Hilfe! - wo anfangen?

15 Antworten · 3'263 Aufrufe · gestartet 20. Juni 2010 von Andrea444
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Themenstarter31 Beiträge · seit 200720. Juni 2010 · #1
Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin neu hier und sicher kennt Ihr das schon. Wir wollen nach Afrika, haben schon hier und da gelesen und die Unschlüssigkeit und Verwirrung wird immer größer. Es hört sich einfach so vieles so gut an...Ich hoffe auf Euer Verständnis. Wir waren schon in Südamerika und Asien (mit Rucksack) und auf selbst gebastelten Routen, sind also nicht so neu im Metier. Allerdings waren wir noch nie in Afrika und möchten das im nächsten Jahr unbedingt machen. Leider wissen wir nicht, mit welchem Land/Ländern wir am besten anfangen sollten. Jahreszeitlich sind wir in unserer Entscheidung frei, von der Dauer her könnten wir 5 bis 6 Wochen. Grundsätzlich interessieren uns Namibia, Botswana, Sambia auch in Kombination oder auch Südafrika.

Sicher habt Ihr mit Euren Erfahrungen und aus Eurer Erinnerung einen Tipp, wo man am besten beginnt und es wäre super, wenn Ihr uns helfen könntet, damit in die Vorbereitung etwas Struktur kommt (im Moment springe ich gedanklich von einem Land zum nächsten) und ich mich dann um Routen kümmern kann. Schön wäre es auch, wenn Ihr Euren Tipp damit verbinden könntet, zu welcher Jahreszeit Ihr die Reise empfehlen könnt.

Es wäre schön von Euch zu hören. Vielen Dank schonmal.
Liebe Grüße
Andrea
1'816 Beiträge · seit 200820. Juni 2010 · #2
Hallo Andrea,

zuerst mal herzlich willkommen im Forum.

Deine Anfrag ist ein wenig sehr allgemein gehalten. Was interessiert euch denn besonders? Landschaft, Wandern, Tiere beobachten, Städte gucken??

Wollt ihr auf Camps oder Lodges oder Gästefarmen übernachten?
Mit Rucksack und Öffentlichen wird das im südlichen Afrika eher nix. 🙁 🙁

Und die Reisezeit hängt vom Ziel ab, es ist was anderes, an die Gardenroute oder in den Caprivi fährt...

Gruß Boris
563 Beiträge · seit 200920. Juni 2010 · #3
Hallo Andrea,

herzlich Willkommen im Forum! 🙂

Als "Einstiegsland" kann ich nur Namibia empfehlen. Das Land ist gut zu bereisen. Relativ sicher. Hat viel zu bieten. Sowohl eine Abwechlungsreiche Landschaft sowie vorwiegend im Norden eine erlebnisreiche Tierwelt. Bezüglich des Klimas ist der Frühling bzw. der Herbst zu empfehlen.
Klima schaue hier:
http://www.namibia-info.net/namibia/klima.html

Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2010
Themenstarter31 Beiträge · seit 200720. Juni 2010 · #4
Hallo Boris,

vielen Dank für das Willkommen. Bin mir bewußt, dass es ein bißchen planlos rüberkommt, ist es im Moment auch noch, aber es wird besser 😉 Soll auch auf keinen Fall so aussehen, als sei ich zu faul mich zu kümmern, ich plane sehr gern, aber mir fehlt einfach der Anfang. Wenn ich erst den Einstieg habe, kann ich auch vieles aus den vielen guten schon vorhandenen Beiträgen und aus einem Reiseführer holen.

Am meisten interessieren uns Tiere und Landschaften. Wir würden am liebsten wegen der Unabhängigkeit mit dem Auto selbst fahren und können uns vorstellen sowohl in Camps als auch auf Gästefarmen oder in Lodges zu übernachten, je nachdem was sich anbietet oder erforderlich ist(von der Gegend her, den Unternehmungen, Möglichkeiten Tiere zu sehen oder auch unter Sicherheitsaspekten). Auch Auto mit Dachzelt kommt in frage. Am liebsten übernachten wir bei netten Leuten oder in der Natur. Bisher hatten wir immer eine gute Mischung was die Unterkünfte angeht, haben in ganz einfachen Unterkünften gewohnt (z.B. wenn es dort, wo wir unbedingt was anschaun wollten keine große Auswahl gab), haben aber auch ab und zu zwischendurch mal ein gutes Mittelklassehotel genommen.

Wir haben halt überhaupt keine Afrikaerfahrung, vielleicht tun wir uns deshalb ein bißchen schwer. Nachdem wir ein mal in Südamerika waren, kamen die Wünsche für Folgeziele von selbst.

Glaubst Du, es wäre für einen Einsteiger gut in 5-6 Wochen eher Namibia/Botwana zu machen oder eher eine Route in Südafrika?

Danke!!! und Grüße Andrea
33,1k Beiträge · seit 200620. Juni 2010 · #5
Hi Andrea,
Glaubst Du, es wäre für einen Einsteiger gut in 5-6 Wochen eher Namibia/Botwana zu machen oder eher eine Route in Südafrika?
also als zwei Einstiegsländer für Afrikas bieten sich v.a. Namibia und Südafrika an. Botswana ist da eher schon ein wenig "afrikanischer", wobei auch als Einstieg geeignet. Namibia ist im Prinzip zu jeder Jahreszeit empfehlenswert, außer vielleicht in der lokalen Hochsaison Dezember/Januar (auch aufgrund der Temperaturen). Südafrika lässt sich in weiten Teilen gut mit Namibia verbinden, z.B. Kapstadt und Garden Route, wobei ihr dann Juni-August nicht wählen solltet. Ansonsten wäre auch Namibia mit KTP in Botswana und der Northern Cape und Kapstadt in Südafrika sinnvoll.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'772 Beiträge · seit 200620. Juni 2010 · #6
Hallo Andrea,

es gibt ein gutes afrikanisches Sprichwort: "Wer auf einen Baum klettern will, fängt unten an, nicht oben".(Tshi) Also, mach dir keine Gedanken, dass Deine Planung noch etwas konfuz ist. Du wirst sie noch zig-mal umstellen (und das macht doch gerade Spass 🙂 )

Ich klinke mich mal bei Christian ein:
Ein traumhafte Route ist es von Kapstadt hoch nach Namibia zu fahren. Wobei August/September dafür die ideale Reisezeit wären, weil Du dann die Chance hast die einmalig schöne Wildblumenblüte im Namaqualand (und schon Ausläufer an der Westküste hoch) zu erlebeben. Einbinden kannst Du dann auch die Augrabisfalls und den Kgalagadi Transfrontier Park. Von dessen Eingang Mata Mata dann rüber nach Namibia und dieses fantastische Land erkunden.

Viel Spass beim Planen und
liebe Grüße
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
7'272 Beiträge · seit 200620. Juni 2010 · #7
Hallo Andrea

Pascalinah hat Dir wirklich schon eine schöne und Fassetenreiche Variante vorgegeben. 5 bis 6 Wochen sind auch genug Zeit um Südafrika und Namibia zu verbinden, einige Tiere und Lanschaften zu sehen und nicht gehetzt zu sein.

Je nachdem könnt Ihr das als Rundreise ab Kapstadt oder ab Windhoek machen oder auch einen One-Way mit Autoübernahme an einem und Abgeabe am andern Ort.
Die nächste Fragen ist die nach dem Fahrzeug, den Übernachtungsöglichkeiten und auch nach dem Reisezeitpunkt.

Sehr hilfreich ist es einige Reiseberichte zu lesen und Fotos anzuschauen. Das gibt Euch ein Bild, wo Ihr was sehen und erleben könnt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
3'491 Beiträge · seit 200620. Juni 2010 · #8
Hallo Andrea,
auch auf die Gefahr hin, Dich nochmehr zu verunsichern - Kapstadt und die Westküste im August/September ist sooo ideal nicht - sorry Pascalinah und Chrigu. Im August ist es häufig in der West Cape noch sehr kalt und vor allem auch regnerisch. Für einen Neuling in Sachen Afrika könnte da eine (Vorstellungs-)Welt zusammenbrechen. Wirklich schön wird es im August erst ab Keetmanshoop Richtung Norden.
Aber die Reisezeit August /September ist für Namibia sonst schon ok. Mit 4-6 Wochen kann man dort auch etwas anfangen. Ich würde auf keinen Fall diese Zeit mit einem anderen Land wie Südafrika oder Botswana "anreichern" wollen. Macht die klassische Rundtour Windhoek - Keetmanshoop - Fish-River-Canyon - Lüderitz - Tirasberge - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland/Erongo - Etosha - Windhoek; dann habt Ihr ein wirklich rundes Programm mit Schwerpunkt Landschaft im ersten Teil und Tierwelt im 2. Teil.Ihr findet eine gut ausgebaute Infrastruktur, ein sicheres Reiseland, europäisches Essen mit afrikanischen Zutaten, angenehmes Klima, viel Ruhe und Einsamkeit und sehr nette Gastgeber - aber: vergleichsweise wenig Afrika. Namibia und noch mehr Südafrika sind doch recht europäisch, aber das muss kein Nachteil sein - zumindest, wenn man das erste Mal nach Afrika kommt. Wenn Ihr erst mal "Blut geleckt" habt - und die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr groß - dann könnt Ihr die nächste Stufe anpeilen, z.B. Ovamboland, Caprivi, Botswana oder sogar Sambia.
Gruß Joli
1'816 Beiträge · seit 200820. Juni 2010 · #9
Hallo Andrea, die vorgeschlagene Reise könnte man natürlich umgekehrt machen, also von Nord nach Süd. Dann könnte man dem unbeständigem Wetter in Kapstadt ein wenig aus dem Weg gehen. Allerdings: wir waren Anfang November in Kapstadt und das Wetter war bescheiden. Liegt halt am Meer. Alle sagten, so was hätten sie noch nie erlebt, aber das hat uns auch nicht geholfen.

Wenn ihr wirklich 6 Wochen Zeit habt, könntet ihr euch auch überlegen, einen Baustein VicFalls/Botswana einzubauen. Ich weiß schon, dass jetzt alle aufjaulen, aber wir hatten einen 5 Tages-Trip mit 2 Nächten in Victoria Falls und 2 Nächten am Chobe River gebucht. Und es war sooooo toll - aber wenn ihr schon in Südamerika wart, habt ihr wahrscheinlich schon Iguacu gesehen - für mich waren es die ersten großen Wasserfälle und ich war begeistert.

LG Boris
98 Beiträge · seit 200821. Juni 2010 · #10
Hallo Andrea,

bei 6 Wochen Zeit, kann ich mich Boris nur anschließen. Ich würde auch die klassische Tour Namibia empfehlen. Aber auch auf jeden Fall den Caprivi mit Kasane und Vic Falls dranhängen.

Liebe Grüße,

Judith
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841 Beiträge · seit 200821. Juni 2010 · #11
Hallo Andrea,

joli schrieb:
Hallo Andrea,
auch auf die Gefahr hin, Dich nochmehr zu verunsichern - Kapstadt und die Westküste im August/September ist sooo ideal nicht - sorry Pascalinah und Chrigu. Im August ist es häufig in der West Cape noch sehr kalt und vor allem auch regnerisch. Für einen Neuling in Sachen Afrika könnte da eine (Vorstellungs-)Welt zusammenbrechen. Wirklich schön wird es im August erst ab Keetmanshoop Richtung Norden.
Aber die Reisezeit August /September ist für Namibia sonst schon ok. Mit 4-6 Wochen kann man dort auch etwas anfangen. Ich würde auf keinen Fall diese Zeit mit einem anderen Land wie Südafrika oder Botswana "anreichern" wollen. Macht die klassische Rundtour Windhoek - Keetmanshoop - Fish-River-Canyon - Lüderitz - Tirasberge - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland/Erongo - Etosha - Windhoek; dann habt Ihr ein wirklich rundes Programm mit Schwerpunkt Landschaft im ersten Teil und Tierwelt im 2. Teil.Ihr findet eine gut ausgebaute Infrastruktur, ein sicheres Reiseland, europäisches Essen mit afrikanischen Zutaten, angenehmes Klima, viel Ruhe und Einsamkeit und sehr nette Gastgeber - aber: vergleichsweise wenig Afrika. Namibia und noch mehr Südafrika sind doch recht europäisch, aber das muss kein Nachteil sein - zumindest, wenn man das erste Mal nach Afrika kommt. Wenn Ihr erst mal "Blut geleckt" habt - und die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr groß - dann könnt Ihr die nächste Stufe anpeilen, z.B. Ovamboland, Caprivi, Botswana oder sogar Sambia.
Gruß Joli
hier gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen (Gratulation Joli). Man kann direkt an die Routenausarbeitung gehen.

Grüße von der südlichen Erdhalbkugel
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
5'538 Beiträge · seit 200821. Juni 2010 · #12
Hallo Zusammen, hallo Andrea,

alles ist eine Frage der persönlichen Einstellung und des Alters. Ich bin in dem Alter, in dem ich Jolis Vorschlag absolut klasse finde - für mich. Aber ich weiß, dass ich in jüngeren Jahren etwas mehr erleben wollte, nicht ganz so viel Ruhe brauchte und auch nur seltener gewandert bin. Das könnte auch bei Euch der Fall sein. Deswegen würde ich die Tour so planen, dass ich Mitte bis Ende August von Keetmanshoop aus noch einen drei- bis viertägigen Abstecher nach Südafrika ins Namaqualand (Springbok/Kamieskron - nicht weiter nach Süden) machen würde. Es ist einfach unvergleichlich schön, diese Blütenpracht zu sehen. Ein kleines Risiko hast Du dann aber. Wenn es im Juni/Juli nicht geregnet hat, fällt die Pracht aus - nur ein bisschen Blüte im eigentlichen Namaquapark, weil dort inzwischen künstlich bewässert wird. Von Springbok/Kamiskroon seid Ihr dann an einem Tag am Fish River und es geht weiter wie bei Joli.

Alternativ zu Namaqua könnte ich mir auch Vic Falls vorstellen. Das sind dann aber nur dann 5 Tage, wenn Ihr die von Windhoek aus mit dem Flieger bucht. Mit Air Namibia von WDH nach Vic Falls, dort 2 - 3 Nächte bleiben, dann mit dem Shuttle nach Kasane, dort 2 Nächte bleiben und je einen Game Drive in den Chobe Park zu Land und zu Wasser und dann wieder mit dem Shuttle nach Vic Falls und nachmittags zurück nach WDH.

So, jetzt wünsche ich noch viel Spaß beim Planen - das ist immer schon der halbe Urlaub.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
7'272 Beiträge · seit 200621. Juni 2010 · #13
joli schrieb:
Hallo Andrea,
auch auf die Gefahr hin, Dich nochmehr zu verunsichern - Kapstadt und die Westküste im August/September ist sooo ideal nicht - sorry Pascalinah und Chrigu.
Naja Joli, das sind jetzt aber verschiedene Ansichten die dafür aufeinander prallen. Du empfielst für 5 bis 6 Wochen die Tour die Du auch für 3 bis 4 Wochen angibst. Etwas mehr sollte da für einen Ersttäter schon drin liegen. Nicht jdere kann auf 20-30 Jahren Afrikaerfahrung zurückblicken und es sehr ruhig angehen lassen.

Wir waren z.B. letztes Jahr in genu dieser Zeit in Kapstadt und sind dann via Gardenroute, Karoo, Kgalagadi zurück nach Namibia gefahren. OK. Einige Tage war es regnerisch und kalt. Das kann passieren. Aber dafür hatten wir auch geniale Tage mit Walen, Pinguinen, aptölpeln und Super Wetter am Kap.
Je nachdem wie die Saison ist, gibt es viele oder sehr viele Blumen im Namaqualand.
Der Kgalagadi war für uns noch nie so erfolgreich wie in diesen paar Tagen. Und von da aus würde ja noch mehr als genug Zeit für Namibia dazu kommen.
Du weisst, ich gehöre nicht zu den hetzern und lasse mir viel Zeit. Aber Deine Variante ist nun schon eine Minirunde für 6 Wochen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter31 Beiträge · seit 200721. Juni 2010 · #14
Hallo an Alle,

ich bin überwältigt. Komme grad von der Arbeit und sehe, wie viel und wie nett Ihr mir geantwortet habt.

Ich werde das alles in Ruhe anschaun und vor allem brauch ich erstmal Material (Karten, Reiseführer).

Hört sich alles richtig gut an. Uns reizt sowohl Namibia Rundtour mit den VicFalls als auch von Kapstadt nach Namibia zu fahren. Wale hört sich gut an, muss noch lesen wann die wo sind. Waren bisher immer ein bißchen spät dran und haben in Argentinien und Costa Rica nur "Reste" zum schaun bekommen und letztes Jahr auf den Azoren waren sie ziemlich scheu. Da hätten wir durchaus noch Bedarf.

Dass es recht europäisch zugeht ist momentan aus unserer Sicht noch ein Vorteil. So zum eingewöhnen und eingucken muss es nicht gleich in Stress ausarten, vor allem was die Sicherheit angeht. Es lenkt schon irgendwie ab, wenn man ständig gucken muss wie die anderen gucken...(Lima-ganz heißes Pflaster).

Wie macht Ihr das denn mit den Unterkünften? Nehmt Ihr ein Auto für die ganze Zeit und geht dann auf Campingplätze oder mischt Ihr das mit den Übernachtungen mit Gästehäusern und was sich so anbietet? Wir finden Camping ganz o.k., aber eine Pritsche in einer Hütte oder gar ein Bett im Zimmer sind auch nicht schlecht. Andererseit ist es so schön naturnah beim campen.

Wir sind zwar nicht mehr sooo jung, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass wir doch sehr ruhelos und vor allem sau-neugierig sind und dann doch irgendwie gespannt auf die nächste Station. Andererseits nehmen wir uns Zeit für wichtige und schöne Orte (in Cusco waren wir über eine Woche mit dem Machu Picchu-Abstecher).

Ja, Boris, Iguazu ist ein Traum und hier gleich mal an alle das Angebot, falls Ihr Infos (auch Routen) für Südamerika, Zentralamerika oder auch Tipps/Infos für Indonesien (Java, Sumatra) braucht, könnt mir gern eine PN schicken.

So, jetzt lese ich noch ein bißchen, Fragen an Euch werde ich bestimmt noch einige haben, aber es gibt hier wirklich viele schöne und gehaltvolle Beiträg, so dass ich versuche mich erstmal ein bißchen schlau zu lesen.

Wer noch Tipps für mich hat, natürlich gern.

Und vielen, vielen Dank nochmal an alle.
Andrea
7'272 Beiträge · seit 200621. Juni 2010 · #15
Hallo Andrea

Wale und einige andere Bilder aus Südafrika zum inspirieren haben wir hier: http://www.big5.ch/2009/10/23/einige-fotos-aus-sdafrika
Die Wale kannst Du direkt vor der Küste vom Land her in Hermanus sehen. Das war für uns ein richtiges Highlight. Während Stunden sassen wir oben auf den Klippen und haben den Walen zugeschaut. Meistens haben wir gleichzeitig zwischen 5 und 10 Stück gesehen.

Viele schätzen die Abwechslung zwischen Camping und auch ab und zu wieder mal einer festen Unterkunft. Mit camping bist Du flexibler und nicht so auf Reservierungen angewiesen. Zudem gibt ese einige geniale Campingplätze an Orten wo es bisher keine feste Unterkünfte gibt. Du bist aber den eher kühlen Nacht Temperauren mehr ausgesetzt.
In den festen Unterkünften hast Du wieder mal ein grosses Bett und es wird für Dich gekocht und aufgeräumt.
Z.T kannst Du Dich auch auf Campingplätzen bekochen lassen.

Ein Kombination aus Beidem bietet sich geradezu an. Wir sind mitlerweile vom Dachzelt auf das Bodenzelt mit Strecher (Liegen) umgestiegen. Da haben wir etwas mehr Platz und schlafen halt auch fast wie in einem Bett.

So, nun noch viel Spass beim Lesen und Planen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter31 Beiträge · seit 200726. Juni 2010 · #16
Hallo Chrigu,
vielen Dank! Besonders für den Link, da kann ich mich lesemässig austoben.
LG Andrea