THthorsten1971Themenstarter13 Beiträge · seit 200928. Mai 2010 · #1Hallo Zusammen,
bin seit dem Wochenende aus Namibia zurück (schluchz). Ich stelle hier mal meine Route ein. Wenn jemand Fragen zu speziellen Orten hat, dann bitte her damit:
Casa Piccolo - Windhuk
Waterberg Wilderness Lodge Campsite
Sachsenheim Campsite
Onguma Campsite
Okaukuejo Waterhole-Chalet
Naua Naua Lodge
Palmwag Lodge Campsite
Xaragu Campsite
Brandberg White Lady Lodge Campsite
Veronika B&B Swakopmund
Mirabib Campsite
Solitaire Guestfarm Campsite
Sesriem Campsite
Namibgrens Campsite
Düsternbrook Guestfarm
Das ganze mit 'nem Toyota Hilux inkl. Dachzelt gemietet bei Nambozi (Frank Krystofiak).
War 3 Wochen unterwegs und habe ca. 2700 km abgerissen.
Gruss
Thorsten
DIdikdik27 Beiträge · seit 201031. Mai 2010 · #2Hallo Thorsten
Wir planen ebenfalls 1-2 Übernachtungen auf der Onguma Campsite. Nun haben wir aber im Reisebericht "Nach 4 Anläufen endlich als Selbstfahrer in Namibia" erstmals eher "negative" Eindrücke über das Onguma Bush Camp gelesen. Welchen Eindruck hattest du?
Gruss
Astrid und Urs
THthorsten1971Themenstarter13 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #3Hallo Zusammen,
wir waren eine Nacht in Onguma. Der Vorteil: Man ist sehr nahe am Etosha-Gate. Wir fanden die Campsite allerdings nicht so toll, da uns der zugewiesene Stellplatz nicht gefiel. Dort war viel dunkler Sand, den man hinterher überall wiedergefunden hat.
Grundsätzlich waren die sanitären Anlagen Grillplatz etc. in Ordnung. Allerdings sind die Campsites etwas abseits, sodass man kaum Anschluss bekommt.
Alles in allem nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gut. Wir würden als Alternative die Sachsenheim Guestfarm empfehlen. Sehr nette Leute, schöne und saubere Campsites und auch relativ nah (25km) am Gate.
Wünsche von dieser Stelle noch einen schönen Urlaub. Würde gerne nochmal mitfliegen. 😉
Gruss
Thorsten
Silberadler563 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 · #4Hallo DikDik,
der Reisebericht "Nach 4 Anläufen endlich als Selbstfahrer in Namibia" bezieht sich auf das Onguma Bush Camp und nicht auf die Camsite von Onguma, wie von thorsten1971 beschrieben.
Gruß Mike
riotte183 Beiträge · seit 201031. Mai 2010 · #5Hallo thorsten1971,
na dann hat es Dir ja gefallen. Schade, dass wir uns nicht getroffen haben, wir waren auch vom 8.-28. Mai in Namibia auch einen Selbstfahrertour 3300 Km,aber bis rauf nach Caprivi Nähe Kangola, Kwando River Lodge. Aber in unserem Alter 53/56 schläft man nicht mehr so gerne im Camper.
ich muss aber sagen es war ein schöner Urlaub und wir wollten am Freitag nicht aus dem Flieger, bei dem sch........ Wetter. Der einzige Drost, es geht irgendwann mal wieder nach Namibia, da auch uns der Virus infiziert hat.
P.S. hatte beim Rückflug sogar noch alte Nationalmannschaftsspieler Bobic,Novotny,Akbobori neben mir sitzen.
Schöne Grüße
U.Riotte 🙂
Federkathy77 Beiträge · seit 200901. Juni 2010 · #6Hallo Thorsten,
wir sind im August zu zweit plus Kind (10 J.) im Wohnmobil (!) erstmals in Namibia und auch auf folgenden Campsites:
Onguma Campsite
Palmwag Lodge Campsite
Brandberg White Lady Lodge Campsite
Solitaire Guestfarm Campsite
Sesriem Campsite
Namibgrens Campsite
Düsternbrook Guestfarm
Wir würden uns freuen über Einschätzungen und Tipps!
Viele Grüße Katrin
THthorsten1971Themenstarter13 Beiträge · seit 200902. Juni 2010 · #7Hallo Kathrin,
wünsche euch zu allererst einmal viel Spass in Namibia. Ihr könnt euch auf ein tolles Land freuen.
Zu Onguma habe ich bereits etwas geschrieben. Nicht wirklich schlecht aber auch nicht gut. Alternetive evtl. Sachsenheim.
Die Palmwag Lodge Campsite war die schlechteste auf unserer Tour. Die sanitären Anlagen waren nicht in Ordnung. Habe dort mal besser nicht geduscht. Ausserdem war es dort reichlich voll und laut. Auch brannte die ganze Nacht ein Strahler, der uns die Sicht auf die Sterne nahm. Ca. 500 m. vor der Campsite ist ein "Veterinär-Kontrollpunkt". Es darf kein rohes Fleisch vom Norden in den Süden eingeführt werden. Uns wurden dort die Grillvorräte abgenommen. Vom Süden in den Norden ist kein Problem.
Die Campsite der Brandberg White Lady Lodge ist relativ groß. Man ist ca. 1km von der Lodge (mit Pool und Bar) entfernt. Die sanitären Anlagen waren i.O. Beim Abendessen (in der Lodge) kam man sich als Camper irgendwie fehl am Platze vor. Wir durften im Frühstücksraum der Lodge essen. Wenn man sich aber selbst verpflegt, dann kein Problem.
Die Solitaire Guestfarm können wir uneingeschränkt empfehlen. Supersaubere Campsite, nette Besitzer und vor allem für die Kids Erdmännchen und einen zahmen Springbock. Ach ja, Hunde, Katzen, Enten, Hühner Pfauen, Hasen und Meerschweinchen sind auch da.
Die Sesriem Campsite ist natürlich das Tor zum Sossusvlei und dementsprechend frequentiert. Die Anlage ist auch relativ groß. Dafür aber sehr sauber. Wir hatten Glück, einen Platz am Rand zu bekommen. Daher war es auch nicht so laut. In der Mitte ist das vermutlich etwas problematisch.
Die Campsite von Namibgrens war auch supertoll. In einer schönen Umgebung mit Pool und Volleyballfeld. Nachteil. Auch hier ist man weit (ca. 1,5km) von der Lodge entfernt. die sanitären Anlagen sind sauber und in die Landschaft integriert. Auch die Grillstelle (überdacht) und die Sitzecke an der Feuerstelle haben uns sehr gut gefallen.
Düsternbrook war ein Highlight unserer Tour. Die Besitzer sind supernett. Uns hat hier am besten das gemeinsame Abendessen gefallen. Auch die angebotenen Touren (Geparden- und Leopardenfütterung, Gamedrive, Bergtour etc.) sollte man nicht verpassen. Die Gästefarm ist die älteste in Namibia und hat sich einen "kolonialen" Charme bewahrt. Wir fanden es toll, für andere ist es wohl zu rustikal. Muss aber jeder selbst entscheiden. Die Campsite von Düsternbrook haben wir allerdings nicht besichtigt.
Wenn ihr von Sesriem zur Namibgrens fahren wollt, kommt ihr über den Spreetshoge-Pass. Dieser ist sehr steil und eng. Da mit 'nem Wohnmobil hoch geht wahrscheinlich nicht. Ich hatte Allrad und mit der kleinen Untersetzung keine Probleme.
Grundsätzlich solltet ihr darauf achten, mindestens 2 Reservereifen an Bord zu haben. Wir hatten 3 Reifenschäden in den 3 Wochen. Kann aber auch an meiner Fahrweise gelegen haben
😉.
So, hoffe einstweilen genug Infos gegeben zu haben. Wenn Du weitere Fragen hast, dann her damit.
Bis dahin
Gruss
Thorsten