenfalls nehme ich in Zukunft eine Karte von O2 mit, wenn das Theater des Nichteinloggens der Thuraya-Karte erneut anfängt.

Bin alles andere als zufrieden, werde mir demnächst wahrscheinlich ein Iridium-Handy zulegen und das von Thuraya wieder verkaufen (S0-2510).

Eines muß ich zu Thuraya sagen: Die sitzen in Abu Dhabi, aber der Service ist sehr prompt und engagiert und freundlich. Die rufen einen auch an einer Festnetz- oder Handynummer an, egal wo man ist. Nur scheint das System irgendwie nicht optimal konfiguriert zu sein und produziert Komplikationen. 😎
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
201 Beiträge · seit 200830. Aug. 2010 · #7
Kann das im wesentlichen Bestätigen was vorher gesagt wurde. Mit Eplus und O2 Laufzeitvertrag loggt das Gerät sehr gut ein.
Auch in Deutschland. Mit der Eco Sim Karte hat das manchmal länger gedauert. Aber wir konnten wunderbar 30 Minuten an einem Stück aus Simbabwe nach D telefonieren. Mit Eco Sim superbillig.
Nur danach war der Akku leer und der Nacken tat etwas weh wegen der Haltung des phones.
46 Beiträge · seit 201030. Aug. 2010 · #8
Hallo Barth_Wolfgang,
die Erfahrungen sind ja wirklich interessant. Wir sind bei Verkauf und Vermietungen immer sehr vorsichtig was die Benutzung der Thuraya Satellitentelefone in der "sub optimal coverage area" im südlichen Afrika betrifft.
Extrem interessant wird jedoch Deine Erfahrung mit den Kosten bei Verwendung von O2 oder e+ SIM-Karten, insbesondere wenn Du 30 Minuten damit telefonierst, denn nach unseren eigenen Tests und den Postings von Benutzern in einem anderen Forum sind sie weitaus höher als auf den Webseiten dieser Netzbetreiber angegeben. Für die 30 Minuten würde ich mal 100€-150€ erwarten. Es wäre hochinteressant, wenn Du hier posten würdest, wie viel die Minute tatsächlich gekostet hat. Unter Verwendung der Thuraya ECO-SIM in Zimbabwe kosten die 30 Minuten ca. 20 €, unter Verwendung der Thuraya SUPER-SIM in Namibia ca. 30 €.
Warum das Thuraya mit der THURAYA-SIM länger gebraucht haben könnte als mit e+ oder O2 verstehe ich nicht. Klar ist jedenfalls, dass ein Thuraya Satellitentelefon sowohl seine GPS-Position, als auch einen Thuraya Satelliten zum Telefonieren braucht. Wenn man seine Position seit dem letzten Telefonat wesentlich verändert hat, also z.B. von Deutschland nach Namibia, so braucht jedes GPS-Gerät und die GPS-Funktion des Thuraya Satellitentelefon vor dem ersten Telefonat "in der Fremde" lange bis es die erste Position findet, weil es in der Vermutung noch in der Nähe des letzten Standortes zu sein zunächst die falschen, hinter dem Horizont verdeckten, Satelliten sucht.
Nach unseren Erfahrungen ist die GPS-Satelliten-Aquisition bei Verwendung der neuen Thuraya XT-Satellitentelefonen wesentlich schneller als bei Verwendung der Vorgängermodelle. Die Thuraya XT sind also deutlich schneller betriebsbereit.
Wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise Klaus Därr
201 Beiträge · seit 200831. Aug. 2010 · #9
Klaus,
das war wohl ein Missverständnis. Aus Simbabwe telefonierten wir mit ECO Sim und prepaid. Aus Namibia Botswana etc. mit Eplus Laufzeitvertrag. Ich habe die Rechnungen nicht aufgehoben, aber es waren so EUR 2,00 die Minute.
Was mir auch auffiel, ist, dass das Telefon wie gesagt bei der Thuraya SIM Karte länger braucht (das beim Standortwechsel weiß ich natürlich, dass es länger dauert) und ab und zu bei Länderwechsel abstürzte. Neu anschalten war angesagt. Wir verwenden ein 2510. Ist allerdings schon ein paar Jahre alt- möglicherweise ist ein Software update fällig. Bräuchte man nur das passende Kabel zu finden !Ist verlegt.

Wenn man allerdings in Äquatornähe ist, also Kenia Tansania, oder in Asien in Malaysia etc. ist es eine Freude zu telefonieren, das das Einbuchen blitzschnell klappt.

Je weiter weg , desto schwieriger und auch langwieriger ist meine Erfahrung nach das Einbuchen. Das lässt sich auch aus Australien bestätigen. In N.T. klappte es blitzschnell, in W.A. im Outback dauerte es länger, an manchen Tagen oder Orten war es seltsamerweise nicht möglich. Weiß der Teufel warum- vielleicht liegt es an deren Software oder die haben mit den Spotbeams rumgefummelt (Konfiguration meine ich).

Fazit: nice to have , wenn man Zeit hat und es eigentlich nicht wirklich braucht.
Wenn man darauf angewiesen ist und Zuverlässigkeit wünscht, geht kein Weg an Iridium vorbei, wo alles blitzschnell klappt. Halt viel teurer. Aber ich habe gerade ein neues 9555 quasi secondhand , aber absolut ungebraucht für 700 Euronen gekauft, da kann man nicht mekkern!
46 Beiträge · seit 201031. Aug. 2010 · #10
Hallo Barth-Wolfgang,
wenn es um problemloses Telefonieren über Satellit in den Randbereichen der Netzabdeckung von Thuraya oder Inmarsat geht, so ist Iridium sicher erste Wahl, da seine Satelliten nicht über dem Äquator stehen, sondern die Erde wie ein Netz umkreisen und deshalb näher dran sind. Nachteil von Iridium ist natürlich der Preis für das Gerät (Gratulation zum Iridium 9555 zu 700 €!) und die jährlichen Mindestkosten wenn man die weltweit gültige SIM möchte.
Reicht einem die "Africa Plan-SIM" für Afrika (ohne Inseln), so ist das schon deutlich günstiger.
Möchte man mit seinem Satellitentelefon auch E-Mails abrufen, so ist Thuraya mit seiner Datenrate von bis zu 15 kbps unschlagbar. Die liegt bei Iridium und Inmarsat nur bei 2,4 kbps.
Auf dieser Webseite habe ich mal vergleichend zusammengestellt, was ich zu Satelliten-Handys so weiß. In einem Forum wie dem Namibia-Forum, das sich auf einen Großraum beschränkt, kann man natürlich noch gezielter nach einem geeigneten Netzbetreiber suchen als bei der übergreifenden Betrachtung zur ganzen Erde.
Was nun den Minutenpreis von ca. 2 € bei O2 und e+ betrifft, so wäre ich da sehr vorsichtig. Deine Angabe entspricht ungefähr dem was man nach langem Suchen auf den Webseiten der beiden Anbieter findet. Unsere Kunden und Mitglieder eines anderen Forums haben andere Erfahrung gemacht. Deshalb haben wir uns selbst solche SIM-Karten zugelegt und sind bei Test auf weit höhere Minutenpreise gekommen. Ich empfehle das also frühzeitig vor der Reise selbst auszuprobieren und dann zu entscheiden, ob man es bei einer deutschen SIM beläßt oder sich eine spezielle Thuraya SIM besorgt.
Wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise Klaus Därr
1'223 Beiträge · seit 201031. Aug. 2010 · #11
Klaus Därr schrieb:
Hallo Barth_Wolfgang,
die Erfahrungen sind ja wirklich interessant. Wir sind bei Verkauf und Vermietungen immer sehr vorsichtig was die Benutzung der Thuraya Satellitentelefone in der "sub optimal coverage area" im südlichen Afrika betrifft.
Extrem interessant wird jedoch Deine Erfahrung mit den Kosten bei Verwendung von O2 oder e+ SIM-Karten, insbesondere wenn Du 30 Minuten damit telefonierst, denn nach unseren eigenen Tests und den Postings von Benutzern in einem anderen Forum sind sie weitaus höher als auf den Webseiten dieser Netzbetreiber angegeben. Für die 30 Minuten würde ich mal 100€-150€ erwarten. Es wäre hochinteressant, wenn Du hier posten würdest, wie viel die Minute tatsächlich gekostet hat. Unter Verwendung der Thuraya ECO-SIM in Zimbabwe kosten die 30 Minuten ca. 20 €, unter Verwendung der Thuraya SUPER-SIM in Namibia ca. 30 €.
Warum das Thuraya mit der THURAYA-SIM länger gebraucht haben könnte als mit e+ oder O2 verstehe ich nicht. Klar ist jedenfalls, dass ein Thuraya Satellitentelefon sowohl seine GPS-Position, als auch einen Thuraya Satelliten zum Telefonieren braucht. Wenn man seine Position seit dem letzten Telefonat wesentlich verändert hat, also z.B. von Deutschland nach Namibia, so braucht jedes GPS-Gerät und die GPS-Funktion des Thuraya Satellitentelefon vor dem ersten Telefonat "in der Fremde" lange bis es die erste Position findet, weil es in der Vermutung noch in der Nähe des letzten Standortes zu sein zunächst die falschen, hinter dem Horizont verdeckten, Satelliten sucht.
Nach unseren Erfahrungen ist die GPS-Satelliten-Aquisition bei Verwendung der neuen Thuraya XT-Satellitentelefonen wesentlich schneller als bei Verwendung der Vorgängermodelle. Die Thuraya XT sind also deutlich schneller betriebsbereit.
Hallo Klaus,

ich habe mir ein SAT-Telefon gekauft für Notfälle, oder um erreichbar zu sein fernab der Handynetze.

Gebranntes Kind scheut das Feuer. Warum sollte ich mir ein XT kaufen nach den Erfahrungen, bei denen ich das Vertrauen in die Verläßlichkeit verloren habe? Wenn ich irgendwo im Busch nach einem Unfall liege und jemand ist möglicherweise schwer verletzt, dann habe ich weder Internet für einen Mailaustausch mit Thuraya, noch die Möglichkeit, stundenlang mit dem Sat Fon herumzuwürgen in der Hoffnung, doch noch einen Kontakt zu bekommen, während der andere einem wegstirbt.

Ehrlich gesagt: mein nächster Schritt ist der gleiche wie bei Wolfgang: Es gibt genügend gebrauchte Iridiumgeräte auf dem Markt, da kaufe ich mir gewiß kein Neues von Thuraya mit deren Netzwerksystem. Meine Lusttelefonate kann ich über normale Handynetze führen, in wichtigen Situationen oder Notfällen sind mir die Kosten der Telefonate sowieso egal.

Im übrigen habe ich mir bei meinem S0-2510 die allerneueste Firmware draufgespielt, geholfen hat es auch nichts, sich ins System einzuloggen, wenn es offenbar einen Bug auf Seiten des Thuraya-Netzwerkes gibt. Die wollten mit ihren SIM-Karten wohl alles doppelt- und dreifach sicher machen (für sich) und haben damit ein System dargestellt, dem ich persönlich nicht mehr vertrauen kann. Billiger ist in diesem speziellen Fall wirklich alles andere als gleichwertig. Too many problems.

Grüße vom
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2010
46 Beiträge · seit 201031. Aug. 2010 · #12
Hallo Swakop52,
ich habe ja bereits geschrieben, dass wir für das südliche Afrika Thuraya NICHT empfehlen. Wir sind mit Thuraya nicht verheiratet, auch wenn wir das Glück haben uns frühzeitig die Webseite www.thuraya.de gesichert zu haben.
Es ist schon fast peinlich hier darauf hinzuweisen, dass seit gestern unter "Marktplatz" hier im Namibia-Forum ein besonderes Angebot für Iridium Satellitentelefone zu finden ist. Dir kann also sehr preiswert geholfen werden.
Wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise Klaus Därr
Themenstarter579 Beiträge · seit 201031. Aug. 2010 · #13
Hallo Klaus,

wie im Eingangsposting geschrieben, hat Thuraya irgendwann eine neue Abdeckungskarte herausgegeben. Die Erfahrungen von Wolfgang scheinen zu bestätigen, was die neue Abdeckungskarte besagt. Lag die südliche Grenze zur "sub optimal coverage area" bisher an der Grenze zwischen Angola und Nambia, so liegt sie nun etwa auf Höhe Windhoek. Für alle die primär eine Absicherung für Kaokoveld, Khaudom oder Makgadikgadi Pans suchen, scheint Thuraya somit interessant zu sein.

Sonnige Grüße
46 Beiträge · seit 201001. Sept. 2010 · #15
Hallo Barth_Wolfgang,
unter den von Dir geposteten Link finde ich die Preise vom Februar 2010, hier die veröffentlichten Preise vom April 2010: http://www.o2online.de/nw/assets/blobs/pdfs/roaming-faehren-und-satelliten-april.pdf

Dann hier der Link zu den Erfahrungen eines Benutzers des Thuraya mit eingelegter 02 SIM in Kenia: http://www.worldtrip.de/Weltreise-Forum/cgi-bin/weltreisen/YaBB.pl?num=1270736550

Ich bitte den Admin um Entschuldigung, dass ich hier einen Link zu einem anderen Forum (das seit ca. 1/2 Jahr nicht mehr meines ist) setze. Es ist sonst nicht meine Art in einem Forum ein anderes zu benennen oder es gar zu verlinken.

Die von O2 im Internet genannten Preise stimmen mit den abgerechneten Preisen nicht überein.
Abgehend kosten Telefonate mit O2-SIM über 3 €/Minute, eingehend kosten sie 1,59 €/Minute, SMS 1,10 €.
Abgehend kosten sie mit Thuraya Prepay-SIM 1,49 €/Minute, eingehend nichts, (SMS 0,49 €).
Abgehend kosten sie mit Thuraya Super-SIM 0,99 €, eingehend nichts, (SMS 0,25 €).
Abgehend kosten sie mit Thuraya ECO-SIM (gültig im südlichen Afrika in Simbabwe, Sambia, Malawi, Mosambik) 0,75 €/Minute, eingehend nichts, (SMS 0,25 €).
In Sachen Thuraya-Netzabdeckung kann ich noch anfügen, dass man sich in einem Teil der Netzabdeckung die vom Netzbetreiber als "Sub-Optimal Coverage area" bezeichnet wird nicht wundern muß, dass sie dort suboptimal ist. Deshalb vermieten wir Kunden die ins südliche Afrika fahren, auch nach N-Namibia, keine Thurayas, sondern ausschließlich Iridium.
Wünsche gesunde Heimkehr von abenteuerlicher Reise Klaus Därr
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2010
211 Beiträge · seit 201318. Sept. 2017 · #16
Ich krame dieses Thema mal aus der Versenkung wieder aus. Aus diesem Threat lese ich heraus, dass sich vor etwa 7 Jahren die primäre Abdeckung von Thuraya Sat-Phonen nach Süden verschoben hat und nun das Gebiet bis Höhe Windhoek sicher abgedeckt sei.

Auf den aktuellen Thuraya Karten geht die primäre Abdeckung aber nur bis Höhe Südgrenze Angola. Auch ein Sat-Phone Vermieter hat mir aktuell geschrieben, dass für Namibia und Botswana die Abdeckung über Thuraya nicht ausreicht.

Hat sich das in den letzten 7 Jahren wieder zurück geändert? Kann mir jemand mit akutellen praktischen Erfahrungen weiterhelfen?

Danke und viele Grüße,
Sabine
Wie kann man Namibia nicht lieben?
zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2017
2'664 Beiträge · seit 201219. Sept. 2017 · #17
Habe vor einigen Monaten mein Thuraya verkauft wegen fehlender Abdeckung.
Hat in Botswana nördlich Maun und in Norden Zimbabwes und Zambia recht gut funktioniert,
aber nicht einmal in Windhoek. Kaokoland war der totale Flop.
Fahre nur noch mit Iridium.
1'003 Beiträge · seit 200819. Sept. 2017 · #18
Hi,
die Satelliten sitzen etwas weiter östlich, deswegen wird es nach Osten besser.
Empirisch ermittelte Abdeckung: Namibia - Caprivi, Botswana - CKGR, Kori; Gweta und nördlich, Zimbabwe: komplett bis zur MOZ / RSA Grenze. Zambia, Malawi - exzellent, Telefone Hughes7101 und SO-2510.
Gruss
Christian
PS: das Iridium Preisgefüge erscheint hochgradig unattraktiv ...
2'664 Beiträge · seit 201219. Sept. 2017 · #19
fordfahrer schrieb:Hi,
die Satelliten sitzen etwas weiter östlich, deswegen wird es nach Osten besser.
Empirisch ermittelte Abdeckung: Namibia - Caprivi, Botswana - CKGR, Kori; Gweta und nördlich, Zimbabwe: komplett bis zur MOZ / RSA Grenze. Zambia, Malawi - exzellent, Telefone Hughes7101 und SO-2510.
Gruss
Christian
PS: das Iridium Preisgefüge erscheint hochgradig unattraktiv ...
Völlig richtig. Iridium ist nur für Notfälle, die Mietkarte kostet kleines Geld. Dafür sichere Verbindung im Notfall.
Wenn ich telefonieren will, kaufe ich eine local Simkarte, und kann entweder über WhatsApp/ Skype telefonieren oder lasse mich nach verschicken einer SMS für Nummer über Call-by-Call anrufen.
Auch Geschäftsanrufe können im Notfall mal einen Tag warten wenn man im Urlaub ist.
23 Beiträge · seit 201619. Sept. 2017 · #20
Thuraya (XT lite) funktionerte bei uns dieses Monat im Kaokveld und weiter westlich und südlich bis Skeleton Coast Höhe Springbokwasser gate einwandfrei. Danach haben wir es nicht mehr geteset.
Grüße Eva&Alfred www.globenomaden.at