Historic Living Village der San mit Kindern

9 Antworten · 5'281 Aufrufe · gestartet 28. Mai 2010 von dikdik
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Themenstarter27 Beiträge · seit 201028. Mai 2010 · #1
Hallo Forumsmitglieder

Auf dem Rückweg vom Etosha NP nach Windhoek suchen wir noch interessante Zwischenstopps mit Campingmöglichkeiten in Dachzelten (genaue Reiselänge steht noch nicht fest). In diesem Forum bin ich auf Roy`s Restcamp gestossen, mit der Möglichkeit von dort aus das Historic Living Village der San zu besuchen. Kann mir jemand aus dem Forum sagen, ob es sich mit Kindern "lohnt" (8 und 11 Jahre alt), die nicht oder nur etwas Schulenglisch sprechen, dieses Dorf zu besuchen? Würdet ihr mit Kindern überhaupt einen Besuch empfehlen oder ist das angebotenen Programm für Erwachsene?

Herzlichen Dank für all die tollen Infos in diesem Forum!

Astrid und Urs
8'054 Beiträge · seit 200828. Mai 2010 · #2
Hallo Astrid und Urs,

Das Roy's Restcamp kenne ich leider nicht! 😕

Ich kann euch aber das Treesleeper Camp in Tsintsabis bestens empfehlen. Mit Kindern seid Ihr Willkommen.

www.treesleeper.org

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
21 Beiträge · seit 201028. Mai 2010 · #3
Hallo Astrid und Urs,

mein Mann und ich waren im November 2008 zwei Nächte in Roy's Restcamp und haben von dort aus das Historic Living Village der San in einem Tagesausflug besucht.

Ich denke, dass das angebotene Programm sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet ist. Die San zeigen, wie sie Wasser finden, welche Pflanzen essbar sind, wie man Feuer macht, du kannst mit ihnen zusammen mit Pfeil und Bogen schießen, den Frauen dabei zusehen, wie sie Schmuck herstellen etc. Die Tour hat ca. 2 Stunden gedauert und war sehr interessant. Die Gebühr für die Tour zahlt man direkt an die San.

Von Roy's Restcamp aus fährt man so ca. 90 Minuten. Wenn Ihr nicht selbst fahren wollt, könnt Ihr den Transfer zum Historic Living Village auch bei Roy's Restcamp direkt buchen. Sie bringen Euch dann dort hin.

Und Roy's Restcamp als Unterkunft ist auch mal etwas ganz Uriges!

Viele Grüße
Bärbel
2'349 Beiträge · seit 200928. Mai 2010 · #4
Hallo Astrid und Urs!

Gerade Kinder finden das bestimmt super! Die San zeigen euch nicht nur, wie man Feuer macht, einen Bogen mit Pfleil fertigt, Schnüre macht, Fallen stellt, sondern man kann bei allem sogar selbst mitmachen und danach mit dem Bogen schiessen.

Außerdem sind ihre "Schnalzlaute" und ihre ganze Lebensweise und Kultur bestimmt interesant für die Kids und sie lernen von ihnen auch einiges über die Tiere und Pflanzen dort. Auch ein Bush Walk wird dort angeboten bei dem man viel über die Flora und Fauna erklärt bekommt.

Auch traditionelle Tänze werden dort getanzt und wer will kann mitmachen.

Ihr könnt vor Ort aus dem Programm wählen was ihr wollt. Es gibt verschiedene Aktivitäten von 2 bis 5 Stunden Länge.

Dolmetchen solltet ihr das Englisch der San natürlich schon für die Kids. Wobei meist nur einer der San (der Guide) englisch sprechen kann.


Hier mein Bericht über das San Village bei Grashoek

http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/113858-reisebericht-namibia-botswana-aug-2009.html?limit=6&start=12

Hier meine Bilder von den San

http://picasaweb.google.de/Otjikoko/NamibiaSanBuschmannDorfUndCapriviAug09#

Allerdings liegt Roys Camp nicht auf dem Weg von Etosha nach Windhoek!

Es liegt ein ganzes Stück nordöstlich von Etosha bzw. ca. 50-55km nördlich von Grootfontein...

Es gibt bei Omaruru aber auch: http://namib-gaestefarm.de/aktivitaeten/buschmann.html (Auch mit Campsite!)

Oder die Ombili Foundation zwischen Namutoni und Tsumeb für Tagesbesucher. Voranmeldung per Tel. oder Mail erforderlich!!! ( http://namibia-forum.ch/forum/162-hilfsprojekte/107236-ombili-stiftung.html )


Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 28. Mai 2010
Themenstarter27 Beiträge · seit 201030. Mai 2010 · #5
Hallo Bärbel, Annick, Otji und Forumsmitglieder

Dieses Forum ist super. Kaum eine Frage gestellt, schon hat man eine Antwort und bekommt noch neue Tipps! Ich habe mir die Homepage vom "Treesleeper Camp" in Tsintsabis angeschaut, das tönt auch sehr gut. Verstehe ich das richtig, dass man dort ein "normales" Dorf besucht und in den Alltag einen Einblick erhält, während man im Historic Living Village der San ein "Museumsdorf" besucht und viel über die "frühere" Lebensweise erfährt? Welches würdet ihr mit Kindern empfehlen?

Herzlichen Dank für weitere Informationen

Astrid und Urs
2'349 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 · #6
Ich denke, dass alle Möglichkeiten für Kinder interessant und geeignet sind!

Beim "Historic Village" bei Grashoek kann man beides machen: Das moderene Dorf und heutige Leben der San sehen und kennenlernen oder das traditionelle Leben im "Museumsdorf".

Das Treesleeper kenne ich leider nicht, aber auch dort geht anscheinend beides.

http://www.treesleeper.org/traditionalperformance.html (Traditionel)

http://www.treesleeper.org/villagetour.html (Modern)

Wenn man davon ausgeht, dass die Programme ablaufen wie auf der Homepage beschrieben, ist die traditionelle Darbietung im Treesleeper auf Tänze, Gesänge, Heilzeremonien für eine Stunde am Abend begrenzt, während bei Grashoek auch die weiter oben im Thread schon genannten Programme möglich sind. (Alltägliche Arbeitsprozesse, Spuren lesen, Fallen stellen, Tier/Pflanzenkunde, Bush Walk, traditionelle Tänze/Zeremonien, etc.).

Landschaftlich scheint mir das Treesleeper mit den Palmen schöner zu sein, wenn ich die website ansehe. (?)

Bei Grashoek ist keine Voranmeldung für die Aktiviäten/Programme nötig und man kann aus mehreren Programmen/Aktivitäten wählen. Das geht vom Halbtages- bis Ganztagesausflug.

Im Treesleeper muss man anscheinend mind. ne Woche vorher die jeweilige Aktivität(en) vorbuchen. Zumindest was die traditionele Darbietung angeht.

Im Prinzip sind beide Orte gut!

Ich würde es von oben genannten Punkten, meinem Bauchgefühl oder dem weiteren Routenverlauf abhängig machen.

Evtl. schafft ihr ja beide Programme: "Traditionel" und "modern". Das würde aber zumindest bei Grashoek 1 ganzen Tag dauern mit An- und Rückfahrt von Roys Camp. Ansonsten fragt doch mal eure Kinder was sie diesbezüglich lieber sehen wollen.

Bei Grashoek kann man auf alle Fälle bei vielen Sachen mitmachen und auch selbst Feuer machen, einen Bogen bauen, eine Falle stellen, mit tanzen/singen, usw. (Treesleeper: ?)

Übrigens: Man kann auch direkt bei den San bei Grashoek campen! Allerdings hat der Campsite keinen Strom (Licht) und keine sanitären Anlagen (Wasser).
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2010
8'054 Beiträge · seit 200830. Mai 2010 · #7
Hallo Astrid und Urs,

Ich kenne leider nur das Treesleeper Camp! 😎

Kann es also mit dem Museumsdorf nicht vergleichen....

Das Treesleeper Camp hat nicht viele Campsites. Unbedingt reservieren. Es ist klein, herzig und Kinder sind Willkommen. 😁

Das Campen oben auf der Platform inmitten der Bäume ist schon ein reines Erlebnis für Kinder! Auch sehr zu empfehlen die Bushmen Tour.

Wir waren vor 2 Jahren dort und kehren im Oktober wieder mit Bekannten zurück. Da wir keine Camper sind, organisiert das Camp für uns die Zelte und das Essen.

Wir freuen uns sehr dieses Camp wieder zu besuchen. Man fühlt sich nicht wie in einem "Museum"!!!

Wenn Ihr euch für die Family Tour entscheidet, vergisst ja nicht alte Klamotten von Zuhause mitzubringen. Die San werden sich freuen.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
7'272 Beiträge · seit 200630. Mai 2010 · #8
Hallo Astrid und Urs

Wir waren am Wochenende bei den San. Zwar nicht in Grashoek aber in einem Ableger davon im Erongo ().
Mit Kindern ist das absolut genial!

Wenn Ihr in der Nähe von Grashoek übernachten wollt ist Roy's Camp eine gute Wahl, wir kennen es seit Jahren und sind immer wieder gerne dort.

Eine andere Variante mit dem (nach unserer Meinung) besten Essen in Namibia ist die Tiegerquelle Gemüsefarm in Grootfontein. Da gibt es auch eine Campsite, Bungalows und wie gesagt geniales Essen, das aber unbedingt vorgebucht werden muss.

Villeicht könnt Ihr Euren Aufenthalt ja aufteilen. Eine Nacht Roy's Camp, dann Grashoek und am Abend Tigerquelle.

Liebe Grüsse
Chrigu
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Themenstarter27 Beiträge · seit 201031. Mai 2010 · #9
Hallo Chrigu und Forumsmitglieder
Wir waren am Wochenende bei den San. Zwar nicht in Grashoek aber in einem Ableger davon im Erongo.
Mit Kindern ist das absolut genial!
Wo kann man im Erongogebirge die San besuchen?

Herzlichen Dank für eure hilfreichen Tipps!

Astrid und Urs